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DE832253C - Schwimmfaehliges Sportfahrzeug - Google Patents

Schwimmfaehliges Sportfahrzeug

Info

Publication number
DE832253C
DE832253C DEP42857A DEP0042857A DE832253C DE 832253 C DE832253 C DE 832253C DE P42857 A DEP42857 A DE P42857A DE P0042857 A DEP0042857 A DE P0042857A DE 832253 C DE832253 C DE 832253C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
floatable
sports vehicle
vehicle according
suspension
wheel arch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP42857A
Other languages
English (en)
Inventor
Hanns Trippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP42857A priority Critical patent/DE832253C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE832253C publication Critical patent/DE832253C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
    • B60F3/00Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
    • B60F3/0061Amphibious vehicles specially adapted for particular purposes or of a particular type
    • B60F3/0069Recreational amphibious vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Schwimmfähiges Sportfahrzeug Die Erfindung betrifft ein schwimmfähiges Sportfahrzeug, dessen gesamter Fahrgestellkörper keine dem umgebenden ausgesetzte Abdichtungsstellen aufweist.
  • Die bekannten schwimmfähigen Fahrzeuge benutzen in der Regel einen Fahrzeugkörper, der aus dem eigentlichen Fahrgestell und einer mit diesem verbundenen Außenhaut besteht. Für den Durchgang der Antriebsachsen sowie der Lenk- und Spurhebelgestänge müssen unterhalb der Wasserlinie liegende und dem Wasser ausgesetzte Abdichtungsstellen in Form von beweglichen Manschetten od. dgl. vorgesehen sein.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden. Erreicht wird dies dadurch, daß zur Bildung eines selbsttragenden, schwimmfähigen Fahrgestellkörpers aus einem bis auf Bug- und Heckwinkel annähernd ebenen Bodenbleches durch in der Längsrichtung verlautende seitliche Aufbiegungen gleichzeitig die vorderen und hinteren inneren Radkastenbegrenzungen gebildet werden. Der dazwischenliegende Blechabschnitt übernimmt durch weiter nach außen vorgetriebene Auswölbung die äußere Fahrzeugseitenbegrenzung, während die gesamte Versteifung durch kotflügelartige angesetzte Abdekkungen bzw. weitere zusätzliche Abbiegungen in Richtung auf das Bodenblech für die äußeren Radkastenbegrenzungen im Sinne eines Strömungskörpers gebildet werden. Auf diese Weis@ entsteht ein völlig in sich geschlossener Fahrgestellkörper, der durch die Radkastenbegrenzungen einerseits und die gewölbten Außenflächen andererseits in Längs- und Querrichtung die erforderliche Stabilität aufweist.
  • Wird an diesen Körper oberhalb der Wasserlinie im Bug und/oder Heck je ein rohrförmiges Abstützteil mit den inneren Radkastenbegrenzungen verbunden und dieses mit einer am Bodenblech befestigten und entsprechend heraufgezogenen Verstrebung verseben, dann kann das so gebildete in sich abgestützte Bauelement mit seinen äußeren Eckpunkten die Einzelaufhängung der Vorderräder übernehmen, während das Spur- und Lenkhebelgestänge unmittelbar in das rohrförmige Abstützteil verlegt wird und von hier aus mit der Lenksäule in Verbindung steht.
  • Wird für die Hinterräder ebenfalls Einzelaufhängung über vorzugsweise in der Fahrzeuglängsrichtung arbeitende Schwinghebel gewählt, dann übernimmt die Achsaufhängung eine in dem Fahrgestellkörper annähernd senkrecht stehende [J- bzw. V-förmige Querverstrebung, deren freie Enden oberhalb der Wasserlinie liegen und die Hinterachslagerung sowie den Antriebsdurchgang innerhalb des Drehpunktes der Schwinghebel bilden.
  • Es ist auch möglich, die hintere und vordere Querverstrebung zur Aufnahme besonderer Schubkräfte noch zusätzlich über ein entsprechendes Rohrprofil in Verbindung zu bringen, das gleichzeitig für die Aufnahme der Bremsgestänge, Motorbedienungsorgane usw. dient.
  • Wie im einzelnen die Erfindung ausführbar ist, zeigt mit den für sie wesentlichen Teilen das Ausführungsbeispiel in der Zeichnung, und zwar Fig. i eine Draufsicht mit teilweise aufgeschnit fenem Oberteil, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fia. 2, Fig. j einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 2. Das Bodenblech i ist als durchgehende Fläche bis zu dem Bug- und Heckwinkel ausgebildet und kann in sich durch Längs- und/oder Quersicken g versteift sein. in der Fahrzeuglängsrichtung hat (las Bodenblech seitliche Aufbiegungen 2. Von diesen Aufbiegungen bilden die beiden vorderen und hinterer. Abschnitte die inneren Radkastenbegrenzungsebenen. Der dazwischenliegende Blechabschnitt 2' wird nach außen weiter vorgetrieben, und diese so entstehende Auswölbung ergibt die mittlere äußere Fahrzeugseitenbegrenzung. Es entsteht also auf diese Weise ein in sich geschlossener, oben offener Hohlkörper, dessen endgültige Formgebung und Versteifung in der Weise erfolgt, daß beispielsweise die seitlichen Aufbiegungen 2 kotflügelartig, wie dies Fig. 4 deutlich zeigt, bei 3 und 4 über die Vorder- bzw. Hinterräder herübergezogen werden, bis sie mit der nach außen vorgetriebenen Aufbiegung 2' die endgültige Außenkontur ergeben. Zwischen den Aufbiegungen 2 und dem Bodenblech wird der vordere und hintere Fahrgastraum gebildet und vorzugsweise zusätzlich mit dein Oberteil 5 verschlossen. Das hintere Oberteil j kann als Klappe ausgebildet sein, zumindest teilweise als Klappe, um den Heckraum, falls hier der Antrieb liegt, zugänglich zu machen.
  • An Stelle die kotflügelartigen Abdeckungen aus den seitlichen Aufbiegungen 2 mit herauszuarbeiten, ist es auch möglich, diese Abdeckungen 3, 4 für sich herzustellen und mit den Aufbiegungen 2 zu verbinden, um so die äußeren Radkastenseiten zu bilden. Für den zusätzlichen Auftrieb ist es ferner möglich, insbesondere
    im Vorderteil des Faserzeuges die Abdeckungen 3 bis
    an die vordere Radkante hei 6 herumzuführen und
    diese Abdeckung in Richtring des Bodenbleches r mit
    diesem zu verbinden, so daß der entstehende Hohl-
    körper, nachdem er entsprechend des Radkasten-
    verlaufes mit einer Wand ;# verschlossen ist, den Auf-
    triebskörper 8 ergibt.
    Im mittleren Teil ist der Fahrgestellkörper, wie dies
    Fig. i und 2 erkennen läßt, als Fahrgastraum für die
    Sitzanordnung ausgebildet, sonst aber völlig in sich
    geschlossen. Der Verlauf der Wasserlinie zeigt in Fig. 2
    die Linie io und weit oberhalb dieser Linie ro ist im
    Bug und Heck des Körpers je eine Querverstrebung ii
    und 12 vorgesehen. Die Querverstrebung ii dient zur
    Aufnahme des Spur- und Lenkgestänges 13, 14 der
    Vorderräder und ist annähernd rohrförmig ausge-
    bildet. Wird die Querverstrebung, wie dies insbeson-
    dere Fig. 3 erkennen läßt, mit einer am Bodenblech i
    befestigten Verstrebung 15 durch seitliche Verstei-
    fungen zu einem in .:ich starren Bauelement ver-
    bunden, dann können dessen äußere Eckpunkte 16
    und 17 die Radaufhängung übernehmen, wobei vor-
    zugsweise eire in Führungen 18 längs verschiebbare,
    die Achsschenkel bildende Gestängeanordnung ig für
    die Radaufhängung vorgesehen ist. Die Federung
    kann dabei aus an sich bekannten (-#urnrniringtehängen
    bestehen.
    Der hintere, als Querverstrebung ausgebildete Ab-
    stÜtZtei112 kann, falls die Hinterachse nicht in
    gleicher `Verse wie die Vorderachse aufgehängt werden
    soll, aus einem annähernd senkrecht stehenden. (vgl.
    Fig. 2) [J- bzw. V-förmigen Querträger 12 bestehen,
    dessen freie Enden 20 oberhalb der «"asserlinie liegen
    und die Aufhängung der Hinterachse übernehmen.
    Eine solche Ausbildung des Abstützteiles 21 erlaubt
    die Aufhängung der Hinterräder unabhängig von-
    einander über Schwinghebel 23 und gleichzeitig den
    Antriebsdurchgang innerhalb der Schwinghebellage-
    rung oberhalb der Wasserlinie. Als Federung für die
    Schwinghebel kann eine Guminitorsionsfederung ge-
    wählt werden und/oder eine innerhalb des Fahrgast-
    raumes gelagerte und von den Sitzen aus zugängliche
    Gummifederung, deren Einstellmöglichkeit von Hand
    so gewählt ist, daß, abgesehen von der Einstellung der
    Bodenfreiheit, die Hintcr;tc-lise im urbelasteten Zu-
    stand einstellbar ist.
    Die Querverstrebung 12 wird vorzugsweise aus
    einem rohrförmigen Träger leerausgearbeitet und mit
    dem Bodenblech sowie den seitlichen Aufbiegungen 2
    verbunden. Art den Endeis ist der Träger flachge-
    drückt, um die Lagerung der Hinterachse zu über-
    nehmen. Gleichzeitig dient die Qricrverstrehung 12
    durch ihre [J- bzw. V-förmige Ausbildung als Lagerung
    und Befestigung des gesamten :@ntriebsteiles, der nicht
    dargestellt ist und aus einem vorztrgs#,weise luftge-
    kühlten Motor besteht, dessen Antriel>s@welle mit der
    Drehachse der Hinterachsaufl:ängung zusammenfällt.
    Die Kühlluftzu- und -abführnng erfolgt vorzugsweise
    über Eintrittskanäle 21 und einem Austrittsschacht 22.
    Bei einer solchen Ausbildung des Antriebes und der
    Hinterachsaufhängung können die Hinterräder einzeln
    über Ketten oder Gummikeilrierfen von dem Motor
    angetrieben werden, wobei der Ilettenantrieb an einer
    der Abtriebseiten die Einschaltung einer-Rutschkupplung erforderlich macht. Bei Keilriemenantrieb ergibt der Schlupf eine gewisse Differentialwirkung.
  • Das auf diese `'eise gebildete Fahrzeug ergibt einen in sich geschlossenen und völlig abgesteiften Fahrgestellkörper, wobei alle Durchdringungsstellen außerhalb der Wasserlinie liegen und lediglich gegen Spritzwasser abzudichten sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwimmfähiges Sportfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß der sebsttragende Fahrgestellkörper aus einem bis auf Bug- und Heckwinkel annähernd ebenen Bodenblech (i) und durch in der Längsrichtung verlaufende seitliche Aufbiegungen (2) gebildet wird, wobei sich gleichzeitig die vorderen und hinteren inneren Radkastenbegrenzungen ergeben und der dazwischenliegende Blechabschnitt (2) durch weiter vorgetriebene Auswölbung die mittlere äußere Fahrzeugseitenbegrenzung bildet und wobei ferner die Versteifung durch kotflügelartig angesetzte Abdeckungen bzw. durch weitere zusätzliche Abbiegungen in Richtung auf das Bodenblech für die äußeren Radkastenbegrenzungen im Sinne eines Strömungskörpers bewirkt wird.
  2. 2. Schwimmfähiges Sportfahrzeug nach Anspruch i mit Einzelaufhängung der Vorderräder, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Wasserlinie die inneren Radkastenbegrenzungen durch ein rohrförmiges Abstützteil (ii) so verbunden sind, daß dieses mit einer am Bodenblech (i) befestigten und heraufgezogenen Verstrebung (i5) ein in sich starres Bauelement bildet, dessen -äußere Eckpunkte (i6, 17) die Aufhängung der Vorderräder übernehmen.
  3. 3. Schwimmfähiges Sportfahrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spur- und Lenkhebelgestänge (i3, 14) unmittelbar in das rohrförmige Abstützteil (ii) verlegt ist.
  4. 4. Schwimmfähiges Sportfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Hinterachsaufhängung eine annähernd senkrecht stehende U- bzw. V-förmige Querverstrebung (i2) dient, deren Enden oberhalb der Wasserlinie liegen.
  5. 5. Schwimmfähiges Sportfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverstrebung (i2) aus einem rohrförmigen, mit dem Bodenblech verbundenen Träger besteht.
  6. 6. Schwimmfähiges Sportfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrträger für die Hinterachsaufhängung und für den Antriebsdurchgang an seinen Enden abgeflacht ist.
DEP42857A 1949-05-17 1949-05-17 Schwimmfaehliges Sportfahrzeug Expired DE832253C (de)

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DEP42857A DE832253C (de) 1949-05-17 1949-05-17 Schwimmfaehliges Sportfahrzeug

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DEP42857A DE832253C (de) 1949-05-17 1949-05-17 Schwimmfaehliges Sportfahrzeug

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Publication Number Publication Date
DE832253C true DE832253C (de) 1952-06-03

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ID=7378953

Family Applications (1)

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DEP42857A Expired DE832253C (de) 1949-05-17 1949-05-17 Schwimmfaehliges Sportfahrzeug

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