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DE837949C - Verfahren zum Verfestigen von Loetnaehten - Google Patents

Verfahren zum Verfestigen von Loetnaehten

Info

Publication number
DE837949C
DE837949C DEE3278A DEE0003278A DE837949C DE 837949 C DE837949 C DE 837949C DE E3278 A DEE3278 A DE E3278A DE E0003278 A DEE0003278 A DE E0003278A DE 837949 C DE837949 C DE 837949C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solder
seam
soldering
sheet metal
soldered
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE3278A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Willems
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahl & Walzwerke Rasselstein
Original Assignee
Stahl & Walzwerke Rasselstein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahl & Walzwerke Rasselstein filed Critical Stahl & Walzwerke Rasselstein
Priority to DEE3278A priority Critical patent/DE837949C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE837949C publication Critical patent/DE837949C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/20Preliminary treatment of work or areas to be soldered, e.g. in respect of a galvanic coating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verfestigen von Lötnähten.
  • Es ist eine Erfahrungstatsache, daß sich überlappende Blechteile trotz aller Sorgfalt nicht immer einwandfrei gelötet werden und daß des öfteren, wie z. B. bei Konservendosen, sogenannte Lötnahtplatzer auftreten.
  • Um diesen Mangel zu beseitigen, werden bei dem Verfahren nach der Erfindung vor dem Löten die sich überlappenden Blechteile längs der Lötnaht mit Durchbrechungen versehen. Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise eine außerordentlich gleichmäßige und feste Lötnaht erzielt wird. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, daß der zwischen den überlappenden Blechteilen eingeschlossenen Luft, sowie auch den (vom Lötmittel) entstehenden Gasen das Entweichen durch die nach dem neuen Verfahren angebrachten Durchbrechungen erleichtert wird. In der Lötnaht werden also alle Luft- oder Gaseinschlüsse vermieden.
  • Ferner kann sich das Lot ungehindert und gleichmäßig in der Lötnaht, d. h. zwischen den sich überlappenden Blechteilen, verteilen, so daß damit die zur Lötung dienende Fläche überall und gleichmäßig mit dem Lot benetzt wird, also an allen Stellen eine gleichmäßige Bindung erzielt wird.
  • Eine weitere Verfestigung der Lötnaht wird dadurch erreicht, daß das flüssige Lot in die Durchbrechungen eindringt und nach dem Erstarren eine Nietwirkung erzeugt wird.
  • Im folgenden ist an Hand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele enthält, das neue Verfahren erläutert. Es stellt dar Fig. i eine Konservendose mit Lötnaht, Fig. 2 einen Schnitt durch die Lötnaht nach Linie II-II der Fig. i in größerem Maßstab, Fig.3 bis 5 andere Ausführungen, Fig.6 eine Draufsicht auf die Lötnaht gemäß Fig. 2 bis 5, Fig.7 einen Schnitt durch eine Lötnaht einer weiteren Ausführung, Fig. 8 die zugehörige Draufsicht.
  • In der Zeichnung ist mit i eine Konservendose und mit 2 und 3 die sich an der Lötnaht überlappenden Blechteile des Mantels der Dose bezeichnet. Nach der Erfindung werden diese sich überlappenden Blechteile vor dem Löten mit Durchbrechungen bzw. Löchern 4 versehen. Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind diese Löcher nur in dem außenliegenden überlappenden Blechteil-- vorgesehen. Wird dann auf den bekannten Maschinen der Dosenrumpf i unter Verwendung einer Lötfolie gelötet, so kann die zwischen den überlappenden Blechteilen eingeschlossene Luft, sowie beim Löten entwickeltes Gas durch die Löcher 4 frei entweichen und es kann sich das. flüssige Lot, wie bei 5 angedeutet, ungehindert und gleichmäßig verteilen. Es dringt hierbei auch in die' Löcher 4 ein, so daß das Lot in den Löchern 4 gewissermaßen Niete bildet, welche die Lötnaht verstärken. Versuche haben gezeigt, daß bei Anwendung des neuen Verfahrens, d. h. bei Anbringung von Durchbrechungen in der Lötnaht eine erhebliche Verfestigung derselben erzielt wird, so daß Lötnahtplatzer beim Konservieren nicht mehr auftreten.
  • Die Erfindung ist naturgemäß nicht auf das-Löten von Konservendosenblechen beschränkt und kann auch für andere Zwecke und in anderer Ausführung angewendet werden. So sind in Fig. 3 bis 5 andere Anordnungen und Gestaltungen der Durchbrechungen gezeigt. Bei der Anordnung-nach Fig. 3 und 4 sind in beiden sich überlappenden Blechteilen 2 und 3 Durchbrechungen bzw. Löcher 4 angeordnet, und zwar nach Fig. 3 derart, daß die Löcher sich decken, also durchgehende Lötniete 6 entstehen. Bei der Ausführung nach Fig.4 sind die Durchbrechungen 4 versetzt angeordnet. Gegebenenfalls können nach Fig.s auch konische Löcher? vorgesehen sein, so daß konische Lötniete 8 entstehen, die eine noch bessere Nietwirkung ergeben.
  • Das neue Verfahren ist auch dort anwendbar, wo sich Folienlötung nicht anwenden läßt und mit Stangenlot, sowie mit Lötkolben oder Lötlampe gearbeitet wird. In solchen Fällen bringt man (s. Fig. 7 und 8) in den sich überlappenden Blechteilen 2 und 3 sich deckende Bohrlöcher 9 an, die man mit Lot ausschwemmt. Diese Lötstopfen io haben ebenfalls Nietwirkung und verfestigen die bisher übliche. bei i i angedeutete schwache Lötnaht um ein Vielfaches.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCH: Verfahren zum Verfestigen von Lötnähten, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Löten die sich überlappenden Blechteile längs der Lötnaht mit Durchbrechungen versehen werden.
DEE3278A 1951-01-30 1951-01-30 Verfahren zum Verfestigen von Loetnaehten Expired DE837949C (de)

Priority Applications (1)

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DEE3278A DE837949C (de) 1951-01-30 1951-01-30 Verfahren zum Verfestigen von Loetnaehten

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DEE3278A DE837949C (de) 1951-01-30 1951-01-30 Verfahren zum Verfestigen von Loetnaehten

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Publication Number Publication Date
DE837949C true DE837949C (de) 1952-05-05

Family

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DEE3278A Expired DE837949C (de) 1951-01-30 1951-01-30 Verfahren zum Verfestigen von Loetnaehten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE837949C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1270130A1 (de) * 2001-06-20 2003-01-02 ALSTOM (Switzerland) Ltd Vorrichtung sowie Verfahren zur Herstellung einer Lötverbindung zwischen zwei über eine gemeinsame Kontaktfläche verfügbare Fügepartner

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1270130A1 (de) * 2001-06-20 2003-01-02 ALSTOM (Switzerland) Ltd Vorrichtung sowie Verfahren zur Herstellung einer Lötverbindung zwischen zwei über eine gemeinsame Kontaktfläche verfügbare Fügepartner
US6732910B2 (en) 2001-06-20 2004-05-11 Alstom Technology Ltd Device and process for producing a soldered joint between two joining partners which can be by means of a common contact surface

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