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DE837216C - Vorrichtung zur beliebigen Hoeheneinstellung an Rolladen, vorzugsweise an markisenartigen Sonnenschutz-Einrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zur beliebigen Hoeheneinstellung an Rolladen, vorzugsweise an markisenartigen Sonnenschutz-Einrichtungen

Info

Publication number
DE837216C
DE837216C DEH6555A DEH0006555A DE837216C DE 837216 C DE837216 C DE 837216C DE H6555 A DEH6555 A DE H6555A DE H0006555 A DEH0006555 A DE H0006555A DE 837216 C DE837216 C DE 837216C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide rail
cam
nose
awning
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH6555A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROLLADENFABRIK PETER HESSE
Original Assignee
ROLLADENFABRIK PETER HESSE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROLLADENFABRIK PETER HESSE filed Critical ROLLADENFABRIK PETER HESSE
Priority to DEH6555A priority Critical patent/DE837216C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE837216C publication Critical patent/DE837216C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/90Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic for immobilising the closure member in various chosen positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Building Awnings And Sunshades (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur beliebigen Höheneinstellung an Rolladen, vorzugsweise an markisenartigen Sonnenschutz-Einrichtungen Die Erfindung behandelt eine automatisch wirkende Vorrichtung zur beliebigen Höheneinstellung von Rolladen, vorzugsweise aber von markisenartigen Sonnenschutz-Einrichtungen.
  • Erfindungsgemäß werden bei der seitlichen Führung der Rolladen oder der Markisenhalter Gleitstücke vorgesehen, an denen ein mit winkelförmiger Aussparung versehener Gleitnocken angeordnet ist. Dieser schwenkbare Gleitnocken ist exzentrisch gelagert und steht unter Federwirkung, so daß er mit seinem nasenartigen Vorsprung gegen die seitlich vorspringende Kante der Führungsschiene angedrückt wird und in an der Schienenkante angeordnete Rasten eingreift, sobald die gewünschte Höhenstellung des Rolladens oder der Markise erreicht ist. Die exzentrische Lagerung des Gleitnockens bewirkt bei dem Rasteneingrift die sichere Arretierung bzw. Halterung des Rolladens oder der Markise in der jeweiligen Höhenlage, indem sich die vorspringende Nase des Nockens schräg nach unten gerichtet in den Rasten abstützt und durch den gegenüber der Schienenkante größer bemessenen Achsabstand ein Abgleiten nach unten verhindert.
  • Bei der oberen und unteren Endstellung des Gleitstückes ist der seitliche Rand der Führungsschiene mit einer größeren Aussparung versehen, so daß in diesen beiden Lagen der Gleitnocken unter Einwirkung der Feder die Stellung wechselt. Es erfolgt -dies dergestalt, daß bei hochgezogenem Rolladen oder Markise der Gleitnocken sich mit seinem Vorsprung nach oben richtet und danach das Herablassen des Rolladens reibungslos gestattet indem die vorspringende Nase des Gleitnockens an den Rasten des Führungsschienenrandes vorbeigleitet.
  • In der unteren Stellung des Führungsstückes ist .in der größeren Aussparung am Führungsschienenrand dem exzentrisch gelagerten Gleitnocken der Weg für die Querlage unter Einwirkung der Feder freigegeben. Wird danach der Rolladen oder die Markise wieder hochgezogen, so gleitet die schräg nach unten gerichtete vorspringende Nase des 'Nockens am Rand der Führungsschiene und stemmt sich in Auswirkung des Gewichts des Rolladens oder der Markise hei Erreichung der gewünschten Höhenlage in eine der Rasten des Schienenrandes. An Hand der Zeichnung wird die Erfindung n;i,her beschrieben: Fig. i und 2 zeigen die schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in verschiedenen Höhenlagen bzw. Nockenstellungen; Fig. 3 veranschaulicht den Querschnitt A-A der seitlichen Führungsschiene.
  • In Fig. i ist das Gleitstück i in der Mittelstellung vollständig gezeigt. Der winkelförmig ausgesparte und exzentrisch gelagerte Gleitnocken 2 steht unter Einwirkung der am Haltestück 3 befestigten Feder 4. Die obere Stellung zeigt den Gleitnocken 2 bei Erreichung der größeren Randaussparung 5 der Führungsschiene 6, die im übrigen am äußeren Rand 7 die Rasten 8 aufweist. Innerhalb der Aussparung 5 schwenkt der Gleitnocken 2 mit seinem Eingriffsende nach oben, so daß beim Herablassen des Rolladens der Nocken an den Rasten 8 zügig vorbeigleitet, wie aus der Mittelstellung zu ersehen ist.
  • Bei-Errcichung der unteren Endstellung schwenkt der Gleitnocken 2 in die größere Aussparung 9, und zwar ebenfalls infolge der Einwirkung der Feder 4.
  • Während aus Fig. i die Abwärtsbewegung des Rolladens in drei entscheidenden Stellungen veranschaulicht wird, zeigt Fig.2 drei Stellungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung beim Aufziehen des Rolladens oder der Markise. Ausgehend von der unteren Stellung des Gleitnockens 2 in Fig. i wird durch die Darstellung der unteren Stellung in Fig. 2 gezeigt, wie sich der Gleitnocken 2 mit seinem Vorsprung nach unten legt und in dieser Stellung an den Rasten 8 vorbeigleitet, bis er in eine der Rasten 8 bei Erreichung der gewünschten Höhenstellung einklinkt und sich durch die exzentrische Lagerung die sichere Abstützung des Rolladens bzw. der Markise ergibt. Die Mittelstellung der Fig. 2 zeigt den Gleitnocken 2 im Eingriff. Die Feder 4 ist dabei gespannt. Bei Erreichung der oberen Stellung folgt dann wieder derselbe Vorgang, wie bei der oberen Stellung nach Fig. i beschrieben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung bewirkt danach eine völlig automatische Höheneinstellbarkeit bei Rolladen und Markisen in die jeweils gewünschte Lage. Die Vorrichtung arbeitet sicher, ist durch einfachste Mittel erstellt und bietet daher neben der verbilligten Herstellung die sichere Gewähr für eine einwandffreie Funktion. Es erübrigen sich die sonst üblichen kostspieligem Feststelleinrichtungen, die auf Grund ihrer Mängel sehr häufig Reparaturen erfordern.
  • Wesentlich ist die Schaffung der Möglichkeit der beliebigen Feststell- bzw. Einstellbarkeit in die jeweils gewünschte Höhenlage, wobei es im Ermessen des Erbauers liegt, den jeweiligen Anforderungen entsprechend die Zahl der Rasten 8 an dem vorstehenden Rand der seitlichen Führungsschiene 6 vorzusehen, und auch von anderen geeigneten Federungsmitteln Gebrauch zu machen.
  • Besonders vorteilhaft wird die Vorrichtung gemäß der Erfindung bei Markisen angewandt, bei welchen mit der Möglichkeit der verschiedenen Höheneinstellung zugleich die gewünschte Ausspreizlage der Markise reguliert wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur beliebigen Höheneinstellung an Rolladen, vorzugsweise an Markisenartigen Sonnenschutz-Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem die seitliche Führung der Rolladen- oder Markisenhalter bewirkenden und in der Führungsschiene (6) sich bewegenden Gleitstück (i) ein mit winkelförmiger Aussparung versehener Gleitnocken(2) drehbar und exzentrisch gelagert ist, der unter Einwirkung einer Feder, vorzugsweise einer Blattfeder (4), mit seiner vorspringenden Nase an die Kante (7) der seitlichen Führungsschiene (6) angedrückt wird und in der oberen und unteren Stellung des Gleitstückes (i) innerhalb von Ausbuchtungen (5, 9) der Führungsschiene(6) die Richtungslage ändert, so daß durch die jeweils ab- oder aufwärts gerichtete Nasenstellung des Gleitnockens '2) einerseits die widerstandslose Auf- und Abwärtsbewegung des Gleitstückes (i) durch Vorbeigleiten des Nockenvorsprunges an den an der Kante der Führungsschiene angeordneten Rasten (8) erfolgt, während andererseits bei der Aufwärtsbewegung,des Rolladens oder der Markise durch die Einwirkung der Feder( ) das selbsttätige Einklinken der vorspringenden, schräg abwärts gerichteten Nase des Gleitnockens (2) in der der jeweilig gewünschten Höhenlage entsprechenden Raste (8) bewirkt und durch Auswirkung des Eigengewichts des Rolladens oder der Markise der Eingriff gesichert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die exzentrische Gestaltung des Gleitnockens (2) einerseits der gegenüber der Kante (7) der Führungsschiene(6) größer bemessene Achsabstand des Nockenvorsprunges besteht und andererseits der der Nase gegenüberliegende Teil des Gleitnockens (2) in einer vorzugsweise kreisförmigen Begrenzung in jeder Lage des Nockens sich gleitend gegen den zweiten Rand (7) der Führungsschiene (6) abstützt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Führungsschiene (6) in der oberen Endstellung der Gleitstückbewegung die größere Aussparung (5) und am unteren Ende entsprechend der Endstellung des Gleitstückes ( i) eine größere Aussparung(9) aufweist, wobei die Aussparungen (5, 9) so bemessen sind, daß der Gleitnocken (2) mit seiner vorstehenden Nase eine völlige Schwenkbewegung ausführen kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am vorstehenden Rand (7) der Führungsschiene (6) die der jeweilig gewünschten Höhenstellung des Rolladens oder der Markise entsprechenden Rasten (8) vorgesehen sind, die in der Aufwärtsbewegung des Gleitstückes (i) dem Eingriff der vorspringenden Nase des Gleitnockens (2) dienen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß bei der winkelförmigen Aussparung des Gleitnockens (2) die Winkelstellung der Anschlagflächen der Blattfeder (4) so gehalten ist, daß unter der wechselweisen Einwirkung der Feder (4) auf die Winkelflächen, der Nocken (2) in der Aufwärtsbewegung mit seiner schräg nach unten weisenden Nase an der vorspringenden Kante (7) der Führungsschiene (6) gleitend angedrückt wird, und bei der Abwärtsbewegung diese federnde Anlegung mit schräg nach aufwärts gerichteter Nase des Nockens (2) erfolgt.
DEH6555A 1950-11-05 1950-11-05 Vorrichtung zur beliebigen Hoeheneinstellung an Rolladen, vorzugsweise an markisenartigen Sonnenschutz-Einrichtungen Expired DE837216C (de)

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DE837216C true DE837216C (de) 1952-04-21

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