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DE832819C - Drehschieber - Google Patents

Drehschieber

Info

Publication number
DE832819C
DE832819C DEST180A DEST000180A DE832819C DE 832819 C DE832819 C DE 832819C DE ST180 A DEST180 A DE ST180A DE ST000180 A DEST000180 A DE ST000180A DE 832819 C DE832819 C DE 832819C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
switching element
passage openings
switching
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST180A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1601774U (de
Inventor
Ernest August Stienen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE832819C publication Critical patent/DE832819C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/06Construction of housing; Use of materials therefor of taps or cocks
    • F16K27/065Construction of housing; Use of materials therefor of taps or cocks with cylindrical plugs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Drehschieber Die Erfindung bezieht sich auf Drehschieber zum Umkehren der Strömungsrichtung einer Flüssigkeit und insbesondere auf einen Vierwegeschieber, bei dem die beiden Offnungen, die zu dem Einlauf und dem Auslauf einer Pumpe führen, und die beiden Offnungen, die den F Hahn mit dem Flüssigkeitsumlauf verbinden, jeweils nebeneinander außen am Gehäuse angeordnet sind.
  • Ein Drehschieber dieser Art kann in zwei parallel laufende Rohrleitungen eingebaut sein, und zwar ohne daß zu seinem Anschluß Kniestücke benötigt werden. Ein solcher Drehschieber ist beschrieben in der amerikanischen Patentschrift 2 040 268. Entsprechend der Beschreibung dieser Patentschrift sind jeweils die zwei Offnungen, die zur Pumpe und die zum Flüssigkeitsumlauf führen, nebeneinander angeordnet, aber mit einem Abstand in Längsrichtung, bezogen auf die Drehungsachse des Schiebers. Die Offnungen liegen diametral gegenüber voneinander und das Gehäuse besteht aus einem Zylinder mit entsprechend angeordneten Offnungen.
  • In einer ersten Schaltstellung des Drehschiebers wird eine Verbindung der einen Öffnung auf der Einlaufseite mit der seitlich versetzten Öffnung auf der Seite des Flüssigkeitsumlaufs mittels eines entsprechend gebogenen röhrenförmigen, im Innern des Gehäuses vorgesehenen Schaltgliedes bewirkt, während die beiden anderen Öffnungen durch das zylindrische Gehäuse miteinander in Verbindung stehen. In der zweiten Schaltstellung liegt das gebogene, röhrenförmige Glied in einer Totstellung und d sperrt den Flüssigkeitsstrom, und ein diametral angeordnetes Rohr, das quer zu dem gebogenen, röhrenförmigen Glied verläuft, verbindet diametral gegenül>erl iegende Öffnungen.
  • Der Nachteil eines zylindrischen Gehäuses, eines gebogenen Schaltrohres und einer beträchtlichen axialen Weite des Gehäuses wird durch die vorliegende Erfindung in der folgenden Weise vermieden. Die zwei Paare von Öffnungen liegen in der Drehungsfläche eines diametral durch das Gehäuse verlaufenden röhrenförmigen Gliedes, welches das Schaltglied bildet. In der ersten Schaltstellung decken sich die offenen Enden des Schaltgliedes mit einem Paar diametral gegenüberliegenden Öffzungen, während die beiden anderen Öffnungen durch einen Raum miteinander in Verbindung stehen, der gebildet wird von einer Endplatte des zylindrischen Gehäuses und dem röhrenförmigen Schaltglied. Die Endplatte ist mit einem nach innen vorspringenden Flansch versehen, der in der zweiten Schaltstellung zusammen mit dem röhrenförmigen Schaltglied das Innere des Gehäuses in zwei getrennte Leitungskammern aufteilt, die je zwei neheneinanderliegende Öffnungen mit den anderen jeweils gegenüberliegenden Öffnungen verbinden.
  • Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die eine oder daß beide Leitungskammern mit einer Auslauföffnung versehen sind, die während des Umlaufs der Flüssigkeit geschlossen werden können.
  • Der Hahn gemäß der vorliegenden Erfindung hat eine irreführende Ähnlichkeit mit Drehschiebern nach einer bauweise, wie sie im amerikanischen Patent 779 889 bescheibene ist und bei denen der Einlauf und der Auslauf für die Pumpe diametral gegenüber voneinander angeordnet sind und die dazwischen liegenden Öffnungen mit dem Röhrensystem für den Umlauf der Flüssigkeit verbunden sind. Das Schaltglied ist befähigt, die Strömungsrichtung der Flüssigkeit umzukehren und hesteht aus einem röhrenförmigen Glied, das in einer dritten Schaltstellung die Einlauf- und die Auslauföffnung miteinander verbindet und jeden Umlauf von Flüssigkeit verhindert. Wie schon gesagt, hat die vorliegende Erfindung nichts mit Drehschiebern zu tun, bei denen die Öffnungen in dieser Weise angeordnet sind oder bei denen das Schaltglied die zuletzt genannte Wirkung ausübt.
  • Linie Erfindung wird ausführlicher lieschrieben in der beifolgenden Beschreibung und in den Zeichnungen, bei denen Fig. s die Vorderansicht des Drehschiehers im Querschnitt zeigt, Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 zeigt, Fig. 3 eine Vrdernaisht des Drehschiebers ist tiiid Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. I zeigt. l)er Drehschieber besteht aus einem röhrenartigen Blechgehäuse 1. das in der Naht geschweißt ist und mit einer Vordeplatte 2 und einer Rückenplatte 3 verschen ist. Das Gehäuse besitzt vier Öffnungen oder Ausgänge 4.5.6 und 7. Kurze Rohre oder ähnliche röhrenförmige Glieder 8, 9, 10 und ii werden an dem Gehäuse I auf die Öffnungen geschweißt oder auf andere Weise befestigt. Die Rohre werden mit Flanschen 12 versehen um an den entsprechenden Flanschen der Umlaufrohre befestigt werden zu können. So kann z. B. das Rohr 10 mit der Einmündung einer Pumpe (nicht dargestellt), Rohr lt mit dem Ausgang der Pumpe. Rohr 8 mit dem einen Ende eines .\üfnahmeheliälters für Flüssigkeit und Rohr 9 mit dem anderen zu dz des Behälters verbunden werden.
  • Um die Verbindungne zwischen den Rohren wechseln zu können. ist ein Drehschieber oder »butterfly« 13 im Gehäuse 1 angebracht, Der Drehschieber 13 besteht aus einem Stück Blech, das in Röhrenform umgebogen ist und an der Naht geschweißt ist. Die Enden des röhrenförmigen Stückes sind entgratet, so daß sie auf der Innenfläche des Gehäuses gleiten können und das röhrenförmige Stück einen Verbindungsgang zwischen zwei entgegengesetzten Öffnungen im Gehäuse bilden kann. Das röhrenförmige Stück ist zu diesem Zweck auf einer Welle 14 angebracht, die in den röhrenförmigen. von dne Wänden oder Platten 2 und 3 abstehenden Lagern 1 und 6 läuft. Die Welle 14 ist an die Wände des Schaltgliedes geschweißt. und die Fuge ist durch die Endscheiben oder l)ichtungsscheil)en 17 und 18 verstärkt, die in Reibungsverbindung mit den Enden der Lager 15, 16 stehen. Abdichtende Rippen 20, die von den Lagern 15, 16 parallel zu den Achsen der Rohr 8, 10 und 9, 11 verlaufen, werden an die Endplatten 2, 3 geschweißt.
  • Das rohrförmige Schaltglied 13 ist mit ähnlichen Rippen 22 versehen, die von den Scheiben 17 und 18 ausgehen, wobei die Kanten der Rippen 22 bündig mit den Scheiben I7, I8 abschneiden. Die Rippen 20 kommen neben die Rippen 22 ZU liegen, wenn das röhrenförmige Schaltglied 13 in eine Stellung parallel zu den Rohren 8, 10 und 9, 11, wie in Fig. I gezeigt, gebracht wird, wobei hierdurch die ohere Hälfte des Gehäuses I von der unteren Hälfte abgeriegelt wird und eine direkte Verbindung zwischen den Rohren 8, 10 im obeen Teil des Gehäuses, und zwischen den Rohren 9, 11 im unteren Teil des Gehäuses hergestellt wird, woliei dann der Kreislauf von der Pumpe durch Öffnung 9 geleitet wird und in die Pumpe durch Öffnung 8 zurückkehrt. Wird das röhrenförmige Schaltglied 13 in eine Stellung 13' gedreht, wie sie in Fig. 1 mit punktierten Linien dargestellt ist, so wird durch das röhrenförmige Schaltglied 13 eine Verbindung zwischen dem Rohr 1 1 und dem Rohr 8 hergestellt und eine andere um das röhrenförmige Glied 13 herumführende Verbindung zwischen dem Rohr 10 und dem Rohr 9. Die Strömungsrichtung durch den Behälter wird dadurch umgekehrt. Das röhrenförmige Schaltglied 13 kann auch in eine Stellung 13" gedreht werden, wie sie in punktierten Linien in Fig. 1 gezeigt ist, um eine unmittelbare Verbindung durhc das röhrenförmige Schaltglied I3 zwischen dem Rohr 10 und dem Rohr g herzustellen, wobei sodann das Rohr 11 mit dem Rohr 8 um das röhrenförmige Schaltglied 13 herum verbunden ist. f)er Drebschieler ist besonders geeigilet. uni eine Farbstofflösung durch einen Behälter mit zu färlienden Waren zu leiten, wobei periodische Umkehr der Umlaufsrichtung ein gleichmäßiges Färben der Paare gewährleistet. die die Farbstofflösung aus dem Behälter mit den gefärliten Waren entfernen zu können, ist das Gehäuse 1 mit einer Azugsöffnung 25 versehen, von der ein kurzes Rohr 26 ausgeht, das an ein Abzugsrohr mit Ventil (nicht dargestellt) aiigeschlossen werdeii kaiiii, wobei das N-eiitil geschlossen wird, solange die Farbstofflösung umläuft. Zum Entleeren wird das Schaltglied in die Stellung nach Fig. 1 gebracht und da's Ventil an dem Abzugsrohr geöffnet.
  • Eine weitere Öffiiuiig 28 ist im oberen Teil des Gehäuses l vorgeseb cii. mit einem kurzen Rohr 29, tlas mit einer Entleerungsleitung verbunden werden kann. in der ein (nicht dargestelltes) Ventil angeordnet ist und die dazu dient, die im Behälter befindlichen Stoffe mit frischem Wasser zu waschen, das dem Behälter in der üblichen Weise zugeführt wird.
  • I) Drchschieber 13 befindet sich dazu ebenfalls iii <1er Stellung der Fig. 1 und der Lauf des Spülwassers ist der gleiche, wie er oben beschrieben wurde, jedoch mit einer Ausnahme: Die Öffnung 28 ist nämlich offen. aller die Öffnung 25 ist verschossen. so daß während des Umlaufes des Spülwassers ein gewisser Teil dessell>eii in das Entleerungsrohr eintritt, während ein im wesentlichen gleicher Anteil des Wassers dauernd dem Behälter zugeführt wird.
  • Die Welle 14 führt außerhalb des Lagers 15 durch eine Dichtung 30, die in einer Stopfbuchse 32 mit einem Flansch 33 liegt, an dem eine röhrenförmige Stopfbuchsbrille 34. 35 mit Hilfe der Stifte 36 befestigt ist. Die Stopfbuchse ist an einer scheibenförmigen J'lattc 37 befestigt, die durch Schraubern 38 an die Endplatte 2 gehalten wird. Ein Griff 40 ist auf das äußere Ende der Welle 14 montiert und wird durch den Querkeil 41 uiid einen Stift 42 gehalten.
  • Eine Muffe 43 ist gleitbar auf dem Griff 40 aufgesetzt und am unteren E1lde mit einem Stift 44 für die Rasten 45 auf den bogenförmigen Schienen 47 versehen, die durch die Stifte 48 an der Vorderplatte 2 des Gehäuses gehalten werden. Die Kerben 45 sind so angebracht, daß man das röhrenförmige Schaltglied 13 in eine seiner ÄVirkungspositioneu bringen kann.
  • Zur automatischen Steuerung des Drehschiebers kann der Griff 40 mit einer geeigneten automatischen Kontroll- und Arbeitsvorrichtung verbunden werden, wobei die Muffe 43 angehoben wird, und in der angehobenen Stellung durch die Schraube 50, die durch einen senkrechten Schlitz 51 in der Muffe 43 in den Griff 40 hineingeführt wird.
  • Einer der bedeutendsten Vorteile des Drehschiebers ist, daß infolge seiner besonderen röhrenförmigen Konstruktionen der Druck auf den beweglichen Teil oder »butterfly« 13 jedesmal ausgeglichen wird, so daß sehr wenig Kraft benötigt wird, um den Schieber zu betätigen. So ist es möglich, den Schieber umzuschalten, auch wenn die Pumpe in Tätigkeit ist, während bei gewöhnlichen Flügelventilen die Pumpe abgestellt werden muß, wenn man das Ventil umschalten will. Ein weiterer Vorteil der Konstruktion liegt darin, daß man den oberen Teil des Gehäuseinneren vom unteren Teil desselben vermittels der verhältnismäßig engen Rippen auf dem Schaltglied (butterfly) abriegeln kann, wobei der verschieden starke Druck auf beiden Seiten des Flügelstückes verringert und letzteres in die in Abb. 1 voll ausgezeichnete Stellung gebracht wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß die verschiedenen Merkmale und Prinzipien jeder einzelnen Ausführungsart der oben beschriebenen oder erwähnten Erfindung jeweils auch bei den anderen Ausführungsarten Verwendung finden können.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehschieber zum Umkehren der Richtung eines Flüssigkeitsstromes in einem zylindrischen Gehäuse mit zwei Paaren diametral gegenüberliegender Durchlaßöffnungen und einem in dem Gehäuse angeordneten Schaltglied, das auf einer in den gegenüberliegenden Stirnseiten des Gehauses gelagerten Welle sitzt, und das in der einen, ersten Schaltstellung jede von zwei benachbarten Durchlaßöffnungen mit der jeweils diametral gegenüberliegenden Durchlaßöffnung, und in der anderen, zweiten Schaltstellung mit der anderen gegenüberliegenden Durchlaßöffnung verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Paare von Durchlaßöffnungen (6, 5.
    7, 4) in der Drehungsfläche eines diametral verlaufenden röhrenförmigen Gliedes (13) liegen. das das Schaltglied bildet, und dessen offene Enden in der einen ersten Schaltstellung (13') sich mit einem Paar von diametral gegenüberliegenden Durchlaßöffnungen (7, 4) decken, während das andere Paar von Durchlaßöffnungen (6, 5) durch das Innere des Gehäuses (1), das stirnseitig von den Endplatten (2, 3) begrenzt wird, miteinander verbunden sind, und daß mindestens die eine Endplatte mit einer nach innen vorspringenden Rippe (20) versehen ist, die iii der anderen, zweiten Schaltslellung (13) zusammen mit dem Schaltglied (13) das Innere des Gehäuses in zwei getrennte Leitungskammern unterteilt, von denen jede zwei henachharte Durchlaßöffnungen (4 und 6, 5 und 7) miteinander verhindet.
  2. 2. Drebschieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder der Endplatten (2, 3) und dem röhrenförmigen Schaltglied (13) ein Zwischenraum vorgesehen ist und daß die auf jeder Endplatte angeordnete, nach innen vorspringende Rippe (20) mit einer Dichtungsrippe (22) auf dem Schaltglied zusammen arbeitet, wenn dieses in der zweiten Schaltstellung steht.
  3. 3. Drehschieber nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Leitungs-. kammern mit einer Öffnung (25, 28) versehen sind, die durch ein Ahsperrorgan geschlossen werden kann.
  4. 4. Drehschieber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (44, 45) zum Verriegeln des Schaltgliedes in den Stellungen, in denen seine Öffnungen sich mit den Durchlaßöffnung (5 uiid () Ijzw. 4 und 7) decken und in der zweiten Stellung in der er das Innere des Gehäuses in zwei getrennte Leitungskammern unterteilt.
DEST180A 1945-01-23 1949-11-03 Drehschieber Expired DE832819C (de)

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DE (1) DE832819C (de)

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