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DE836990C - Handstueck fuer rotierende zahnaerztliche Werkzeuge - Google Patents

Handstueck fuer rotierende zahnaerztliche Werkzeuge

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Publication number
DE836990C
DE836990C DEL2485A DEL0002485A DE836990C DE 836990 C DE836990 C DE 836990C DE L2485 A DEL2485 A DE L2485A DE L0002485 A DEL0002485 A DE L0002485A DE 836990 C DE836990 C DE 836990C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
sleeve
handpiece
handpiece according
hollow
Prior art date
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Expired
Application number
DEL2485A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1635214U (de
Inventor
Max Lindachere
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL2485A priority Critical patent/DE836990C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836990C publication Critical patent/DE836990C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/14Tool-holders, i.e. operating tool holders, e.g. burr holders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Handstück für rotierende zahnärztliche Werkzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Handstück für rotierende zahnärztliche Werkzeuge, insbesondere Bohrer, Fräser, Polierter, Schleifkörper u. dgl., bei welchen rille im werkzeugseitigen Ende einer Hohlspindel angeordnete Spannhülse durch Längsverschiehen eines Druckstückes radial zusammenpreßbar ist und radial verstellbare Druckkörper durch Keilwirkung die Längsverschiebung des Druckstückes hervorrufen.
  • Bei bekannten Handstücken dieser Art wird das Werkzeug in der Spannhülse dadurch festgespannt, daß man vorn am Handstück zieht und das antriebsseitige Handstückende festhält. Die Spannwirkung kommt dabei dadurch zustande, daß in einem axial angeordneten Stift zwei als Keile Wirkende Kugelgleitbahnen eingearbeitet sind, die beim Auseinanderziehen zwei Kugeln zwangsläufig nach außen gegen die konische Stirnwand eines an der Spannhiilse mittelbar angrei fenden flruckstückes driicken.
  • I)ie Kugelgleitbahnen müssen jedoch bei der bekannten Konstruktion eine sehr flache Steigung haben, da man der Bedienungsperson (Zahnärztin) keine hohen Zugkräfte zumuten darf und außerdem verhütet werden soll, daß die nach außen federnde Spannhülse sich beim Arbeiten mit dem sehr rasch rotierenden Werkzeug lockert. Wenn man dieses unerwünschte Lockern mit einiger Sicherheit vermeiden will, so muß man bei der bekannten Bauweise verhältnismäßig lange Verstellwege zum Spannen und Lösen der Spannhülse in Kauf nehmen.
  • Man kommt dadurch zu Handstücken, die heim Gebrauch eine unerwünscht große Länge haben.
  • Die Erfindung bezweckt, die genannten Nachteile zu vermeiden und ein neues Handstück zu schaffen, das bei besten Laufeigenschaften ein sicheres Spannen erlaubt, ohne daß hierzu seine Einzelteile nennenswerte Axialverschiebungen oder mehrfache Umdrehunhen gegeneinander ausführen müssen.
  • L)as wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß zur Erzeugung der die Spannhülse auf dem Werkzeugschaft festhaltenden Spannkraft eine Feder innerhalb der Hohlspindel gleichachsig mit dieser derart angeordnet ist, daß sie mit einem Ende an einer in die Hohlspindel hineingeführten Gelenkwelle und mit dem anderen Ende an der Hohlwelle derart angreift, daß sie einerseits selbsttätig eine oder mehrere + erhältnismäßig kurze Keil!flächen gegen die radial Ixweglichen Druckkörper in der Festspannrichtung zu bewegen vermag, während sie anderseits durch Verschrauben der Hohlspindel gegenüber der Lagerung der' Gelenkwelle in eine die Druckkörper freigebende Stellung entspannbar ist. Wesentlich ist dabei, daß trotz Einbaus einer Feder, die infolge der Keilwirkung auf die Spamlhiilse eine verhältnismäßig große Spannkraft ausübt, der Gesamtdurehmesser des Handstücks ziemlich klein gehalten werden kann, und daß zum Entlasteii der Spannhülse nur eine kurzhubige Verchiehung des die Federspannung auf die Hülse ubertragenden Federendes erforderlich is,t, wohei die Verschiebung zweckmäßig zwangsläulfig dadurch erfolgt, daß man die l-Iohlspilldel auf einem ( ,ewillde der Lagerbuchse der Gelenkachse um -eniger als einen vollen Gewi udegang (normaler riteigung) versdraubt.
  • Zweckmäßig bildet man die Feder als Druckfeder aus und baut sie zwischen einem antriebseitigen Verschlußglied der Hohlspindel und dem die Keilflächen in Form einer zusammenhängenden Kegelfläche enthaltenden Gelenkwellenende ein. Als I)ruckkörper wählt man, wie dies an sich bekannt ist Kugeln, die man in einem im Längsschnitt keilförmigen Ringspalt anordnet, der von den Stirnseiten des I)ruckstückes und eines am Verschlußglied abgestützten Zwischenstücks gebildet wird.
  • I)ie Erfindung besteht ferner darin, daß die Griffhiilse aus einer Bronze von hoher Festigkeit (mindestens So kg/cm2) hergestellt ist und sowohl die konische als auch die zylindrische Lauffläche für die aus gehärtetem und geschliffenem Edelstahl be-5 stehende Handstückwelle bildet. Diese leiden Metalle ergeben in ihrem Zusammenwirken hervorragende Laufeigenschaften bei geringster Ahnutzung. die noch dazu gemäß einem weiteren Ernndungsgedanken durch einfaches Verschrauben der Griffhülse auf einer zugleich als Verstellmutter für die Spannbewegung der Griffhülse dienenden, die Griffhülse verschließenden Widerlagerhülse ausgeglichen werden kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen .Ausführung,s£orm dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen axialen Längsschnitt durch das Handstück, wobei jedoch für die Querabmessungen, um die Deutlichkeit der Zeichnung zu verbessern, ein größerer Maßstab gewähllt ist als für die 1ängenabmessungen, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. I, Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 in vielfach vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch die Lagerstelle der Übertragungskugeln.
  • In einem Anschlußkopf I ist mittels einer Klemmschraube 2 eine Lagerbuchse 3 festgehalten, welche die Antriebswelle 4 in sich aufnimmt. Auf das obere Ende der Antriebswelle ist eine mit Kiupplungsklauen 50 versehene Kupplungsbuchse 5 aufgeschraubt, die als Widerlager für ein Kugellager 6 dient, das anderseits an dem oberen Ende der Lagerbuchse 3 anliegt. Eine Gegenschraube 7 oder ein anderes Sicherungsmittel sichert die Kupplungsbuchse gegen selbsttätiges Lösen. Die Lagerbuchse 3 ist auf einem Teil ihrer Länge mit; einem Außengewinde 8 versehen, auf das eine Verstellhülse 9 aufgeschraubt ist, deren oberes Ende in einen ringförmigen Ansatz IO am unteren Ende des Anschlußkopfes I hinein ragt. Das obere Ende der Verstellhülse 9 ist gemäß Fig. 2 mit einer halbkreisförmigen Ausnehmung 1 1 versehen, in die ein in dem Anschlußkopf I befestigter Anschlagstift 12 hineinragt, der somit die Verdrehung der Verstellhälse 9 auf eine halbe Umdrehung begrenzt. Eine Kugel I3, die in einer Axiallbohrullg des Anschlußkopfes I geführt ist und unter der Wirkung einer Druckfeder 114 steht, greift mindestens in einer Grenzstellung der Verstellhülse g in eine in dieser vorgesehene Rast 15 und verhindert dadurch ein ungewdlltes Verdrehen der Verstellhülse 9 (Fig. I und 2). Eine Ausdrehung am unteren Ende der Verstellhülse g nimmt ein zweites KugelLager I6 auf, in welchem das untere Ende der Antriebswelle 4 gelagert ist. Das untere Ende der Antriebswelle ist durch ein Kugelgelenk 17 mit eirier Wellenverlängerung 18 verbunden, welche durch einen Querstift 19 mit einer Kuppliungsbuchse 20 auf Drehung verbunden ist. Diese Kupplung ermöglicht jedoch eine axiale Verschiebung der Kiupplungsbuchse 20 gegenüber der Wellenverlängerung I&, indem der Querstift 19 in axiale Längsschlitze 21 am unteren Ende der Kupplungsbuchse greift.
  • Auf das untere Ende 22 der Wellenverlängerung i'8 ist ein Nippel 23 aufgeschraubt und mittels eines Querstiftes 24 gegen ungewolltes Lösen gesichert, dessen oberes Ende als Auflager für eine den Wellenteil 22 umgebende Druckfeder 25 dient, deren oberes Ende sich gegen eine Scheibe 26 abstützt und diese ständig gegen das untere Ende der Kupplungsbuchse 20 andrückt. Das obere Ende der Kupplungsbuchse liegt an der Unterseite des Kugellagers I6 an. Die Kupplungsbuchse 20 ist auf ihrer Außenseite mit einem Befestigungsgewinde 27 versehen, auf welches das mit einem Innengewinde versehene obere Ende der hohlen Handstückwelle 28 aufgeschraubt und mittels einer Gegenmutter 29 gesichert ist. Die aus gehärtetem und vergütetem Stahl bestehende Handstückwelle 28 hat an ihrem unteren Ende eine konische geschtiffene Lauffläche 30 und an ihrem oberen Ende-eine zylindrische, ebenfalls geschliffene Lauffläche 31, mit denen sie in der aus Bronze hoher Festigkeit bestehenden Griffhülse 32 gelagert ist. Das mit einem Innen gewinde versehene obere Ende der Griffhülse 32 ist mit einem Außengewinde 33 der Verstellbuchse g verschraubt und durch eine Sicherungsschraube 34 gegen ungewolltes Lösen gesichert. In die Hohlwelle 28 ist eine als Zwischenstück dienende Hülse 35 eingesetzt, deren obere weite Längsbohrung 36 die Druckfeder 25 und den N\rellenspiegel 23 in sich aufnimmt. Das obere Ende der Zwischenhülse 35 liegt an der Widerlagerseheilx 2f) an, während ihr mit einer hohlkegelförmigen Endfläche 37 versehenes unteres Ende auf einem Kranz von Kugeln 38 aufliegt. Die Kugeln 38 liegen ihrerseits auf der oberen Endfläche 39 einer Iruckhülse 40 auf, deren unteres Ende den auf sie ausgeübten Axialdruck Pl (Fig. 4) auf das obere Ende einer geschlitzten Spannhülse 41 überträgt. I)iese ist in dem unteren Ende der Holhlwelle 28 gelagert und dient zum Festklemmen eines Bohrerschaftes 42 od. dgl. An dem Wellennippel 23 ist ein zapfenförmiger Ansatz 43 angebracht, der das untere Ende der Zwischenhülse 35 durchdringt und mit einer Kegelfläche 44 versehen ist. An dieser Kegeltläche liegen die Kugeln 38 an. Sie läuft in einen Fortsatz 45 aus, der in das Druckstück 40 liineinragt. Die Spitze der Kegelfläche 44 ist gegei die Spitze 46 der Griffhülse 32 gerichtet, die zweckmäßig mit einer Wellendichtung 47 für (teil Bolirerscliaft 42 versehen ist. Da die Kugeln 38 sich in welle zwischen den konvergierenden Flächen 37 unter 39 liegenden keilförmigen Ringspalt 48 (Fig. 4) in radialer Richtung frei bewegen können, werden sie durch die Kegelfläche 44 entweder in den sich nach außen verjüngenden Keilraum 48 hineingedrückt, svolsBi sie die Druckhülse mit einer Kraft Pl P H/li um die Strecke je nach unten l>ewegeii (Fig. 4, strichpunktierte Stellung), oder die Kugeln können in den erweiterten inneren Teil des Keilraums 48 ausweichen, wodurch ihr Axialdruck gegen die Druckliülse 40 aufgehoben und eine die Spannhülse 41 entlastende, nach oben gerichtete Bewegung der Druckhülse ermöglicht wird.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der beschrielienen Spaunvorrichtung ist folgende: Wenn man die Griffhülse 32 und die mit ihr durch die Schraube 34 starr gekuppelte Verstellhülse 9 gegenüber dem festgehaltenen Anschlußkopf I auf dem Gewindeteil 8 der Lagerbuchse 3 so verdreht, daß die \'erstellhülse in Richtung der Spitze 46 (in Fig. 1 also nach unten) bewegt wird, so werden über das Kugellager I6 die Kupplungshülse 20 und die mit ihr verschraubte Hohlwelle 28, aber auch die an der unteren Stirnfläche der Kupplungshülse 20 anliegende Widerlagerscheibe 26 und das Zwischenstück 35 zwangsläufig mit nach unten genommen. Die untere Fläche des Zwischenstücks 35 drückt dabei natürlich auch die Kugeln 38 schräg nach unten. Ferner macht die Spannhülse 4I und das oberhalh von ihr liegende Druckstück 40 die Abwärtsbewegung der sie umschließenden Hohlwelle 28 mit.
  • Nicht beteiligt an der Abwärtsbewegung ist indessen die am oberen Ende der Antriebswelle 4 fest verschraubte und durch die Schraube 7 gesicherte Kupplungshülse 5, ferner die Antriebswelle 4 und die mit dieser durch das Gelenk 7 verbundene Wellenverlängerung t8. Es bleibt also relativ zu den abwärts bewegten Teilen' 32, 9, 20, 28, 26, 35, 38, 40 auch der zapfenförmige Ansatz 43 der Wellenverlängerung I8 mit seiner Kegelfläche 44 und dem Fortsatz 45 stehen, während die oben auf dem stehenbleibenden Nippel 23 angreifende Feder 25 in dem Maße ihre Vorspannung erhöht, wie die Widerlagerscheibe 26 sich abwärts bewegt.
  • Das Stehenbleiben der Kegelfläche 44 relativ zu der Al>wärtsbewegung des Zwischenstücks 35 ist in Fig. 4 so dargestellt, als ob die Kegelfläche sich bei stillstehendem Zwischenstück 35 aus der strichpunktiert gezeichneten unteren Stellung 44a in ihre obere Stellung bewegt hätte, die mit ausgezogenen Linien dargestellt ist.
  • In der Stellung 440 sind die Kugeln 38 in die Stellung 38« im äußeren engen Teil des keilförmiger Raumes 48 hlineingedrängt, wobei das Druckstück 40 seine untere Lage einnimmt. Hierbei befinden sich die beiden Flächen 39 und 49 in den Stellungen 39ª bzw. ga, und die Spannhülse oder Spannzange 41 umfaßt unter vollständiger Ausschaltung des Zwischenraumes e fest den Bohrerschaft 42.
  • Geht aber nun die Kegelfläche 44 relativ zur Unterfläche 37 des Zwischenstücks 35 nach oben, was nach dem oben Gesagten dann geschieht, wenn Verstellhülse g und Griffhülse 32 nach unten geschraubt werden, so haben die Kugeln 38 die Möglichkeit, der nach oben ausweichenden IKegelfläche 44 nach innen zu folgen, und zwar dadurch, daß die Spannzange 4I sich infolge ihrer Eigenfederung um den Betrag e (z. B. 1/20 mm) aufzuweiten versucht und dabei das Druckstück 40 derart nach oben schiebt, daß es in die in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien eingezeichnete Stellung gelangt.
  • Es kann sich also beim Abwärtsschrauben, der Griffhülse 32 die Spannhülse 41 entspannen und den Bohrerschaft 42 freigeben.
  • Schraubt man umgekehrt, während die Kugeln 38 ihre mit ausgezogenen Linien eingezeichnete Stellung einnehmen und die Spannhülse 41 entspannt ist, z. B. nach dem Einstecken eines neuen Bohrers 42, die Griffhülse 32 nach oben in Fig. I, SO tritt die im folgenden zu erläuternde Wirkung ein.
  • Die Griffhülse 32 nimmt die mit ihr durch die Schraube 34 gekuppelte Verstelilhülse g relativ zum Anschlußkopf I und zum Gewinde 8 der Lagerbuchse 3 mit nach oben. Die aufwärts gehende Verstellhülse g ermöglicht auch die Aufwärtsbewegung des Kugellagers I6, der daran anliegenden Kupplungshülse 20 und der Widerlagerscheibe 26 unter dem Einfluß der bei der Abwärtsbewegung dieser Teile gespannten Feder 25. Die KuppLungshiilse 20 zieht ihrerseits auch die mit ihr fest verschraubte Hohlwelle 28 aufwärts, deren unteres Ende die in ihr befindliche Spannhülse 41 nach oben mitnimmt.
  • Diese drückt mit ihrem oberen Ende auf das Druckstück 40, das über die Kugeln 38 den Druck an die sich nicht mithewegende Kegelfläche 44 und auf die Unterseite des Zwischenstücks 35 weitergibt. Dabei geht das Zwischenstück 35 nach oben, und die Kugeln 38 werden, weil das an der Wider- lagerscheibe 26 anliegende Zwischenstück 35 nicht nach oben ausweichen kann, von dem stehenbleibenden Kegel 44 in dem keilförmigen Raum 48 nach außen gedrängt. Sie gelangen dabei in die Stellung 380 und verhindern die Aufwärtsbewegung des Druckstückes 40, so daß dieses seine untere Lage 390, 49a einnimmt. Hierdurch werden die Spannsegmente der Spannhülse 41 nach innen gedrängt und spannen nach Ühenwinden des geringen Spieles e den Bohrer 42 fest. Die kraft für dieses Spannen wird hierbei allein durch die Feder 25 aufgebracht, indem sie einerseits die Gelenkwelle 23, 22, i8 mit dem Kegel 44 nach unten und anderseits die mit der Gelenkwelle rotierenden Teile 26, 20, 28, 41, 40, 38, 35 nach oben drückt, um durch den Kegel 44 die Kugeln 38 in zudem keil'förmigen Ringspalt 48 radial nach außen zu drängen und die Spannhülse 41 mit großer Kraft zu schließen.
  • Dabei benötigt man zum Spannen nur einen sehr kleinen Verstellweg der Griffhülse 32, der z. B. durch den Stift 12 auf eine halbe Umdrehung der Griffhülse 32 begrenzt werden kann und nach dem Spannen der Spannhülse 4I auch noch dazu ausreicht, die Verstellhülse 9 so weit vom Kugellager z6 abzuheben, daß das Gelenk I7 der Antriebswelle sich mit ausreichendem Spiel nach allen Seiten bewegen kann. Bei einem Ausführungsbeispiel beträgt der Hub H der Feder 25 nur etwa 0,6 mm., der Hub Ji (in Fig. 4) etwa o, mm und das Spiel e = 0,05 mm. Es ist verständlich, daß bei dieser Übersetzung der Wege o,6: 0,2: o,o5 die Feder 25 selbst bei relativ kleiner Vorspannung auf die Spannhülse eine sehr große radiale Spannkraft P2 ausüben kann.
  • Das Nachstellen der Griffhülse 32 bei einer Abnutzung der konischen Lauffläche 30 ist ebenfalls sehr einfach. Man muß dazu nur die Sicherungsschraube 34 lösen und kann dann die Griffhülse 32 auf dem Außengewinde 33 der Verstellhülse g nach oben verschrauben, so daß die Lauffläche 30 wieder satt an den Konus der Handstückwelle 28 angedrückt wird. Dann wird die Griffhüllse 32 in der neuen Stellung durch Anziehen der Sicherungsschraube 34 wieder gesichert. Diese Nachstellung ist wesentlich einfacher als bei den bisher bekannten Handstücken, bei denen das Handstück zum Zwecke des Nachstellens der Handstückwelle zerlegt werden muß, so daß man den richtigen Laufsitz der Welle erst nach dem Zusammenbau des Handstücks beurteilen kann. Man ist daher meist zu einer mehrfachen Berichtigung der Nachstellung genötigt. Wird im Betrieb die axiale Führung der Antriebswelle locker, so genügt ein Nachziehen der Kuppplungsmuffe 5 auf dem Endgewinde des Wellenteils 4, um alle Wellenteile wieder unter die straffende Wirkung der Feder 25 zu stellen und zur festen Anlage an die Verstellhülse g zu bringen.
  • P A T L N TA NS P il C u. ii E.
  • I. Handstück für rotierende zahnärztliche Werkzeuge mit einer im werkzeugseitigen Ende einer Hohlspindel angeordneten Spannhülse, die durch Längsverschieben eines Druckstückes auf dem vorzugsweise zylindrischen Schaft des Werkzeugs radial zusammenpreßbar ist, wobei radial verstellbare Druckkörper durch Keilwirkung die Längsverschiebung des Druckstückes hervorrufen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der die Spannhülse (4I) auf dem Werkzeugschaft (42) festhaltenden Spannkraft eine Feder (25) innerhalb der Hohlspindel (28) gleichachsig mit dieser (28) derart angeordnet ist, daß sie mit einem Ende (23) an einer in die Hohlspindel (28) hineingeführten Gelenkwelle (4, I8, 22, 23) und mit dem anderen Ende an der Hohlwelle (26, 20, 28) derart angreift, daß sie einerseits selbsttätig eine oder mehrere verhältnismäßig kurze ,Keilflächen (44) gegen die radial beweglichen Druckkörper (38) in der Festspannrichtung zu bewegen vermag, während sie anderseits durch Verschrauben der Hohlspindel (28, 32, 9) gegenüber der Lagerung (I, 9, 6, I6) der Gelenkwelle (4, I8, 22, 23) in eine die Druckkörper (38) freigebende Stellung entspannbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Handstück nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die als Druckfeder ausgebildete Feder(25) zwischen dem antriebseitigen Verschlußglied (20) der Hohl spindel (28) und dem die Keilflächen in Form einer zusammenhängenden Kegelfläche (44) enthaltenden Gelenkwellenende (23) eingebaut ist.
    3. Handstück nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkörper (38) als Kugeln in einen keilförmigen Ringspalt (48) zwischen dem Druckstück (40) und einem sich am Verschlußglied (20) abstützenden Zwischenstück (35) angeordnet sind.
    4. Handstück nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise mit einer Gegenmutter (29) gesicherte Verschlußglied (20) mit seinem der Feder (25) abgewandten Stirnende an einem Druckkugellager (I6) anliegt, welches in einer auf einer Lagerbuchse (3) der Gelenkwelle (4) verschraubbaren Verstellhülse (g) angeordnet ist.
    5. Handstück nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellhülse (g) mit einer die Hohlwelle umschließenden Griffhülse (32) nachstellbar (Schraube 34) verbunden ist.
    6. Handstück nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (28) aus hochwertigem, gehärtetem und geschliffenem Edelstahl, vorzugsweise Mn-Stahl, und die Griffhülse aus einer Bronze hoher Festigkeit, vorzugsweisenicht weniger als 80kg/cm2, besteht.
    7. Handstück nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verstellung der Griffhülse (3i2) durch das Außengewinde (8) einer im Anschlußkopf (Ii) des Handstücks befestigten Lagerbuchse (3) der Antriebswelle (4) bewirkt wird, indem auf der Lagerbuchse (3) eine mit der Griffhülse (32) starr verbufidene Verstellhülse (g) verschraubbar gelagert ist.
    8. Handstück nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehbarkeit der \'erstellhülse (g) gegenüber dem Anschlußkopf (I) durch Anschläge (II, I2) auf einen Teil einer Umdrehung begrenzt ist.
    9. Handstück nach Anspruch I bis &, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehbewegung der Verstellhülse (9) gegenüber dem Anschlußkopf (1) begrenzenden Anschläge aus einer axialen Ausnehmung (I I) in der Stirnfläche des einen Teils (9) und einem Stift (12) bestehen, der vom anderen Teil (i) her in die .\usnehmung hineinragt.
    10. Handstück nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Widerlager für die Kugeln (38) der Spannvorrichtung aus einer in die hohle Handstückwelle (28) hineinragenden und mit dieser verschraubten Hülse (20) besteht, die mit einem sie durchdringenden Teil (128) der Antriebswelle auf l)rehung starr verl)unden, aber gegenüber dem genannten Wellenteil in axialer Richtung frei verschiebbar ist.
    11. Handstück nach Anspruch 1 bis I0, dadurch gekennzeichnet, daß der am Anschlußende der Antriebswelle (4) vorgesehene Bund aus einer mit Kupplungsmitteln (50) versehenen Buchse (5) besteht, die auf das Wellenende aufgeschraubt ist und dadurch gestattet, die Länge des in das Handstück hineinragenden Wellenabschnittes einzustellen.
    12. Handstück nach Anspruch I bis II, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager für die Spannkugeln (38) aus zwei in der hohlen Handstückwelle (28) gleichachsig angeordneten und die Teile (I8, 22, 23, 43, 44) der Antriebswelle gleichachsig umgebenden Hülsen (20, 35) besteht, von denen die eine (20) mit der Handstückwelle (28) fest verbunden und mit der Antriebswelle auf Drehung gekuppelt ist, während die andere (35) zwischen dem in die Hohlwelle (28) hineinragenden Ende der erstgenannten Hülse (20) und den Spannkugeln (38) frei beweglich angeordnet ist.
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