DE845108C - Briefwaage in Fuellfederhalterform - Google Patents
Briefwaage in FuellfederhalterformInfo
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- DE845108C DE845108C DEL79A DEL0000079A DE845108C DE 845108 C DE845108 C DE 845108C DE L79 A DEL79 A DE L79A DE L0000079 A DEL0000079 A DE L0000079A DE 845108 C DE845108 C DE 845108C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/002—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for postal parcels and letters
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Description
-
- Die Erfindung betrifft eine Briefwaage, deren Format dem eines Füllfederhalters gleichkommt, also jederzeit in der Tasche getragen oder raumsparend auf jedem Schreibtisch untergebracht werden kann. I;)iese-Briefwaage ist staubdicht und nach Abschrauben einer Abschlußülse jederzeit betriebsbereit.
- Die vorliegende'Erfindung bezweckt, bei einer Änderung des Wägebereiches das Auswechseln der Feder zum Wiegen beispielsweise von Päckchen zu vermeiden, und erreicht dies gemäß vorliegender Erfindung dadurch, daß in dem Gehäuse zwei verschieden starke teleskopartig angeordnete Federn vorgesehen sind, von denen das Mitnahmeglied der schwächeren erst am Ende von deren Wägebereich das Mitnahmeglied der stärkeren Feder mitnimmt.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in drei Figuren dargestellt und nachstehend näher erläutert.
- Fig. I ist ein senkrechter'Mittelschnitt, Fig. 2 die Seitenansicht der Klemme, Fig. 3 die Waage in ausgezogenem Zustand in etwa natürlicher Größe.
- Die Briefwaage beruht auf dem Prinzip der Federwaage, und zwar ist hier der allgemeine Fall einer mehrstufigen, beispielsweise zweistufigen Waage dargestellt.
- Dadurch erhält die Waage ein sehr weites Anwen-'dUngsgeljiet; indem mit der ersten Stufe, welche nur eine schwache Feder enthält, Briefe und mit der zweiten Stufe schwerere Gegenstände gewogen werden können. Die Federn können entweder auf Druck oder auf Zug belastet werden. In der Zeichnung sind Druckfedern gewählt. Die gesamte Meßapparatur sitzt in dem Rohr I, derart, daß die Federn teleskopartig ineinanderstecken, so daß die verschiedenen Stufen nicht mehr Baulänge beanspruchen als eine einzelne. Durch zwei Verschlußhülsen 10 und I2 ist die Waage staubdicht verschlossen. Das ist wichtig, um eine hohe Empfindlichkeit der Waage lange Zeit zu gewährleisten.
- Das Wiegen eines Briefes beispielsweise geht so vor sich: Nach Abschrauben der Hülse i& wird der Brief in das Maul m der Klemme 9 eingeklemmt, indem man diese an der Stelle a zusammendriickt. Dadurch öffnet sich das Maul m und schließt sich wieder, wenn man die Stellen a losläßt; der Brief wird jetzt festgehalten.
- Einen umschnürten Gegenstand hängt man in den in Fig. 2 gezeigten Haken des Maules m ein. Durch die Belastung gleitet die Spindel 2 aus der Hülse4 heraus, bis Gleichgewicht zwischen der Federkraft der Feder 3 und der Belastung erreicht ist. Das gesuchte Briefgewicht wird dann an der unteren Kante der Hülse 4 an der Gewichtsskala der Spindel 2 abgelesen (s. Fig.3).
- Bei diesem Wiegevorgang gleitet die als Federteller ausgebildete Mutter 5 an der Innenwand der Hülse 4 nach unten und erzielt so eine gute Führung der Spindel. Die Begrenzung der Spindelbewegung nach unten wird dadurch erreicht, daß die Mutter 5 auf dem Ansatz 6 aufsitzt.
- Soll nun ein Gegenstand, dessen Gewicht in den Bereich der zweiten Stufe fällt, gewogen werden, dann wird er ebenfalls in die Klemme 9 eingeklemmt oder eingehängt, die Spindel 2 gleitet dann bis zum Anschlag 6 abwärts. Da nun die Hülse 4 über die Mutter 7 ebenfalls an einer Feder, nämlich an der Feder 8, hängt, welche unten in dem Rohr I sitzt, gleitet die Hülse 4 nach abwärts so lange, bis wieder Gleichgewicht zwischen Gegenstand und Federkraft herrscht. Für die Führung an der Rohrwand I sorgt die Mutter 7, welche zugleich die Wegbegrenzung am Anschlag 13 des Rohres I übernimmt.
- Der Raum ii in der oberen Verschlußkappe 12 ist für das Einbringen eines zusätzlichen Gebrauchsgegenstandes wie Bleistift, Radiergummi od. dgl. vorgesehen.
- Das Material der Waage kann Metall, Hartgummi, Kunstharz oder Holz sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Briefwaage in Füllfederhalterform, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere teleskopartige ineinandergesteckte, verschieden starke Federn (3, 8) vorgesehen sind, von denen das Mitnahmeglied (2, 5) der schwächeren (2) erst am Ende von deren Wägebereich das Mitnahmeglied (4, 7) der stärkeren Feder (8) mitnimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79A DE845108C (de) | 1949-10-15 | 1949-10-15 | Briefwaage in Fuellfederhalterform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79A DE845108C (de) | 1949-10-15 | 1949-10-15 | Briefwaage in Fuellfederhalterform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE845108C true DE845108C (de) | 1952-07-28 |
Family
ID=7254716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL79A Expired DE845108C (de) | 1949-10-15 | 1949-10-15 | Briefwaage in Fuellfederhalterform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE845108C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950695C (de) * | 1953-07-14 | 1956-10-11 | Kurt E Sommer | Taschenbriefwaage in Verbindung mit einem Schreibgeraet |
-
1949
- 1949-10-15 DE DEL79A patent/DE845108C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950695C (de) * | 1953-07-14 | 1956-10-11 | Kurt E Sommer | Taschenbriefwaage in Verbindung mit einem Schreibgeraet |
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