DE84647C - - Google Patents
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- DE84647C DE84647C DENDAT84647D DE84647DA DE84647C DE 84647 C DE84647 C DE 84647C DE NDAT84647 D DENDAT84647 D DE NDAT84647D DE 84647D A DE84647D A DE 84647DA DE 84647 C DE84647 C DE 84647C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/16—Regulation of the charging current or voltage by variation of field
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- Power Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCH:
Es ist bekannt, beim Anlassen von Dynamomaschinen, die von einer veränderlichen Kraftquelle,
z. B. einer Wagenachse oder einer Windmühle, angetrieben werden und zur Beleuchtung sowie zu anderen Zwecken
dienen, zuerst den von einer besonderen Quelle erregten Feld- und dann den Ankerstromkreis
zu schliefsen und demnächst Widerstände aus- oder einzuschalten.
Um diese Schaltung auszuführen, sind bisher immer zwei Ein- und Ausschalter angewendet
worden, nämlich einer für den Feldstromkreis und einer für den Ankerstromkreis.
So hat Holmes (D. R. P. Nr. 57760) für den Feldstromkreis einen mit der Hand zu
verstellenden Ausschalter H und für den Ankerstromkreis einen selbsttätigen Ausschalter
K vorgesehen.
Um diese Einstellung des einen Schalters mit der Hand zu erübrigen, also eine Bedienung
der Maschine unnöthig zu machen, ist die Einrichtung getroffen worden, die den Gegenstand dieser Erfindung bildet.
Diese Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dafs ein einziger selbsttätiger Umschalter,
der sich entsprechend den Aenderungen in der Geschwindigkeit der Treibkraft verstellt,
sowohl auf den Feldmagnetstromkreis als auch auf den Ankerstromkreis einer Dynamomaschine
einwirkt, und zwar in der Weise, dafs er beim Angehen der Maschine den.
Feldmagnetstromkreis schliefst, dann, wenn die Maschine eine gewisse Geschwindigkeit
erreicht hat, auch den Ankerstromkreis schliefst und hernach den Widerstand dieses Ankerstromkreises
gemäfs den Aenderungen in der Treibkraft regelt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Schaltungseinrichtung in Fig. 1 schematisch
dargestellt, während Fig. 2 eine mechanische Vorrichtung zum Verstellen des Umschalters
zeigt.
Der Umschalter, welcher in Fig. 1 oben
dargestellt und mit K bezeichnet ist, besteht aus einem leitenden Querstück 72, das auf
dem oberen isolirten Ende einer auf- und abbeweglichen Stange 22 befestigt und darauf
mittelst einer Mutter 73 der Höhe nach verschiebbar ist. Das Querstück trägt an seinen
Enden zwei senkrecht herabhängende Federn 75 und 76, die durch das Querstück in leitender
' Verbindung stehen, und von denen die eine auf einer Platte M, die andere auf einer Platte JV
schleift. Die Platte M besteht ganz aus leitendem Material, während die Platte TV aus isolirendem
Material gemacht und an der einen Längsseite mit dem leitenden Streifen 78, an der anderen Längsseite mit mehreren von
einander isolirten Stromschlufsstreifen 79 versehen ist.
Die Platte M ist mit dem einen Pol einer Sammelbatterie 12 verbunden, deren anderer
Pol mit dem einen Ende der Wickelung des Feldmagneten 90 in Verbindung steht. Das
andere Ende dieser Wickelung ist zum Stromschlufsstreifen 78 geführt, so dafs, wenn die
Feder 76 auf den Streifen 78 gelangt, der Feldmagnet durch den Batteriestrom erregt
wird.
Die Stromschlufsstreifen 78 sind mit den verschiedenen Abtheilungen eines veränderlichen
Widerstandes- R verbunden, und von dem obersten Streifen 79 geht eine Leitung g
zu dem einen Pol des Ankers, dessen anderer Pol durch die Leitung 10 mit der Batterie in
Verbindung steht.
Wenn die Feder 76 auf dem Streifen 79
verschoben wird, so schalten sich in dem • Stromkreis zwischen dem Anker und der
Batterie 12 mehr oder weniger Widerstände
In der Mitte der Fig. 1 ist noch in den Hauptstromkreis zwischen dem Anker der
Dynamomaschine und der Sammelbatterie ein Polwechsler C4 eingeschaltet, der keinen Theil
der Erfindung bildet, und der angewendet werden mufs, wenn der Anker von einer
Wagenachse angetrieben wird, wie hier als Beispiel angenommen ist.
Die Stange 22 des Umschalters K, welcher das Querstück 72 trägt, mufs entsprechend
dem Wechsel in der Geschwindigkeit des Wagens bethätigt werden. Am einfachsten
geschieht dies mittelst eines Schwungkraftreglers, dessen Kugeln 38 (Fig. 2) an Vorsprüngen
19 der von der Wagenachse aus angetriebenen senkrechten Welle 122 beweglich
aufgehängt sind und zwei Zahnsegmente tragen. Diese greifen in die Zähne ein,
welche am unteren Ende der in der Welle 122 auf- und abbeweglichen Stange 22 gebildet
sind.
Die umlaufende Welle 122, welche ihre Bewegung durch das in Fig. 2 oben dargestellte
Kegelradgetriebe G5 auf den Anker der elektrischen Maschine überträgt, bewegt
auch den oben genannten Polwechsler, der bei dem Wechseln' in der Fahrrichtung des
Wagens dem Ladestrom stets dieselbe Richtung bewahrt. Dieser Polwechsler ist wie
folgt gebaut: Die von dem Anker ausgehenden Drähte a1 und bl sind mit diametral
gegenüber gelegenen Stromschlufsschienen a2 b^
und die Ladedrähte 9, 10 der Sammelbatterie mit den zwischen den Schienen a2 b'2 befindlichen,
ebenfalls diametral gegenüberliegenden Stromschlufsschienen c2 c2 verbunden. Auf
dem von diesen Schienen gebildeten Ring sind zwei diametral gegenüberliegende Stromschlufsstücke
40, 40 im Kreise beweglich. Sie sind unter einer Scheibe 24 (Fig. 2) angeordnet
und mit dieser verbunden. Die Scheibe 24 wird von der Welle 122 durch
Reibung mitgenommen, und zwar mittelst ■eines Klotzes 42, der durch eine Feder 43
gegen die Welle 122 angedrückt wird. Die Drehbewegung der Scheibe 24 wird begrenzt
durch Anstofsen ihres seitlichen Vorsprunges 45 gegen den einen oder den anderen der beiden
Hemmstifte 46, 47 (Fig. 1). Gemäfs der Drehrichtung der Welle 122 wird der Vorsprung 45
gegen den Hemmstift 46 oder den Hemmstift 47 geworfen, so dafs in dem einen Falle
der Draht bl mit dem Draht 9 und der Draht al mit dem Draht 10 und in dem anderen
Falle die Drähte b1 und 10 und al
und 9 mit einander verbunden werden.
Der Beleuchtungs- und Kraftstromkreis ist wie üblich für sich mit der Sammelbatterie
verbunden und speist die parallel geschalteten elektrischen Lampen 13 oder anderen Verbrauchsapparate,
wie z. B. Motoren von Lüftern oder elektrische Heizvorrichtungen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltungseinrichtung ist folgende:
Wenn der Wagen stillsteht, so nimmt der durch die Stange 22 bethätigte Umschalter K
die in Fig. 1 angegebene Lage ein; der Stromkreis des Feldes 90 ist dann unterbrochen,
weil die Feder 76 den Stromschlufsstreifen 78 noch nicht berührt, so. dafs also die Batterie
sich nicht durch diesen Stromkreis entladen kann.
Da ferner die Feder 76 des Umschalters K auch den obersten der Stromschlufsstreifen 79,
mit dem der Draht g verbunden ist,' nicht
berührt, so ist auch der Ladestromkreis unterbrochen.
Sobald der Wagen anfängt sich zu bewegen , geht das Querstück 72 mit den
Federn 75 und 76' abwärts infolge der Wirkung des Kugelreglers, und es kommt die
Feder 76 zunächst mit dem Stromschlufsstreifen 78 in Berührung. Hierdurch wird der Feldstromkreis geschlossen, während der
Ankerstromkreis noch offen bleibt. Wenn die Geschwindigkeit des Wagens eine solche
Höhe erreicht, dafs die Ankerwickelung einen Strom giebt, der die zum Laden der Batterie
nöthige Spannung hat, so wird auch der Ankerstromkreis geschlossen, indem nun die
Feder 76 des weiter abwärts bewegten Querstückes 72 auch mit dem obersten Stromschlufsstreifen
79 in Berührung kommt. Der Ankerstrom läuft dann von dem Anker durch den Polwechsler, die Feder 76, die Feder 75,
die Platte M und die Sammelbatterie, um von da durch den Draht 10 zurückzukehren.
Wenn die Geschwindigkeit noch mehr zuT nimmt und dadurch die Spannung des Ankerstromes
über den für die Ladung der Batterie zulässigen Betrag steigt, so schaltet das weiter
abwärts gehende Querstück 72 durch seine Feder 76 mehr und mehr Abtheilungen des
Widerstandes R in den Ankerstromkreis ein, und zwar so, dafs die Spannung des Lade-
Stromes trotz der Aenderungen in der Fahrgeschwindigkeit
des .Wagens gleichbleibend erhalten wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Regelungsvorrichtung für elektrische Erzeugermaschinen mit ungleichmäfsiger Geschwindigkeit, die eine den Feldmagnetstromkreis speisende Sammelbatterie laden, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl in den Feldmagnetstromkreis als auch in den Ankerstromkreis ein entsprechend den Aenderungen in der Geschwindigkeit sich verstellender Umschalter derart eingeschaltet ist, dafs er während des Stillstandes der Maschine Feldmagnet und Ankerstromkreis unterbrochen hält, beim Angehen der Maschine den Feldmagnetstromkreis schliefst und, wenn die Maschine eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat, auch den Ankerstromkreis schliefst und dann dessen Widerstand entsprechend der Geschwindigkeit regelt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84647C true DE84647C (de) |
Family
ID=356858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84647D Active DE84647C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84647C (de) |
-
0
- DE DENDAT84647D patent/DE84647C/de active Active
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