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DE831371C - Malschloss - Google Patents

Malschloss

Info

Publication number
DE831371C
DE831371C DEP6455A DEP0006455A DE831371C DE 831371 C DE831371 C DE 831371C DE P6455 A DEP6455 A DE P6455A DE P0006455 A DEP0006455 A DE P0006455A DE 831371 C DE831371 C DE 831371C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tumbler
lock
stop
marker
painting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP6455A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Schueler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP6455A priority Critical patent/DE831371C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE831371C publication Critical patent/DE831371C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others
    • E05B37/025Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others in padlocks

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Malschloß Es sind Malschlösser bekannt, die mit Zuhaltungsgliedern ausgestattet sind, die wahlweise in einer von mehreren Schließstellungen oder in einer Üffnungsstellung einrasten können, in welch letzterer die Zuhaltungsglieder auf ein Merkzeichen eingestellt sind.
  • Die Schlösser dieser Bauart tragen außen sichtbar Zahlen oder Buchstaben, die das Einstellen der Zuhaltungsglieder auf ihre Öffnungsstellung ermöglichen. Eine solche Konstruktion hat den Nachteil, daß Unbefugte die Öffnungsstellung der Zuhaltungsglieder, beispielsweise durch Zufall, auf dein Schloß erkennen können und dadurch in die Lage versetzt werden, das Schloß zu öffnen. Außerdem kann man ein solches Schloß nur unter besonderen Voraussetzungen in der Dunkelheit öffnen, was seine Benutzbarkeit erheblich einschränkt und es insbesondere für Blinde unbrauchbar macht.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Merkzeichen eines Malschlosses als Anschlag für die Zuhaltungsglieder in deren Ausgangsstellung ausgebildet ist, von der aus sich die Zuhaltungsglieder fühl- und/oder hörbar schrittweise in ihre Öffnungsstellung schalten lassen.
  • Dabei ist es möglich, daß das Merkzeichen auf einem mit dem entsprechenden Zuhaltungsglied leicht kuppelbaren und in verschiedenen Stellungen einrastbaren Maschinenelement angeordnet und als Anschlag ausgebildet ist, der mit einem ortsfesten Gegenanschlag zusammenwirkt.
  • Vorteilhaft besteht dabei jedes Zuhaltungsglied aus einem mit einer Riegellücke g ausgestatteten Zahnrad e, das in ein unter der Wirkung einer Federsperre stehendes und den als Merkzeichen dienenden Anschlag tragendes Vorgelegezahnrad ra eingreift.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Auf die Rückwand eines aus zwei Teilen a, b (Fig. 3) bestehenden Schloßgehäuses ist eine Montageplatte c aufgelegt, die einen Zapfen d für drei gleichachsig übereinanderliegende Zahnräder e trägt. Jedes dieser Zahnräder e weist an der Stelle eines beliebigen Zahnes eine radial eingearbeitete Lücke g auf, in die, wenn sie in den drei Zahnrädern an ihren Ausgangsstellen zur Deckung gebracht sind, ein zwischen zwei Führungen h der Montageplatte c mittels eines aus dem Schloßgehäuse a, b ragenden Knopfes i von Hand verschiebbarer Sperriegel k für den Schloßbügel m eintreten kann. Auf der Montageplatte c ist um die Zahnräder e herum kreisförmig eine Ziffernfolge f der Zahnteilung angeordnet. Jedes der drei Zahnräder e (Fig. i) steht mit einem Vorgelegezahnradii im Eingriff, das mit einer außerhalb des Gehäuses a, b vorgesehenen Einstellscheibe r durch eine Welle q vereinigt ist. Die Wellen q der drei gleichachsig gelagerten Vorgelegezahnräder n sind ineinandergesteckt. In jedem Vorgelegezahnrad n, auf das eine Federsperre o einwirkt, ist in einer Zahnlücke ein Anschlags angeordnet, durch den die Ausgangsstellung der miteinander gekuppelten Zahnräder e, n festgelegt wird, da nur eine Drehung der Zahnräder e, n so weit möglich ist, bis der erste Zahn des zugehörigen Zuhaltungszahnrades gegen den Anschlags trifft. Die Wirkung der Federsperren o wird durch den Anschlags aber nicht beeinflußt, da auch an der Stelle des Anschlags s immer noch eine Sperrlücke für den Eingriff der Sperrklinke vorhanden ist. Die Lage der Riegellücken in den als Zuhaltungen dienenden Zahnrädern e kann mit Bezug auf die Ziffernfolge f bei der Einstellung des neuen Schlosses beliebig gewählt werden.
  • Soll das neue Schloß montiert werden, so sind die Zahnräder e derart übereinander auf den Zapfen d zu setzen, daß die Lage jeder Riegellücke g einer Zahl entspricht, die an der Ziffernfolge f abzulesen ist und die sich der Benutzer für das öffnen des Schlosses merken muß. Bei drei übereinander angeordneten Zahnrädern eist eine dreiziffrige Zahl zu vermerken. Die Einstellung der Räder e ist in der Anschlagstellung der Vorgelegezahnräder n durchzuführen, das heißt in der Stellung, in der jeweils der Anschlag s an einem Zahn des zugehörigen Zahnrades e anliegt. Nach dem Einlegen der Federsperre o und des von Hand zu betätigenden Riegels k ist der Schloßbiigel m zu befestigen, der drehbar in eine hohe, parallel verschiebbar geführte Mutter v eingeschraubt wird.
  • Nach dein Senken des Schloßbügels m werden an Hand der außenliegenden Einstellscheiben r bei zurückgezogenem Sperriegel h die Scheiben e, n beliebig verdreht, wodurch das Schloß verschlossen ist. Nur derjenige kann das Malschloß öffnen, der in Kenntnis der Stellungen der eingestellten Zahnräder e die Riegellücken g an dem in Fig. 2 gezeigten Ort zur Deckung bringen kann. Das läßt sich dadurch erreichen, daß man zunächst alle drei Einstellscheiben r in demselben Sinn, z. B. dem Uhrzeigersinn, so lange dreht, bis ein Weiterdrehen nicht mehr möglich ist. Nun Nverden alle Einstellscheiben r nacheinander um so viel fühlbare Schritte in entgegengesetzter Richtung zurückgedreht, wie den Merkziffern entspricht. Dann befindet sich die Einstellung des Schlosses in der in Fig. 2 gezeigten Stellung, in der das Schloß geöffnet werden kann.
  • Der Erfindungsgedanke kann auf alle Arten von Schlössern, z. B. auch auf Kofferschlösser, angewendet werden.
  • Das neue Schloß weist den Vorteil auf, daß es auf der Außenseite keine Merkzeichen, wie Zahlen, Buchstaben od. dgl., trägt, die die öffnungsmöglichkeiten erraten lassen. Da es nur nach rein gefühlsmäßig festzustellenden Merkmalen zu öffnen ist, so ist es für den Gebrauch im Dunkeln und für Blinde besonders geeignet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Malschloß mit Zuhaltungsgliedern, die wahlweise in einer von mehreren Schließstellungen oder in einer öffnungsstellung einrasten können, in welch letzterer diese Zuhaltungsglieder auf ein Merkzeichen eingestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Merkzeichen als Anschlag für die Zuhaltungsglieder in deren Ausgangsstellung ausgebildet ist, von der aus sie sich fühl- und/oder hörbar schrittweise in ihre Öffnungsstellung schalten lassen.
  2. 2. Malschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Merkzeichen auf einem mit dem entsprechenden Zuhaltungsglied leicht kuppelbaren und in verschiedenen Stellungen einrastbaren Maschinenelement angeordnet und als Anschlag ausgebildet ist, der mit einem ortsfesten Gegenanschlag zusammenwirkt.
  3. 3. NIalschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zuhaltungsglied aus einem mit einer Riegellücke (g_) ausgestatteten Zahnrad (e) besteht, das in ein unter der Wirkung einer Federsperre stehendes und den als Merkzeichen dienenden Anschlag tragendes Vorgelegezahnrad (n) eingreift. .
  4. 4. Malschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schloßgehäuse konzentrisch um die Zuhaltungszahnräder (e) herum entsprechend der Zahnteilung ortsfest eine Ziffernfolge (f) angeordnet ist.
DEP6455A 1948-10-02 1948-10-02 Malschloss Expired DE831371C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP6455A DE831371C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Malschloss

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP6455A DE831371C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Malschloss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE831371C true DE831371C (de) 1954-05-24

Family

ID=7360645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP6455A Expired DE831371C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Malschloss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE831371C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144616B (de) * 1959-03-19 1963-02-28 Odette Andree Badoud Kombinationsschloss, insbesondere fuer Taschen und Koffer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144616B (de) * 1959-03-19 1963-02-28 Odette Andree Badoud Kombinationsschloss, insbesondere fuer Taschen und Koffer

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