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DE8312108U1 - Farbtrog mit farbwanne und hieran anschliessender abpressflaeche, die vorzugsweise korrugiert ausgefuehrt ist, mit einem dazu gehoerigen roller - Google Patents

Farbtrog mit farbwanne und hieran anschliessender abpressflaeche, die vorzugsweise korrugiert ausgefuehrt ist, mit einem dazu gehoerigen roller

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DE8312108U1
DE8312108U1 DE19838312108U DE8312108U DE8312108U1 DE 8312108 U1 DE8312108 U1 DE 8312108U1 DE 19838312108 U DE19838312108 U DE 19838312108U DE 8312108 U DE8312108 U DE 8312108U DE 8312108 U1 DE8312108 U1 DE 8312108U1
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DE
Germany
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trough
paint
roller
pressing surface
tray
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DE19838312108U
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KRIEGER GEB ERFURT HILDEGARD 4800 BIELEFELD DE
Original Assignee
KRIEGER GEB ERFURT HILDEGARD 4800 BIELEFELD DE
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Publication date
Application filed by KRIEGER GEB ERFURT HILDEGARD 4800 BIELEFELD DE filed Critical KRIEGER GEB ERFURT HILDEGARD 4800 BIELEFELD DE
Priority to DE19838312108U priority Critical patent/DE8312108U1/de
Publication of DE8312108U1 publication Critical patent/DE8312108U1/de
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Priority to DK2039/84A priority patent/DK203984D0/da
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/12Paint cans; Brush holders; Containers for storing residual paint
    • B44D3/126Paint roller trays

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

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FARBTROG MIT FARBWANNE UND HIERAN ANSCHLIESSENDER ABPRESS-FLÄCHE, DIE VORZUGSWEISE KORRUGIERT AUSGEFÜHRT IST, MIT EINEM DAZU GEHÖRIGEN ROLLER :
Vorliegende Erfindung betrifft einen Farbtrog mit Färbwanne und hieran anschliessender Abpressfläche, die vorzugsweise korrugiert ist, mit einem dazu gehörigen Roller, der in der Einleitung von Anspruch 1 näher bezeichneten Art.
Beim Malen mit Rollern bedient man sich gewöhnlich eines Farbtroges zum Anbringen von Farbe an einem Roller. Ein solcher Fabrtrog besitzt als wesentliche Bestandteile eine Farbwanne und eine zu dieser geneigte Roll- und Abpressebene. Ein solcher Trog ist zum Aufstellen auf einer ebenen Unterlage vorgesehen, auf der der Farbwannenboden und Stützbeine oder dergleichen aufliegen, die von den wannenfernen Ecken des Troges nach unten abragen. Dabei sind die Stützbeine oder dergleichen gewöhnlich miteinander verbunden und ebenso mit den Wannenseitenflächen durch nach unten gerichtete Versteifungsleisten, die wenigstens teilweise mit den Trogseitenwandungen zusammenfallen. Genannte Abpressebene ist gewöhnlich mit nach oben ragenden Leisten und eventuell weiteren anderen Vorsprüngen versehen, gegen die ein Roller abgerollt wird zum begrenzten Auspressen von Farbe aus dem Roller und gleichzeitigen Verteilen von Farbe über die gesamte Rollerlänge und den gesamten Rollerumfang. Die genannten Leisten oder dergleichen sind gewöhnlich von einer gedachten vertikalen Mittelebene aus schräg seitwärts nach unten zur Farbwanne hin gezogen, um teils ein Abrinnen von Farbe zu gestatten und teils den Roller gleichmässiger in Umfangsrichtung zu beeinflussen.
Zwecks Farbanbringung am Roller wird dieser ein- oder mehrmals in die Farbwanne eingetauchtj worauf der Roller über die Abpressebene geführt wird, auf der sich ein Farbüberschuss verteilt gleichzeitig wie eine Verteilung über den Rollenkörper stattfindet. Auf Grund ihre-r zur Farbwanne geneigten Lage führt die Abpressebene selbsttätig ein Uebermass an Farbe an die Farbwanne durch Selbstabrinnung zurück.
Ein erster Nachteil der vorbekannten Farbtröge dieser Art
besteht darin, dass Ueberschussfarbe auf der Abpressebene Schwierigkeiten hat, durch Selbstabrinnen won den Seiten^ bereichen und vom höchsten Ebenen-bereich fortzukommen, woneben ein Roller diese Bereiche gewöhnlich überhaupt nicht oder bestenfalls mit grössten Schwierigkeiten und unter Zeitverlusten beim Arbeiten erreicht. Fin weiterer Nachteil der vorbekannten Tröge ist darin zu sehen, dass diese allgemein zu aufwendig und zu teuer sind, so dass ein mehrmaliger Gebrauch aus wirtschaftlichen Gründen in Frage kommen soll. Dies setzt jedoch voraus, dass die Tröge nach dem Gebrauch gereinigt werden, was sich nur schwierig ausführen lässt. Die verschiedenen Vorsprünge bringen mit sich, dass gebrauchte Bürsten mit ihren Haaren oder dergleichen federnd abschnellen und dabei Farbreste weit umher-verteilen, was sich nur unter äussersten Mühen vermeiden lassen dürfte. Aus diesen Gründen hat man bereits vorgeschlagen, für derartige Farbtröge lose Einsätze zu verwenden aus formgepresstem, äusserst dünnen Kunststoff, der folglich nicht selbsttragend sein muss, sondern formschlüssig in den Haupttrog hinein-passt. Aber auch diese Einwegeinsätze sind nachteilig, da sie aus wirtschaftlichen Gründen sehr dünn sein sollen und diese Dünnwandigkeit leicht dazu führt, dass sich Beschädigungen ergeben, so dass der Farbinhalt doch in c/en Haupttrog ausfliesst und diesen verunreinigt. Ganz abgesehen davon ist das Hantieren solcher Einsätze umständlich und wenig beliebt. Ferner gibt es verschiedene Trogfabrikate mit verschiedenen Dimensionen und Ausführungen überhaupt oder wechseln auch die Hersteller ihre Ausführungen in gewissen Zeitabständen, so dass ein Zusammenpassen von Trögen und Einsätzen in der Praxis eigene und neue Probleme mit sich führt.
Insbesondere für den Amateurmaler ergibt sich somit eine Reihe von Problemen, u.a. auch Aufbewahren von Farbtrögen bis zur nächsten Gebrauchsgelegenheit, die oftmals Monate oder Jahre später auftauchen kann. Auf für den Hersteller ergeben sich Probleme, da die vorbekannten Tröge mit einer Wandstärke von wenigstens 1 mm materialraubend und auf-
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wendig sind, meistens keine SLapelbarkeit gestatten und aus diesen und weiteren Gründen einen nicht unwesentlichen Preis bedingen.
Die bisher bekanntgewordenen Farbtröge und Roller v/erkauft man oft in einem Satz, wobei der Schaft eines in einen herkömmlichen Trog eingelegten Rollers über den Trog hinaus-
s·, ragt, so dass dieser in nur ungeeigneter Weise durch eine Folie oder dergleichen versch Messbar ist, wobei
ν leichb Beschädigungen auftreten. Auch ergeben sich hierdurch
Ϊ' LagpLHings- und Transpor tprobleine .
f Vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Uebelständen entgegenzuwirken und ihnen möglichst weit-
ti gehend abzuhelfen. Ein Farbtrog mit Farbwanne und hieran anil
schliessende Abpressfläche, die vorzugsweise korrugieft ausgeführt ist, mit einem dazu gehörigen Roller geschaffen werden, welcher Artikel einmal ein leichtes Verpacken eines Rollers in einem erfindungsgemässen Trog erlaubt, ohne dass Rollerteile in unvorteilhafter Weise hervorragen und Verpacken, Lagerung, Transport und Verkauf erschweren. Ferner ist es von primärer Bedeutung, einen Farbtrog zu äusserst geringen Kosten herzustellen, und zwar auf eine solche Weise, dass ein Artikel im wesentlichen für einmaligen Gebrauch geschaffen wird, der ohne weitere Hilfsmittel anwendbar ist, und zwar auf allgemein zufriedenstellende und vorteilhafte Weise. Trotzdem soll ein solcher Artikel eine gute Stabilität aufweisen. Darüber hinaus soll der erfindungsgemässe Artikel neue vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten bieten, insbesondere was Farbverteilung über einen Roller und Selbstabrinnen von Farbe betrifft. Ferner hat die Erfindung das Ziel, den Stand der Technik auf diesem Gebiet in verschiedenen Hinsichten zu verbessern und weiterzuführen und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein Farbtrog mit Farbwanne und hieran anschliessender Abpressfläche, die vorzugsweise korrugiert ausgeführt ist, mit einem dazu gehörigen Roller der eingangsgenannten Art im wesentlichen wie im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben
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beschaffen ist.
Weitere Merkmale und Worteile der Erfindung gehen aus folgender Beschreibung unter Hinweis auf die beigefügten Abbildungen hervor. Diese zeigen nur einige nicht beqrenzende Ausführungsbeispiele in teilweise schematisierter Form.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen
Farbtrog gemäss Schnittlinie A-A in Fig. 3, Fig. 2 einen Querschnitt durch denselben erfindungsgemässen Farbtrog gemäss Schnittlinie B-B in Fig. 3,
tig. 3 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemässen Farbtrog bei entfernt.em Verschlussdeckel und
Fig. 4 den Trog gemäss Fig. 3 mit Roller und Verschlussdeckel in Draufsicht.
Die Zeichnungsfiguren zeigen einen Farbtrog 1 mit einer Farbwanne 2 und einer Abpressfläche 3. Die Farbwanne wird begrenzt von einem Boden 4, einer äusseren Längsseite 5, zwei Schmalseiten 6 und einer inneren Längsseite 7, die oben an die Abpressfläche 3 anschliesst. Letztere wird folglich begrenzt von der Farbwanne 2 und ferner ringsherum von zwei längslaufenden Rinnen 8 und einer querlaufenden Rinne 9. Die Innenwandungen 10 der Längsrinnen und die Innenwand der Querrinne sowie die innere Längsseite 7 der Farbwanne tragen zusammen die Abpressflache 3. Die Aussenwände 12 der Längsrinnen bilden eine gradlinige Fortsetzung der Schmalseiten 6 und fallen somit mit diesen zusammen- Unter Umständen können diese Wände bzw. Seiten auch gegeneinander verschoben sein. Die Querrinne 9 wird nach aussen von einer Aussenwand 13 begrenzt. Sämtliche Aussenwände 5, 6, 12, 13 enden oben vorzugsweise in einer gemeinsamen Ebene und besitzen einen gemeinsamen nach aussen gerichteten Flansch 14, u.a. zur Versteifung. Dieser Flansch besitzt vorzugsweise nach oben abstehende knopf- oder blasenförmige Erhebungen 15, auf die später noch eingegangen wird. Der Farbtrog ist zum Aufstellen auf einer Unterlage mit dem Boden 4 und den Längsrinnenböden 16 sowie dem Querrinnenboden 17 vorge-*> sehen.
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Es hat sich gezeigt, dass eine solche Konstruktion so stabil ist, dass sie mit guten Resultaten als Farbtrog anwendbar ist, auch wenn die Materialdicke wesentlich geringer ist als bei bisher bekanntgewordenen Farbtrögen, bei denen die Dicke, wenigstens bei den tragenden Teilen, gewöhnlich 1 mm überschreitet. Bei der vorgeschlagenen Konstruktion kommt eine Materialdicke won 0,3 - 0,8 mm in Frage, vorzugsweise 0,4 - 0,6 mm. Diese Dicke ist vorzugsweise gleichförmig irr allen Trogbereichen.
Unter Umständen können lediglich die Längsrinnen oder die Querrinne mit ihren betreffendenBöden auf einer Unterlage ruhen, da auch in einem solchen Falle gewöhnlich eine nicht unbeachtliche Stabilität erzielt wird. In einem solchen Falle können eine oder zwei der genannten drei Rinnen auch ausgelassen sein, so dass die Abpressebene unter Umständen direkt in die betreffende Trogaussenwand übergeht. Die Abpressfläche 3 besitzt schräg verlaufende Leisten 18, d.h., dass das Material dieser Fläche etwa wellenförmig verformt ist, wobei eventuell warzenähnliche Erhebungen in regelmässigen Abständen von den Leisten nach oben abragen, um zur begrenzten Farbauspressung aus dem Roller und zur einheitlichen Farbverteilung beizutragen. Diese Leisten und Warzen oder dergleichen haben darüber hinaus einen versteifenden Zweck und ihr schräger Verlauf garantiert, dass eine Beanspruchung parallel zu den Leisten und damit eine mögliche frühzeitige Ausmattung des Materials ausgeschlossen ist. Im gezeigten Falle ist die Abpressfläche zur Farbwanne I hin geneigt, aber ist dies keineswegs bei der erfindungsgemässen Konstruktion eine Voraussetzung für die Funktion des Farbtroges. Auf Grund der vorzugsweise umlaufenden Rinnen 8, 9 kann nämlich die Ueberschussfarbe die Abpressebene ringsherum leicht verlassen, auch wenn die Abpressebene horizontal ist oder sich in eine andere Richtung neigt. Dia rings= herum Verlaufenden Rinnen haben ferner den Vorteil, dass ein Roller die gesamte Fläche der Abpressebene bearbeiten kann, was bei den herkömmlichen Farbtrögen unmöglich ist, da alle Roller Bügel oder dergleichen besitzen, die selbst
oder deren Teile insbesondere von den Rollerstirnflächen abragen, so dass bei den herkömmlichen Trögen die Seitenbereiche der Abpressfläche nie zufriedenstellend bearbeitet werden konnten. Ähnlich verhält es sich bei diesen Trögen mit dem f arbwannenf ernenSereich der Abpressebene, da dieser Bereich so gut wie unmittelbar mit der betreffenden Trogaussenwand und deren oberstem Bereich zur.ammenf ällt, so dass dabei stets Gefahr besteht, dass won einem in Farbe getränkten Roller Farbe über den Trog hinaus abrinnt oder sogar von einem von der Farbwanne weg geführten Roller über den Trog hinaus gepresst wird. Etwas ähnliches ist dank der erfindungsgemässen Konstruktion praktisch unmöglich und folglich kann mit ihr schnell und zuverlässig gearbeitet werden und ist man überhaupt nicht an die Eigenschaften des Selbstabrinnens von Farbe angewiesen, da ein Abpressen von Farbe von der Fläche 3 in allen Bereichen stattfinden kann, was natürlich bedeutend effektiver ist als beispielsweise ein Selbstabrinnen von Färb- mit höherer Viskosität.
Die Zeichnungsfiguren zeigen, dass sowohl die Farbwanne als auch die Abpressfläche eine relativ geringe Ausdehnung in Längsrichtung des Troges besitzen. Mit Längsrichtung ist hier die Bewegungsrichtung des Rollers in Richtung auf die Farbwanne und von dieser weg geaieint. Auf diese Weise ist der Farbtrog gleichzeitig als Verpackung für einen Roller geeignet, wobei die Malrolle des Rollers zum Lagern in der Farbwanne bei begrenztem Spiel vorgesehen ist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Aussenwand 13 der· Querrinne niedriger als die Aussenwand 5 der Farbwanne, so dass die Seitenwände 6, 12 zur Querrinne hin geneigt sind. Ferner divergieren vorzugsweise alle Aussenwände nach oben, während alle Innenwände, die also die Abpressfläche tragen, nach innen hin konvergieren, auf welche Weise vorteilhaft Beanspruchungen aufnehmende Gewölbe gebildet werden, die eine weitgehende Stabilisierung der Konstruktion bewirken,
js gleichzeitig wie auf diese Weise ein vorteilhaftes Arbeiten
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möglich ist.
Wie bereits gesagt, dient der erfindungsgemässe Farbtrog vorzuqsmeise gleichzeitig als Verpackungsteil für einen Roller 24, der mit seiner Rolle 19 in die Farbwanne eingelegt wird, wobei vorteilhaft ein geringer Teil des Rollenquerschnittes über die Ebene des Flansches 14 hinaus ragen kann, worauf später noch näher eingegangen wird. Der Rollerschaft 20,
21 ruht dabei im wesentlichen auf der Abpressfläche, vorzugsweise ohne mit einem Bereich über die Flanschebene hinaus zu ragen. Zu diesem Zwecke ist der Schaft vorzugsweise als DoppelbügeJ 20 ausgeführt mit spiegelsymme-
trischen Bügeldrähten 21, die im Handgriffbereich etwa parallel verlaufen, um im Rollenbereich seitlich auszukragen und schliesslich in gegeneinander gerichtete Schenkel
22 zu enden, die in an und für sich bekannte Stirnstücke mit entsprechenden Zentrumlöchern in der Rolle 19 eingeschoben werden. Ein solcher Bügel besitzt ein? genügende Eigenelastizität, so dass die Enden 22 nach Auseinander—biegen selbsttätig in die Rollenstirnstücke einschnappen und dabei die Gebrauchslage des Rollers einnehmen und behaupten. Vorteilhaft wird ein solcher Roller demontiert in den erfindungsgemässen Farbtrog eingelegt, wie dies aus Fig. 3 hervorgeht, wobei die am weitesten auskragenden Schenkelbereiche 23 und die Schenkelenden 22 die Rolle 19 von aussen umgeben. Auf diese Weise lässt sich der er f indungsgesmässe Trog äusserst kurz halten. Gleichzeitig hält ein solcher Bügel die eingeschlossene Rolle ohne nennenswertes Spiel, wozu auch die Trogkonstruktion im übrigen beitragt.
Wie weiter gezeigt wird, verschliesst ein Deckel 25 ein solches Arrangement, welcher Deckel mit dem Flansch 14 vorzugsweise bündig abschliesst und mit Löchern 26 im Bereich der Erhebungen 15 versehen ist, die zum Durchsetzen der Löcher und zum änschliessenden Expandieren auf an sich bekannte Art vorgesehen sind, so dass der Deckel auf diese Wöise festgehalten wird, ohne dass Kleben oder dergleichen erforderlich ist. Der Deckel zeigt weiterhin bevorzugt eine der
Länge der Rolle 19 entsprechende Ausnehmung 27, deren Breite geringer ist als der Rollendurchmesser, so dass die Rolle nur mit einem Teil ihres Quefschnittes Ausnehmung und Deckel überragt, was aus Verkaufsgründen erstrebenswert ist, da ein Kunde auf diese Weise die Rolle in Augenschein nehmen Und auch befühlen kann, z.B. um sich einer gewissen Ausführung oder Qualität zu vergewissern. Genannte Ausnehmung ist folglich zentral über der rarbwanne angeordnet* Ferner kann es vorteilhaft sein, den Deckel im Bereich oberhalb des Bügelschaftes ZO, 21 mit mehreren vorzugsweise schräg-gestellten Langlöchern 28 zu versehen» welche eine Inspektion erlauben und somit Teile des Bügelschaftes und der Abpressfläche sichtbar machen. Schliesslich ist der Deckel an einem Ende vorzugsweise mit einem Aufhänger 79 an sich bekannter Ausführung insbesondere durch Verlängerung des Deckelmatenals versehen. Natürlich trägt insbesondere die Ausnehmung 27 auch zur Lokalisierung der Rolle 19 bei, die auf diese Weise praktisch ohne jedes Spiel an ihrem Platze gehalten wird.
Natürlich lässt sich der erfindungsgemässe Farbtrog auch für einen Roller mit anders gestaltetem Bügel vorsehen. In diesem und/oder im vorhergehenden Falle können die genannten Rollenstirnstücke zum Eingreifen der Bügelschenkel auch lose angeordnet werden, vorzugsweise im farbwannennahen Teil auf der Abpressfläche.
Die erfindungsgemassen Kennzeichen gestatten auch ein vorteilhaftes Stapeln von Farbtrögen insbesondere in fertigverpacktem Zustand wie beschrieben aufeinander. Hierbei sind die angrenzenden Tröge vorzugsweise um 180° gegeneinander gedreht, so dass insbesondere bei abragendem Rollenteil dieser in die Trog-ausnehmung unter der Abpressfläche eingreift, wodurch vorteilhaft nach drei Seiten hin eine Sicherung gegen Verschieben erzielt wird.
Vorstehend beschriebene und in den beigefügten Abbildungen gezeigte Ausführungsformen sind nur als nicht begrenzende Beispiele anzusehen, die sich im Rahmen des Erfindungsge-
9 danUens beliebig abändern und ergänzen lassen

Claims (10)

elf.»« SCHUTZANSPRUECHE
1. Vorrichtung bei einem Farbtrog mit Farbwanne und hieran anschliessender Abpressfläche, die vorzugsweise korrugiert ausgeführt ist, mit einem dazu nehörigen Roller, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab-
I pressfläche (3) an wenigstens einer weiteren Seite, vor-
I zugsweise an allen übrigen Seiten, vor? Rinnen (8,9) begrenzt
I ist, und dass diese Rinnen im Bereiche der Abpressfläche (3)
I eine wesentliche Breite aufweisen, welche wenigstens der
j Breite der Rollerteile entspricht, die über die Arbeitslänge
der Rolle (19) des Rollers (24) hinausragen.
2. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu ge-
I hörigem Roller, dadurch gekennzeichnet,
j dass wenigstens Rinne, vorzugsweise alle Rinnen (8, 9)
! hinabragen bis auf" die Ebene des Bodens (4) der Farbwanne
j (2), um neben diesem als Trag-, Stütz- und Versteifungsele-
! mente für den Trog zu dienen.
I
3. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu gehörig em Roller, dadurch gekennzeichnet,
; dass der Farbtrog Aussenwände (5, 6, 12, 13) besitzt,
! die nach oben hin in einem nach aussen gerichteten, vorzuc/s-
1 weise umlaufenden Flansch (14) in einer Ebene enden, welcher
I vorzugsweise vom Wannenende des Troges her zum anderen Ende
i hin geneigt ist.
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4. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu ge-
I hörigem Roller, dadurch gekennzeichnet,
I dass die Apressfläche (3) durchgehend schräg verlaufende
Leisten (18) mit von diesen vorzugsweise äbragenden warzenähnlichen Erhebungen in recjelmässigen Abständen besitzt, d.h. dass das Material der Abpressfläche etwa wellenförmig verformt ist, wobei die Ausnehmung zwischen den Leisten in den angrenzenden Rinnen frei ausmünden.
5. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu gehörigemRoller, dadurch gekennzeichnet, dass die Abpressebene zur Farbwanne hin geneigt ist, und/oder dass die Trogaussenseiten (6) in ihrem oberen Bereich mit dem abschliessenden Flansch (14) von der Farbwanne (2) weg nach unten geneigt sind.
6. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu gehörigem Roller, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise alle Aussenwände (5t 6, 12, 13) des Troges nach oben hin divergieren, und/oder dass vor-ugsweise alle Innenwände (7, \r., 17) zur Abpressfläche (3) hin konvergieren.
7. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu gehörigem Roller, dadurch gekennzeichnet, dass der Trog (1) als Verpackungsteil für einen Roller (24) vorgesehen ist, der in vorzugsweise demontiertem Zustand mit seiner Rolle (19) in die Farbwanne (2) einlegbar ist, wobei vorteilhaft ein geringer Teil des Rollenquerschnittes über die obere Trogeben hinausragt, und dass Trog und Roller durch einen Deckel (2b) verschliessbar sind mit einer Ausnehmung (27), durch welche ein Teil des Rollenquerschnittes hinausragt.
8. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu gehörigem Roller, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollerschaft (20) zum Ruhen auf der Abpressfläche (3) vorgesehen sit, wobei der Schaft vorzugsweise als doppelbügel ausgeführt ist mit sfdegelsymmetrischen Bügeldrähten (21), die im Handgriffbereich etwa prallel verlaufen* um im Rollenbereich seitlich auszukragen und in gegeneinander
ί gerichtete Schenkel (22) zu enden, die in an sich bekannte
Stirnstücke mit Zentrumlöchern in der Rolle (19) gegen die
<f Eigenelastizität des Bügels einführbar sind, und dass ein
derartiger Bügel die Rolle (19) in verpacktem Zustand im Be-
* reiche der Stirnflächen ringsherum positionierend umgibt.
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9. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu gehörigem Roller* dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (25) im Bereich der Erhebungen (15) des Flansches (14) mit Löchern (26) versehen ist* und dass die Erhebungen nach Durchsetzen der Löcher zum vorzugsweise wärmebedingten Expandieren und auf diese Weise Zurückbehalten des Deckels vorgesehen sind, und dass der Deckel Vorzugs-weise im Bereiche des Rollerschaftes (20, 21) vorzugsweise langlochförmige und schräg-gestellte Ausnehmungen (28) zur Inspektion des Rollerschaftes und/oder der Abpressebene aufweist.
10. Farbtrog mit Farbwanne und Abpressfläche sowie dazu gehörigem Roller, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Roller (24) beinhaltenden und durch einen Deckel verschlossenen Tröge um 180° gegeneinander verdreht stapelbar vorgesehen sind, wobei aus der Deckslnehmung (27) herausragende Rollenteile zum Eindringen in eine Trogausnehmung unterhalb der Abpressfläche (3)und so zum Sichern der Lage der aufeinander gestapelten Tröge vorgesehen sind.
DE19838312108U 1983-04-23 1983-04-23 Farbtrog mit farbwanne und hieran anschliessender abpressflaeche, die vorzugsweise korrugiert ausgefuehrt ist, mit einem dazu gehoerigen roller Expired DE8312108U1 (de)

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DE19838312108U DE8312108U1 (de) 1983-04-23 1983-04-23 Farbtrog mit farbwanne und hieran anschliessender abpressflaeche, die vorzugsweise korrugiert ausgefuehrt ist, mit einem dazu gehoerigen roller
SE8402200A SE8402200L (sv) 1983-04-23 1984-04-19 Anordning vid fergtrag for roller
DK2039/84A DK203984D0 (da) 1983-04-23 1984-04-24 Anordning vid faergtraag foer roller

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DE (1) DE8312108U1 (de)
DK (1) DK203984D0 (de)
SE (1) SE8402200L (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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Also Published As

Publication number Publication date
SE8402200D0 (sv) 1984-04-19
DK203984D0 (da) 1984-04-24
SE8402200L (sv) 1984-10-24

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