DE836532C - Mischstrahler - Google Patents
MischstrahlerInfo
- Publication number
- DE836532C DE836532C DEP2714K DEP0002714K DE836532C DE 836532 C DE836532 C DE 836532C DE P2714 K DEP2714 K DE P2714K DE P0002714 K DEP0002714 K DE P0002714K DE 836532 C DE836532 C DE 836532C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reflector
- radiator
- light emitter
- base
- mixed light
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 14
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- VNNRSPGTAMTISX-UHFFFAOYSA-N chromium nickel Chemical compound [Cr].[Ni] VNNRSPGTAMTISX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010453 quartz Substances 0.000 description 1
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N5/00—Radiation therapy
- A61N5/06—Radiation therapy using light
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Radiology & Medical Imaging (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Radiation-Therapy Devices (AREA)
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
- Mischstrahler I)ie vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem neuartigen Mischstrahlungserzeuger, der aus einer baulichen Einheit besteht und bequem in eine Glühlampenfassung eingesetzt werden kann. Der Kombinationsstrahler besteht aus einem Glühlampensockel mit anschließendem Reflektor, in welchem sich zweckmäßig gehaltert eine Quecksilberhoch-oder -höchstdruckdampfentladungsröhre aus Ouarz o(ler aiiderem ultraviolettdurchlässigem Material sowie ein tlazu iii Serie geschalteter, offen an Luft strahlender Heizkörper befindet. Man erhält damit eine aus dem Reflektor austretende gerichtete physiologisch besonders wirksame Kombinationsstrahlung, wobei die der Quecksilberdampfiampe gegenüber der Sonnenstrahlung fehlende Ultrarot-und Rotstrahlung seitens des vorzugsweise mit etwa Soo bis 12000 C strahlenden Vorschaltwiderstandes ergänzt wird. Eine solche Strablerkombination ist zweckmäßiger als eine Kombination, bestehend aus Ultraviolettstrahler und Glühlampe, weil diese verhältnismäßig zuviel sichtbares Licht und zuwenig Wärme erzeugt, während die Kombination Quarzlaml)e- Heizkörper eine zweckentsprechendere Verteilung Ultraviolett-sichtbares Licht-Wärme ergilt. Durch passende Bemessung der Spannungsabfälle an beiden Strahlern kann man eine wirkliche physiologisch sehr wirksame Strahlung erzeugen, durch welche z. B. ein Patient nicht nur gerötet, sondern pigmentiert wird. Vorzugsweise werden die beiden Strahler nicht, wie zunächst als zweckmäßig empfunden, parallel zur Achse des Reflektors in ihm untergebracht, sondern senkrecht dazu. Auf diese Weise tritt bereits fast die Hälfte der Strahlung ohne Verluste aus dem Reflektor aus, während bei zur Reflektorachse paralleler Anordnung der Strahler fast die gesamte Strahlung erst nach Reflektion im Reflektor nach außen gelangt, womit etwa 20°/o Strahlungsverlust verbunden ist.
- In der schematischen Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung der Erfindung dargestellt.
- I bedeutet einen Glühlampensockel, an welchem sich oben eine Feder 2 befinden kann, um den Reflektor (der z. B. einen ellipsenförmigen Querschnitt senkrecht zu seiner Achse haben oder auch z. B. zylinderteilförmig od. dgl. langgestreckt ausgeführt sein kann) nach Belieben mehr oder weniger tief in eine Fassung eindrehen zu können, um evtl. eine Breit- oder Hochstrahlung zu erhalten. Auf den durch einen Isolierring 3 vom Sockel I getrennten Sockelfortsatz 4 ist der eigentliche Reflektor 5 aufgekittet, angelötet oder gleich mit angesetzt. Im Innern des Reflektors befindet sich eingekittet die Haltevorrichtung 6 für die beiden Strahler 7 (Wärmestrahler) und 8 (Licht- und Ultraviolettstrahler). Die Haltevorrichtung besteht z. B. aus einem Körper aus Keramik, Kunstharz, Glas od. dgl., welche zweckmäßigerweise zwei Durchbohrungen für die Stromzuführungen besitzt. Diese können auch innerhalb des Hältekörpers bis an die Strahler geführt werden. Der Haltekörper ist auf der den Strahlern zugewandten Seite gegebenenfalls noch verspiegelt. Der Heizkörper 7 besteht zweckmäßigerweise aus einem Chromnickeldraht oder -I>and bei Aufwicklung auf einen Stab aus keramischer Masse. Gegebenenfalls ist ein Teil des Widerstandes durch eine Schaltvorrichtung abschaltbar (I3imetallschalter), dessen Bimetallstreifen sich zweckmäßigerweise durch die innerhalb des Reflektors entwickelnde Wärme kurz vor dem Einbrennen des Ultraviolettstrahlers so weit krümmt, daß der Schalter geschlossen und damit ein Teil des Widerstandes kurzgeschlossen wird. Die Entladungsröhre enthält zweckmäßigerweise feste aktivierte entladungsgeheizte Elektroden, ein Zwldgas und im lletriel) derartig untersättigten Quecksilberdampf, daß die Restspannung für den Wärmestrahler eine zu der Intensität des Ultraviolettstrahlers passende Wärmeentwicklung des Ultrarotstrahlers ermöglicht. Der Ultraviolettstrahler besitzt hier längs der Röhre einen Zündstreifen, der die Zündung und den Betrieb der Röhre erleichtert. Natürlich können auch im Innern der Ultraviolettstrahler Zündelektroden vorgesehen sein. Beide Strahler sind in vorteilhafter Weise vermittels Schneidkontakte IO an gabelförmigen Verlängerungen des Haltekörpers 6 leicht auswechselbar befestigt. In vorliegendem Fall handelt es sich um kleinere Strahler einheiten, für größere Strahlereinheiten können statt der dargestellten langgestreckten Strahler auch z. B. U-förmige Strahler verwendet werden. Statt die beiden Strahler innerhalb des Reflektors untereinander, wie gezeichnet, anzuordnen, können sie auch nebeneinander angeordnet sein. Gegebenenfalls befindet sich auf der inneren Reflektor- und Haltekörperwandung noch ein Belag von Fluoreszenzstoff, der einen Teil der an sich unerwünschten Strahlung der Quecksilberresonanzlinie 2537 A in eine solche Strahlung verwandelt, welche der Entladungsröhre fehlt und eine zweckentsprechende Ergänzung ihrer Strahlung ermöglicht. Um den aus dem Reflektor austretenden Strahlenkegel od. dgl. hinsichtlich seiner Breite verändern zu können, sei noch empfohlen, den Haltekörper 6 nicht fest in den Reflektor einzukitten, sondern z. B. mit einem Schraubgewinde zu versehen, der in eine Schraubfassung innerhalb des Reflektors hineinpaßt. Durch mehr oder weniger tiefes Hineinschrauben des Haltekörpers nebst den Strahlern kann man eine von Fall zu Fall verschieden erwünschte Kon'zentration der Strahlung erzielen. Dies läßt sich auch z. B. durch eine den Haltekörper und den Reflektor verbindende Steckervorrichtung erreichen. Auch können zur Erzielung des gleichen Effektes die beiden Strahler auf den Gabeln des Haltekörpers verschiebbar angeordnet sein. Da der Strahler oftmals in feststehende Fassungen eingesetzt werden muß, sei empfohlen, zwischen Sockel und Reflektor (diese Neuerung gilt auch für andere ähnliche Mischlichtstrahlerkombinationen) noch ein Kugel-oder Schwenkgelenk vorzusehen, um den Reflektor trotz feststehender Fassung leicht in eine gewünschte Strahlungsrichtung einschwenken zu können.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Misc'hstrahler, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kombination einer vor allem langgestreckten Quecksi Iberdampfentladungsröhre nebst eines oder mehreren in Serie geschalteten, zweckmäßigerweise mit etwa 800 bis I2000 C offen an Luft betriebenen Heizkörpers (z. B.Chromnickeldraht oder -band, auf keramischem Stab aufgewickelt) innerhalb eines Reflektors senkrecht zu einer Achse untergebracht ist, welche an einer Haltevorrichtung innerhalb des Reflektors, gegebenenfalls verschiebbar, befestigt sind, die fest oder längs der Reflektorachse verschiebbar in dem Reflektor untergebracht ist, der mit einem Sockel versehen ist, um die so erzielte bauliche Einheit leicht in eine Lampenfassung einsetzen zu können.
- 2. Mischstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Reflektors und der gegebenenfalls noch verspiegelte Haltekörper mit Fluoreszenzstoff überzogen ist.
- 3. Mischlichtstrahler nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sockel kontaktplatte z. B. eine Spiralfeder angebracht ist, um den Strahler verschieden tief in eine Fassung eindrehen zu können.
- 4. Mischlichtstrahler nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein z. B. durch die sich im Reflektor entwickelnde Wärme entsprechenden Bimetallrelais vorgesehen ist, welches z. B. kurz vor dem Einbrennen der Entladungsröhre einen Teil des Heizkörpers kurzschließt.
- 5. Mischlichtstrahler nach Anspruch I bis 4, <ladurch gekennzeichnet, daß die beiden Strahler an dem Haltekörper vermittels an ihm evtl. verschiebbar angebrachter Schneidkontakte gehaltert werden.
- 6. Mischlichtstrahler nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen Sockel und Reflektor noch ein Kugel- bzw.Schneidgelenk befindet, um den Reflektor bei Einsetzen des Sockels in eine feststehende Fassung beliebig schwenken zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP2714K DE836532C (de) | 1949-04-27 | 1949-04-27 | Mischstrahler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP2714K DE836532C (de) | 1949-04-27 | 1949-04-27 | Mischstrahler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE836532C true DE836532C (de) | 1952-04-15 |
Family
ID=7358208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP2714K Expired DE836532C (de) | 1949-04-27 | 1949-04-27 | Mischstrahler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE836532C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4321506A (en) * | 1978-12-22 | 1982-03-23 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Discharge lamp and lighting equipment |
| WO2006122782A1 (en) * | 2005-05-17 | 2006-11-23 | Chorisis S.R.L. | N-(2-hydroxyalkanoyl) -n,n'-dialkylureas and a process for their preparation |
-
1949
- 1949-04-27 DE DEP2714K patent/DE836532C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4321506A (en) * | 1978-12-22 | 1982-03-23 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Discharge lamp and lighting equipment |
| WO2006122782A1 (en) * | 2005-05-17 | 2006-11-23 | Chorisis S.R.L. | N-(2-hydroxyalkanoyl) -n,n'-dialkylureas and a process for their preparation |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3037706C2 (de) | Kerzenartige Beleuchtungslampe | |
| DE836532C (de) | Mischstrahler | |
| DE3810383A1 (de) | Elektrische kocheinheit und damit versehenes elektrisches kochgeraet | |
| DE3334654A1 (de) | Leuchtstofflampe | |
| DE1084836B (de) | Gluehlampe fuer Blinklicht, vorzugsweise als Kerzenlampe | |
| DE561922C (de) | Leuchte mit im Innern eines Behaelters mit rueckstrahlenden Waenden angeordneter Lichtquelle und entfernt liegenden Lichtaustrittsstellen | |
| DE69205228T2 (de) | Hochdrucknatriumlampe. | |
| DE3513363C2 (de) | ||
| AT139286B (de) | Doppelwandige elektrische Leuchtröhre. | |
| DE4314744A1 (de) | Kompakte Leuchtstofflampe | |
| DE1838221U (de) | Filmlampe. | |
| AT154086B (de) | Elektrische Glühlampe mit Leuchtkörper aus hochschmelzenden Metallen oder Metallverbindungen. | |
| DE115296C (de) | ||
| DE807520C (de) | Leuchtkoerper fuer Gluehlampen | |
| AT131764B (de) | Elektrische Lampe. | |
| DE628148C (de) | Elektrische Projektionsgluehlampe, insbesondere fuer kinematographische Zwecke | |
| AT111974B (de) | Elektrische Glühlampe. | |
| AT115422B (de) | Elektrische Glühlampe mit zwei oder mehr Glühfäden. | |
| DE813178C (de) | Betriebsanlage fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere elektrische Leuchte fuer roehrenfoermige Leuchtstofflampen | |
| DE1237465B (de) | Elektrischer Infrarotstrahler | |
| DE9453C (de) | Neuerungen in der Erzeugung von elektrischem Licht | |
| AT98161B (de) | Elektrische Glühlampe. | |
| AT158184B (de) | Elektrische Hochdruckmetalldampfröhre. | |
| DE908041C (de) | Glimmzuender zur Zuendung von elektrischen Gas- oder Dampfentladungslampen | |
| DE628032C (de) | Gasgefuellte Dampfentladungslampe |