DE8318103U1 - Spannrolle - Google Patents
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- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/08—Means for varying tension of belts, ropes or chains
- F16H7/10—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley
- F16H7/12—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley
- F16H7/1209—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley with vibration damping means
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C13/00—Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
- F16C13/006—Guiding rollers, wheels or the like, formed by or on the outer element of a single bearing or bearing unit, e.g. two adjacent bearings, whose ratio of length to diameter is generally less than one
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- F16H2007/0863—Finally actuated members, e.g. constructional details thereof
- F16H2007/0865—Pulleys
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Description
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SKF KUGELLAGERFABRIKeWOMB1H Schweinfurt, 16.6.1983
DE 83014 DE TPA/Ko/mh
Die Neuerung betrifft eine Spannrolle nach dem überbeqriff des Hauptanspruches.
Eine Spannrolle dieser Art ist bereits durch das DE-GM 7 203 614 bekannt. Auf die Sitzfläche eines massiven
Tragkörpers ist ein Wälzlager aufgepreßt. Um eine ausreichende Befestigung zu gewährleisten, muß ein relativ
fester Preßsitz vorgesehen werden, wenn andere Befestigungselemente
nicht verwendet werden sollen. Der Tragkörper weist eine exzentrische Bohrung auf, über die
eine Schwenkbewegung der Spannrolle möglich ist und die
gleichzeitig zum Befestigen an anderen Maschinenteilen dient. Durch diese Bohrung ergibt sich über den Umfang
111 ,
••-SiTragkörpers gesehen eine unterschiedliche radiale
Elastizität: Im Bereich der Bohrung ist die Nachgiebigkeit größer als im übrigen massiven Abschnitt. Dadurch
verformt sich der Innenring des Lagers und weicht abhängig vom Grad der Preßpassung mehr oder weniger von
der idealen Kreisform ab. Diese allein durch die Montage des Lagers verursachten schlechteren Bedingungen
führen oftmals zum frühzeitigen Ausfall der Spannrolle. Bisher konnte dieser Nachteil nur dadurch abgeschwächt
werden, daß zwischen der exzentrischen Bohrung und der Sitzfläche ein möglichst großer Abstand eingehalten wurde,
um ausreichend Material zur Erhöhung der radialen Steifigkeit im Bereich der exzentrischen Bohrung zu
erhalten. Dadurch ist eine Optimierung des Spannbereiches durch größtmögliche Exzentrizität der Bohrung
nicht möglich.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Spannrolle der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der das aufgepreßte Lager
seine Kreisform beibehält.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß weitere mit der Befestigungsbohrung
am Umfang des Tragkörpers verteilte, mindestens über die Breite der Sitzfläche für das Lager
hinwegreichende Ausgleichsbohrungen vorgesehen sind. Durch die Ausgleichsbohrungen werden an deren Stellen
die gleichen Verhältnisse geschaffen, wie bei der Befestigungsbohrung, wodurch über den Umfang des Tragkörpers
gesehen, eine gleiche radiale Nachgiebigkeit der Sitzfläche für das Lager erreicht wird. Dadurch
ist die durch den Preßsitz verursachte, radiale Befestigungskraft gegen die Bohrungsfläche des Lagers über den
-4-
Umfang gesehen gleich. Das Lager wird somit vorteilhafterweise in unbedeutendem Maß aus der Kreisform verformt,
wodurch seine ursprünglichen Qualitätseigenschaften erhalten bleiben unä eine erheblich längere Lebensdauer
der gesamten Spannrolle erzielt wird. Wenn der Tragkörper der neuerungsgemäßen Spannrolle in Spritzgußtechnik
oder durch Fließverformung hergestellt wird, fallen praktisch keine zusätzlichen Herstellkosten an. Bei
aus Vollmaterial hergestellten Tragkörpern werden die Ausgleichsbohrungen zusätzlich gebohrt, was jedoch bei
Verwendung von Mehrspindel-Bohrwerken keine zusätzlichen
Arbeitsschritte erfordert. In allen Fällen wird Gewicht und außer beim Bohren auch Material eingespart.
Wegen des relativ massiven Tragkörpers ist die neuerungsgemäße Spannrolle für hohe Spannkräfte geeignet
und ergibt einen richtungsstabilen Lauf innerhalb des gesamten Spannkraftbereiches.
Bei einem Ausführungsbeispiel haben die Ausgleichsbohrungen den gleichen Durchmesser wie die Befestigungsbohrung
und liegen mit dieser auf dem gleichen Teilkreis. Da die Größe der Bohrungen und deren Abstand zur
Sitzfläche des Lagers gleich sind, ist auch die radiale Nachgiebigkeit im Bereich der Bohrungen exakt gleich
groß. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn so viele Ausgleichsbohrungen wie möglich am Umfang gleichmäßig
verteilt werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind eine Vielzahl kleinerer Ausgleichsbohrungen am Umfang verteilt,
wobei deren Bohrungsflächen den gleichen kleinsten Abstand
zur Sitzfläche für das Lager aufweisen wie die Befestigungsbohrung. Wenn die Befestigungsbohrung beispielsweise
gegenüber dem Durchmesser der Sitzfläche
-5-
groß ist, ist es geometrisch nicht mehr möglich, entsprechende Ausgleichsbohrungen in ausreichender Anzahl am Umfang
zu verteilen. In diesem Fall werden mehrere kleinere Ausgleichsbohrungen auf einem Teilkreis angeordnet,
wobei deren Position zur Sitzfläche entsprechend einer gleichmäßigen radialen Nachgiebigkeit am umfang der
gesamten Sitzfläche gewählt wird.
Die Neuerung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 die teilweise Seitenansicht einer Spannrolle mit gleich großen Befestigungsbohrung und
Ausgleichsbohrungen,
Fig. 2 die Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten
Spannrolle im Schnitt und 15
Fig. 3 die teilweise Seitenansicht einer Spannrolle
mit größerer Befestigungsbohrung und kleinertJi
Ausgleichsbohrungen.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Spannrolle besteht aus einem nur teilweise dargestellten Kugellager 1 mit einer
äußeren Lauffläche 2 für einen nicht dargestellten Treibriemen und einem massiven Tragkörper 3. Der Tragkörper 3
weist am Umfang gleichmäßig verteilte, axial durchgehende Bohrungen auf, von denen an sich nur eine als exzentrische
Befestigungsbohrung 4 benutzt wird. Über diese Befestigungsbohrung 4 ist die Spannrolle mittels einer
nicht dargestellten Schraube an einem ebenfalls nicht dargestellten Maschinenteil festlegbar und gegenüber
diesem zum Zweck des Spannens des Treibriemens schwenkbar gelagert. Um einen möglithst großen Schwenkbereich
zu erzielen, liegt die Befestigungsbohrung 4 extrem weit
außerhalb der Mitte des Tragkörpers 3 wobei sich ein nur geringer Abstand zur Sitzfläche 5 für das Kugellager 1
ergibt. Dadurch weist der Tragkörper 3 an dieser Stelle eine größere radiale Nachgiebigkeit auf als bei einem
massiven Tragkörper ohne eine solche Befestigungsbohrung 4. Um über den Umfang gleiche Verhältnisse zu erzielen,
sind die übrigen Bohrungen mit gleichem Durchmesser und mit der Befestigungsbohrung 4 auf gleichem Teilkreis
liegend als Ausgleichsbohrungen 6 angeordnet. Damit ergibt
sich über den Umfang gesehen eine gleiche radiale Nachgiebigkeit des Tragkörpers 3, wodurch eine unzulässige
Verformung des Kugellagers 1 unterbleibt. Die Ausgleichsbohrungen 6 müssen nicht wie oben angedeutet
durchgehend sein, sie sollen sich lediglich mindestens über die gesamte Breite der Sitzfläche 5 erstrecken.
Der Tragkörper 3 der in Fig. 3 dargestellten Spannrolle weist eine relativ große exzentrische Befestigungsbohrung
4 auf. Die Ausgleichsbohrungen 6 haben einen kleineren Durchmesser. Sie sind gemeinsam auf einem Teilkreis
angeordnet und am Umfang gleichmäßig verteilt. Der kleinste Abstand der Bohrungsflächen zur Sitzfläche
5 für das Kugellager ist bei allen Bohrungen gleich, so daß auch bei diesem Beispiel eine über den Umfang
gesehen gleichmäßige radiale Nachgiebigkeit des Tragkörpers 3 erzielt wird.
Claims (3)
1. Spannrolle mit einem eine exzentrische Befestigungsbohrung (4) aufweisenden, massiven Tragkörper (3)
und einem darauf mit Preßsitz befestigten Lager (1),
ü 5 dadurch gekennzeichnet, daß weitere mit der Befe-
'§ stigungsbchrung (4) am umfang des Tragkörpers (3)
verteilte, mindestens über die Breite der Sitzfläche
] (5) für das Lager (1) hinwegreichende Ausgleichs
bohrungen (6) vorgesehen sind.
2. Spannrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsbohrangen (6) den gleichen Durchmesser
haben wie die Befestigungsbohrung (4) und '■ mit dieser auf dem gleichen Teilkreis liegen.
3. Spannrolle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vielzahl kleinerer Ausgleichsbohrungen (6) am Umfang verteilt sind, wobei deren
Bohrungsflächen den gleichen kleinsten Abstand zur Sitzfläche (5) für das Lager (1) aufweisen wie die
Befestigungsbohrung (4).
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8318103U1 true DE8318103U1 (de) | 1983-10-20 |
Family
ID=1332153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8318103U Expired DE8318103U1 (de) | Spannrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8318103U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3416686A1 (de) * | 1984-05-05 | 1985-11-07 | SKF GmbH, 8720 Schweinfurt | Spannrolle |
-
0
- DE DE8318103U patent/DE8318103U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3416686A1 (de) * | 1984-05-05 | 1985-11-07 | SKF GmbH, 8720 Schweinfurt | Spannrolle |
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