DE845700C - Verfahren zur Herstellung von Sperrholzmoebeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SperrholzmoebelnInfo
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- DE845700C DE845700C DEH2991A DEH0002991A DE845700C DE 845700 C DE845700 C DE 845700C DE H2991 A DEH2991 A DE H2991A DE H0002991 A DEH0002991 A DE H0002991A DE 845700 C DE845700 C DE 845700C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B47/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
- A47B47/04—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made mainly of wood or plastics
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
Description
- Rahmenmöbel erforderten einen beachtlichen Materialaufwand und eine verhältnismäßig lange Arbeitszeit. Um diese zu verkürzen, die Güte der Möbel aber dennoch nicht zu beeinträchtigen, ging man später zur Vollbaumöbelerzeugung über und verwendete für die großen Möbelflächen Paneelplatten (Tischlerplatten), die von den Sperrholzfabriken furniert geliefert wurden. Die Arbeitszeit beim Tischler wurde dadurch verkürzt, der Holzverbrauch stieg aber gegenüber dem Rahmenbau. Die Wände der so hergestellten Möbel haben im Durchschnitt eine Stärke von etwa 2o mm.
- Zur Ersparung von Holz und Verringerung des Gewichts wurde bereits vorgeschlagen, gebogene Möbel aus Sperrholz herzustellen bzw. statt ebener Wände solche mit gewellter Oberfläche auszuführen, wobei das Sperrholz an mit entsprechenden Konturen versehenen ebenen Böden sowie lotrechten Stäben befestigt wird. Diese Möbel sind aber verhältnismäßig schwer herzustellen und daher teuer, da sie ein eigenes Gerüst erfordern; welches die Form der Furniere aufrechterhält. Außerdem weisen diese Möbel keine ausreichende Festigkeit auf.
- Es ist auch bekannt, kreuz%veise verleimte Sperrholzplatten über eine Form zu biegen und die Öffnungen für die Türen oder Schubladen auszuschneiden, was aber den Nachteil hat, daß ein großer Abfall entsteht. Auch kann die Form nur dann wieder entfernt werden, wenn entweder der Boden oder der Deckel des Möbelstückes erst später aufgesetzt wird.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Sperrholzmöbeln unter Verwendung einer nur zu Herstellungszwecken dienenden Form, welches aus ebenen Wänden aufgebaute Möbelstücke von leichter und dabei fester Bauweise ohne Materialverschnitt zu erzeugen gestattet.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß auf eine zerlegbare Form Rahmenteile sowie die Rückwand des Möbels aufgesetzt und sodann zur Herstellung von weiteren drei oder vier Möbelwänden verleimte Furniere über die zerlegbare Form gepreßt und gleichzeitig mit den Rahmenteilen und der Rückwand verleimt werden, worauf nach Entfernen der zerlegbaren Form die Tür bzw. die Türen eingesetzt werden.
- Auf diese Weise gelingt es, sämtliche Wände des Möbelstückes bei in diesem noch befindlicher Form miteinander zu verbinden und letztere dann an jener Seite herauszunehmen, welche zum Einsetzen der Türen ohnehin offen bleiben muß.
- Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird wesentlich an Arbeit gespart. Für das Sperrholz genügen Wandstärken von 4 bis 8 mm. Durch die Art der Herstellung von drei zusammenhängenden Wänden wird auch die Reiß- und Ziehgefahr wesentlich herabgesetzt. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Darstellung gebracht, und zwar veranschaulichen, teilweise im Schnitt, Fig. i in Vorderansicht und Fig.2 in Draufsicht die Tierstellung eines Kastens; Fig.3 zeigt hierzu ein Schaubild mit zur Verdeutlichung stellenweise abgenommen gedachten Furnieren; in Fig.4 ist der fertige Kasten in Vorderansicht dargestellt.
- Die verwendete Form besteht aus vier Teilen a, b, c, d, in welchen sich an der Außenseite ein Falz befindet, der zur Aufnahme der Rahmenteile i, j und der Rückwand k dient. Der Vorderrahmen i ist mit der Rückwand k durch den rahmenartigen Boden j mittels Nut und Feder o verbunden. Zwei Keilpaare e, f und g, h pressen die Formteile. nach außen, wodurch die Rahmenteile in ihrer Lage unverschiebbar festgehalten sind. Die Rückwand k wird außerdem noch mit vier Holzschrauben an den Formteilen a bis d befestigt, welche vor dem Abnehmen der letzteren wieder entfernt werden.
- Bei der dargestellten Ausführungsform werden beispielsweise drei Furnierschichten 1, in, n verwendet, die ebenso wie die Rahmenkanten der Kastenteile i, j, k mit Leim bestrichen auf letztere gelegt und durch die Druckplattenpaare p von außen her an die Form und die Teile i, j, k angepreßt werden.
- Nach dem Trocknen des Leims wird die zerlegbare Form herausgenommen, worauf das Möbelstück bis auf die Türen und die Oberflächenbehandlung bereits fertig ist.
- Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können sämtliche Groß- und Kleinmöbel, Schubladekasten, Karteikasten usw. vereinfacht hergestellt werden.
- Gegebenenfalls kann das Sperrholz statt in U-Form auch zu einem vierseitig geschlossenen Rahmen gebogen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Sperrholzmöbeln, bei denen Furniere über eine nur zu Herstellungszwecken dienende Form gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine zerlegbare Form (a bis d) Rahmenteile (i, j) sowie die Rückwand (k) des Möbels aufgesetzt und sodann zur Herstellung von weiteren drei oder vier Möbelwänden verleimte Furniere (1, in, n) über die zerlegbare Form (a bis d) gepreßt und gleichzeitig mit den Rahmenteilen (i, j) und der Rückwand (k) verleimt werden, worauf nach Entfernen der zerlegbaren Form (a bis d) die Tür bzw. die Türen eingesetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH2991A DE845700C (de) | 1950-05-20 | 1950-05-20 | Verfahren zur Herstellung von Sperrholzmoebeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH2991A DE845700C (de) | 1950-05-20 | 1950-05-20 | Verfahren zur Herstellung von Sperrholzmoebeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE845700C true DE845700C (de) | 1952-08-04 |
Family
ID=7143366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH2991A Expired DE845700C (de) | 1950-05-20 | 1950-05-20 | Verfahren zur Herstellung von Sperrholzmoebeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE845700C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230181B (de) * | 1957-03-27 | 1966-12-08 | Philips Nv | Gehaeuse, insbesondere fuer einen Funkempfaenger oder einen Plattenspieler |
-
1950
- 1950-05-20 DE DEH2991A patent/DE845700C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230181B (de) * | 1957-03-27 | 1966-12-08 | Philips Nv | Gehaeuse, insbesondere fuer einen Funkempfaenger oder einen Plattenspieler |
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