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DE844078C - Anordnung zur elektrischen Summierung von Messwerten - Google Patents

Anordnung zur elektrischen Summierung von Messwerten

Info

Publication number
DE844078C
DE844078C DEF1115A DEF0001115A DE844078C DE 844078 C DE844078 C DE 844078C DE F1115 A DEF1115 A DE F1115A DE F0001115 A DEF0001115 A DE F0001115A DE 844078 C DE844078 C DE 844078C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
meter
arrangement
coil
phase
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF1115A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr-Ing Steudel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF1115A priority Critical patent/DE844078C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE844078C publication Critical patent/DE844078C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D1/00Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application
    • G01D1/16Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application giving a value which is a function of two or more values, e.g. product or ratio
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R5/00Instruments for converting a single current or a single voltage into a mechanical displacement
    • G01R5/20Induction instruments, e.g. Ferraris instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Anordnung zur elektrisien Summierung von Meßwerten Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur elektrischen Summierung von durch mechanische ,Xleßgeräte ermittelten Meßwerten, deren Änderung elektromagnetisch als Induktivitätsänderung zweier Geberspulen auf einen Induktionszähler übertragen wird. Bei der Übertragung von Stellungsanzeigen mechanischer Meßgeräte ist die Anwendung des elektromagnetischen Induktionsprinzips besonders beliebt, weil mit dessen Hilfe eine stopfbüchsenlose Übertragung aus einem Druckraum heraus möglich ist. Dies hat besonders bei mechanischen Mengenrnessern, z. B.
  • Meßvorrichtungen des Differentialdruckes einer Blende oder Schwimmermessern, Bedeutung erlangt, wobei die Durchflußgeschwindigkeit durch ein Millivoltmeter, die Durchflußmenge durch einen elektrischen Zähler angegeben wird.
  • Die für die verschiedensten Geberanordnungen l>isher angewandte Schaltung des Induktionswechselstromzählers ist die normale Zählerschaltung, bei der die Größe eines durch die Stromspule gehenden Wechselstroms integrierend gezählt wird und bei der zur Bildung des Drehmoments als zweiter Faktor eine direkt an der speisenden Spannung liegende Spannungsspule angeordnet ist. Diese Spannungsspule liefert also, zur Bildung des Zählerdrehmoments stets nur einen konstanten Faktor, und die Veränderung des Drehmoments entsprechend der Meßwerteänderung des mechanischen Meßgeräts muß durch die Anderung der Stromstärke in der Stromspule, welche durch die meßwertbedingte Induktionsänderung der Geberspulen hervorgerufen wird, allein aufgebracht werden.
  • Die neue Anordnung, die neben einer leichten Einstellbarkeit der Proportionalität zwischen Meßwert und Drehmoment eine äußerst intensive Drehmomentbildung gewahrleistèt, nutzt das bekannte Verhalten des Induktionszählerssau6j-nämlich daß zwischen den beiden Strömen in den beiden Zähler: spulen stets eine Phasenverschiebung bestehen muß, wenn ein Drehmoment entstehen soll.
  • Das Neue der Anordnung zur elektrischen S1Zmmierung von Meßwerten besteht darin, daß zOve Ströme, die durch zwei in an sich bekannter Weise in Gegenwirkung angeordnete Geberspulen, zwei denen jede an eine Zählerspule geschaltet ist, Rire=; Ben, bei der Nullstellung des Gebers auf Phasengleichheit abgestimmt sind, und daß die sich bei änderndem Ausschlag ergebenden Phasenab weichungen beider Ströme das den Zähler treibende Drehmoment liefern. Zur Abstimmung der çStrömeauf Phasengleichheit bei der Nullstellung des Gebers sind in den Stromkreisen ein oder mehrere Wechseistromwiderstände angeordnet, oder die Abstimmung wird durch entsprechende Dimensionierung der im Stromkreis vorhandenen Spulen erreicht. Die Anordnung kann so vorgenommen werden, daß beispielsweise in den einen Stromkreis ein Ohmscher Widerstand undfoder in den anderen Stromkreis ein -Kondensatör -eingeschaltet ist. Als Zähler kann ein handelsüblicher Einphasenstromzähler mit Spannungs- und Stromeisen benutzt werden. Eine andere Ausführungsform des Zählers besteht darin, daß er mit zwei am Scheibenumfang versetzt angeordneten Stromeisen ausgerüstet ist.
  • An Hand der Zeichnung sei die Wirkungsweise der Anordnung für ein Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Abb. I stellt die Geberanordnung dar, und es bedeutet I die Schubstange eines mechanischen Mengenmessers, beispielsweise eines Schwimmermessers, die gemäß des Messerausschlags herauf-und hinunterbewegt wird, wobei dann der angekuppelte Eisenkern 2 die-Auf- und Abwärtsbewegung mitmacht. Beide Teile befinden sich im Innern des Messers und stehen unter dem Druck des Mediums. Die Abdichtung nach außen wird durch ein dünnes unmagnetisches, einseitig geschlossenes Rohr 3 erreicht, wodurch sich eine Stopfbüchse erübrigt. Auf diesem Rohr 3 sind die beiden Spulen 4 und 5 angeordnet, die die Beeinflussung des elektrischen Zählers bewirken. Hebt sich die Schubstange I und der Eisenkern 2 infolge größeren Ausschlags des Mengenmessers, so erhöht sich der induktive Widerstand der Spule 4, während sich der der Spule 5 erniedrigt und umgekehrt.
  • Die Einwirkung auf den Zähler ist dann im Schaltbild, Abb. 2, und im Vektordiagramm, Abb. 3, dargestellt. Darin bedeuten 6 eine von der Seite gesehene Umlaufscheibe eines Elektriiitätszählers nach dem Induktionsmotorprinzip und 7, 8 zwei am Umfang in der angedeuteten Weise versetzt angeordnete Stromeisen mit entsprechender Wicklung. Die Schaltung sieht zwei von - der' Wechselspannung U gespeiste Stromkreise J4 und J 5 vor, bei denen jeweils eine Stromeisenspule und eine Steuerspule in Reihe liegen. Nach dem Wirkungsprinzip des Induktionsmotors kann an der Zählerscheibe durch die beiden Ströme J4 und J5 nur dann ein Drehmoment entstehen, wenn zwischen ihnen ein zeitlicher Phasenunterschied besteht; sind beide Ströme gleichphasig, so bleibt der Zähler stechen. Beim Ausschlag C des Mengenmessers liegt das Eisen 2 vollkommen in der Spule 5, wähzwei die Spule 4 eisenfrei ist. Der Strom J5 wurde wegen der großen Induktivität der Spule 5 einen größeren Phasenwinkel mit der Spannung : bilden als der Strom J4 beide wären also nicht in Phase. Um Gleichphasigkeit zu erreichen, wird in den Stromkreis J 5 noch ein induktionsloser Widerstand g eingeschaltet, der den Phasenwinkel zwischen U und J 5 verkleiiiert. Sein Wert wird nun so gewählt, daß in der betrachteten Anfangsstellung des Schwimmermessers die Winkel 4 und ç 5 gleich, d. h. J4 und J5 in Phase sind. An Stelle des Widerstandes g in dem einen Stromkreis kann auch ein Kondensator in den andern Stromkreis in sinngemäßer Wirkungsweise eingeschaltet werden. Dalnit wirkt auf die Zählerscheibe kein Drehmoment, obwohl Durchflutungen und Magnetflüsse vorhanden sind. Wie Abb. 3 zeigt, ist dabei der absolute Wert von J4 bedeutend größer, weil einmal der induktive Widerstand der Spule 5 größer ist als der der Spule 4 und weil zweitens bei J 5 noch der Widerstand g vorgeschaltet ist. Mit zunehmendem Ausschlag des Mengenmessers wird der-induktive Widerstand der Spule 5 erniedrigt und der der Spule 4 erhöht. Dementsprechend führt der Stromvektor J 5 eine Drehung zum Vektor U unter gleichzeitiger Streckung aus, während der Stromvektor J4 sich von dem Vektor U wegdreht und gleichzeitig kleiner wird. Am Ende des Ausschlags des Mengenmessers haben die Ströme die Endlagen J4' und J5' erreicht und bilden zusammen den Winkel ç 4'-<p 5'. Die drehmomentbildende Zählerbeeinflussung ist näherungsweise Md = k/J 4/ . /J 5-/ . (#4-#5).
  • Die intensive Einwirkung beruht also nur auf der gleichzeitigen Anderung der beiden Phasenwinkel fp4 und 5 im drehmomentbildenden Sinne, während das Produkt aus den Effektivwerten der Ströme annähernd konstant bleibt. Das Zählerdrehmoment wächst also mit zunehmendem Mengenmesserausschlag ständig an und ist nach dem Ergebnis durchgeführter Versuche dem Hub des Eisenkerns auf weiter Strecke proportional.
  • Zur weiteren Verbesserung dieser Proportionalität stehen die verschiedensten vom Zählerbau bekannten Mittel zur Verfügung, wie Anordnungen von Dämpfungen, Bremsen und Klebeeisen in der Anfangsstellung. Ebenso kante auf der mechanischen Seite des Mengenmessers mit bekannten Mitteln auf dem Wege von der Durchflußgeschwindigkeit zum Ausschlag bereits korrigiert werden. Schließlich aber gibt das Übertragungssystem selbst noch derartige Korrektionsmöglichkeiten. BeispielsweIse kann eine derartige Korrektion durch Aus- einanderschieben oder ungleichmäßiges Wickeln der Spulen 4 und 5 oder durch geeignete Profilierung des Eisenkern 2 erreicht werden. Auch können die Spulen teilweise oder ganz einen äußeren Eisenschluß erhalten, der dann auch flußvergrößernd wirkt und die Anordnung gegen äußere Beeinflussung unempfindlich macht. Der Reibungseinfluß in der Nähe der Nullage kann dadurch vermindert werden, daß die Sullage nicht auf das Drehmoment Null. sondern auf ein Restdrehmoinert al>geglichen wird. das gerade noch unter dem Anlaufwert des Zähler liegt.
  • \wenn im Beispiel ein Spezialzähler mit zwei Stromeisen gezeichnet ist, so schließt das nicht aus, daß auch ein normales, einphasiges Zählersystem mit Strom- und Spannungseisen verwendet werden kann, wobei das Spannungseisen zweckmäßig in den Stromkreis J4 geschaltet und eine Spannungsspule geringer Netzspannung gewählt wird. Gegebenenfalls müssen Strom- und Spannungseisen neu angeglichene Wicklungen erhalten.
  • PATENTANSPRCHE: 1. Anordnung zur elektrischen Summierung von durch mechanische ?tleßgeräte ermittelten Aleßwerten, deren Anderung elektromagnetisch als Induktionsänderung zweier Geberspulen auf einen Indnktionszähler übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ströme, die durch zwei in an sich bekannter Weise in Gegenwirkung angeordnete Geberspulen, von denen jede an eine Zählerspule angeschlossen ist, fließen, bei derNullstellung des Gebers auf Phasengleichheit abgestimmt sind, und daß die sich beim wachsenden Ausschlag des Gebers ergebende Phasenabweichung der beiden Ströme das den Zähler treibende Drehmonient liefert.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stromkreise ein oder mehrere Wechselstromwiderstände eingeschaltet sind, zur hstimmung der Ströme auf Phasengleichheit bei der Nullstellung des Gebers.
    3. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den einen Stromkreis ein Ohmscher Widerstand und/oder in den anderen Stromkreis ein Kondensator eingeschaltet ist.
    4. Ausführungsform der Anordnung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zähler ein handelsüblicher Einphasenstromzähler mit Spannungs- und Strom eisen verwendet wird.
    5. Ausführungsform nach den Ansprüchen I his 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler mit zwei am Scheibenumfang versetzt angeordneten Stromeisen ausgerüstet ist.
DEF1115A 1950-03-24 1950-03-24 Anordnung zur elektrischen Summierung von Messwerten Expired DE844078C (de)

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DEF1115A DE844078C (de) 1950-03-24 1950-03-24 Anordnung zur elektrischen Summierung von Messwerten

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DE844078C true DE844078C (de) 1952-07-17

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