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DE844906C - Farbbandwerk, insbesondere fuer Adressendruckmaschinen - Google Patents

Farbbandwerk, insbesondere fuer Adressendruckmaschinen

Info

Publication number
DE844906C
DE844906C DEA330A DEA0000330A DE844906C DE 844906 C DE844906 C DE 844906C DE A330 A DEA330 A DE A330A DE A0000330 A DEA0000330 A DE A0000330A DE 844906 C DE844906 C DE 844906C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribbon
machine table
carrier
reels
switching device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA330A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Maass
Erich Ostwaldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adrema Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Adrema Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adrema Maschinenbau GmbH filed Critical Adrema Maschinenbau GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE844906C publication Critical patent/DE844906C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms
    • B41L47/48Printing mechanisms with inking or ink-ribbon devices

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Farbbandwerk, insbesondere für Adressendruckmaschinen Die Erfindung betrifft ein Farbbandwerk mit selbsttätig umsteuerbarer Schaltvorrichtung für das Farbband für Druckmaschinen, insbesondere für Adressendruckmaschinen, mit einem die Farbbandspulen steuernden Treibwerk. Die bekannten Farbbandwerke sind in ihrer Bauart verhältnismäßig umständlich, auch bereitet das Auswechseln der Farbbandspulen Schwierigkeiten. Eine leichte Auswechselbarkeit der Farbbandspulen für Druckmaschinen ist aber besonders deswegen erwünscht, weil beim Übergang von einer Druckunterlage auf eine solche einer anderen Breite meistens auch das Farbband durch ein solches anderer Breite ausgewechselt werden muß. Der Austausch der Farbbandspulen und der Aufbau des Farbhandwerkes ,werden erfindungsgemäß insbesondere dadurch vereinfacht, daß der Träger für die beiden Farbbandspulen als ein von oben in eine Aussparung der Maschinentischplatte einsetzbarer Teil ausgebildet ist und getrennt davon als besonderer Teil das Treibwerk mit der Schaltvorrichtung auf der unteren Seite der Maschinentischplatte befestigt und durch Schlitze in dieser Platte im wirksamen Eingriff mit den Farbbandspulen ist. Bei dieser Bauart läßt sich der Farbbandspulenträger von oben, das Treibwerk dagegen von unten an die Maschinenplatte ansetzen. Der Farbbandträger ist daher ohne Ausbau des Treibwerkes von oben her leicht zugänglich. Es ist daher verhältnismäßig einfach, das Farbband auszuwechseln.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Träger für die Farbbandspulen zugleich als Grundplatte für Druckunterlagen ausgebildet ist, die Farbbandspulen in nach unten geneigten Armen des Trägers gelagert sind und der Maschinentisch zu beiden Seiten seines mittleren Teiles Mulden aufweist, in denen die Farbbandspulen zu liegen kommen. Der mittlere Teil des Maschinentisches bildet daher im Vergleich zur Tiefe der :Mulden eine erhöhte Auflage für die Grundplatte der Druckunterlage.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt F ig. i ein Farbbandwerk nach der Erfindung im Schnitt gemäß Linie 1-I der Fig. 2 oder 3, Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie 11-II der Fig. x, I# ig. 3 einen Grundriß des Farbbandwerkes, wobei ein Teil des Tisches herausgeschnitten ist, Fig. 4 einen Ausschnitt aus Fig. 3 in größerem Maßstabe und in anderer Stellung der Teile, Fig. 5 und 6 zeigen in Draufsicht und Grundriß eine Adressendruckmaschine in vereinfachter Darstellung, die den Einbau des Farbbandwerkes erkennen läßt.
  • Bei Adressendruckmaschinen mit auf- und abwärts bewegtem Druckkissen ist es gebräuchlich, das Farbband über die auf dem Maschinentisch gelagerteAdressendruckplatte hinwegzuführen. Das Farbband wird dabei von einer Vorratsspule abgewickelt und auf eine leere Spüle wieder aufgewickelt. Die Farbbandspulen sind in einem Farbhandwerk gelagert, das vom Hauptantrieb der Maschine aus schrittweise angetrieben wird.
  • In der Zeichnung ist in Fig. i bis 3 derjenige Teil der Tischplatte i einerAdressendruckmaschine veranschaulicht, der die Druckunterlage für die Adressendruckplatte bildet. Die Tischplatte i der Maschine besitzt im Bereich der Druckplattenunterlagen 4 eine Vertiefung, deren Boden; wie Fig. 2 erkennen läßt, in der Mitte zu einer erhöhten Auflage 2 ausgestaltet ist. Die Auflage 2 trägt eine etwa rechteckige Platte 3, die die Grundplatte der Druckunterlagen 4 bildet,.die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet sind. Zu beiden Längsseiten der Platte 3 bildet die Tischplatte i je eine Mulde 5. Die Platte 3 ist muldenseitig mit je zwei Auslegern 6 ausgerüstet, die Lager für je eine Farbbandspule 7 und 8 aufweisen. Das in üblicher Weise von der Spule 7 zur Spule 8 führende Farbband 9 ist .über zwei Rollen io geleitet, die in Sockeln i i der Ausleger 6 gelagert sind.
  • Das Treibwerk für die Farbbandspulen 7 und 8 befindet sich unterhalb der Tischplatte i. Das Treibwerk ist von unten an die Auflage 2 angeschraubt. Es besitzt eine Grundplatte 12 mit zwei Säulen 13 und zwei Auflagern 14. Die beiden Säulen 13 tragen an ihren Enden seitlich je eine Führungsschraube 15, die je einen Führungsschlitz 15' einer Steuerleiste 16 durchsetzen, deren Enden 17, 18 rechtwinklig abgebogen sind. Die Auflager 14 sind von einer Welle i9 durchsetzt, auf der eine Wippe gelagert ist, die einen zweiarmigen Hebel 2o und einen mit diesem starr verbundenen Hebel 24 aufweist. An den Enden der beiden Arme des Hebels 2o der Wippe sind je eine Treibklinke 21 und 22 ccliweiiktlar gelagert, die unter. der Wirkung von schwachen Federn 23. stehen. Der Treibarm 24 der Wippe ist über einen biegsamen Lenker 25 an einen exzentrisch auf der Treibwelle 26 gelagerten hing 27 angeschlossen. Die Treibklinken 21 und 22 durchsetzen je einen Schlitz 28 im Boden der Mulden 5 und ragen in den Bereich je eines auf der Farbbandspule 7 bzw. 8 sitzenden Sperrzahnrades 29 bzw. 30.
  • Zu dem Treibwerk gehört ferner noch eine Einrichtung zum Umschalten des _liitriebes von der einen Farbbandspule auf die andere. Jeder Farbbandspule ist in an sich bekannter Weise eine Zunge 31 bzw. 32 zugeordnet, die geeignet ist, mit dem rechtwinklig abgebogenen Ende in einen Schlitz der Farbbandspule einzugreifen, wenn das Farbband von der Spule allgewickelt ist. Diese Zungen - 31 und 32 greifen ebenfalls durch die Schlitze 28 im Boden der Mulden 5 hindurch. Die anderen, einander zugekehrten Enden der Zungen 31 und 32 sind an einen Hebel 33 angeschlossen, der um einen in der Grundplatte 12 gelagerten Zapfen 34 schwenkbar ist. Der Zapfen 34 trägt noch einen schwenkbaren Hebel 35 (Fig. i), der mit einem abgekröpften zungenartigen Ende 35' in einen Schlitz 36 (Fig. 2) der Leiste 16 eingreift. Der Hebel 35 wirkt als Kipphebel. Er besitzt zu diesem Zweck einen Kantenwinkel 37 (Fig.4) im Bereich einer abgefederten Rolle 38. Dadurch wird der Hebel 35 gezwungen, ini Falle der Schwenkung des Hebels 33 die in Fig. 4 dargestellte andere Endlage einzunehmen. Die Endlagen der Hebel 33 und 35 werden durch einen Zapfen 35" bestimmt, der fest in der Grundplatte 12 sitzt und in größere Löcher der Hebel 33 und 35 eingreift (Fig.4). In der in Fig.2 dargestellten Endlage des Hebels 35 und damit der Leiste 16 liegt das abgebogene Ende 17 der Leiste 16 am Steuerarm 39 der Treibklinke 21 derart an, daß die Treibklinke entgegen der \\`irkung der Feder 23 aus dem Bereich des Sperrzahnrades 29 herausgehoben ist. Das abgebogene Ende 18 der Leiste 16 erfaßt dagegen den Steuerarm 4o der Treibklinke 22 nicht, so daß die Treibklinke 22 unter der Wirkung ihrer Feder 23 in das ihr zugeordnete Sperrzahnrad 30 eingreift. Wird nunmehr die Wippe 20,24 unter Wirkung des Exzenterantriebes 26, 27 in schwingende Bewegung versetzt, so treibt die Klinke 22 das Sperrzahnrad 30 und damit die Farbbandspule B. @\n ihrer Rückdrehung ist die Farbbandspule 8 durch eine nicht dargestellte Sperre gehindert.
  • Ist das Farbband 9 von der Spule 7 abgewickelt und infolgedessen der Mitnehineschlitz der Spule für die Zunge 32 offen, dann kann das abgewinkelte Ende der Zunge 32 in diesen Schlitz eingreifen. Bei weiterer Drehung der Spule 7 unter dem Zug des Farbbandes 9 wird dann über die Zunge 32 der Hebel 33 umgeschaltet und der Hebel 35 derart verschoben, daß letzterer unter der Wirkung der Rolle 38 in die andere Epdlage kippt. Die Leiste 16 nimmt dann die andere Endlage ein, in der das abgebogene Ende 18 gegen den Steuerarm 4o drückt und dadurch die Treibklinke 22 aus dem Sperrzahnrad 30 heraushebt. Das abgebogene Ende 17 gibt den Steuerarm 39 frei, so daß die Sperrklinke 21 unter Wirkung der Feder 23 in das Sperrzahnrad 29 eingreift. Gleichzeitig wird auch die nicht dargestellte Rücklaufsperre umgeschaltet, so daß beim Schwingen der Wippe 20, 24 nunmehr die Spule 7 angetrieben wird. Das Farbband wird also jetzt auf die Spule 7 auf- und von der Spule 8 abgewickelt.
  • Fig. 5 uci(1 6 zeigen eine Adressendruckmaschine mit dem auf und ab gehenden Druckkissen 41, unter dem die Druckplatten von (lern Stapel 42 aus in bekannter Weise in Richtung des Pfeiles 43 transportiert werden. Die Transporteinrichtungen für die Druckplatten und für die zu bedruckenden Gegenstände sind für die Erfindung nicht wesentlich und daher nicht näher beschrieben. Unterhalb des Druckkissens 41 ist das oben beschriebene Farbbandwerk so angeordnet, daß das Farbband 9 quer zur Bewegungsrichtung 43 der Druckplatten verläuf t.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Auch dienen die in den Patentansprüchen verwendeten Bezugszeichen lediglich der I?rläuterung der Erfindung, nicht dagegen der Beschränkung.

Claims (3)

  1. PATEN TA NS PR1- CH E: i. Farbbandwerl; mit selbsttätig umsteuerbarer Schaltvorrichtung für (las Farbband für Uressendrucknia:chinen. dadurch gekennzeichnet, daß das Farbbandwerk aus zwei getrennten Teilen besteht, von denen der eine, die Farbbandsputen tragende Teil von oben in eine Vertiefung der Maschinentischplatte einsetzbar und der zweite, das Treibwerk mit der Schaltvorrichtung bildende Teil auf der unteren Seite der Maschinentischplatte befestigt und durch Schlitze im Maschinentisch im wirksamen Eingriff mit den Farbbandspulen des ersten Teiles ist.
  2. 2. Farbbandwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (3) für die Farbbandspulen zugleich als Grundplatte für die Druckunterlagen (4) der Maschine ausgebildet ist, die Farbbandspulen (7, 8) in seitlich nach unten geneigten Armen des Trägers gelagert sind und der Maschinentisch (5) zu beiden Längsseiten seines mittleren Teiles je eine vertiefte Mulde aufweist, in denen die Farbbandspulen zu liegen kommen.
  3. 3. Farbbandwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (3) für die Farbbandspulen (7, 8) mit parallel zu den Farbbandspulen liegenden Leitrollen (io) für das Farbband (9) ausgerüstet ist, die in Sockeln (i i) des Trägers drehbar gelagert sind. Farbbandwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schaltvorrichtung angebrachten Schaltklinken (2 i, 22) und Kupplungszungen (3 i, 32) durch Schlitze (28) in -den Längsmulden (5) des Maschinentisches hindurch bis in den Bereich der Farbhandspulen reichen.
DEA330A 1949-06-24 1949-11-29 Farbbandwerk, insbesondere fuer Adressendruckmaschinen Expired DE844906C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH844906X 1949-06-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE844906C true DE844906C (de) 1952-07-24

Family

ID=4541710

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA330A Expired DE844906C (de) 1949-06-24 1949-11-29 Farbbandwerk, insbesondere fuer Adressendruckmaschinen

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