DE833224C - Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen Ringkern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen RingkernInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht -auf einem magnetischen Ringkern
i@tg hervorrufen kann. Im allgemeinen ist es daher nicht üblich, hei Ringkernen fertige Spulen auf Sllitletkiirpern zu verwenden, sondern man bewickelt Gien Ringkern mit Kupfcrdräht, nachdem inan ihn vorher mit einer Isolationsschicht versehen hat. Hier hallen vor allem zwei Verfahrensweisen @eiverllliche Bedeutung erlangt: Entweder man umspritzt det Ringkern mit einer Isoliermasse, insbesondenr mit einem thermoplastischen oder aushärtbaren Stoa, oder aber man bewickelt den Kern finit einem isolierenden Rand.Die niagnetisierbaren Kerne für Spulen müssen vor Aufbringen der Kupferwindungen bekanntlich isoliert werdet. IIätfig läßt sich die gewünschte Isoliereng zwischea Kern und Wicklung dadurch erreichen, daß inan besondere Spurenkörper ver- wcndct, die die Wickfu@ng tragen und lose über den liert geschoben werden kiinnen. Diese Methode ist lr#i hitgl:ernet wegen ihrer geschlossenen Form nicht ohne weiteres :iiiwcndlrar. L'in diese Schwierigkeiten zu meistern, ist man #clioii so vorgegangen, (1a13 inan den Ringkern in zwei heriili@ilfteii -(,teilt hat und die beiden Hall>- ritge nach _lufschie#lwt der Spule wieder zusam- »ietgesetzt hat. Dieser Wvg ist jedoch nicht immer gallgI>ar, vor allein nicht bei Materialien mit höhe- rer I'ernieabilität, wo der durch das Teilen des Dinges entstehende unvermeidliche Luftspalt eine 1'errneallilitütsverritgerung und merkliche Streu- - I-teirle \-erfalirei, haben Nachteile. heim _\ufsliritzeli erhält man. häufig durch die in ihren vcrschiectetet ".Geilen verschieden zugänglicheForm des Kern: bedingt, einerf ungleichmäßig starken Belag aus Isolierstoff, wodurch die beim Erhärten der Isoliermasse infolge der Schrumpfung -ent-#tehendet mechanischen Spannungen noch vergrößert werden, die sich auf die Alterungsbeständigkeit des magnetischen Werkstoffes ungünstig auswirken. Durch das Aufwickeln von Bändern dagegen wird der Kern in unerwünschter Weise mechanisch auf Biegung beansprucht, wodurch ebenfalls Instabilitäten im magnetischen Verhalten tiervorgerufen werden können.
- Weiterhin ist ein Verfahren bekannt, wonach aus der Oberfläche eines in der üblichen Weise gepreßten Kerns die Metallteilchen chemisch herausgelöst werden,-uni so eine Erhöhung des Oberflächenwiderstandies zu erhalten. Hierbei erhält man keinen wohldefinierten gleichmäßigen Querschnitt des magnetischen Flusses und auch keine wohldefinierte Isolierschicht. so daß auch dieses Verfahren für viele Fälle nicht in Frage kommen kann.
- Diese Schwierigkeiten und Nachteile werden beseitigt. indem Ringkerne gemäß der Erfindung iii fiter Weise isoliert werden, daß aus einem elektrisch und mechanisch hochwertigen, möglichst hochsclitiielzenden Isolierstoff durch Gießen oder Spritzen oder auf andere Weise eine auf den teetreffenden Kern passende Schale leergestellt wird, die vor dein Einfüllen des niagnetisierbaren und bereits isolierten Pulvers in die Preß- oder Spritzform eingelegt und durch denselben Preßvorgatig, durch welchen das Pulver zu einem Kern gepreßt wird, finit dein entstehenden Magnetkörper vereinigt wird.
- Nach dein Preßvorgang ist die Schale mit dem Kernwerkstoff fest verbunden und kann mit ihm zusammen aus der Foren ausgestoßen werden.
- Auf die gekennzeichnete Weise können auch vorgeformte Kerne nachträglich mit den Isolierschalen zusammengepreßt werden oder aber man kann die Schalen als Halbschalen lose, jedoch genau passend, auflegen und etwa entstehende Zwischenräume mit der gleichen oder einer ähnlichen Isoliermasse ausgießen, um ein Verschieben des Kernes zu verhindern.
- Es ist überdies zweckmäßig, den Isolierstoff, aus iiem die Schalen hergestellt werden, so zu wählen, ilaß er die gleichen elektrischen Eigenschaften und den gleichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten hat wie der Isolierstoff, der die Pulverteilchen umhüllt, aus denen die Ringkerne hergestellt werden.
- Ein weiterer Vorteil, der mit der gekennzeichneten Methode verbunden ist, ist der, da.ß die Isolierschalen in ihren :\bmessungen so hergestellt
werden können. (1a13 sie deii llauptanteil der beim Bewickeln des Rennkernes atiftreteliden mecha- nischen Spannun@@en aufnehmen, sog daß der Kern selbst vor solchen lieall@l)I"11@111117g('lt geschützt ist.
Claims (1)
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3. \-erfalircii iiacli .\nsl@ruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dal.i für die Isolierschalen ein hochschmelzender \\'erlatoff verwendet wird. 1. \"erfahren nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die isolierende Hülle aus zwei ringtörinigen liall>sclialeii besteht. 3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch i bis 4, ditdurch gekennzeichnet, daß der bereits verpreßte \lagnetringkern nachträglich mit einer Isolierschale unigellen, gegebenenfalls unipreßt wird. f. Isolierende, nach dein Verfahren gemäß Anspruch i bis 3 hergestellte Hülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung der Schale bzw. der Halbschalen so erfolgt, daß diese Schalen Beim späterhin erfolgenden Bewickeln des isolierten Ringkernes die mechanischen 13eanspruchiingen aufnelinien und den Ringern vor meclianisclt;ii Spaiiiiiingen schützen. . Spuleiikerii iiiit nach dein Verfahren gemäß .\nspruch i lies ; aufgebrachter Isolierhülle.PATEN TA NS PR fCiiL: i. \'erahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf eincin magnetischen lZingk-erii, dadurch g#Iceinizeichnct, daß die Isolierschicht aus <'illetii elektrisch und mecha- nisch lu>chnv,rtig.eil Isolierstoff durch Gießen oder Spritzen oder a11f andere \\'cise als vor- ziigsweise diiiiire. ;itif Gleit betreffenden Kern passende Scli;ilt hergestellt wird, die vor dein Einfüllen des magnctisierlaren und bereits isolierten Pulvers in <lic 1'rel3- odei" Spritzform eingelegt uticl dtii-cli clciis<'lln-ii I'reßvorgan-r, durch welchen das I'111ver zu eiitein Kern ge- prel3t wird, finit dein ciiistehendcn \lagnetkerii vereinigt wird. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet. <1a13 für die Isc>licrscliicht ein Werkstoff vcrwen@let wirrt, der die gleichen elektrischen l:igen#ci:afteil und den gleichen thermischen --#tisclehntitigkoeffizienten hat wie der Isolierstoff. dei- zur lsoliei-tirig der Pulver- teilcheii dient. aus (1e11(-11 dci- \lagnetkerii ge- preßt wird.
Priority Applications (1)
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