DE844427C - Tragvorrichtung fuer Foerderbaender - Google Patents
Tragvorrichtung fuer FoerderbaenderInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G39/00—Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors
- B65G39/02—Adaptations of individual rollers and supports therefor
- B65G39/04—Adaptations of individual rollers and supports therefor the rollers comprising a number of roller forming elements mounted on a single axle
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Description
- Tragvorrichtung für Förderbänder Für die Abstützung von gemuldeten Förderbändern ist es bekannt, das Förderband auf einer Rollenreihe laufen zu lassen, die dadurch gebildet wird, daß auf einer Kette oder Schnur, einem Draht oder Drahtseil mit an den Enden befestigten Drehzapfen mehrere kurze Rölichen aufgeklemmt sind, so daß sich beim Lauf des Förderbands oder Gurts die Rollen unter Drehung mit ihrer biegsamen Achse um die Endzapfen drehen. Es fehlt dabei jedoch an einer selbsttätigen Anpassung an die je nach der örtlichen Beladung des Gurts oder Bands eintretende, mehr oder weniger starke Durchmuldung. Dies ist besonders nachteilig bei Stahlgurten, da diese das Bestreben haben, im unbelasteten Zustand auch in die flache Form zurückzukehren.
- Man hat andererseits schon Schraubenfedern mit solchen an ihren Enden befestigten Drehzapfen als Förderbandträger benutzt, die sich infolge ihrer Federkraft und Vorspannung selbsttätig der Belastung und Muldung desFördergurtsentsprechend durchbiegen. Hierbei entstehen aber insofern andere Gehundenheiten, als eine solche Feder bei einseitigem Windungssinne einen nicht einwandfreien Träger des Fördergurts bildet, wie auch die Walkbewegung, die die Federrolle bei der Drehung ausführt, zu einer schnellen Ermüdung führt.
- Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für sich muldende Fördergurte, bei der die selbsttätige Anpassung an die der Belastung entsprechend verschieden starke Durchmuldung des Gurts oder Bands dadurch erzielt wird, daß wohl eine solche Schraubenfeder als Tragkörper benutzt wird, aber die Nachteile dieser Anordnung dadurch vermieden werden, daß die Feder nicht mehr eine Drehung in sich ausführt, sondern als Tragachse für eine Tragrollenreihe dient, deren einzelne Rollen sich entsprechend dem Durchgang zueinander einstellen können und die infolge der Drehung um die Feder die Walkbeanspruchung beseitigen und daneben auch besonders gute Laufbedingungen für den Fördergurt bilden.
- L)ie Erfindung betrifft weiter eine besonders gute Ausbildung dieses Gedankens, indem zunächst die cinzelnen lragrollen untereinander durch über die Salzen geschobene kurze Schlauchstücke aus ölbeständigem Gummi od. dgl. im Sinne von nachliebigen, winkelbeweglichen Kupplungen verbunden werden, so daß von den beiden für sich abgedichtoten Endrollen aus eine Art durchgehetider Schlauch gebildet wird, der den Eintritt von Staub und Schmutz und den Austritt des Schmiermittels verhindert, ohne daß dabei die Beweglichkeit bei der verschieden starken Muldung und der Drehung dieser Einzelrollen entsprechend dieser Muldung beeinträchtigt wird.
- Um gleichzeitig besonders gute Laufbedingungen der Rollen zu schaffen, wird die als ihr Träger dienende Schraubenfeder von vornherein so, z. B. aus einem Vierkantstahl, gewickelt und nachträglich noch überschliffen, daß sich eine einwandf reie Lauffläche ergibt. Dazu werden zweckmäßig die einzelnen Tragrollen mit einer Lauffläche oder Laufbüchse versehen, die in ihrer Mitte angeordnet und so bemessen ist, daß zwar eine unzulässige spezitische Lagerpressung vermieden ist, aber die Durchbiegungen der Feder an der Laufstelle einen praktisch verschwindenden Einfluß besitzen. Statt die l.aufbüchsen in den Tragrollen anzuordnen, können sie auch auf dieSchraubenfeder selbst aufgeschoben werden, so daß die Tragrollen um sie wie um feste .\chsstummel herumlaufen, womit die Laufbedingungen verbessert werden und die Feder geschont wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des lirfindungsgegenstandes in Abb. I in Ansicht und teilweisem Schnitt in Strecklage wiedergegeben, während die Abb. 2 die Stellung der Rollen unter einer der Last entsprechenden Muldung zeigt; in Abb. 3 ist eine weitere Ausführungsmöglichkeit dargestellt.
- Auf den Böcken IO, die durch Abstandleisten 11 verbunden sind, sind in die Gabeln 12 mit Schildzapfen 13 die Kopfstücke 14 eingehängt, von denen die Schraubenfeder 15 getragen wird. Diese Feder 15 ist aus Vierkantstahl gewickelt und nachher noch auf den erforderlichen genauen Durchmesser geschliffen, wie dies z. B. mittels spitzenlosen Schleifens möglich ist. Auf diese als Tragachse dienende Feder 15 sind die einzelnen Tragrollen I6 aufgeschoben, die mit Laufbüchsen I7 oder auch nur angegossenen Laufflächen gegen die Feder 15 anliegen, und zwar auf einer wohl genügenden, aber sonst möglichst knappen Breite. Die Rollen I6 besitzen darüber hinausgehende nabenförmige Verlängerungen IS, die zunächst die Abstandhalter für die einzelnen Rollen bilden und über die kurze Schlauchstücke 19 unter Pressung geschoben sind. Zur Erleichterung dieses Überschiebens bzw. zur Sicherung einer genügenden Anpressung können diese Absätze I8 leicht kegelig ausgebildet bzw. wie bei Schlauchanschlüssen mit Wellungen versehen werden. Die Endrollen werden dagegen durch übergreifende Kappen 20 mit Dichtungsrillen 21 abgedichtet.
- Es entsteht auf diese Weise ein geschlossenes Gebilde, das trotz guter Laufeigenschaften die nötige Beweglichkeit in sich besitzt, um der Muldung bei der Belastung des Fördergurts 22 unter dem Fördergut 23 trotz der Drehung nachkommen zu können. Der Eintritt von Schmutz und Staub in das Innere, besonders zu den Laufflächen I7, ist dabei verhütet, während andererseits eine bequeme Schmierung dadurch möglich ist, daß der Eichmierstoff zentral durch die 1ragfeder 15 zugeleitet wird, um beim Klaffen der Fedawindungen gegeneinander bei der Durchbiegung in die einzelnen, zwischen den Laufilächen 17, Nabenansätzen I8 und Schlauchstücken 19 gebildeten Kammern überzutreten.
- I)a bei der Kupplung der Kollennaben durch kurze zylindrische Schlauchstücke unter der Walk-I>ewegung bei der Drehung der Rollen nicht bloß eine Stauchung und Dehnung in dem kurzen, frei zwischen den Naben liegenden Schlauchstück stattfindet, sondern sich auch noch auf die Sitzfläche für die Schlauchstücke erstreckt, so ist hier eine stärkere Abnutzung in Verbindung mit einem Undichtwerden möglich. Dies kann dadurch vermieden werden, daß man den Schlauchstücken in der Mitte eine ringwulstartige Ausbuchtung gibt, so daß eine erhöhte Winkelbeweglichkeit erzielt wird, zu der im wesentlichen nur dieser Dehnungswulst herangezogen wird, während die auf den Naben aufsitzenden Schlauchenden praktisch in Ruhe bleiben.
- Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Schildzapfen I3 der Kopfstücke 14 der Schraubenfeder 15 in Gabeln I2' eingehängt, die unter Vermittlung einer Blattfeder 25 mit den Böcken IO in Verbindung stehen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß diese Federn 25 eher nachgeben als die Federn 15, so daß also deren Erschlaffen vorgebeugt und doch die gewünschte Federung gewährleistet ist. Um bei Drehung der Rollen I6 um eine auf die Feder 15 aufgeschobene Büchse ein unerwünschtes Mitdrehen der Büchse gegen die Feder zu verhüten, kann man der Feder und damit der Innenbohrung dieser Büchse einen unrunden, z. B. ovalen Querschnitt geben.
Claims (8)
- PATENTANSPRUCHE 1. Tragvorrichtung für unter der Belastung sich verschieden stark muldende Förderbänder mit einer sich entsprechend durchbiegenden, beiderseits gelagerten Schraubenfeder als Förderbandträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (I5) undrehbar gelagert ist und unmittelbar als Tragachse für eine Reihe sich um dieselbe frei drehender und bei der Durchbiegung der Schraubenfeder sich verschieden stark geneigt zueinander einstellender Tragrollen (16) für das Förderband dient.
- 2. Tragvorrichtung nach AnspruchI,dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrollen (I6) mit nalei'förmigen Ansätzen (18) versehen sind, über die kurze Schlauchstücke (I9) aus ölbeständigem elastischem NVerkstoff geschoben sind, die dett Kollensatz im Sinne von elastischen Kupplungen zu einem schlauchartigen Gebilde zusammenschließen, ohne die Drehung bei der verschieden starken Muldung zu behindern, während der Eintritt von Schmutz und Staub wie der Austritt von Schmierstoff verhindert ist.
- 3. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung einer Schraubenfeder mit aneinanderliegenden Windungen als Tragachse diese von vornherein aus Vierkantstahl gewickelt und nachträglich auf den genauen Durchmesser überschliffen ist.
- 4. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (I6) mit besonderen Laufbüchsen (17) bZw. diesen entsprechend mit angegossenen mittleren Laufflächen versehen sind, die unter Wahrung der zulässigen spezifischen Pressung so schmal ausgebildet sind, daß die örtliche Durchbiegung der Feder (15) auf die satte Anschmiegung in der lagerstelle praktisch keinen Einfluß hat.
- .. Tragvorrichtuiig nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung der Endrollen jedes Rollensatzes durch auf den Köpfen (I4) der Feder (I5) sitzende Kappen (20) erfolgt, die mit Dichtungsringen (2I) die Nabenansätze (I8) übergreifen.
- 6. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die über die nabenförmigenAnsätze (I8) der Tragrollen (I6) aufgeschobenen Schlauchstücke (I9) in der Mitte mit ringförmigen Ausbuchtungen versehen sind, durch die eine freiere Winkelbeweglichkeit unter Schonung der Abdichtungsflächen der Schlauchenden' auf den Naben ermöglicht wird.
- 7. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der Kopfstücke(I4) mit ihren Schildzapfen (13) in Gabeln (I2') von an den Böcken (10) sitzenden Blattfedern (25) erfolgt, wobei die Nachgiebigkeit dieser Federn (25) größer ist als die der Tragfeder ( I 5) .
- 8. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbüchsen (I7) auf die Feder (I5) undrehbar aufgeschoben sind, wobei durch unrunde Ausbildung des Laufbüchsen- und Federquerschnitts die Mitnahme der Laufbüchsen durch die darauf laufenden Rollen verhütet wird.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 53 825, 672 218; kritische Patentschrift Nr. 4I8677; U.A.-Patentschrift Nr. 625 342.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE803D DE844427C (de) | 1941-02-04 | 1941-02-04 | Tragvorrichtung fuer Foerderbaender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEE803D DE844427C (de) | 1941-02-04 | 1941-02-04 | Tragvorrichtung fuer Foerderbaender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE844427C true DE844427C (de) | 1952-07-21 |
Family
ID=7064952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE803D Expired DE844427C (de) | 1941-02-04 | 1941-02-04 | Tragvorrichtung fuer Foerderbaender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE844427C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2942721A (en) * | 1955-10-20 | 1960-06-28 | Fisher & Ludlow Ltd | Conveyor rollers |
| DE1178257B (de) * | 1955-10-18 | 1964-09-17 | United States Steel Corp | Walze zum Zentrieren und Ausrichten eines ueber sie laufenden ebenen Bandes |
| US3198317A (en) * | 1962-07-13 | 1965-08-03 | Robins Samuel Davis | Conveyor apparatus |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE53825C (de) * | H. BlTTINGER in Braunschweig, Frankfurterstr. 17 | Durchhängende oder elastische Stützrollen für Transponbänder | ||
| US625342A (en) * | 1899-05-23 | Roller-support for belt conveyers | ||
| GB418677A (en) * | 1933-04-27 | 1934-10-29 | Frederick Gilbert Mitchell | Improvements in or relating to endless conveyors |
| DE672218C (de) * | 1936-11-06 | 1939-02-22 | Demag Akt Ges | Federnde Bandunterstuetzungsrolle fuer Bandfoerderer |
-
1941
- 1941-02-04 DE DEE803D patent/DE844427C/de not_active Expired
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