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DE830707C - Lochkartenmaschine mit Buchstaben- und Ziffern-Tastatur - Google Patents

Lochkartenmaschine mit Buchstaben- und Ziffern-Tastatur

Info

Publication number
DE830707C
DE830707C DEI8A DEI0000008A DE830707C DE 830707 C DE830707 C DE 830707C DE I8 A DEI8 A DE I8A DE I0000008 A DEI0000008 A DE I0000008A DE 830707 C DE830707 C DE 830707C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keys
letter
hole positions
hole
card
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI8A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Maul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Priority to DEI8A priority Critical patent/DE830707C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE830707C publication Critical patent/DE830707C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K5/00Methods or arrangements for verifying the correctness of markings on a record carrier; Column detection devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Lochkartenmaschine mit Buchstaben- und Ziffern-Tastatur Wenn auf Registrierkarten Ziffern und Buchstaben durch Lochungen symbolisch zur Darstellung gelangen sollen, ist es vorteilhaft, die Angaben ,durch Lochkombinationen zum Ausdruck zu bringen. Für die Darstellung der gesamten Buchstaben und der Grundziffern in Lochschrift benötigt man bekanntlich mindestens sechs Lochpositionen, während für die der Grundziffern o bis 9 allein nur vier Lochpositionen notwendig sind.
  • Zum Auswerten solcher Lochangaben dienen sog. Täbelliermaschinen, die für die druckschriftliche Wiedergabe der gelochten Angaben mit einem Druckwerk und zu deren Verrechnung mit Rechenvorrichtungen ausgestattet sind. Aus Gründen der Zweckmäßiglkeit ist die Registrier!karte in für Buchstaben- und Zahlensymbole getrennte Felder unterteilt. Dies ist für die Steuerung der Tabelliermaschine wesentlich, damit die Rechenvorrichtung während der druckschriftlichen Wiedergabe der Buchstaben abgeschaltet werden kann. Diese muß aber andererseits wieder wirksam gemacht werden, ,wenn das die Zahlenangaben enthaltende Lochkartenfeld zur Auswertung gelangt; in dieser Stellung der Lochkarte ist dann der Buchstabendruck unterbunden. Ferner ist es für die Steuerung der Tabelliermaschine auch notwendig zu wissen, welcher Rechenart die in die Karte gelochten Zahlenwerte unterworfen werden sollen.
  • Es ist nun bekannt, durch besondere zusätzliche Lochsvmbole an einer besonderen Stelle der Lochkarte bestimmte Rechenfunktionen in der Tabelliermaschine auszulösen. Die Lage und Anzahl dieser Lochangaben, welche die Rechenart für die Behandlung der Zahlenwerte bestimmen. unterscheiden sich deutlich von den Lochungen für die Zahlen und Buchstaben.
  • Loch- und Prüfmaschinen, die eine Auslochung und Prüfung von Registrierkarten nach der genannten Buchstaben- und Ziffernkombination vornehmen, sind -bekannt. Diese Maschinen sind mit einer Buchstaben- und Zifferntastatur ausgestattet, die unter Vermittlung von Wählschienen Loch-bzw. Prüforgane in unterschiedlicher Kombination wirksam macht. Die zur Bearbeitung bestimmten Karten werden abschnittsweise den allen Spalten gemeinsamen Loch- und Prüforganen zugeführt, die sowohl die für die Buchstabenangaben notwendigen sechs Lochpositionen als auch die für die Ziffernangaben vorgesehenen vier Lochpositionen beherrschen.
  • Gemäß der Erfindung werden nun zur Darstellung von Steuerlöchern in Registrierkarten die bekannten Loch- bzw. Prüfmaschinen so ausgebildet, daß außer den Buchstaben- und Zifferntasten weitere Tasten, sog. Rechenarttasten, angeordnet sind, die in solchen Lochpositionen, die außerhalb. der von den Zifferntasten beherrschten Positionen liegen, die gleiche Lochung bzw. Prüfung veranlassen, wie dies bei bestimmten Buchstabentasten der Fall ist. Durch diese Rechenarttasten entstehen also in der Registrierkarte Lochangaben; die sich lagemäßig oberhalb oder unterhalb der von den Zahlenangaben besetzten Lochpositionen befinden und die in der Tabelliermaschine Rechenvorgänge auslösen können, denen die zugeordneten Zahlenangaben unterworfen werden sollen. Bei bekannten Anordnungen hingegen werden die Loch- bzw. Prüforgane aller sechs Lochpositionen von den Rechenarttasten herangezogen; und obwohl gewisse Lochstempel sowohl von Buclhstaben- als auch von Rechenarttasten überwacht werden, liegt doch ein der Erfindung entsprechender Fall nicht vor, daß nämlich ein einziger Lochstempel oder eine bestimmte Lochstempelkombination in den zwei Lochpositionen oberhalb oder unterhalb des Ziffernfeldes sowohl von einer Buchstabentaste als auch von einer Rechenarttaste beherrscht wird; dabei ist es wesentlich, daß Buchstabentaste und Rechenart-Laste ausschließlich diesen !bestimmten Lochstempel (bzw. die Lochstempe)kombination) beanspruchen.
  • Eine Maschine gemäß der Erfindung ermöglicht es also, die Rechenartlöcher außerhalb, d. h. oberhalb oder unterhalb des Ziffernfeldes vorzusehen. Dadurch werden besondere Rechenartlochspalten erspart. was insbesondere dann wesentlich ist, wenn mehrere Lochfelder mit Rechenartlochungen versehen werden müssen und die Spaltenkapazität der Karte bis zum äußersten ausgenutzt werden muß.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand einiger Figuren erläutert. So' zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung die bekannte Zuordnung eines Tastenfeldes zu den Wählschienen und den für die Wählschienen maßgebenden Lochkombinationsschlüssel. Das Tastenfeld enthält gruppenweise zusammengefaßt Tasten i i für die Buchstaben, Tasten 12 für die Ziffern und Sondertasten 13, 14, 15 zur Herstellung von Steuerlöchern für die Rechenarten, außerdem die üblichen Zwischenraumtasten Z. Die die Verlängerung der Tasten bildenden Tastenhebel 16, von denen in Fig. i nur einige angedeutet sind. sind in @bekannter Weise in der Maschine gelagert und erstrecken sich über die parallel zueinander angeordneten Wählschienen 17, deren Zuordnung zu den sechs Lochpositionen des Kombinationsschlüssels durch die Indizes I bis VI gekennzeichnet ist. Jede Wählischiene 17 schließt bei ihrer Betätigung einen Kontakt 18. Diese Kontakte steuern die Stromkreise von Loch- und Prüforganen.
  • In Fig. 2 ist die beispielsweise Anordnung von Lochfeldern für die Kombinationslochungen in einer Lochkarte gezeigt. Für die Auswertung der Lochkarte in der Tabelliermaschine ist es, wie bereits eingangs bemerkt, zweckmäßig, die Registrierkarte derart in Felder zu unterteilen, daß die Bucfhstaben- und Zahlensymbole getrennt voneinander sind. Nach dem Kombinationsschlüssel werden für die Buchstabensymbole sechs Lochpositionen, für die Ziffern vier Lochpositionen benötigt; infolgedessen stehen über (oder unter) dem Zahlenfeld zwei Lochpositionen zusätzlich zur Verfügung, die gemäß der Erfindung für die Unterbringung der Steuerlöcher Verwendung finden.
  • Aus dem oben rechts in Fig.2 strichpunktiert gezeichneten Teil ist ersichtlich; daß die Symbole der Steuerlöcher für die Rechenfunktion Symbolen von Buchstaben entsprechen; so gleicht beispielsweise das Symbol :des Steuerloches für den Subtraktionsvorgang dem des Buchstaben T, entsprechend verhält es sich mit den Symbolen für die weiteren Rechenfunktionen (Addition;, Multiplikation), die den Buchstaben E bzw. A entsprechen. Die doppelte Verwendung gleicher Lochsymbole einerseits für einen Buchstaben, anderseits für eine Rechenvorschrift, ist dadurch möglich, daß, wie eingangs erwähnt, während des Lochens bzw. Prüfens von Zahlen der Buchstabendruck zwangsläufig unterbunden ist.
  • Die Einstellung der Wählschienen 17 für; die Loch- und Prüforgane dieser Buchstabensymbole E-T-A wird also nicht nur von den zugeordneten Tastenhebeln E-T-A beherrscht5 sondern auch durch die im Tastenfeld zusätzlich angeordneten Rechenarttasten 13, 14, 15. Daher :haben diejenigen Wählschienen 17, welche außer durch Buchstabentasten noch durch Rechenarttasten gesteuert werden., Ansätze i9, die im Bereich der Tastenhebel 16 der Rechenarttasten 13, 14, 15 liegen und ,genau dieselbe Einstellung von Loch- und Prüforganen veranlassen, wie sie für den entsprechenden Buchstaben notwendig ist. Somit unterliegen die Loch und Prüforgane für die Buchstaben T-E-A sowohl den zugeordneten Buchstabentasten als auch den entsprechenden Rechenarttasten.
  • Eine Locheinrichtung für diese Arbeitsweise ist in Fig.3 schematisch dargestellt. Jeder Wählschiene 17 ist ein Lochmagnet io zugeordnet, der über den Kontakt 18 an die Stromquelle angeschlossen werden kann. Die Lochmagnete wirken in bekannter Weise auf Lochstempel 21, die ihrerseits die Lochung der Karten durchführen. Durch die Lage der Lochmagnete 1o und die Zuordnung derselben zu den Wählmaschinen 171 bis 17V1 ist die Lochanordnung entsprechend dem Komhi.nationsschlüssel gegeben.
  • Die sechs Lochmagnete werden in unterschiedlicher Kombination durch Buchstaben- und Zifferntasten sowie durch die Rechenarttasten wirksam gemacht. Im Stromkreis sämtlicher Lochmagnete 1o befindet sich ein Kartentransportmagnet 22, der nach erfolgtem Lochvorgang die Karte um eine Spalte weitertransportiert. Für die Auslochung der Karte, beispielsweise mit dem BuchstabeniT, wird die entsprechende Taste angeschlagen. Hierdurch schließt die durch den Tastenhebel bewegte Wählschiene 17v1 ihren Kontakt 18, wodurch der zugeordnete Magnet 1o zur -Erregung kommt und eine Lochung in der Lochposition VI einer Kartenspalte des Buchstabenfeldes veranlaßt. Derselbe Vorgang wiederholt sich bei der Herstellung eines Steuerloches für die Subtraktion beim Anschlagen der Rechenarttaste 1,4.
  • Für eine Prüfmaschine gestaltet sich der Vorgang in ähnlicher Weise. Die Arbeitsweise für eine Prüfmaschine ist aus Fig. 4 zu entnehmen. Beim Prüfen einer Karte werden die Lochungen der einzeInen Kartenspalten von Abfühlkugeln 23 abgefühlt. Wird eine dem zu prüfenden Lochwert entsprechende Taste angeschlagen, so werden die zugeordneten Wählschienen 17 in entsprechender Kombination verschoben, und die zugehörigen Kontakte 18 werden geschlossen. Stimmt die Lochung in der Karte mit der angeschlagenen Taste überein, so spricht das Vergleichsrelais 24 nicht an, da sich seine elektromagnetischen Wirkungen aufheben. Infolgedessen bleiben die zugeordneten Ruhestromkontakte 26 geschlossen, und der Kartentransportmagnet 25 erhält über seine zugeordneten Steuerorgane Strom. Die Erregung dieser Transportmagneten veranlaßt die Weiterschaltung der Karte auf die nächste z11 prüfende Kartenspalte. Stimmt jedoch die Lochung der Karte mit der angesc@lagenen 'raste nicht überein, so kommen ein, oder mehrere Relais 24 zur Erregung. Mit dieser Erregung werden die den Relais zugeordneten Kontakte 26 geöffnet, wodurch der Stromkreis für den Transportmagnet 25 unterbrochen wird. Demnach kann kein Weitertransport der Karte stattfinden, wodurch dem Bediener der Maschine angezeigt wird, daß Fehler vorliegen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Buchstaben- und Zifferntastatur ausgestattete Maschine zum Lochen oder Prüfen von Lochkarten, bei der -die Loch- bzw. Prüforgane in unterschiedlichen Kombinationen wirksam gemacht werden. und die Buchstabentasten eine über die von den Zifferntasten 'beanspruchte Anzahl von Lochpositionen hinausgehende Anzahl von Lochpositionenbeherrschen, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Buchstaben- und Zifferntasten (11, 12) noch eine oder mehrere Rechenarttasten (13, 14, 15) vorgesehen sind, die in solchen Lochpositionen, .die Fiber die von den Zifferntasten beherrschten Lochpositionen hinausgehen, die gleiche Lochung bzw. -Prüfung wie gewisse Buchstabentasten vornehmen (z. B. E und +, T und -).
  2. 2. Lochkartenmaschine nach Anspruch 1, bei welcher die Tasten in unterschiedlichen Kombinationen Wählschienen mechanisch quer zu den Tastenhebeln verstellen, .dadurch gekennzeichnet, daß die (11) und ihnen entsprechende Rechenarttasten (13, 14,15) auf gemeinsame Wählschienen (17) einwirken, deren Ansätze (1g) sowohl unter der Einwiekung der Buchstaben- als auch der Rechenarttasten stehen.
DEI8A 1949-10-05 1949-10-05 Lochkartenmaschine mit Buchstaben- und Ziffern-Tastatur Expired DE830707C (de)

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DEI8A DE830707C (de) 1949-10-05 1949-10-05 Lochkartenmaschine mit Buchstaben- und Ziffern-Tastatur

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DEI8A DE830707C (de) 1949-10-05 1949-10-05 Lochkartenmaschine mit Buchstaben- und Ziffern-Tastatur

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DE830707C true DE830707C (de) 1952-02-07

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DEI8A Expired DE830707C (de) 1949-10-05 1949-10-05 Lochkartenmaschine mit Buchstaben- und Ziffern-Tastatur

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