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DE837752C - Verfahren und Vorrichtung zum Faerben von Glas - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Faerben von Glas

Info

Publication number
DE837752C
DE837752C DEV2962A DEV0002962A DE837752C DE 837752 C DE837752 C DE 837752C DE V2962 A DEV2962 A DE V2962A DE V0002962 A DEV0002962 A DE V0002962A DE 837752 C DE837752 C DE 837752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
distribution channel
dye
cylinders
same
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV2962A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Claude Marie Dumont
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VERRERIE SOUCHON NEUVESEL VERR
Original Assignee
VERRERIE SOUCHON NEUVESEL VERR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VERRERIE SOUCHON NEUVESEL VERR filed Critical VERRERIE SOUCHON NEUVESEL VERR
Application granted granted Critical
Publication of DE837752C publication Critical patent/DE837752C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/173Apparatus for changing the composition of the molten glass in glass furnaces, e.g. for colouring the molten glass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/18Stirring devices; Homogenisation
    • C03B5/187Stirring devices; Homogenisation with moving elements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/18Stirring devices; Homogenisation
    • C03B5/187Stirring devices; Homogenisation with moving elements
    • C03B5/1875Stirring devices; Homogenisation with moving elements of the screw or pump-action type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 2. MAI 1952
V 2962 VIb132a
Die Färbung von Glas erfolgt im allgemeinen durch Einführung eines Farbstoffes unmittelbar in das Schmelzbecken. Zum Übergang von einer Herstellung gefärbten Glases zu einem farblosen Glas oder umgekehrt genügt es daher, die Einführung des Farbstoffes einzustellen oder, im Gegenteil, vorzunehmen. Infolge des fortlaufenden Betriebes und des großen Volumens des Schmelzbeckens erfolgt jedoch der Übergang von dem gefärbten Glas zu dem ungefärbten Glas oder umgekehrt nur langsam, was zur Erzeugung von Glas führt, dessen Färbung allmählich abnimmt oder, im Gegenteil, zunimmt. Diese Gläser können nur zur Herstellung von minderwertigeren Artikeln benutzt werden.
Die Erfindung hilft diesem Übelstand ab. Sie hat ein Verfahren zum Färben von Glas zum Gegenstand, mit dessen Hilfe der Übergang von einem farblosen Glas zu einem gefärbten Glas, von einem gefärbten Glas zu einem Glas anderer Farbe oder von einem gefärbten Glas zu einem farblosen Glas fast augenblicklich erfolgen kann, so daß es bei einer Änderung der Farbe nicht mehr nötig ist, verhältnismäßig große Mengen wertloser Artikel herzustellen.
Hierfür wird der Farbstoff nicht mehr unmittelbar in das Schmelzbecken des Glases eingeführt, sondern in den Feeder gemannten Verteilungskanal, welcher das geschmolzene Glas zu den Formmaschinen leitet, wobei dieser Farbstoff durch ein verglasbares niedrigschmelzendes Gemisch gebildet wird, welches flüssig in das heiße Glas nach Maßgabe der Entnahme desselben fließt, oder unmittelbar in Form von Pulver zugesetzt wird.
Zur Erzielung einer innigen Mischung des Farb-
stoffes und des Glases unmittelbar im Innern des Verteilungskanals kann man erfindungsgemäß, getrennt oder besser noch kombiniert, hinter einer Querschwelle im Innern des VerteiJungskanals feuerfeste drehbare Zylinder geeigneter Form, welche senkrecht zu dem Boden des Verteilungskanals arbeiten, und eine oder mehrere Gruppen von glatten Zylindern, welche sich im der Querrichtung in dem Verteilungskanal senkrecht zu dem
ίο Boden desselben und zu dem Glasstrom verstellen, benutzen.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung erläutert, welche auf die schematische Zeichnung Bezug nimmt, welche beispielshalber Vorrichtungen zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt.
Fig. ι ist ein Grundriß einer erfindungsgemäßen Anlage; . ■
Fig. 2, 3 und 4 sind eine Vorderansicht bzw. eine Seitenansicht bzw. ein Grundriß einer drehbaren Vorrichtung zum Durchrühren des Glases in dem Verteilungskanal;
Fig. 5, 6 und 7 sind die gleichen Ansichten einer Rührvorrichtung mit hin und her gehender Querbewegung;
Fig. 8, 9 und 10 sind die gleichen Ansichten einer der vorhergehenden gleichen, aber doppelt ausgebildeten Rührvorrichtung;
Fig. 11, 12 und 13 sind die gleichen Ansichten einer Vorrichtung bei gleichzeitiger Verwendung der Vorrichtungen der Fig. 2, 3, 4 und 8, 9, 10. Der Farbstoff wird bei 2 in jeden der Verteilungskanäle 3 eingeführt, welche das Schmelzbecken 4 des Glases mit den Formmaschinen 5 verbinden.
Zur Erzielung einer genau gleichmäßigen Färbung des Glases wird . dieses in der Zone 6 des Verteilungskanals nach dem Zusatz des Farbstoffes umgerührt.
Dieses Durchrühren kann durch verschiedene Vorrichtungen erfolgen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2, 3 und 4 drehen sich drei Zylinder 7 aus feuerfestem Werkstoff, die schraubenförmig ausgebildet sind, mit langsamer Geschwindigkeit um lotrechte Achsen, wobei sie größenordnungsmäßig einige Umdrehungen je Minute ausführen, um die Bildung von Blasen in dem Glas zu vermeiden. Diese drehbaren Zylinder sind in dem Verteilungskanal 3 ol)erhalb einer mit einer Querschwelle 9 versehenen Einschnürung 8 angeordnet.
In Fig. 5, 6 und 7 bilden vier glatte Zylinder 10 die Zähne eines Kammes 12. Dieser Kamm verstellt sich quer mit einer hin und her gehenden Bewegung gemäß den Pfeilen 13 im Innern des Verteilungs'kanals 3 oberhalb einer Querschwelle 9. In Fig. 8, 9 und 10 sind zwei Kämme 12 vorhanden, deren feder drei durch glatte Zylinder 10 gebildete Zähne aufweist, wobei sich diese beiden Kamme quer mit einer hin und her gehenden Bewegung gemäß den Pfeilen 13 im Innern des Verteihingskanals 3 oberhalb einer Querschwelle 9 verstellen.
In Fig. 11, 12 und 13 sind gleichzeitig drei schraubenförmig ausgebildete, obenhalb einer Querschwelle 9 angeordnete drehbare Zylinder 7 und zwei Kämme 12 vorhanden, welche gemäß den Pfeilen 13 unterhalb dieser Schwelle 9 im Innern des Verteilungskanals in der Querrichtung eine hin und her gehende Bewegung ausführen.
Der benutzte Farbstoff wird durch ein verglasbares Gemisch mit niedrigem Schmelzpunkt der Größenordnung von 9000 bis 12000 C gebildet, welches z. B. aus einem starken Boraxanteil, 10 bis 30°/o Farbstoff, der durch ein oder mehrere Oxyde oder Metallverbindungen oder beliebige andere Farbstoffe gebildet werden und gegebenenfalls aus Spuren eines Flußmittels bestehen kann.
Diese Farbmischung kann bei 2 in den Verteilungskanal 3 eingeführt werden, und zwar entweder in geschmolzenem Zustand oder in Pulverform. In dem ersten Fall fließt sie in das heiße Glas nach Maßgabe der Entnahme desselben. In dem zweiten Fall wird das konzentrierte Farbpulver, welches durch Schmelzen in einem getrennten Gefäß und Zerkleinern gewonnen wurde, mittels eines kleinen Verteilers mit Schieber oder Schnecke oder mittels einer beliebigen anderen geeigneten Vorrichtung in zeitlicher genauer Dosierung ausgegeben, z. B. einige 10 Gramm je Minute. Das Farbpulver verflüssigt sich übrigens sofort bei der Berührung mit dem geschmolzenen Glas.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beispielshalber angegebeneeinzige Farbstoffzusammen-Setzung oder die oben angegebenen Vorrichtungen beschränkt, sondern, umfaßt, im Gegenteil, auch alle Ausführungsalbwandlungen.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Färben von Glas, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff unmittelbar in den Feeder genannten Verteilungskanal (3) eingeführt wird, welcher das geschmolzene Glas zu den Formmaschinen (5) leitet, wobei dieser Farbstoff durch ein verglasbares Gemisch mit niedrigem Schmelzpunkt gebildet wird, welches flüssig in das heiße Glas nach Maßgabe der Entnahme desselben fließt, oder unmittelbar in Pulverform zugesetzt wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahren« nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die getrennte, oder besser noch kombinierte Verwendung hinter einer Querschwelle (9) im Innern des Verteilungskanals (3) von drehbaren feuerfesten Zylindern (7) geeigneter Form, welche senkrecht zu dem Boden des Verteilungskanals (3) arbeiten, und einer oder mehrerer Gruppen von glatten Zylindern (10), welche sich in der Querrichtung in dem Ver- iao teilungskanal (3) senkrecht zu dem Boden desselben und dem Glasstrom verstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5137 4.
DEV2962A 1949-12-21 1950-12-13 Verfahren und Vorrichtung zum Faerben von Glas Expired DE837752C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR837752X 1949-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE837752C true DE837752C (de) 1952-05-02

Family

ID=9298733

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV2962A Expired DE837752C (de) 1949-12-21 1950-12-13 Verfahren und Vorrichtung zum Faerben von Glas

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE500030A (de)
CH (1) CH289620A (de)
DE (1) DE837752C (de)
FR (1) FR1004619A (de)
NL (1) NL157961C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060109B (de) * 1956-04-17 1959-06-25 Owens Illinois Glass Co Verfahren und Vorrichtung zur Homogenisierung von geschmolzenem Glas
DE1060565B (de) * 1956-03-21 1959-07-02 Owens Illinois Glass Co Verfahren zum Herstellen von Glaesern mit geaenderten chemisch-physikalischen Eigenschaften durch Hinzufuegen eines gefritteten Glases zu einem aluminiumoxydhaltigen Rohglas
DE1143305B (de) * 1958-11-18 1963-02-07 Libbey Owens Ford Glass Co Verfahren zur Herstellung von Glasarten unterschiedlicher Zusammensetzung
DE1158672B (de) * 1959-07-14 1963-12-05 Owens Illinois Glass Co Durch Chromoxyd gruen gefaerbte Gemischglaeser
DE1207051B (de) * 1958-09-01 1965-12-16 Harvey Larry Penberthy Vorrichtung zur Homogenisierung einer Glasschmelze

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DE1207051B (de) * 1958-09-01 1965-12-16 Harvey Larry Penberthy Vorrichtung zur Homogenisierung einer Glasschmelze
DE1143305B (de) * 1958-11-18 1963-02-07 Libbey Owens Ford Glass Co Verfahren zur Herstellung von Glasarten unterschiedlicher Zusammensetzung
DE1158672B (de) * 1959-07-14 1963-12-05 Owens Illinois Glass Co Durch Chromoxyd gruen gefaerbte Gemischglaeser

Also Published As

Publication number Publication date
NL157961C (de)
BE500030A (de)
FR1004619A (fr) 1952-04-01
CH289620A (fr) 1953-03-31

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