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DE831071C - Verfahren zur Herstellung von Platten aus Magnesiazement - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Platten aus Magnesiazement

Info

Publication number
DE831071C
DE831071C DET563A DET0000563A DE831071C DE 831071 C DE831071 C DE 831071C DE T563 A DET563 A DE T563A DE T0000563 A DET0000563 A DE T0000563A DE 831071 C DE831071 C DE 831071C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
hardening
production
shape
magnesia cement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET563A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1611017U (de
Inventor
Wolf Claude
Jean Fleury
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LE TERRAZZOLITH SA
Original Assignee
LE TERRAZZOLITH SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LE TERRAZZOLITH SA filed Critical LE TERRAZZOLITH SA
Application granted granted Critical
Publication of DE831071C publication Critical patent/DE831071C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/02Selection of the hardening environment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Platten aus Magnesiazement Bisher stieß die Herstellung von Platten aus Magnesiamment und ganz allgemein von ebenen und dünnen Gegenständen aus Magnesiazement, .etwa von, Möbeldeckplatten, Fußbodenplattenod. dgl., auf folgende Schwierigkeiten: i. Die dünnen Gegenstände aus Magnesiazement verformensich mit der Zeit, weil die Oberflächenspannungen, die aus irgendwelchen Gründen auf den großen Flächen dieser Gegenstände entstehen, nicht gleichmäßig sind; 2. deren Oberfläche enthält Luftblasen; 3. die Platten haben das Bestreben, sich loszulösen.
  • Man hat seit längerer Zeit versucht, dieses Verwerfen derartiger Gegenstände, wie Platten, Tafeln usw., aus Magnesiazement dadurch zu beseitigen, daß man z. B. diese Gegenstände in geschlossenen Formen herstellte, die der Wirkung einer Presse unterworfen wurden, deren Wirkung auf ;den ge- samten Deckel biszur Herausnahme aus der Form stattfindet. Man erhielt auf diese Weise gepreßte Gegenstände, die sich nicht mehr verformten, jedoch ist das Herstellungsverfahren langwierig und kostspielig. Nun hat man aber auf überraschen-de Weise gemäß der Erfindung gefunden, daßman sehr leicht nicht mehr verformhare Gegenstände aus Magnesiazement erzielen kann, ohne &ß mandie Zusammensetzung Kler verwendeten Materialien und, ihre Behandlung abändert, ind#ern man folgende Vorsichtsmaßnahmen ergreift, die dazu bestimmt sind, die Entstehung von untersdnedlidhen Oberflächenspannungen auf "ihren groß-en parallelen Oberflächen zu vermeiden.
  • Hierzu wird, ein Verfahren vorgeschlagen, welaes sich gemäß der Erfindung dadurch kennzeichnet, daß die Ausgangsmasse so lange in einer vereehlossenen. Form bleibt, bis der Forrnling so hart ifst, -daß ##r; ohne Steine' ursprih41iche Form einz,Ubükn, zum weiteren Erhärten herausnehm-har und abstel-lbar ist.
  • Weitere Kennzeichen d-er F-Tßnduüg -e#ikebeii sich aus der folgenden Beschreibung und den An-Sprüchen.
  • In üblicher Weise wird Magnesiazementmit einer Magnesiuiii,ch#loridJösung angemacht, bis plastische Konsistenz erreichtist. Der pastenartige Stoff wird in eine. zerlegbare MetallfoTrn eingebracht, dereh Innenflächen vorzugsweise aus ebenen Flächentei-lw bestehen. Gewisse dieser Flächenteile werden mit einer dünnen, nachgiebigen und glatten Schicht aus einem chemisch neutralen Werkstoff überzogen, die das Entformen erleichtert und die Anwendung von Flüssigkei ten oder Pasten zum gleichen Zweck, etwa von Ölen, Fetten od. -dgl., 'vermeidet. So wurden z. B. vortreffliche Ergebnisselnit Blättern aus Polyvinylharzen erzielt.
  • Die ganz oder zum Teil gefüllte Form wird der Einwirkung gleichgerichteter, nicht symenetrischer Erschütterungen unterworfen, sodann geschlossen, und in Ruhe gelassen bis zum Augenblick, wo der Nfagnesiazement abgebunden ist. Die Form wird dann zerlegt, der noch weiche Gegenstand wird herausgenommen und -auf Lager gebracht, wo er ,bis zur vollständigen Erhärtung verbleibt. Das Lagern ebener Gegenstände, etwa von Platt-en, geschieht'daduirch, daß jedes Stück auf iZine Kante gestellt wird. Man kann auch in jeder sonstigen Mleise verfahren, jedoch stets so, daß die Gegenstände während der Erhärtung nicht symmetrischen Einwirkungen entzogen werden.
  • Sofort nach dern Entformen oder wenigstens vor der gänzlichen Erhärtung werden die später zu verstreichenden Gegen-stände auf der Rückseite mif Schrägnuten versehen, damit der Mörtel durch Eintreten in diese Nuten und während des Abbindens ein mg#hanisches Verankern bewirkt, dessen Wirkung um diejenige des dem '\1;irtel eigenen Haftens an-der Verlainkerungsfläc-he vermehrt -,vi#d. DIe',mit Nutenverschene Flächekann dann mit einem flüss-igkeitisdichten Überzug verdeckt werden, wonach die Gegenstände mit den ebenen Flächen gestapelt werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Platten und anderen ähnlichen Gegenständen aus Magnesia-7£menit, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausg,angsmasse so lange in einer verscililossenen Form bleibt, bis der Formling so hart ist, daß er, ohne seine ursprüngliche Form einzubüßen, zum weiteren Erhärten herausnehmbar und'ab-,stellbar ist.
  2. 2. Verfahren naeh Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossene Form vertikalen Rüttlungen unterworfen wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, da-durch ge-'kennzeichnet, daß die innere Ob-erfläae der Form aus ebenen Flächenteilen #besteht, die mit einer dünnen nachgiebigen und glatten Schicht aus inerten chemischen Stoffen, z. B. Polyvinylchlorid, überzogen sind. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadureh_gt#-. kennzeichnet, daß für das Erhärten -beim Herattsheben aus den Forinendie P#latten Oberfläche gegen Oberfläche liegend gestapelt wer-den und ihre Rückseiten mit einem flüssiglkeitsdichten Überzug versehen sind. 5. Verfahren nach Anspru#dli i, dadurch gekennzeichnet, daß für das Erhärten und für die Stapelung die Platten auf ihre Kanten miit Ab- stand voneinander gelagert werdend. 6. Verfahren narih Anspruch i und 4 oder 5, ,dadurch gekvmzeichnet, daß vor dem Erhärten die Platten auf der für ihre Verstreichung vorgesehenen Oberfläche mit gegeneinander ge- neigten Nuten versehen werden.
DET563A 1949-03-11 1950-03-09 Verfahren zur Herstellung von Platten aus Magnesiazement Expired DE831071C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR831071X 1949-03-11

Publications (1)

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DE831071C true DE831071C (de) 1952-06-23

Family

ID=9290276

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET563A Expired DE831071C (de) 1949-03-11 1950-03-09 Verfahren zur Herstellung von Platten aus Magnesiazement

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