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DE831224C - Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Schnellspannschraubstoecke - Google Patents

Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Schnellspannschraubstoecke

Info

Publication number
DE831224C
DE831224C DEH1930A DEH0001930A DE831224C DE 831224 C DE831224 C DE 831224C DE H1930 A DEH1930 A DE H1930A DE H0001930 A DEH0001930 A DE H0001930A DE 831224 C DE831224 C DE 831224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
spindle
threaded bushing
feed
feed device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH1930A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonhard Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH1930A priority Critical patent/DE831224C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE831224C publication Critical patent/DE831224C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/103Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw perpendicular to the jaw faces, e.g. a differential or telescopic screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorschubeinrichtung, insbesondere für Schnellspannschraubstödke Gegenstand der Erfindung ist eine Vorschubeinrichtung, insbesondere für Schnellspannschraubstöcke, bei der der letzte Teil des Vorschubes durch ein selbsthemmendes Gewinde kleiner Steigung bewirkt wird, während der übrige Vorschub durch die Verdrehung einer Spindel zwangsläufig ausgeführt wird, die außer dem Gewinde mit kleiner Steigung noch ein Gewinde mit großer und gegensätzlicher Steigung besitzt, wobei gemäß der Erfindung wahlweise entweder beide Gewinde oder aber ausschließlich das selbsthemmende Gewinde kleiner Steigung wirksam ist.
  • Es ist eine Vorschubeinrichtung bekannt, bei der ein Backen durch die Verdrehung einer Spindel mit zwei Gewinden verschiedener Steigung und entgegengesetztem Windungssinn bewegt wird. Seine llew-egung folgt dabei zwangsläufig dem Einfluß beider Gewinde über eine bestimmte und begrenzte Hublänge, und zwar so lange, als sich das Steilgewinde noch in seinem Muttergang bewegt. Hat es sich aus diesem herausgeschraubt, mit seinem Ende auf dem Außenrand ,der Mutter abgestützt und beginnt es, auf deren Rand entlangzugleiten, so folgt von da an seine Bewegung ausschließlich dem Gewinde kleiner Steigung. Infolge der Zwangsläufigkeit des Bewegungsvorgangs ist es also nicht möglich, den Backen längs des begrenzten Hubes andersartig zu bewegen, etwa nur durch das Gewinde kleiner Steigung. Ferner ist es nicht möglich, den Backen über den gesamten Hubbereich hinwegzubewegen, wie er eigentlich mit der vollen Länge des Gewindes kleiner Steigung zur Verfügung steht. Diese Möglichkeit der wahlweisen Bewegung des Backens entweder durch beide Gewinde über einen begrenzten Hub oder aber nur durch (las Gewinde kleiner Steigung über seine ganze verfügbare Hublänge hinweg ist durch die Vorschubeinrichtung nach der Erfindung gegeben. Bei ihr ist zunächst die Mutter des Steilgewindes als Büchse derart ausgebildet, daß sie in ihrer Lagerung sowohl drehbar als auch durch eine Feststellvorrichtung in jeder beliebigen Stellung feststellbar gelagert ist, ferner wird zusätzlich eine lösbare Verbindung zwischen Spindel und Steilgewindebüchse angeordnet, womit wahlweise Spindel und Büchse sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander gedreht werden können. Diese lösbare Verbindung kann z. B. als Verschraubung ausgeführt sein. Im Anwendungsbeispiel kann die Vorrichtung nach der Erfindung sowohl als Schnellspannschraubstock Verwendung finden, wenn seine Bewegung unter die Wirkung beider Gewinde gestellt wird, oder aber wahlweise auch als Schraubstock üblicher Ausführung und Wirkungsweise, wenn die Bewegung des Spannbackens ausschließlich durch das Gewinde kleiner Steigung erfolgt. Im ersten Fall wird durch die Feststellvorrichtung die Steilgewindebüchse gegen Verdrehung gesichert, während die lösbare Verbindung zwischen Spindel und Büchse, nämlich die Verschraubung, gelöst ist. Im anderen Fall sind durch die Verschraubung Spindel und Büchse zu einem Ganzen vereinigt, während die Feststellvorrichtung die Biichse zur Verdrehung freigegeben hat.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorschubeinrichtung nach der Erfindung wird durch die Zeichnung veranschaulicht. Es stellt dar Abb. i einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, wenn der Spannbacken ausschließlich durch das Gewinde kleiner Steigung bewegt wird, Abh. 2 eine Stirnansicht zu Abb. i im Schnitt A-B, Abb. 3 einen Längsschnitt der Vorrichtung, wenn der Spannbacken durch zwei Gewinde bewegt wird, Abb. 4 eine Stirnansicht zu Abb. 3 im Schnitt C-D.
  • Der Spannbacken i wird entlang seiner Gleitführungen mittels der Mutter 2 und -des Gewindes kleiner Steigung 3 durch Drehung der Spindel 4 be-Nvegt. Auf diese ist ein Steilgewinde 5 geschnitten, das mit einem Muttergang 6 der Büchse 7 zusammen arbeitet. Letztere wird von einer Böhrung des Lagers 8 aufgenommen und durch Ringmuttern 9 gegen das Lager 8 abgebunden. Auf dem Bund der Büchse 7 sind Rastnuten io eingearbeitet, um die Büchse gegen Verdrehung sichern zu können, beispielsweise durch einen Riegel i i, der sich in einer Vertiefung desLagers 8 verschieben und befestigen läßt. Bei zurückgezogenem Riegel i i ist die Büchse im Lager 8 drehbar. Die Spindel :4 besitzt einen Bund 12, der mit einer Mutter 13 gegen die Büchse 7 gezogen werden kann, so daß Spindel 4 und Büchse 7 gemeinsam vermittels des Steilgewindes 5, das in diesem Fall als Keil oder Mitne'hmer wirkt, verdreht werden können. Die Büchse 7 hat außerdem noch eine einseitige Verlängerung 14 des Mutterganges 6 zu dem Zweck, das Steilgewinde 5 wieder zwangsläufig in den Muttergang zurückzuführen, wenn es aus ihm herausgedreht worden ist.
  • Mit der beschriebenen Einrichtung der Vorschubeinrichtung nach der Erfindung sind folgende Möglichkeiten in der Wirkungsweise gegeben: Befindet sich, wie Abb. i zeigt, das Steilgewinde 5 in seinem Muttergang, ist ferner der Bund 12 mittels der Mutter 13 gegen die Büchse 7 angezogen und ist endlich, wie in Alb. 2 gezeigt, der Riegel t i aus den Rastnuten des Büchsenbundes zurückgezogen, so drehen sich Spindel und Büchse 7 gemeinsam. Beide sind gegen <las Lager 8 abgebunden und eine Längsverschiebung ist deshalb nicht möglich. Der Spannlacken i wird somit ausschließlich durch das Gewinde kleiner Steigung bewegt, und zwar längs des ganzen Verstellweges, wie er durch die Gewindelänge kleiner Steigung zur Verfügung steht.
  • Wird dagegen, wie die Abb. 3 und .4 zeigen, die Büchse 7 durch den Eingriff des Riegels i i in eine Rastnut io des Büchsenbundes vor Verdrehung gesichert und wird ferner die Mutter 13 abgeschraubt, so daß sich beim Verdrehen der Verstellspindel4 das Steilgewinde 5 aus seinem Muttergang 6 herauszuschrauben vermag, so wird zunächst die Spindel 4 und damit dem Spannbacken i ein verhältnismäßig großer und rascher Hub in bezug auf eine geringe Spindelverdrehung erteilt, und zwar so lange, bis das Steilgewinde seinen :Muttergang verlassen hat. Von da an beginnt die Schulterfläche 15 des Steilgewindes sich auf dem Büchsenrand abzustützen und auf ihm entlangzugleiten, wodurch nunmehr ausschließlich das Gewinde kleiner Steigung zur Wirkung gelangt. Der Hub des Spannbackens nähert sich damit seinem Ende, und zwar bevor die Verstellspindel noch eine ganze Umdrehung vollendet hat und bevor noch die Schulterfläche 15 an den Vorsprung 14 am Büchsenrand herangekommen ist. Während dieses Resthubes, der nur eine kleine Längsbewegung des Spannbackens auslöst, kann dieser unter der Wirkung des Gewindes kleiner Steigung und unter Ausnutzung dessen Selbsthemmung mit großem Anpressungsdruck an ein Widerlager beliebiger Art geschraubt werden. Die Wirkungsweise ist also, kurz zusammengefaßt, derart, daß der Spannbacken innerhalb einer Umdrehung der Spindel in dem einen Drehsinn über eine gewisse vorbestimmte Hublänge hinweg anfangs unter dem Einfluß beider Gewinde sehr rasch, zuletzt aber ausschließlich durch das Gewinde kleiner Steigung sehr langsam, dafür aber mit der Möglichkeit verstellt werden kann, einen großen Druck auszuüben. Der Bewegungsvorgang und die Wirkungsweise sind umgekehrt, wenn die Spindel im umgekehrten Sinn verdreht wird infolge der Zwangsläufigkeit der Bewegung. Der Spannbacken führt also zum Zwecke des bequemen und raschen Ein- und Ausspannens von Werkstücken bei einer geringen Spindelverdrehung einen verhältnismäßig großen vorbestimmten Hub schnell aus, während am Ende des Vorschubes das Werkstück ausschließlich mit dem Gewinde kleiner Steigung und unter Nutzung dessen Selbsthemmung festgespannt wird.
  • Die erfindungsgemäße Vorschubeinrichtung l;ißt sich nicht nur für Schraubstöcke anwenden, sondern überall dort, wo ein rascher Vorschub und ein langsamer, dafür aber selbsthemmender Vorschul> nacheinander wirksam werden sollen.

Claims (1)

  1. P.iTENTANSPRCCHE: Vorsehuheinrichtung, insbesondere für Schnellspannschraubstöcke, bei der der Vorschub durch eine Spindel mit einem Gewinde mit kleiner und mit einem weiteren Gewinde mit großer und gegensätzlicher Steigung erfolgt, und -zwar derart, daß der letzte Teil des jeweiligen Vorschubes nur durch das Gewinde mit der kleineren, selbsthemmenden Steigung bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gewindebüchse (7) als Mutter für das Gewinde mit großer Steigung dient und in einem Lager (8) des Grundkörpers der Vorschubeinrichtung axial unverschieblich, aber drehbar gelagert ist und daß besondere Einrichtungen vorgesehen sind, die es ermöglichen, die Gewindebüchse wahlweise mit der Spindel oder mit ihrem Lager (8) drehfest zu verbinden. a. Vorschubeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen Einrichtungen einerseits in einem Riegel bestehen, (ler am Lager (8) der Gewindebüchse (7) bzw. unmittelbar am Grundkörper verschieb- und feststellbar gelagert ist und in vorgeschobener Stellung in Rastnuten (io) eingreift, die auf dem Umfang eines Bundes der Gewindebüchse (7) verteilt sind, und andererseits in einer Mutter (13), die auf der Spindel sitzt und es ermöglicht, die Gewindebüchse (7) gegen einen am vorderen Ende des Steilgewindes vorgesehenen Bund (12) der Spindel zu pressen.
DEH1930A 1950-03-09 1950-03-09 Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Schnellspannschraubstoecke Expired DE831224C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH1930A DE831224C (de) 1950-03-09 1950-03-09 Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Schnellspannschraubstoecke

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DEH1930A DE831224C (de) 1950-03-09 1950-03-09 Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Schnellspannschraubstoecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE831224C true DE831224C (de) 1952-02-11

Family

ID=7142842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH1930A Expired DE831224C (de) 1950-03-09 1950-03-09 Vorschubeinrichtung, insbesondere fuer Schnellspannschraubstoecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE831224C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952049C (de) * 1953-10-15 1956-11-08 Froriep G M B H Maschf Selbsthemmender Spindelantrieb fuer eine aus einem Widerlager und einer beweglichen Spannbacke bestehenden Spannklaue oder Schnellspannvorrichtung
EP0267410A1 (de) * 1986-10-10 1988-05-18 Carboloy Inc. Spannmittel für konische Werkzeugschäfte

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952049C (de) * 1953-10-15 1956-11-08 Froriep G M B H Maschf Selbsthemmender Spindelantrieb fuer eine aus einem Widerlager und einer beweglichen Spannbacke bestehenden Spannklaue oder Schnellspannvorrichtung
EP0267410A1 (de) * 1986-10-10 1988-05-18 Carboloy Inc. Spannmittel für konische Werkzeugschäfte

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