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DE8302858U1 - Dichtring für Stangen- oder Kolbenabdichtung - Google Patents

Dichtring für Stangen- oder Kolbenabdichtung

Info

Publication number
DE8302858U1
DE8302858U1 DE8302858U DE8302858DU DE8302858U1 DE 8302858 U1 DE8302858 U1 DE 8302858U1 DE 8302858 U DE8302858 U DE 8302858U DE 8302858D U DE8302858D U DE 8302858DU DE 8302858 U1 DE8302858 U1 DE 8302858U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
sealing ring
ring
depressions
pressure side
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8302858U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Martin Merkel & Co Kg 2102 Hamburg De GmbH
Original Assignee
Martin Merkel & Co Kg 2102 Hamburg De GmbH
Publication date
Publication of DE8302858U1 publication Critical patent/DE8302858U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/56Other sealings for reciprocating rods
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings
    • F16J15/441Free-space packings with floating ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10729/83 - Seite 3 -
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtring für Stangen^ oder Kolbenabdichtung mit einer niederdruckseitig von einer Dichtkante angeordneten/ an der Gegendichtflache anzuliegen bestimmten, Vertiefungen aufweisenden j Stützfläche.
An die Dichtkante bekannter Dichtritige schließt sich niederdruckseitig an die Dichtkante eine ebenfalls zur Anlage an der Gegendichtflache bestimmte Fläche an, die . zur Lageadjustierung des Dichtrings beiträgt, indem sie wenn auch im allgemeinen mit geringerem Druck - an der Gegendichtflache anliegt. Sie wird deshalb im vorliegenden Zusammenhang als Stützfläche bezeichnet.
Es hat sich gezeigt, daß in vielen Fällen der Hauptverschleiß nicht im Bereich der Dichtkante, sondern niederdruckseitig dahinter, also im Bereich dieser Stützfläche auftritt. Das liegt daran, daß mit zunehmendem niederdruckseitigen Abstand von der Dichtkante die Wahrscheinlichkeit abnimmt, daß ein hinreichender, schmierend wirkender Mediumsfilm zwischen dem Dichtring und der Gegendichtf lache vorhanden ist. Es tritt daher zumindest zeit- ?J, weise Festkörperkontakt mit entsprechenden Verschleißfolgen auf. ■
Es ist bekannt, daß man den Verschleiß des gefährdeten Bereichs dadurch verringern kann, daß man ihn mit Gewebe- i
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10729/83 - Seite 4 -
einlage versieht, die nicht nur mechanisch verstärkt, sondern auch infolge einer natürlichen Mikrorauhigkeit die Anwesenheit von schmierendem Medium begünstigt. Jedoch ist die Herstellung gewebearmierter Dichtungsringe kostspielig. Man hat deshalb versucht, eine ähnliche Wirkung durch Aufrauhung der Stützfläche zu erzielen, indem Taschen gebildet wurden, die sich mit Medium füllen können. Auf dem gleichen Prinzip beruht eine andere bekannte Ausführung, bei welcher in der Stützfläche eine Mehrzahl in Umfangsrichtung verlaufender, geschlossener Rippen und Nuten vorgesehen ist, die wie aufeinanderfolgende Dichtlippen wirken bzw. einen Vorrat des Mediums zwecks Schmierwirkung aufnehmen sollen. Ein hinreichender Erfolg wurde jedoch durch keine der beiden Ausführungen erreicht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Dichtring der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Stützfläche ohne Zuflucht zu einer Gewebeverstärkung wirksam vor Verschleiß geschützt wird.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Vertiefungen für den Mediumsdurchlaß ausgebildet sind.
Die Erfindung beruht nämlich «ruf der Erkenntnis, daß der gegenseitige Abschluß der bei den bekannten Ausführungen im Bereich der Stützfläche vorgesehenen Mediumstaschen in manchen Fällen den Mediumszutritt zu den weiter von der Dichtkante entfernt liegenden Mediumstaschen behindert und das Oberflächenmaterial dort dem gerade zu vermeidenden Verschleiß aussetzt. Ferner hat sich gezeigt, daß sich in den einzelnen Taschen ein so hoher Druck ausbilden kann, daß dieser wiederum zur Zerstörung der zwischen ihnen befindlichen Trennwände führen kann, wodurch die Oberflächen-
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10729/83 - Seite 5 -
ausbildung in unkontrollierter Weise verändert und dem Verschleiß Vorschub geleistet werden kann. Außerdem hielt man es für nachteilig/ daß durch diese Zerstörungen die die Dichtwirkursg unterstützende Wirkung der Stützfläche aufgehoben wird. Erfindungsgemäß wird jedoch auf diese Unterstützung der Dichtwirkung weitgehend verzichtet und diese gänzlich der Dichtkante überlassen. Dafür erhält man
im gesamten Bereich der Stützfläche die Sicherheit hinreichenden Vorhandenseins von schmierendem Medium, und zwar auch in den von der Dichtkante am weitesten entfernten Bereichen. Auch die Sicherheit der Dichtkantenschmierung wird verbessert, wodurch auch die Lebensdauer der Dichtkante verlängert werden kann. Schließlich wird die Reibung im Bereich der Stützfläche bedeutend herabgesetzt. Nichtsdestoweniger bleibt die Stützwirkung der Stützfläche erhalten, nämlich aufgrund der zwischen den einzelnen Vertiefungen vorstehenden Flächenteile, die zweckmäßigerweise als Noppen ausgeführt sind.
Niederdruckseitig von der Stützfläche kann nach der Erfindung ein Rückhaltering vorgesehen sein, dessen Aufgabe (zumindest neben anderen Aufgaben) darin besteht, das Medium im Bereich der Stützfläche zurückzuhalten. Es kann sich dabei um einen herkönmlichen Abstreifer ^<=τ Backring mit zusätzlichem Iäppencharakter handeln.. Es ist zweckmäßig, daß dieser Rückhaltering über eine konische Fläche mit dem eigentlichen, aus elastomerem Werkstoff bestehenden Dichtring zusammenwirkt, um sich dadurch selbsttätig zentrieren zu können. Wie bekannt, besteht dieser Rückhaltering aus einem vergleichsweise harten Polymermaterial, das vergleichsweise gute Verschleißeigenschaften bei geringer Reibung aufweist.
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10729/83 - Seite 6 -
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsdarstellung des
Rings und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die der Gegendicht-
fläche zugewandten Flächen des Dichtrings, wie sie sich im eingebauten Zustand darstellen, wobei die mit der Gegendichtflache in Berührung stehenden Flächenanteile durch Punktierung hervorgehoben sind.
Der Ring setzt sich im Querschnitt aus dem eigentlichen, ausschließlich aus elastomerem Werkstoff wie Nitril-Kautschuk bestehenden Dichtring 1 und dem Backring 8 aus härterem Werkstoff wie Polyamid zusammen. Der Ringquerschnitt wird begrenzt von einer der Hochdruckseite axial zugewendeten Stirnfläche 2, einer der Gegendichtflache zugewendeten, die Dichtkante 3, die Stützfläche 5 und die Oberfläche des Backrings 8 enthaltende Ringfläche, eine ihr gegenüberliegende Rückfläche 12 und eine niederdruckseitige Stirnfläche 13. Wenn es sich um eine Stangendichtung handelt,
bildet die Rückfläche 12 mit Dichtkante 14 die radial nach außen gewendete Fläche, während sie im Falle einer Kolbendichtung radial nach innen gewendet ist. Die nahe der Stirnfläche 2 angeordnete Dichtkante 3 hat gegenüber dem Durchmesser der Gegendichtf lache Übermaß,so daß sie mit elastischer Vorspannung anliegt. Die Stützfläche 5 sowie die Anlagefläche 11 des Backrings 8 entsprechen im Durchmesser etwa demjenigen
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10729/83 - Seite 7 -
der Gegendichtflache. Ansonsten kann der Dichtring, soweit unten nicht abweichend erläutert, dem Stand der Technik entsprechen.
Die Stützfläche 5, die sich niederdruckseitig an den die Dichtkante 3 bildenden Querschnittsteil anschließt, wird von einer Vielzahl von vorstehenden Noppen 5 gebildet, die von einer etwas zurückliegenden Grundfläche sich erheben. Dadurch werden zwischen den Noppen Vertiefungen 10 gebildet, die von der Druckseite zu Niederdruckseite der Stützfläche 5 durchgehende Strömungskanäle bilden. Die Noppen 6 weisen geneigte Flanken auf. Ihre Spitzen, die auch abgeflacht ausgeführtsein können, befinden sich in der der Gegendichtflache entsprechenden Ringfläche oder springen gewünschtenfalls auch mit Übermaß darüber vor, um sich unter elastischer Vorspannung an die Gegendichtflache anzulegen. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß sie im druckunbelasteten Zustand der Dichtung Spiel gegenüber der Gegendichtfläche aufweisen. Ihre Flanken sind schwach geneigt, um dadurch den Zutritt des Schmiermittels zu ihren an der Gegendichtflache anliegenden Spitzenflächen 7 hydrodynamisch zu erleichtern. Diese Flächen sind in Fig. punktiert hervorgehoben, ebensowie die sich unter der Vorspannung verbreiternde Anlagefläche 4 der Dichtkante.
Niederdruckseitig schließt sich an die Stützfläche 5 der Backring 8 an, der sich bei Druckbeaufschlagung des Dichtrings unter der Wirkung der selbstzentrierenden Schrägfläche 9, über die der Backring unverbunden mit dem eigentlichen Dichtring 1 zusammenwirkt, an der Gegendichtflache anliegt. Er erfüllt dadurch nicht nur die üblichen Funktionen dee Backringe, sondern übt auch auf das in den Ver-
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Glawe, DeIfs# Moll & Partner - ρ 10729/83 - Seite 8 -
tiefungen 10 der Stützfläche 5 enthaltende Medium eine Rückhaltefunktion aus und stellt dadurch sicher, daß die Anlageflächen der Noppen 6 nicht durch Mischreibung bedroht werden können.
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Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    Dichtring für Stangen- oder Kolbenabdichtung mit einer niederdruckseitig von einer Dichtkante angeordneten, an der Gegendichtflache anzuliegen bestimmten, Vertiefungen aufweisenden Stützfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (5) Vertiefungen (10) für den Mediumsdurchlaß aufweist.
    Dichtring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (10) zwischen vorstehenden Noppen (6)
    gebildet sind.
    Dichtring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß niederdruckseitig von der die Vertiefungen (10) aufweisenden Fläche (5) ein Rückhaltering (8) angerr'nst ist.
    BAKJK: DRESONER BANK. HAMBURG, 4 030448'(8L2 20080000) · POSTSCHECK: HAViBUBG 147607-200 (BLZ 200 10020) · TELEGRAMM: 8PECHTZIE8
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    Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10729/83 - Seite 2 -
    4. Dichtring nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückhaltering (8) als Backring ausgebildet ist.
    5. Dichtring nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückhaltering (8) über eine konische Fläche (9) mit dem anderen Teil des Dichtringy (1) zusammenwirkt.
DE8302858U Dichtring für Stangen- oder Kolbenabdichtung Expired DE8302858U1 (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8302858U1 true DE8302858U1 (de) 1983-07-21

Family

ID=1331456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8302858U Expired DE8302858U1 (de) Dichtring für Stangen- oder Kolbenabdichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8302858U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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