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DE832070C - Zweiteilige, an Waagen das Lastgewicht auf die Ausgleichsvorrichtung durch Fluessigkeitsdruck uebertragende Kapsel - Google Patents

Zweiteilige, an Waagen das Lastgewicht auf die Ausgleichsvorrichtung durch Fluessigkeitsdruck uebertragende Kapsel

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Publication number
DE832070C
DE832070C DEP28454A DEP0028454A DE832070C DE 832070 C DE832070 C DE 832070C DE P28454 A DEP28454 A DE P28454A DE P0028454 A DEP0028454 A DE P0028454A DE 832070 C DE832070 C DE 832070C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
liquid pressure
parts
capsule
main parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP28454A
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Shirley Williams
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toledo Scale Corp
Original Assignee
Toledo Scale Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toledo Scale Corp filed Critical Toledo Scale Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE832070C publication Critical patent/DE832070C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G5/00Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action
    • G01G5/04Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action with means for measuring the pressure imposed by the load on a liquid
    • G01G5/045Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action with means for measuring the pressure imposed by the load on a liquid combined with means for totalising the pressure imposed by several load-cells

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)

Description

  • Zweiteilige, an Waagen das Lastgewicht auf die Ausgleichsvorrichtung durch Flüssigkeitsdruck übertragende Kapsel I)ie Erfindung betrifft Kapseln zur Übermittlung Von Flüssigkeitsdrucik, wie sie in Waagen l>enutzt werden, in denen Flüssigkeitsdurck dazu dient, die von der Lastschale ausgeübte Kraft auf das Gegengewicht zu übertragen. Solche Kapseln nehmen Durck auf oder leiten ihn weiter, indem sie in den Flüssigkeitsleitungen verhöltnisgleichen Druck herverroruken.
  • Jede hydraulische NVaage muß um zu genügen, zwei Bedingungen erfüllen. Erstens muß das Verhältnis wischen dem I)ruck. den eine Last auf die Lastschale ausübt. und der Kraft, die auf das Ggenewicht übertragen wird, für alle Stellungen genen gleich l>leiln, in welche sich Last und Gegengewicht bewegen können, gleichgültig ob die 1 ast vergrößert oder verkleinert wird. Zweitens müssen sich die beweglichen Waagenteile, Lastschale, kraftleitende Teile und Gegengewicht, frei bewegen können, so daß auch geringe Änderungen der Last oder des Lastausgleichs (Gegengewichts) angezeigt werden.
  • In Heblewaggen wird der ersten dieser Anforderungen durch die genaue Einregelung von Schneidenabständen und Hebelübersetzungen entsprochen und der zweiten durch gehörige Beachtung der geometrischen Waagenverhältnisse und der Reibundsverminderung zwischen den verschiedenen Teilen.
  • Diese Anforderungen sind gleich gut bei Waagen zu erfüllen, bei denen die Kräfte durch Flüssigkeitsdruck weitergeleitet werden. Die physikalischein anlassen der Teile, die an der Lastschale Kraft in Flüssigkeitsdruck und am Gegengewicht Flüssigkeitdruck in Kraft umsetzen, müssen ebenso genau und verläßlich sein wie Schneidenabstände. Die Reibung zwischen diesen Teilen muß vermindert werden, el>enso wie alle Kräfte, die innerbalb der Übertragungsteile selbst entstehen.
  • Eine ideale Kapsel oder ein Flüssigkeitsdrucküberträger soll umkehrbar mechanische Kräfte in einem genau gleichbleibenden Verhältnis unabhängig von der Hähe der angewandten Kraft in Flüssigkeitsdurck umsetzen. In dieser Beziehung entspricht die Kapsel einem Waagebalken, der einen Zug von einer Übertragungsstange in ein genau gleichwertiges Drehmoment um den Hebelerehpunkt umsetzt. Sie soll sich auch Bewegungen anpassen, die den Balkenschwingungen gleichwertig sind, ohne Hemmungswirkungen einzuführen, die veränderliche Beiträge zum Lastausgleich liefern.
  • Die bekannten Flüssigkeitsdruckkapseln benutzten flache Kreismembrance, deren Hauptteile von flachen Krisscheiben bedeckt waren, wodurch de Biegung auf verhältnismäßig schmale Kreisrillge begrenzt war. Diese Art Ntembranen war verhältnismäßig steif, weil sowohl das Biegevermögen als auch die Einspannung der Membranen ihrer Aubsiegung widerstanden. Später wurden die Membrannen geformt und bildeten zwischen den Druckplatten und den umgebendenb Rändern Sicken.
  • Eine solche AMembran, obwohl besser, war noch immer ziemlich steif. Der Sickenteil bildete einen eingespannten halbwulst untl widerstand der Biegung in in derselben Weise wie ein aufgepumpter Kraftwagenschlaych seiner Umstülpung von innen nach außen.
  • Wenn diese bekannten Baurten auf Waagen angewendet werden. so wirken sie elenso wie eine Feder genen die Bewegung der Waagebalken wirken wride. Eine solche Feder trägt zuni gleich der ast bei ui-d wird daher zu eiiier Waage geneu für den Zeitraum, innerhalb dessen die geanderte Lage der Teile zueinander aufrechterhalten wi rd Die Ertindung löst die Aufgabe, eillell Übermittel für Flüssigkeitsdruck zu schaffen der bei Verlagerung nur einen geringen oder gar keinen Iteitrag zum Ausgleich der Last liefert.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin, einen Flüssigkeitsdruckübertriäger zu schaffen, der mechatisch frei uiid hvdraulish starr ist, d. h. bei dem einem Auschlag oder einer Ablenkung unter Last nur der Flussigkeitsdruck entgegenwirkt und jeder Ansschlag von einem gleichwertigen Flüssigkcitsstrom in die die Kammer oder aus dieser begleitet ist.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin. einen Flüssigkeitsdrucküberträger so auszubilden, daß sein wirksamer Querschnitt unter Last und hei Verlagarung gleich bleibt.
  • Zur Lösung dieser Aufgaben besteht die Erfindung vor allem arin, daß an einer zweiteilligen Kapsed zur Übertragung voil Flüssigkeitsdruck, die aus einem Grundkörper und einem Durcküberträger, auf den die Druckflüssigkeit wirkt, besteht, diese ijeitleit Teile durch eine Mehrzahl dicht benach-Starter, leicht biegsamer aber im Wesentlichen nicht dehnbarer Streifen verbunden sind, von denen jeder dieser Streifen nach einer Halbzylinderflächen geformt ist, und daß die Öffnungen zwischen diesen Streifen durch einen allseitig biegsamen Stoff abged'chtet sind, der die Druckflüssigkeit im Raum zwischen den iteideit Tielen abschlißt.
  • Die Erfindung ist iii den Zeichnungen in leispielsweisen Ausführungen dargestellt; Fig. 1 ist eilte Vorderansicht, teilweise im Schnitt. die die allgemeine Anordnung der Teile einer Waage mit Flössigkeitsruckübertragern zeigt Fig. lt ist ein Querschnitt eines der Flüssigkeitsdruckübertrager nach der Linie II-II der Fig. 1; Fig. III ist ein Querschnitt durch eine der Kapseln nach Linie III-III der Fig. 11; Fig. iN' ist ein vergrößerter Teilgrundriß einer der Ecken einer Membrean, wie sie in einer rechteckigen Kapsel vorpeschen werden; Fig. N" ist ein Querschmitt nach V-V der Fig. IV; Fig. VI ist ein Grundriß einer rechteckigen Kapsel; Fig. VII ist ein Grundriß einer dreieckigen Kapsel Fig. VIII ist ein Grundriß einer achteckigen Kaltsel Fig. IX ist ein Grundriß einer Kreiskapsel; Fig. X ist ein vergrößerter Teilquerschnitt nach Linie X-X dr Fig. II: Fig. X 1 ist ein vergrößerter Teilgrundriß einer anderen Form eilte,. Kapselmembran; Fig. XII ist ein teilweiser Querschnitt gemöß er Linie XI I-XII der Fig. XI Fig. XIII ist ein vergäßerter Teilgrundriß der Kreiskapsel nach Fig. IX.
  • Diese beispielsweisen Zeichnungen und deren Beschreibung soll nur die Erläutreung der Erfindung dienen, jedoch die Ansprüche nicht einschränken.
  • Der grundsätzliche Aufbau 1<' Teile einer Waage mit Druckfltissigkeitsträgern ist iii Fig. # dargestellt. Eine Waagenbrück 1 trägt eine Plattform 2 nut dicht ill Einglichrigen Gehängen 3. Jedes dieser eingliedrigen Gehänge umfaßt ein Joch 4, das an der Waagenbrücke t hängt, ein Verbindungsglied 5 und ein Fuß. lager 6. Das (Ketten-) Glied 5 greift an eilte Stange 7 an. die in Schlitzen lagert. die in dr oberkante des Fußlagers 6 vorgeschen sind. Eine entsprechende Stage 8 ist am unterende iii Schlitzen des 8 Joches 4 gelageert. Diese Lagerungsart gestattet eine waagerechte Bewegung der Waagenbrücke. ohne daß auf die Unterstützungen stärkere Scher- oder Schubkräfte aus geübt werden. Die waagerechte Bewegung und die daraus sich ergebende Winkelbewegungsmöglichkeit der Verbindungsglider 5 5 jedoch hat das Bestreben. die Futilager 6 zn kippen. Diser Kippung w iril durch den Versteifungsrahmen mit Ringen 9 9 entgegengewirkt, die einstellbar au jedem LagerftiI.i 6 vermittels Bolzen 10 und Mutter 11 Itefestigt sind.
  • Die Ringe 9. tlie die Fußlager 6 an jedem Ende derWaagenbrücke umgehen. sind fest durch Rohre 12 miteinander verbunden. Die Rohre 12 sind durch einen I-förmigen Balken 13 verbunden und bilden so eliwil H-förmigen Rahmen, der die Ringe 9 fest zusammenhält und ein Kippen der Fußlager 6 verhiitet. Staubfänger 14 14 schirmen jedes Gehänge 3 gegeit fallenden Staub oder Abfälle ab.
  • Die Fußlager 6 ruhen auf Flüssigkeitskapseln I5, und der in diesen hervorgerufene Druck wird hydraulisch durch Rohre 16 zu den entsprechenden Empfangskammern I7 geleitet. Die Kammern I7 sind steif an der unteren Seite der Waagebalkenplattform I8 befestigt. Ein nicht gezeigter Druckkörper, der innerhalb der Kammer 17 in bekannter Weise montiert ist, nimmt den Flüssigkeitsdruck an seiner Oberfläche auf und leitet die entsprechenden Kräfte zu Strebebalken 19, die auf an einem Hebel 21 montierten Schneiden 20 gelagert sind.
  • Der Hebel 21 tat seinen Drehpunkt in einem Arm 22, der von der \N'aageltalkenplattform heral>hängt, und ist mit einer Schneide 23 versehen, die in einem verstellbaren nasenförmigen Eisen 24 montiert ist.
  • Die Schneide 23 ist durch Lager 25 in einem an dem Ende einer Stange 27 befestigten Verbindungsglie (l mit einer Schneide 28, die an einem Waagebalken 29 montiert ist, verbunden. Der Waagebalken 29 ist drehbar in einem Ständer 30 auf der oberen Seite der \N'aagel>alkenplattform 18 gelagert und Illit den gewöhnlichen Gewichten, gegen gewichten und Sperriegeln versehen.
  • Jede tler die Waagenbrücke 1 tragenden Kapseln 15 besteht aus einer Druckplatte 31 zur Druckübertragung. einem Grundkörper 32 zur Aufnahme des Flüssigkeitsstromes, der gegen die Druckplatte 31 wirkt, und aus dünnen Metallmembranen 33. Die I)ruckplatte ist eine verhältnismäßig steife, quadratische Platte. an deren Oberfläche das Fufllager 6 der verbundenen Gliedaufhängung befestigt ist.
  • 1 )er t Grundkörper 32 ist eilt flaches Gußstück oder ein anderes Gefüge mit einer Vertiefung zur Aufnahme der Druckplatte 31. Die Membranen 33, die die Flüssigkeit abschleißen. gleichzeitig aber eine Bewegung der druckplatte 31 zulassen, sind durch Stahlstangen 35 ittit mehreren Schrauben 36 in schmalen Ritineit 34 festgespannt. Die Rinnen sind iii die Oberfläche der Druckplatte 31 nahe und parallel zu eren kanten und in dem Grundkörper 32 parallel zu den Kanten der Vertiefung eingeschnitten. I) ie Membranen haben einen freien Streifen, der, von der Druckplatte zum Grundkörper gemessen, langer als der Abstand zwischen den beiden benachbarten Rinnen 34 ist, so daß die Membranen zusammengebaut einen Bogen bilden und fast halbaylinderfläche ergelten. unter dem .\ustlruck #halbzvlinderfläche soll eine Fläche verstanden werden, die durch einen Teil oder zwei gerade Teile, die sich parallel zu einer bestimmten Linie, aber nicht unbedingt in einem bestimmten Abstand voneinander erstrecken, und einen halbkreisförmigen Teil gebildet wird. Die Membranen 33 erstrecken sich laufend an allen Seiten der Drucklatte 31 und sind an jeder Ecke unter einem Winkel von 45 zusammengesetzt. Dabei bleibt ei, schmale Öffnung frei, die sich diagonal von den Ecken der Druckplatte 31 erstreckt. Die Linien 37 der Fig. IV zeigen die Einschnitte in den Membranen 33 an einer Ecke.
  • Die dadurrh zurückbleibendenÖffnungen zwischen den benachbarten Membranen 33 sind durch flache Gummistücke 38, eine Art von allseitig biegsamem Stoff, abgedichtet, die in das Innere der Ecken passen und mit den membranen verkittet oder auf eine andere Weise verbunden sind. Um eine größere Biegsamkeit zu gewährleisten, sind die Gummistücke 38 nicht bis an die Kanten der Membranen an diesen befestigt, sondern die Klebfläche ist je auf den Raum jenseits der Linien 40 beschränkt.
  • Benachbarte Membranen 33 können fest an den Teilell, die in den Ecken an den Spannbalken 35 liegen. zusammengefügt werden. Fig. V zeigt eine solche Anordnung. Ein Streifen wird an den Enden der Membranen eingeschnitten, nach oben gebogen und in Klammern 41 eingelötet.
  • Ein übermäßiger Ausschlag oder eine Abweichung der Druckplatte 3I nach oben wird durch Querbalken 42, die sich über die Ecken erstrecken und an dem Grundkörper 32 befestigt sind, und nach unten durch ein Berühren der Druckplatte 3I mit dem Boden der Vertiefung verhindert.
  • Obwohl die beschriebene quadratische Kapsel eine bevorzugte Form ist, können die Kapseln auch in anderer Form nach denselben Grundsätzen hergestellt werden. Zum Beispiel kann die Länge zweier Seiten vergrößert werden, so daß eine rechteckige Kapsel gebildet wird wie in Fig. VI, besteheitd aus einer rechteckigen Druckplatte 31', einem (rundkörper 32a mit einer rechteckigen Vertiefung, Membranen 33a, Gummiabdichtungen 38a und aus Grenzbalken 42'.
  • Nach einer anderen Bauweise kann eine Seite der Kapsel weggelassen werden, so daß eine dreieckige Kapsel wie in Fig. VII entsteht. Diese Form besteht aus einer dreieckigen Druckplatte 31b, einem Grundkrper 32b mit einer dreieckigen Vertiefung. aus membranen 33b. Gummidichtungen 38b und aus Grenzbalken 4219.
  • Es dürfte von Vorteil sein, die Anzahl der Verbindungsfungen zu vergrößern und die Stoßwinkel der Seiten stumpf auszuführen. Fig. VIII zeigt eine Kapsel mit einer achteckigen Druckplatte 31 einem Grundkörper 32c mit einer achteckigen Vertiefung, mit Membranen 33C, Gummidichtungen 38C und mit Grenzbalken 23c über Teilen der Druckplatten 31c.
  • Die obigen vier Formen sind Beispiele allgemeiner Art, und zwar eine Kapsel, ausgestattet mit einer vieleckigen Druckplatte, einem Grundkörper mit einer entsprechenden vieleckigen Vertiefung für die Aufnahme der Druckplatte, mit Membranen, die Zylinderflächen bilden und die benachbarten Seiten der Druckplatte und der Vertiefung verbinden. sowie mit Gummidichtungen, die die Öffnuiigen an den Verbindungen der einzelnen Halbzylinderflächen abdichten, um die Flüssigkeit in dem Raum zwischen der Druckplatte und dem Grundkörper abzuschließen.
  • We die achteckige Form durch Verdoppelung der Seiten des Quadrates erhalten wird, kamin die Seitenzahl weiter vergrößert werden. Wie die (Irenzfornl eines N'ielecks ein Kreis ist, wenn die Seitenzahl unendlich vergrößert wird, so ist die Grenzform einer Kapsel ein Kreis wie in Fig. IX.
  • Die Membranen 33 der obigen Beispiele, die ziemlich breit, wie die Länge der Seite eines Vielecks, waren, werden dabei je zu einem flachen Draht, eine Art von fadenartigem Stoff, der ohne Änderung der Wirksamkeit oder des Ergebnisses durch einen runden Draht ersetzt werden kann. Die Gummiplatten, die aus einzelnen Stücken an jeder Verbindung bestanden, werden nun zu einer Gummiplatte in Form einer halbwulst; eine Wulst ist eine geometrische Fläche, ähnlich der Oberfläche einer Erdnuß oder eines aufgepumpten Autoschlauchs. Die Gummiplatte wird also durch die darüberliegenden Drähte, die die Druckplatte mit dem Grundkörper verbinden, gegen eine übermäßige Ausdehnung geschützt.
  • Fig. IX zeigt eine solche kapsel, bestechend aus filter runden Druckplatte 31d. eiitein Grundkörper 32d mit einer runden Vertiefung. aus Alem-Itranen 33d, in diesem Fall Drähte. Gummidichtungen 38d und aus einem Grenzbalken 42d Es ist eine der Aufgaben de Erfindung, einen Flussigkeitsdruckübermittler zu schaffen, dr wenig otler gar keine Kraft zum Lastausgleich liefert. Zur Erreichung dieses Ziels wird als membran ein Stoff verwendet, der wie ein Häutchen wirkt. Da ein Häutchen Kräften nur unter Spannung Widerstand leisten kann, kann es in der gezeigten Anordnung lieinen Beitrag zum Lastausgleich liefern. Wenn Flüssigkeitsdruck verwendet wird. trifft diese Behauptung nur zu, wenn das 1 Häutchen in einer Zyliderfliche liegt.
  • Dasselbe Ergebnis wird mit einer membran 33 erzielt die aus federndem dünnem Blech hergestellt ist. Die Streifen sind, ursprünglich flach und elastisch, zu der in Fig. X gezeigten halbkreisförmigen Zylinderform verformt. Der gegen die Älembranen wirkende Flüssigkeitsdruck verformt die Streifen zu einem halbkreisförmigen Zylinder mit Teilen, die an die spannbalken 35 angrenzen und sie berühren. Infolge der elastischen Eigenschaft des federnden Stoffes versucht der gebogene Teil der Membran, in die Strecklage zurückzugelten. Das Ergebnis ist eine waagerechte Kraft, die gegen die Seitenflächen der Spannbalken 35 drückt. Da die Membran in freier lage flach ist, sind ihre an die Balken 35 angrenzenden Teile nicht gespannt. Darüber hinaus können die Ntembranen ohne einen Unterschied der Biegung an den Berührungsstrecken keine nach oben oder unten wirkende Kraft auf die Druckplatte ausüben. Da keine bestimmte Lage der Druckplatte gegenüber dem Grundkörper festgesetzt ist, wird keine senkrechte Kraft ausgeübt, solange ungespannte Teile der Membran an die Spannbalken 35 angrenzen, namentlich keine senkrechte Kraft gegen die l) ruckplatte. So kann ein stark elastischer Stoff, wie Federstahl, mit demselben Ergebnis wie ein Häutchen angewendet werden.
  • Fig. X zeigt die Druckplatte 31 in zwei Lagen und die entsprechenden Lagen der Membran 33.
  • Die Bewegung der Druckplatte verändert die Lage der Berührungspunkte auf heiden Seiten und spannt deii einen Teil der. Membran, Während sie einen entsprechenden Teil auf der anderen Seite entspannt.
  • Falls die membranen au elastsehem Stoff ciii,' hestäitdige Form beistzen und nicht elastisch verformt werden können. hat die it Fig. X angedeutete Bewegung der Druckplatte 31 3 1 zur Folge. daß ein gerader Teil auf cter Seite der 1 Druckplate gebogen und eilt gebogener Teil auf der gegenüberliegenden Seite zu einer geraden Linie gestreckt wird. Bei dem Versuch. sich zu einer Geraden zu strecken. drückt der nach olten gebogene Teil 4 nach unten gegen die Druckplatte. Diese 1 )rücke sind zusätzlich und ergelten eine ausgleichende Kraft, die nicht vorhanden ist. wenn die membran biegsam aus flachem elastischem Blech geformt ist. Bei der gewöhnlichen Bauweise ist diie Größe der ausgleichenden Kraft der vorgeforten. elastischeit Membranen in Verglich zu der Kraft, die durch eine Membran früherer Bauart ausgeübt wurde, unbedeutend. obwohl die Kraft bei den vorgeformten Membranen größer ist als Itei den verformten flachen elastischen Membranen. Die früheren flachen Äl embraiten widerstehen einer Aubiegung durch die Spannung in ihren strahlenfärmigen Teilen. Die Spannung ruft eine verhältnismäßig große ausgleichende Kraft hervor, da die Membran eine konische Form anzunehman versucht. Um die Fehler der flachen Membran zu vermeiden, wurde eine Kreismembran mit Sicken hergestellt, Sie war infolge der spannenen und zusammenziechenden Kräfte, die bei der Anpassung der Membran all die Bewegung der Druckplatte entstanden. immer noch ziemlich steif.
  • Im Gegensatz dazu werden die neuen Membranen in Halbzylinderform nur durch das Jt iegen eines kleinen Abschnittes gespannt. wozu nur eine sehr kleine Kraft benötigt wird.
  • 1 )ie elastischen Membranen können nicht fest an den Ecken miteinander verbunden werden, ohne daß eine sehr große Hemmungswirkung auftritt, die der Bewegung der Druckplatte widersteht. Das ist leicht zu verstehen, wenn man berücksichtigt. daß der Teil 4 iii der Mitte der gebogenen Halbzylinderfläche (Fig. S) eine senkrechte Bewegung ausführt. die der ballten Bewegung der Druckplatte 3I entspricht. Bei der gezeigten Ausbeigung hat sich die Äleml>ran in die Lage B bewegt. I) ahei hat sich der Teil A auch in waagerechter Richtung bewegt.
  • Etwas Ähnliches tritt hei den anstoßenden Zylinderflächen. die in einem Bestimmten Winkel zueinander angeordnet sind. auf. Wenn die Druckplatte gehoben wird, erweitert sich die Öffnung zwischen den liändern der entsprechenden Teile, was in Fig. IV durch die Linie 37 gezeigt wird. Falls nun die entsprechenden Teile der 1 benachbarten Mem-Braunen fest verbunden wären. würden dadurch die spannung oder Zusammenziehung in dem Stoff. aus dem die membran bergestellt ist, der Bewegung der Druckplatte widerstehen. Diese relative Bewegung der Teile zueinander ermöglichen die Plattengummidichtungen in den Ecken.
  • Diese Membranart dürite auch dann von Veorteil sein, wenn ein ständig wirksamer kapselquerschnitt Hauptbediitgung bei der Verwendung der Kapseln in Waagen sein soll. Solange die Berührungsstrecken micht gebogen sind, bleibt die Halbzvilinderfläche dazwischen ohne Rücksicht auf t,ast und Ausbiegung symmetrisch und damit der wirksame Querschnitt gleich.
  • Anstatt die Älemliran aus einer Anzahl Halbzylinderflächen herzustellen, können diese dadurch ersetzt werden, daß in eine flachen Kreisfläche eine Sicke gedreht oder gestanzt wird und dann strahlenförmige Einschnitte 43 durch den gebogenen Sickenteil gesägt werden. wie Fig. XI und SII zeigt. Die zurückl>leilteitden Teile 44 hilden eine dicht benachbarte Anzahl von halbzylinerförmigen Membranen. Die strahlenförmeigen Einschnitte 43 lassen Öffnungen frei, die durch beiderseits der Einschnitte an den Älemltraiten befestigte Gummiplatten abgedichtet sind. Da a die Streifen (zurückbleibende Teile) 44 schmal sind, ist es vorteilhaft, eine Halbwulst 45 aus Gummi zu formen und dadurch mit einem Stück alle Finschnitte abdichten.
  • Es sind schon. MEmbranen mit einer ähnlichen Sicke, aber ohne die Einschnitte 43 hergestellt worden. Diese Membranen hatten stark elastische Hemmungswirkungen infolge der dehnenden und zusammenziehenden kräfte, die in dem gebogenen Sickentiel durch die Bewegung der Druckplatte ausgeübt wurden. Wenn man einen radialen Querschnitt durch die Sicke wie in Fig. XII und besonders den kreisbogen am oberen Teil der Sicke legt, so stellt man fest daß eine senkrechte Bewegung der Druckplatte die neigung hat, eine waagerechte Bewegung des halbkreisbogens hervorzurufen, wobei der Bogen seinen Halbmesser um die Hälfte der Drucktlattenlte,wegung ändert. Eine solche radiale Bewegung ändert den Kreisumfang des Teils zweimal, wodurch die dehnenden oder zuammenzehenden kräfte entstehen. Diese Kräfte widerstehen nun bei solchen früheren Membranen der Ausbiegung. In Membranen brauchbarer Abmessung sind die Kräfte so groß, daß sie zu beachtlichen Fehlern beim Wiegen führen.
  • Nachdem die Einschnitte 43 angebracht norden sind, hehalten die einzelnen Teile 44 zwar immer itoch ihre Beigungseigenschaften, doch können die dehnenden oder zusammenziehenden Kräfte in dem Halbkreisbogen nur in jedem Teil einzeln wirken.
  • Durch die Verformung der Streifen, die die Breite der Einschnitte verändert, werden die wirkenden Kräfte verkleinert.
  • Da die bei dem Widerstand genen die Kreisbogenverformung auftretende Kraft von der Streifenbreite abhängig ist, liegt es an der Ausführung, wie weit man die Kraft durch Vermehren der Einschnitte verkleinern kann. In Verbindung mit einer kreisförmigen Kapsel ist die Grenze erreicht, wenn die streifen wie in fig. IX und XIII zu Drähten werden.
  • Falls die Membran aus einer flachen Kreisscheibe gestanzt ist, kann sie die Form mehrerer Halbzylinderflächen erhalten. die einer Wulst gleichkommen. Dann werden die Einschnitte durch die Überganspunkte zwischen den Zylinderflächen gesägt. Eine solche Membran ist vollkommen frei von Quer- (Biegungs-) Kräften.
  • So kann bei genauer Ausführung eine Flüssigkeitskapsel geschaffen werden, die erstens keinen Beitrag zum Tragen der Last durch andere Kräfte als den Flüssigkeitsdruck liefert, zweitens hydraulisch steif ist und drittens einen gleichen, wirksamen Querschnitt ohne Rücksicht auf Last oder Ausbiegung behält. Die erste und dritte Wirkung wird mit Membranen aus Häutchen oder elastischem Stoff erzielt. Die hydraulische Steifheit erreicht man besser durch Äfembranen aus elastischem Stoff, da solcher Stoff für gewöhnlich viel weniger dehnbar ist als ein gleichwertiges Häutchen. Beide Stoffe sind gleich biegsam, das Häutchen ist nicht federnd, doch federt der elastische Stoff. Die Wahl zwischen dem einen oder anderen Stoff wird durch die Zweckmäßigkeit entschieden.
  • Die Form er zusammen arbeitenden Teile ist derart. diß die Federkraft der elastischen Membran wenig oder gar keine Wirkung auf den Lastausgleich hat und dadurch die Verwendung eines verhältnismäßig starken Stoffes für die Membran zuläßt.
  • Die neue Ausführung und der neue Bau schaffen eine Flüssigkeitskapsel von'hinreichender Genauigkeit und Zuverlässigkeit für Feinwaagen.
  • Konstruktive Einzelheiten, soweit sie sich nicht den Patentansprüchen in Verbindung mit den Zeichnungen entnehmen lassen, sind nicht Genenstand des Schutzbegehrens.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zweiteilige, an Waagen das Lastgewicht auf die Ausgleichsvorrichtung durch Flüssigkeitsdruck übertragende Kapsel, die aus einem Grundteil und einem Druckübertrager besteht, auf den de Fl2ssigkeitsdruck wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teile durch zahlreiche dicht benachbarte, leicht biegsame, aber fast nicht dehnbare Streifen verbunden sind, deren jeder nach einer Halbzylinderfläche geformt ist, und daß die Öffnungen zwischen'den Streifen von einem allseits biegsamen Stoff abgedichtet sind, der dieDruckflüssigkeit im Raum zwischen den Teilen abschließt.
  2. 2. Flüssigkeitsdruck übertragende Kapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfänge ihrer beiden Hauptteile, Grundkörper und Druckübertrager. Vielecke Volt gleicher Seitenzahl und vorzugsweise quadratischer Form sind
  3. 3. Flüssigkeitsdruck übertragende Kapsel nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundteil mit einer Ausitehmung zur Aufnahme des Druckübertragers versehen ist.
  4. 4. Flüssigkeitsdruck übertragende Kapsel nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung ihrer beiden Hauptteile, Grundkörper und Druckübertrager, ursprünglich flache Streifen biegsam zu einer etwa halbzylindrischen Fläche verformt sind.
  5. 5. Flüssigkeitsdruck übertragende Kapsel bach den ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Benutzung leicht biegsamer. aber nicht wesentlich dehnbarer Metallblechstreifen zur Verbindung der beiden Hauptteile.
  6. 6. Flüssigkeitsdruck übertragende Kapsel nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch draht- oder fadenartige Glider zur Verbindung der beiden hauptteile, Grundkörper und Druckübertrager, miteinander.
  7. 7. Flüssigkeitsdruck übertrangende Kapsel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die draht- oder fadenartigen Verdindungsglider zwischen den beiden hauptteilen einem Kreiszylinder angeordnet sind.
DEP28454A 1943-07-26 1948-12-31 Zweiteilige, an Waagen das Lastgewicht auf die Ausgleichsvorrichtung durch Fluessigkeitsdruck uebertragende Kapsel Expired DE832070C (de)

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