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DE837813C - Steinzeuggefaess, insbesondere Steinzeugkrug, und Verfahren zum Herstellen solcher Gefaesse - Google Patents

Steinzeuggefaess, insbesondere Steinzeugkrug, und Verfahren zum Herstellen solcher Gefaesse

Info

Publication number
DE837813C
DE837813C DEI3691A DEI0003691A DE837813C DE 837813 C DE837813 C DE 837813C DE I3691 A DEI3691 A DE I3691A DE I0003691 A DEI0003691 A DE I0003691A DE 837813 C DE837813 C DE 837813C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stoneware
vessel
vessels
translucent
glaze
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI3691A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEI3691A priority Critical patent/DE837813C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE837813C publication Critical patent/DE837813C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use

Landscapes

  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, irre Boden eines Glas- oder Porzellangefäßes eine,bildlicheDarstellung vorzusehen, die gegen Licht gehalten durchsichtig in Erscheinung tritt bzw. durchleuchtet. Eine solche Bilddarstellung im Boden eines Steinzeuggefäßes anzubringen, beispielsweise in einem Bierkrug, war bisher nicht möglich. Selbst eine dünne aus Ton gebrannte Steinzeugmasse läßt ein Bild nicht durchscheinen, weil Steinzeug lichtundurchlässig ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung erstreckt sich auf ein Steinzeuggefäß, inshesonder,- einen Steinzeugkrug, z. B. einen Bierkrug, dessen Boden lichtdurchlässig ist und Bild- oder Schriftzeichen aufweist, und auf ein Verfahren zum Herstellen solcher Gefäße.
  • Das Verfahren besteht erfindungsgemäß darin, daß man das Gefäß nach seiner Formgebung hei etwa 90o° leicht vorbrennt, hiernach Glasur oder Farbe und Glasur aufträgt und dann den eigens hergestellten, in eine feste Körperform zu brennenden Boden mit dem Bild- oder Schriftzeichen einsetzt und schließlich das Gefäß und den Boden in einem zweiten Brennprozeß hei etwa i ioo bis 120o' fest zusammenbrentit.
  • Der mit Bild-. oder Schriftzeichen ausgeführte Boden brennt mit der Glasur, die vor dem letzten Brand im Gefäß schon vorhanden ist, mit dem Gefäß zu einer Einheit zusammen. Um unter Berücksichtigung des verschiedenen Schwundes beim Gefäß und beim Boden eine Bild- oder Schriftwirkung im Boden eines Steinzeuggefäßes zu erzielen, ist es erforderlich, für den Boden mit dem Bild- oder Schriftzeichen ein Material zusammenzustellen, das an den dünnen Stellen Licht durchläßt,wodurch die eigentliche Wirkung erzielt wird. Der Boden mit dem Bild- oder Schriftzeichen besteht daher aus einer Mischung von Ton, Feldspat, gemählenem Glas, Quarz und Kaolin.
  • Die lichtdurchlässige, porzellanähnliche Masse aus Ton, Quarz usw. hat einen ganz anderen Schwund als Steinzeug; Steinzeug schwindet im allgemeinen um ioo/o und die für das Bild erforderliche Masse um 15 0/0. Auf Grund längerer Versuche ist es ,gelungen, diese Masse, wie vorstehend angeführt, so zusammenzusetzen, daß der Schwund der Steinzeugmasse und der lichtdurchlässigen Masse für den Boden derselbe ist, denn der Boden muß ja am Rande stark mit Steinzeugglasur versehen werden, damit er mit dem Gefäß festbrennt und das Gefäß dicht wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gefäßes durch Darstellung eines Bierkruges im Vertikalschnitt veranschaulicht. Mit i ist die Innenwandung des Kruges 2 und mit 3 cl-er vorstehende Auflegerand für den Boden -1 bezeichnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Steinzeuggefäß, insbesondere Steinzeugkrug, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (2) einen lichtdurchlässigen Boden (.I) mit Bild- oder Schriftzeichendarstellungen hat.
  2. 2. Steinzeuggefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Nähe des unteren Endes auf der Innenwandung einen vorstehenden Rand (3) aufweist.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen eines Steinzeuggefäßes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gefäß nach seiner Formgebung leicht vorbrennt, anschließend Glasur oder Glasur mit Farbe aufträgt, danach den aus anderem lichtdurchlässigem Material bestehenden, mit Bild- oder Schriftzeichen versehenen und in eine feste Körperform zu brennenden Boden einsetzt und man dann das Gefäß und den Boden in einem restlichen stärkeren Brennprozeß fest zusammenbrennt. .I. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtdurchlässige Boden aus einer Mischung von Ton. Feldspat, gemahlenem Glas, Quarzit und Kaolin hergestellt wird.
DEI3691A 1951-01-13 1951-01-13 Steinzeuggefaess, insbesondere Steinzeugkrug, und Verfahren zum Herstellen solcher Gefaesse Expired DE837813C (de)

Priority Applications (1)

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DEI3691A DE837813C (de) 1951-01-13 1951-01-13 Steinzeuggefaess, insbesondere Steinzeugkrug, und Verfahren zum Herstellen solcher Gefaesse

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE837813C true DE837813C (de) 1952-05-02

Family

ID=7184696

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI3691A Expired DE837813C (de) 1951-01-13 1951-01-13 Steinzeuggefaess, insbesondere Steinzeugkrug, und Verfahren zum Herstellen solcher Gefaesse

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DE (1) DE837813C (de)

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