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DE833224C - Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen Ringkern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen Ringkern

Info

Publication number
DE833224C
DE833224C DES731A DES0000731A DE833224C DE 833224 C DE833224 C DE 833224C DE S731 A DES731 A DE S731A DE S0000731 A DES0000731 A DE S0000731A DE 833224 C DE833224 C DE 833224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating
core
insulating layer
shells
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES731A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Carl Heck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Original Assignee
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH filed Critical Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Priority to DES731A priority Critical patent/DE833224C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE833224C publication Critical patent/DE833224C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
    • H01F1/12Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials
    • H01F1/14Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys
    • H01F1/20Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder
    • H01F1/22Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys in the form of particles, e.g. powder pressed, sintered, or bound together

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht -auf einem magnetischen Ringkern
    Die niagnetisierbaren Kerne für Spulen müssen
    vor Aufbringen der Kupferwindungen bekanntlich
    isoliert werdet. IIätfig läßt sich die gewünschte
    Isoliereng zwischea Kern und Wicklung dadurch
    erreichen, daß inan besondere Spurenkörper ver-
    wcndct, die die Wickfu@ng tragen und lose über den
    liert geschoben werden kiinnen. Diese Methode ist
    lr#i hitgl:ernet wegen ihrer geschlossenen Form
    nicht ohne weiteres :iiiwcndlrar.
    L'in diese Schwierigkeiten zu meistern, ist man
    #clioii so vorgegangen, (1a13 inan den Ringkern in
    zwei heriili@ilfteii -(,teilt hat und die beiden Hall>-
    ritge nach _lufschie#lwt der Spule wieder zusam-
    »ietgesetzt hat. Dieser Wvg ist jedoch nicht immer
    gallgI>ar, vor allein nicht bei Materialien mit höhe-
    rer I'ernieabilität, wo der durch das Teilen des
    Dinges entstehende unvermeidliche Luftspalt eine
    1'errneallilitütsverritgerung und merkliche Streu-
    i@tg hervorrufen kann. Im allgemeinen ist es daher nicht üblich, hei Ringkernen fertige Spulen auf Sllitletkiirpern zu verwenden, sondern man bewickelt Gien Ringkern mit Kupfcrdräht, nachdem inan ihn vorher mit einer Isolationsschicht versehen hat. Hier hallen vor allem zwei Verfahrensweisen @eiverllliche Bedeutung erlangt: Entweder man umspritzt det Ringkern mit einer Isoliermasse, insbesondenr mit einem thermoplastischen oder aushärtbaren Stoa, oder aber man bewickelt den Kern finit einem isolierenden Rand.
  • I-teirle \-erfalirei, haben Nachteile. heim _\ufsliritzeli erhält man. häufig durch die in ihren vcrschiectetet ".Geilen verschieden zugänglicheForm des Kern: bedingt, einerf ungleichmäßig starken Belag aus Isolierstoff, wodurch die beim Erhärten der Isoliermasse infolge der Schrumpfung -ent-#tehendet mechanischen Spannungen noch vergrößert werden, die sich auf die Alterungsbeständigkeit des magnetischen Werkstoffes ungünstig auswirken. Durch das Aufwickeln von Bändern dagegen wird der Kern in unerwünschter Weise mechanisch auf Biegung beansprucht, wodurch ebenfalls Instabilitäten im magnetischen Verhalten tiervorgerufen werden können.
  • Weiterhin ist ein Verfahren bekannt, wonach aus der Oberfläche eines in der üblichen Weise gepreßten Kerns die Metallteilchen chemisch herausgelöst werden,-uni so eine Erhöhung des Oberflächenwiderstandies zu erhalten. Hierbei erhält man keinen wohldefinierten gleichmäßigen Querschnitt des magnetischen Flusses und auch keine wohldefinierte Isolierschicht. so daß auch dieses Verfahren für viele Fälle nicht in Frage kommen kann.
  • Diese Schwierigkeiten und Nachteile werden beseitigt. indem Ringkerne gemäß der Erfindung iii fiter Weise isoliert werden, daß aus einem elektrisch und mechanisch hochwertigen, möglichst hochsclitiielzenden Isolierstoff durch Gießen oder Spritzen oder auf andere Weise eine auf den teetreffenden Kern passende Schale leergestellt wird, die vor dein Einfüllen des niagnetisierbaren und bereits isolierten Pulvers in die Preß- oder Spritzform eingelegt und durch denselben Preßvorgatig, durch welchen das Pulver zu einem Kern gepreßt wird, finit dein entstehenden Magnetkörper vereinigt wird.
  • Nach dein Preßvorgang ist die Schale mit dem Kernwerkstoff fest verbunden und kann mit ihm zusammen aus der Foren ausgestoßen werden.
  • Auf die gekennzeichnete Weise können auch vorgeformte Kerne nachträglich mit den Isolierschalen zusammengepreßt werden oder aber man kann die Schalen als Halbschalen lose, jedoch genau passend, auflegen und etwa entstehende Zwischenräume mit der gleichen oder einer ähnlichen Isoliermasse ausgießen, um ein Verschieben des Kernes zu verhindern.
  • Es ist überdies zweckmäßig, den Isolierstoff, aus iiem die Schalen hergestellt werden, so zu wählen, ilaß er die gleichen elektrischen Eigenschaften und den gleichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten hat wie der Isolierstoff, der die Pulverteilchen umhüllt, aus denen die Ringkerne hergestellt werden.
  • Ein weiterer Vorteil, der mit der gekennzeichneten Methode verbunden ist, ist der, da.ß die Isolierschalen in ihren :\bmessungen so hergestellt
    werden können. (1a13 sie deii llauptanteil der beim
    Bewickeln des Rennkernes atiftreteliden mecha-
    nischen Spannun@@en aufnehmen, sog daß der Kern
    selbst vor solchen lieall@l)I"11@111117g('lt geschützt ist.

Claims (1)

  1. PATEN TA NS PR fCiiL: i. \'erahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf eincin magnetischen lZingk-erii, dadurch g#Iceinizeichnct, daß die Isolierschicht aus <'illetii elektrisch und mecha- nisch lu>chnv,rtig.eil Isolierstoff durch Gießen oder Spritzen oder a11f andere \\'cise als vor- ziigsweise diiiiire. ;itif Gleit betreffenden Kern passende Scli;ilt hergestellt wird, die vor dein Einfüllen des magnctisierlaren und bereits isolierten Pulvers in <lic 1'rel3- odei" Spritzform eingelegt uticl dtii-cli clciis<'lln-ii I'reßvorgan-r, durch welchen das I'111ver zu eiitein Kern ge- prel3t wird, finit dein ciiistehendcn \lagnetkerii vereinigt wird. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet. <1a13 für die Isc>licrscliicht ein Werkstoff vcrwen@let wirrt, der die gleichen elektrischen l:igen#ci:afteil und den gleichen thermischen --#tisclehntitigkoeffizienten hat wie der Isolierstoff. dei- zur lsoliei-tirig der Pulver- teilcheii dient. aus (1e11(-11 dci- \lagnetkerii ge- preßt wird.
    3. \-erfalircii iiacli .\nsl@ruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dal.i für die Isolierschalen ein hochschmelzender \\'erlatoff verwendet wird. 1. \"erfahren nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die isolierende Hülle aus zwei ringtörinigen liall>sclialeii besteht. 3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch i bis 4, ditdurch gekennzeichnet, daß der bereits verpreßte \lagnetringkern nachträglich mit einer Isolierschale unigellen, gegebenenfalls unipreßt wird. f. Isolierende, nach dein Verfahren gemäß Anspruch i bis 3 hergestellte Hülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung der Schale bzw. der Halbschalen so erfolgt, daß diese Schalen Beim späterhin erfolgenden Bewickeln des isolierten Ringkernes die mechanischen 13eanspruchiingen aufnelinien und den Ringern vor meclianisclt;ii Spaiiiiiingen schützen. . Spuleiikerii iiiit nach dein Verfahren gemäß .\nspruch i lies ; aufgebrachter Isolierhülle.
DES731A 1949-11-16 1949-11-16 Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen Ringkern Expired DE833224C (de)

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DES731A DE833224C (de) 1949-11-16 1949-11-16 Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen Ringkern

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DES731A DE833224C (de) 1949-11-16 1949-11-16 Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen Ringkern

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DE833224C true DE833224C (de) 1952-03-06

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DES731A Expired DE833224C (de) 1949-11-16 1949-11-16 Verfahren zur Herstellung einer elektrisch isolierenden Schicht auf einem magnetischen Ringkern

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DE (1) DE833224C (de)

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