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Vorrichtung zur Herstellung von Kühlerblechen Die l :rlii@@lung betrifft
eine Vorrichtung zum Herstellen \()1i Külilerbleclien.
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Bei der Herstellung Non tiefgefalteten Blechen, wie solche z. B. für
Transformatoren gebraucht @\erden, ist es bereits bekannt, in Richtung der V'orschtil>liet\-egung
des Blechs zwei Spannvori-ictitungen gegeneinander arbeiten zu lassen, die \\ ie<lertim
z« c#cks Bildung der Falten mit einer Schiene zusaminenarbeiteii, die senkrecht
zur Vordes Blechs hiii und her verschieb- i bar angeordnet ist. Mine derartige Einrichtung
ist jedoch ztir Herstellung von Kühlerblechen mit einem Vorprofilierwalzenpaar ungeeignet.
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Die Erhndung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen,
durch welche das für die Fertigung \-on Luftlamellen für Hochleistungslainelletikiililer
durch Profilwalzen profilierte Kühlerlrin<l nach :\ticti-itt aus der Walze noch
enger auf die (,e\\ iiiisclite "Peilung bzw. Entfernung zusaminengescliohen oder
zusammengerafft wird. Die Hrlindting hat sich weiter die Aufgabe gestellt, eine
Vorrichtung mit einer Verstelleinrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, bei den
verschiedenen 11aterialarteil und den verschiedenen Teilungen lizt\-. l?utferutingen
der Wasserlamellen die Raffung der Luftlamellen auf die erforderliche Teilung bzw.
l#'utferuting genau einzustellen.
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Die _\ufgal>e wird erfindungsgemäß gelöst durch drei am Auslauf des
Vorprofilierwalzenpaars angeordnete, in den Grund der Knickstellen des von diesem
zickzackförmig vorgebogenen Blechs eingreifende, nocken-, exzenter- od. dgl. gesteuerte
Raffer, von denen einer eine im wesentlichen senkrecht ztir Vorsclittbrichtung des
Blechs verlaufende
Bewegung ausführt und das Widerlager für das
Blech bildet, welches von den beiden anderen je auf einer Seite des Blechs angeordneten
und sich mit dem Blech vor und nach Austritt aus ihm wieder zurückbewegenden Raffern
teilungsgerecht gegen den Widerlagerraffer angedrückt wird. Auf diese Weise ergibt
sich die Möglichkeit, das vorprofilierte Kühlerband mit großer Geschwindigkeit auf
die gewünschte Weise zur Fertigung von Luftlamellen weiter zusammenzuraffen.
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Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstands
werden an Hand der Abbildung beschrieben, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
in schematischer Darstellung gezeigt ist. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch eine
erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Herstellen von Kühlerblechen, Fig.
2 eine Ansicht von oben auf die Vorrichtung nach Fig. i, wobei nur einige Teile
zur weiteren Verdeutlichung des Erfindungsgegenstands gezeigt sind, Fig.3 einen
Schnitt durch ein vorgewalztes Kühlerhand nach Verlassen der Vorprofilierwalzen,
Fig. 4 Schnitte durch das Kühlerband in fertig zusammengerafftem Zustand, Fig. 5
eine Ansicht von oben in verkleinertem Maßstab auf ein Kühlerband.
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Von einer Antriebswelle 8 aus wird mittels Zahnräder 27, 11, 15, 16
ein Vorprofilierwalzenpaar 2 angetrieben, von dem über eine Zuführwalze i und mehrere
Leitwalzen 17 das Kühlerband zugeführt wird.
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Das Vorprofilierwalzenpaar2 ist vor einer Tischplatte 18 angeordnet,
über die das Kühlerband i9 geführt wird. Auf dem Tisch sind drehbar drei Paare von
Bügeln gelagert, wobei alle Bügelpaare nach :Art von Winkelhebeln ausgebildet sind.
Während sich die beiden Bügelpaare 6 und 12 oberhalb der Tischplatte 18 erstrecken,
tritt das Bügelpaar 7 durch Aussparungen 2o des Tisches 18 hindurch und erstreckt
sich unterhalb dieses Tisches. Zur Lagerung dieser Bügelpaare dienen zwei in einer
Achse angeordnete Zapfen 21, die auf irgend eine Weise auf dem Tisch 18 gelagert
sind.
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Auf den Zapfen 21 sind die beiden Bügel 12 gelagert, die im nachfolgenden
auch als Außenbügel bezeichnet werden. Sie tragen auch die Bezeichnung Steuerbügel
mit Rücksicht auf ihre weiter unten beschriebenen Funktionen. Die beiden Steuerbügel
12 sind an ihren freien Enden mittels einer Rolle 9 miteinander verbunden, die drehbar
zwischen den beiden Bügeln angeordnet ist. Zum Antrieb dieser beiden Steuer- oder
Außenbügel 12 dienen zwei Lenker 22, die an dem freien Ende der Bügel 12 auf der
Außenseite angreifen, die von der Rolle 9 abgekehrt ist. Diese Lenker 22 sind drehbar
um Exzenter 23 gelagert und werden von diesen angetrieben, die auf der Antriebswelle
8 befestigt sind.
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Auf den Zapfen 21 ist nach innen zu neben den Bügeln 12 ein Bügelpaar
6 drehbar gelagert, dessen freie Enden mittels einer Leiste 24 miteinander verbunden
sind. Diese Leiste trägt einen kamm artig ausgebildeten Widerlagerraffer 4. :Die
beide Bügel 6 mit ihren Widerlagern 4 werden nur senk recht zur Richtung des Blechvorschubs
hin und he bewegt, indem sie um den Zapfen 21 geschwenk werden. Im Ausführungsbeispiel
erfolgt auf nich näher dargestellte Weise die Hinundherbewegun# der Bügel 6 von
den Bügeln 12 oder ihrer Rolle c aus, indem die Bügel 12 oder ihre Rolle 9 da; Bügelpaar
6 anheben, das dann nach Aufhörer dieser Einwirkung wieder infolge des Eigengewichts
nach unten fällt. Diese Hinundherbewegung des Bügelpaars 6 und ihres Widerlagerraffers
4 kann aber auch auf irgend eine andere Weise von der Antriebswelle 8 aus bewirkt
werden.
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Auf den freien Enden der beiden Bügel 6 ist außerdem drehbar eine
Keilwelle 13 gelagert, an der ein Raffer 3 befestigt ist, der im nachfolgenden auch
als Oherraffer bezeichnet wird. Auf diesem Oberraffer 3 ist auf nicht näher dargestellte
Weise verstellbar ein Keil io angeordnet, der zweckmäßigerweise im wesentlichen
über den ganzen Abstand zwischen den beiden Bügeln 6 durchläuft.
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Am weitesten nach innen zu sind auf den beiden Zapfen 21 die Bügel
7 gelagert, die als Innenbügel bezeichnet werden. Ihre freien Arme liegen unterhalb
des Tisches 18 und tragen an ihren Enden eine drehbare Welle 25, auf der ebenfalls
ein kammartig ausgebildeter Raffer 5 befestigt ist. Dieses Bügelpaar 7 wird um den
Zapfen 21 mittels zweier Nocken 14 hin und her geschwungen, die auf der Welle 8
befestigt sind und auf die Bügel 7 über die Rolle 26 einwirken.
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Die Raffer 3, 4, 5 müssen kammartig ausgebildet sein, um der besonderen
Ausbildung des Kühlerbandes, wie sie aus den Fig. 3 und 5 hervorgeht, gerecht zu
werden. Die kammartige Ausbildung des unteren Raffers 5 ist außerdem notwendig,
um die Tischplatte 18 nicht vollständig zu durchschneiden.
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Die Welle 8 wird auf irgendeine Weise, z. B. mittels eines Elektromotors,
durchlaufend angetrieben, so daß auch die Vorprofilierwalzen 2 ständig umlaufen
und das vorprofilierte Blech den Raffern 3, 4, 5 zuführen.
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Am Beginn des Arbeitsvorgangs sind die beiden Bügel 6, 12 mittels
der mit den Exzentern 23 zusammenarbeitenden Lenker 22 in ihre obere Stellung bewegt
worden, und zwar die Bügel 12 unmittelbar und die Bügel 6 mittelbar durch eine nicht
gezeigte Mitnahmevorrichtung. In entsprechender Weise sind die Innenbügel 7 mittels
der Nocken 14 in ihre untere Stellung bewegt worden. Auf diese Weise klaffen die
Bügel mit den drei Raffern 3, 4, 5 auseinander, so daß mittels der ständig umlaufenden
Profilierwalzen das Blech ,%veitergeschoben werden kann.
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Beim Weiterbewegen der Welle 8 werden nun die Raffer 3, 4, 5 in die
vorprofilierten Wellen hineinbewegt, und zwar die Raffer 3, 4 von oben und der Raffer
5 von unten. Der Raffer 4 bewegt sich nun auf und ab und drückt nur in einer unteren
Stellung das Blech gegen den Tisch 18,
indem er so als Widerlager
wirkt. Der Raffer 3 steht unter dein Einfluß zweier Bewegungen: einerseits bewegt
sich das Bügelpaar 6, an dem seine Kgilwelle 13 befestigt ist, unter der
Einwirkung des eigenen Gewichts nach unten, andererseits aber wird von der Rolle
9 auf den Keil des Raffers 3 eine Steuerkraft ausgeübt. Diese Kraft bewirkt, claß
mittels des Raffers 3 die zwischen ihm und dein katter 4 liegende Welle gegen den
als Widerlager dienenden Raffer 4 gedrückt wird. Der Raffer 5 legt sich von der
anderen Seite her in die Welle und sichert auf diese Weise zusammen mit den anderen
Raffern 3, 4, daß aus dem vorprofilierten Blech, wie es beispielsweise in Fig.3
dargestellt ist, ein gerafftes Blech entsprechend der Fig. 4 gebildet wird.