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DE845424C - Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf einen unveraenderlichen Nullpunkt - Google Patents

Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf einen unveraenderlichen Nullpunkt

Info

Publication number
DE845424C
DE845424C DEP25328A DEP0025328A DE845424C DE 845424 C DE845424 C DE 845424C DE P25328 A DEP25328 A DE P25328A DE P0025328 A DEP0025328 A DE P0025328A DE 845424 C DE845424 C DE 845424C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointer
dial gauge
zero point
unchangeable
automatic adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP25328A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Graeff
Johannes Dr Rebentisch
Otto Dipl-Ing Wolpert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO WOLPERT WERKE GmbH
Original Assignee
OTTO WOLPERT WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO WOLPERT WERKE GmbH filed Critical OTTO WOLPERT WERKE GmbH
Priority to DEP25328A priority Critical patent/DE845424C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE845424C publication Critical patent/DE845424C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
    • G01N3/44Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid the indentors being put under a minor load and a subsequent major load, i.e. Rockwell system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Die Härteprüfer nach dem Rockwellverfahren besitzen gewöhnlich eine Meßuhr mit drehbarem Zifferblatt, das nach Aufbringen der Vorlast von Hand gedreht wird, bis sich die Nullmarke mit dem Zeiger deckt. Diese Drehung des Zifferblattes bei jedem Versuch erfordert eine gewisse Zeit, die einen beträchtlichen Anteil der gesamten Versuchszeit, die etwa I5 Sekunden beträgt, einnimmt.
  • Es sind Härteprüfer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttätiger Nullpunkteinstellung bekannt, denen allen gewisse Mängel anhaften, so daß sie sich in der Praxis nicht eingeführt haben. So wird in einem Fall eine mechanische Kupplung verwendet, bei der immer ein gewisser Schlupf besteht und Meßfehler verursacht werden. Die bekannten elektrischen Einrichtungen mit elektromagnetischen Kupplungen erfordern einen zu großen Aufwand, der in keinem Verhältnis zum erreichten Ziel steht. Es sind auch Einrichtungen bekanntgeworden, die mit Reibungskupplungen arbeiten. Diese Kupplungen befinden sich aber zwischen Teilen, die eine verhältnismäßig große Masse besitzen, so daß bei einer Vergrößerung der Prüfgeschwindigkeit infolge der auftretenden Beschleunigungskräfte ein die Messung verfälschendes Rutschen eintritt.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel durch eine Meßuhr behoben, die an Stelle des festen Zeigers einen fast masselosen Schleppzeiger besitzt, der von dem Triebwerk bis zu einem nach zwei Zeigerumdrehungen selbsttätig in die Kreisbahn des Schleppzeigers eintretenden Anschlag mitgenommen wird. Dieser Anschlag stellt die Nullstellung der Meßuhr dar. Auch bei einer fortschreitenden Bewegung des Triebwerkes bleibt der Zeiger auf dem Anschlag stehen, führt aber sofort eine rückwärtige Bewegung aus, sobald die Belastung aufgebracht wird, und zeigt die Eindringtiefe und nach Abheben der Belastung die Rockwellhärte an.
  • Damit stets von der gleichen Anfangsstellung vom Zeiger und Triebwerk ausgegangen wird und bei jedem Härteprüfversuch annähernd die gleiche Stellung des Triebwerkes zum Zeiger eingehalten wird, ist ein zweiter ähnlich wirkender Anschlag angebracht, der am Ende der Rückwärtsbewegung in die Kreisbahn des Zeigers eintritt und ihn festhält, während sich das Triebwerk bis in die Ruhelage weiterbewegt.
  • Die Mitnahme des Zeigers durch die Antriebswelle erfolgt durch eine verstellbare Reibungskupplung, deren Haftkraft so bemessen ist, daß der Zeiger sich nicht von selbst verstellt und andererseits auch keine übermäßige Kraft nötig ist, um das Triebwerk nach Anschlägen des Zeigers weiterzubewegen. Diese Anschläge begrenzen also die Bewegung des losen Zeigers an der Nullstellung und der Anfangsstellung der Uhr.
  • An Stelle des Zeigers kann auch die Skala treten. In diesem Fall wird die Skala mit einergewissen Reibungskraft von der Antriebswelle der Meßuhr mitgenommen, bis die obenerwähnten Anschläge die Bewegung an der Nullstellung ausschalten, wenn auch das Triebwerk eine weitere Bewegung macht. Beim Aufbringen der Belastung führt nun die Skala die tiefenanzeigende Rückwärtsbewegung aus, und es wird an einer festen Ablesemarke die Eindringtiefe bzw. die Rockwellhärte abgelesen.
  • Abb. I und 2 zeigen die in die Nullstellung bewegte Meßuhr. Die Nullstellung liegt vor dem Endpunkt der möglichen Uhrbewegung, um eine entsprechende Einstelltoleranz zu erhalten. Der I:iihlstift I ist, wie Abb. 1 und 2 zeigen, nach unten bewegt worden. Mit - dem Fühlstift ist der Anschlag 2 so verbunden, daß er mit der Bewegung des Fühlstiftes die Kreisbahn der Zeigerspitze während der letzten Zeigerumdrehung überschneidet, so daß Zeiger 3 an Stift 2 anschlägt. An der Stelle an der Stift 2 an dem Fühlstift I befestigt ist, trägt die Skala die Null. Trotz mehr oder weniger großer Weiterdrehung der Zeigerwelle 7 bleibt Zeiger 3 auf Null stehen. Stift 4 aber läßt in dieser Stellung den Zeiger 3 frei rotieren.
  • Abb. 3 und 4 zeigen die Meßuhr in Anfangsstellung.
  • Jetzt ist der Fühlstift nach oben bewegt worden, der mit ihm verbundene Anschlagstift 2 hat in dieser Stellung den Zeiger frei rotieren lassen. Der Anschlagstift 4 aber überschneidet während des letzten Teiles der Rückbewegung die Kreisbahn (Jer Zeigerspitze, so daß der Zeiger 3 jetzt an Stift 4 bei dem Skalenstrich 50 anschlägt, während die Zeigerwelle 7 sich weiter in ihre Anfangsstellung zurückdreht. Hierbei wird die mehr oder weniger große Weiterdrehung der Zeigerwelle 7 nach Erreichen der Nullstellung gegenüber dem Zeiger 3 wieder ausgeglichen. Zu beachten ist, daß zwischen Anfangs- und Nullstellung die Anschlagsstifte nicht die Bahn des Zeigers überschneiden, so daß alle Zwischenwerte ungehindert gemessen werden können.
  • Die Mitnahme des Zeigers 3 durch die Zeigerwelle 7 läßt sich mittels Feder 5 und Mutter 6 fein einstellen.
  • Die im Beispiel angeführten Anschläge können auch vereinigt werden, wenn der Zeiger mit einem entsprechenden Mitnehmer ausgebildet wird. Ebenso ist es möglich, die Bewegung der Anschläge auch durch andere Bewegungsglieder der Uhr zu erzeugen.
  • PATENTAN5PRÜCH5: I. Meßuhr für Härteprüfer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttätiger Einstellung auf einen nicht verschiebbaren Nullpunkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Zeigerwelle mit einstellbarer Kraft bewegliches Ahleseorgan trotz weiterlaufender Bewegung der Zeigerwelle zum Stillstand gebracht wird, wenn es sich am Nullpunkt mit einem festen Ableseorgan deckt, wobei der Stillstand durch einen Anschlag bewirkt wird, der durch die Bewegung der Uhr erst kurz vor Erreichen der Nullstellung in die Kreisbahn des mit der Zeigerwelle bewegten Ableseorgans geführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Meßuhr nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Ableseorgan durch Anschlag zum Stillstand gebracht wird, kurz bevor die Anfangsstellung der Uhr erreicht wird, so daß Verschiebungen des beweglichen Ableseorgans auf der Zeigerwelle beim Erreichen des Nullpunktes stets wieder ausgeglichen werden und die gleiche Anfangslage des Zeigers gewährleistet ist.
DEP25328A 1948-12-18 1948-12-18 Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf einen unveraenderlichen Nullpunkt Expired DE845424C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP25328A DE845424C (de) 1948-12-18 1948-12-18 Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf einen unveraenderlichen Nullpunkt

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DEP25328A DE845424C (de) 1948-12-18 1948-12-18 Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf einen unveraenderlichen Nullpunkt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE845424C true DE845424C (de) 1952-07-31

Family

ID=7370043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP25328A Expired DE845424C (de) 1948-12-18 1948-12-18 Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Rockwellverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf einen unveraenderlichen Nullpunkt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE845424C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002143B (de) * 1953-12-23 1957-02-07 Karl Frank G M B H Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Tiefenunterschiedsmessverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf den Nullpunkt

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002143B (de) * 1953-12-23 1957-02-07 Karl Frank G M B H Messuhr fuer Haertepruefer nach dem Tiefenunterschiedsmessverfahren mit selbsttaetiger Einstellung auf den Nullpunkt

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