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DE830679C - Verteiler mit Transformator fuer Stroeme hoher Frequenz - Google Patents

Verteiler mit Transformator fuer Stroeme hoher Frequenz

Info

Publication number
DE830679C
DE830679C DES17769A DES0017769A DE830679C DE 830679 C DE830679 C DE 830679C DE S17769 A DES17769 A DE S17769A DE S0017769 A DES0017769 A DE S0017769A DE 830679 C DE830679 C DE 830679C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
conductive
winding
fittings
distributor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES17769A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Couanault
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alsacienne de Constructions Mecaniques SA
Original Assignee
Alsacienne de Constructions Mecaniques SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alsacienne de Constructions Mecaniques SA filed Critical Alsacienne de Constructions Mecaniques SA
Application granted granted Critical
Publication of DE830679C publication Critical patent/DE830679C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F19/00Fixed transformers or mutual inductances of the signal type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Verteiler mit Transformator für Ströme hoher Frequenz Die Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstand, durch welche ein von Signalströmen hoher Frequenz durchflossener Stromkreis mit einer bestimmten Anzahl von Nutzstromkreisen verbunden werden kann, welche voneinander unabhängig sein sollen. Bei einem gegenwärtig benutzten Verfahren wird der Erzeugerkreis mit einem Transformator mit hohem Übersetzungsverhältnis verbunden, der Verteilerschienen mit niedriger Impedanz speist, und an diese Schienen werden die Nutzstromkreise parallel angeschlossen. Wenn die scheinbare Impedanz des Erzeugerkreises von der anderen Seite des Transformators aus betrachtet klein ist gegen die individuelle Impedanz der Nutzstromkreise, sind diese untereinander sehr schwach gekoppelt und können praktisch als unabhängig angesehen werden. Insbesondere ist die einem von ihnen zugeführte Signalspannung unabhängig von der Zahl der angeschlossenen Kreise, sofern diese Zahl nicht übermäßig groß ist.
  • Die Durchführung dieses Verfahrens stößt bei Signalströmen von hoher Frequenz auf Schwierigkeiten, da es nicht möglich ist, Verteilerschienen mit sehr geringer Impedanz ohne Anwendung von Mitteln herzustellen, welche die eigene Induktanz der Leiter äußerst vermindern. Eine kreisförmige Schleife aus einem Draht von i mm und einem Durchmesser von i cm hat nämlich eine Selbstinduktion von annähernd 15 tausendstel Mikrohenry, was bei einer Frequenz von 25 MHz einer Reaktanz von 2,4 Ohm entspricht. Dieser Wert ist unannehmbar, wenn die Impedanz der Verteilerschienen z. B. i Ohm beträgt, ein Wert, der zweckmäßig ist, um eine gewisse Anzahl von Kreisen zu speisen, die aus koaxialen Paaren mit einer Impedanz in der Größenordnung von ioo Ohm bestehen. Die Einrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Transformator, bei .dem die Sekundärwicklung nur eine einzige Windung besitzt, welche die Außenfläche des Transformators bedeckt und deren Enden mit zwei leitenden, durch einen dielektrischen Zwischenraum von geringer Stärke getrennten Armaturen verbunden sind, an welchen die Anschlüsse der Nutzstromkreise regelmäßig verteilt sind.
  • Durch eine solche Anordnung vermindert man zugleich die scheinbare Impedanz des gemeinsamen Generators und die wechselseitige Impedanz zwischen den Nutzstromkreisen.
  • Die erwähnte Wicklung kann durch mehrere leitende Bänder gebildet werden, die regelmäßig auf der ganzen Fläche des Kernes des Transformators verteilt sind.
  • Diese Wicklung kann aber auch durch eine leitende Schale gebildet werden, die den Kern umgibt und nach einer oder mehreren ihrer äußeren Erzeugenden geschlitzt ist.
  • Zuweilen wird man Anpassungswiderstände am Eingang jedes Einzelkreises einschalten, um die Ausbildung stehender Wellen zu unterbinden. In diesem Fall wird man vorzugsweise an dem Umfang einer Armatur des Verteilers leitende Elemente anbringen, die als Schirm für die Anpassungswiderstände dienen, z. B. in Form von Rinnen.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann beispielsweise verwendet werden, um die von einer Antenne aufgenommenen Ströme an mehrere Radioempfänger zu verteilen, wobei für jeden Empfänger ein Empfang gewährleistet wird, der unabhängig von den an den anderen Empfängern vorgenommenen Bedienungsmaßnahmen ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung werden im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Abb. i ist eine zur Hälfte geschnittene Draufsicht eines Verteilers gemäß der Erfindung; Abb. 2 ist eine ähnliche Ansicht einer Variante. Bei den dargestellten Einrichtungen ist der Verteilerkreis asymmetrisch, und einer seiner Pole befindet sich auf Erdpotential. Diese Anordnung ist vorteilhaft 'bei Verwendung von koaxialen Kabeln zum Verbinden der verschiedenen Teile einer Anlage gemäß einer üblichen und zweckmäßigen Praxis.
  • Die Anordnung umfaßt einen herabsetzenden Impedanzübertrager, bestehend aus einem Toroidkern i aus gewalztem Blech von geringer Stärke und hoher Permeabilität oder aus Eisenpulver, das mit einem Dielektrikum agglomeriert ist. Die Primärwicklung besitzt eine bestimmte Anzahl von Windungen aus feinem Draht, der regelmäßig um den Kern i gewickelt und mit der erforderlichen Isolation versehen ist. Die Windungszahl dieser Wicklung ist dabei in bekannter Weise in Abhängigkeit von der Impedanz des Erzeugerkreises bestimmt. Die Sekundärwicklung besitzt eine einzige Windung 2, bestehend aus mehreren leitenden Streifen in Bandform, die auf der ganzen Oberfläche des Kernes i regelmäßig verteilt sind. Die Enden der Windung 2 sind mit einem Verteiler verbunden. Der letztere umfaßt eine Hauptarmatur 3 aus leitendem Material in Topfform, die an Erde gelegt "werden kann. Der Boden dieser Armatur besitzt eine kreisförmige Öffnung .4, in welche der Transformator eingesetzt ist, und die zvlindrische Wandung dieser Armatur ist von Löchern 5 durchbrochen, die regelmäßig kranzförmig verteilt sind. Der Verteiler umfaßt eine zweite Armatur 6 in Form einer Scheibe, deren Mitte kreisförmig ausgespart ist, wie die vorhergehende. Die Armatur 6 ist an ihrem Umfang mit Anschlußbolzen 7 versehen, welche senkrecht zur Ebene der Scheibe 6 abgebogen sind. Die beiden Armaturen 3 und 6 werden durch dielektrische Teile 8 in geringem Abstand von einander gehalten. Die beiden Enden der Windung des Transformators sind bei 9 mit den Armaturen auf ihrer ganzen Breite verlötet, wodurch die elektrische Stetigkeit des Kreises gewährleistet wird.
  • Die Nutzstromkreise sind an den Verteiler durch Vermittlung von Paaren von biegsamen konzentrischen Leitern io angeschlossen. Diese Paare sind zu einem Bündel vereinigt, welches sich im Innern der Hauptarmatur 3 des Verteilers verzweigt. Der Außenleiter i i jedes Paares ist abgeschnitten und bei 12 an diese Armatur festgelötet, während der bei 14 isolierte Innenleiter 13 eine der Öffnungen 5 durchsetzt und an einen gegenüber diesem Loch 5 angeordneten Anschlußbolzen i_3 angelötet ist. Dieser Bolzen 15 ist an der Artnatur 3 so befestigt. daß er gegen sie isoliert ist und sein Ende in Kontakt mit der Armatur 7 steht.
  • Bei der in Abb. 2 gezeigter[ `'ariante sind :\npassungswiderstände 16 am Eingang jedes Einzelkreises eingeschaltet. Derartige Widerstände. deren Wert der Differenz zwischen dem Wellenwiderstand der koaxialen Leitungen und demjenigen des gemeinsamen Erzeugerkreises gleich sein soll, haben den Vorteil, daß sie die Aus,bildun,g eines Zustandes von stehenden Wellen auf deii `'erbindungskabeln unterbinden, -,renn deren Länge gegen die Wellenlänge, welche den verwendeten Signalfrequenzen entspricht, nicht klein ist.
  • Die am Umfang der Hauptarmatur 3 angebrachten kleinen leitenden Rinnen 17 bilden einzelne Schirme für die Anpassungswiderstände 16 und die Verbindungen. Diese letzteren würden, so ,kurz sie auch wären, ohne Vorhandensein eines Schirmes eine kapazitive Kopplung zwischen den Nutzstromkreisen hervorrufen, und diese Kopplung wäre bei sehr hohen Frequenzen nicht vernachlässigbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verteiler mit Transformator für hoch- frequente Ströme, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung des Transformators nur eine einzige Windung besitzt, welche die Außenfläche des Transformators bedeckt, und deren Enden mit zwei leitenden, durch einen dielektrischen Zwischenraum von geringer
    Stärke getrennten Armaturen verbunden sind, an «-elchen die Anschlüsse der Nutzstrom- kreise regelmäßig verteilt sind. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die aus einer einzigen Windung bestehende Wicklung durch mehrere leitende Bänder gebildet wird, die auf der ganzen Oberfläche des Transformators regel- mäßig verteilt sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch ge- kentizeichnet, claß die Sekundärwicklung aus einer leitenden Schale besteht, welche den Kern umgibt und nach einer oder mehreren ihrer Erzeugenden geschlitzt ist. ,4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, <1a13 eine der Armaturen in Form
    eines zylindrischen Topfes ausgebildet ist und einen Boden mit einer kreisförmigen Öffnung besitzt, in welcher der Transformator angeordnet ist, während die andere Armatur in Form einer in ihrer Mitte durchbrochenen Scheibe ausgebildet und an ihrem Umfang mit Anschlußbolzen versehen ist, die senkrecht zu der Ebene der Scheibe abgebogen und an welchen die Nutzstromkreise festgelötet sind. Einrichtung nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß leitende Elemente, z. B. in Form von Rinnen, an dem Umfang der topfförmigen Hauptarmatur angebracht sind und als Einzelschirme für Anpassungswiderstände dienen, die am Eingang jedes Einzelkreises eingeschaltet sind.
DES17769A 1947-07-12 1950-07-21 Verteiler mit Transformator fuer Stroeme hoher Frequenz Expired DE830679C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR830679X 1947-07-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE830679C true DE830679C (de) 1952-02-07

Family

ID=9288189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES17769A Expired DE830679C (de) 1947-07-12 1950-07-21 Verteiler mit Transformator fuer Stroeme hoher Frequenz

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DE (1) DE830679C (de)

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