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DE836449C - Schlittschuh oder aehnliches an einem Schuh zu befestigendes Geraet mit unterhalb der Sohlen- bzw. Absatzplatte vorgesehenen verschiebbaren Befestigungsklammern - Google Patents

Schlittschuh oder aehnliches an einem Schuh zu befestigendes Geraet mit unterhalb der Sohlen- bzw. Absatzplatte vorgesehenen verschiebbaren Befestigungsklammern

Info

Publication number
DE836449C
DE836449C DED8168A DED0008168A DE836449C DE 836449 C DE836449 C DE 836449C DE D8168 A DED8168 A DE D8168A DE D0008168 A DED0008168 A DE D0008168A DE 836449 C DE836449 C DE 836449C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
guide
shoe
heel plate
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED8168A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dornseif
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUDORA WERK HUGO DORNSEIF
Original Assignee
HUDORA WERK HUGO DORNSEIF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUDORA WERK HUGO DORNSEIF filed Critical HUDORA WERK HUGO DORNSEIF
Priority to DED8168A priority Critical patent/DE836449C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836449C publication Critical patent/DE836449C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/04Skates fastened by means of clamps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schlittschuh oder ähnliches an einem Schuh zu befestigendes Gerät mit unterhalb der Sohlen- bzw. Absatzplatte vorgesehenen verschiebbaren Befestigungsklammern Die Erfindung bezieht sich auf Schlittschuhe, Rollschuhe od. (Igl. an Schuhsohlen anzuklammernde Geräte. 1? s sind verstellbare Schuhklammern l)ekaiint, deren Führungen aus dem Material der Sohlen- und :11)satzplatte geschnitten und heraussind. Solche Führungen ergeben viele I?cke» und 1?inbuchtunf;en, in denen sich Schnee, Eis oder Wasser festsetzt. Da sich diese Stellen schlecht reinigen lassen, bildet sich leicht Rost, was zu einer Beeinträchtigung und vorzeitiger Zersthrung der Geräte führt. :Ulan hat versucht, die Klammerführung bei Schlittschuhen durch besonders geformte Plattniete herzustellen., die von unten in die Platten eingenietet werden. Diese Klammerführung gibt dein Schlittschuh jedoch ein 'sperriges Aussehen und vermindert den Verkaufswert. Auch ist bei dieser Ausführung keine sichere Anklammerung des Schuhes gewährleistet, da die parallel geführten Klammern die Sohlen und Absätze nicht auf die Platten drücken. Ferner hat man Sohlen- und Absatzplatte einstüc'kig mit der Klammerführung im Gesenk geschmiedet, was aber mit Schwierigkeiten und hohen Fertigungs- bzw. Werkzeugkosten verbunden ist.
  • Die Erfindung hilft diesen Mängeln ab, indem ,die Führung für jede einzelne Klammer oder zweckmäßig für jedes gegenläufig bewegte Klammernpaar aus einem einstückigen, von der Sohlenplatte getrennt erzeugten Bauteil gebildet ist. Das Bauteil erstreckt sich nahezu über die ganze Breite der Sohlen- bzw. Absatzplatte und kann vorzugsweise im Gesenk geschmiedet sein. Auf diese Weise ist eine einwandfreie Klammerführung, verbunden mit einer wesentlichen Verbilligung gegenüber der mit den Sohlenplatten einstückigen Ausführung erreicht, da die Sohlen- oder Absatzplatten in einem Arbeitsgang durch fortlaufendes Ausstanzen aus einem Blechstreifen hergestellt werden. Da die Klammerführung sich über die ganze Breite der Platten erstreckt und mit langen, angeschmiedeten Führungsleisten ausgerüstet ist, wird ein Höchstmaß an Führung für die Klammern erzielt.
  • Die neue Klammerführung hat weiterhin den Vorteil, daß sie von der Mitte aus nach außen zu ansteigt, so daß die Klammeraufbiegung in Höhe der Sohlenplatte steht. Durch die ansteigende Anordnung der Klammern werden die Sohlen nicht nur in ihrer Querrichtung festgehalten, sondern auch zusätzlich nach unten auf die Platten gedrückt. In der Mitte der Klammerführung ist eine Aussparung vorgesehen, die zum Eingriff und zur allseitigen Abstützung der auf Knickung beanspruchten Laufstützen dient. Vorzugsweise können die Aussparungen die Klammerführungen teilweise durchgreifen und zum Durchgriff von Nietzapfen dienen, die mit entsprechenden Löchern der Platten vernietet werden. Die Klammerführung ist durch Punktschweißen oder Nieten an den Schlittschuhplatten ,dicht anliegend befestigt. Die Oberflächen der Schlittschuhplatten sind bei dieser Ausführung vollständig glatt wie bei Kunstlaufschlittschuhen. Hierdurch können sie leicht gereinigt werden, was zu einer längeren Lebensdauer beiträgt.
  • Der Zusammenbau der Schlittschuhe kann vorteilhaft wie folgt geschehen: Nach Ausstanzen der Sohlen oder Absatzplatten werden die im Gesenk geschmiedeten Klammerführungen an diesen befestigt. Hiernach werden die Laufstützen des Schlittschuhlaufes in die dazu vorgesehenen Aussparungen in der Mitte der Klammerführungen hineingepreßt und mit diesen verlötet oder mit den Platten vernietet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispielesdargestellt, und zwar zeigt Fig. i die vordere Laufstütze eines Schlittschuhes mit der Sohlenplatte und einer daran befestigten Klammerführung in Ansicht und ,Fig. 2 einen Schnitt durch die Laufstütze nach der Linie II-II der Fig. i.
  • Der Lauf 3 des Schlittschuhes .ist mit Stützen 4 ausgerüstet, die zur Aufnahme der Sohlen- und Absatzplatten 5 dienen. Die Verbindung kann durch Nieten, Löten oder Schweißen erfolgen. An der Unterseite der Platten 5 ist eine in Höhe der Laufstützen 4 sich über die ganze Breite der Platten 5 erstreckende Klammerführung 6 angebracht. Diese im Gesenk geschmiedete Klammerführung 6 ist mit Führungswarzen oder -leisten 7 versehen, die zur Aufnahme von an den Enden winklig abgebogenen Klammern dienen. Damit die Klammern die Schuhe fest auf die Sohlen- bzw. Absatzplatten 5 drücken, sind sie in den Führungen 6 geneigt gelagert. Die Klammerführungen 6 sind so ausgebildet, daß die Gleitbahn 8 für die Klammern von der Mitte aus, also von den Laufstützen 4 aus, nach den seitlichen Rändern der Platten 5 nach oben ansteigen.
  • In der Mitte der Klammerführungen 6 ist eine Aussparung 9 zur Aufnahme der Laufstützen 4 eingelassen, in die diese mit Preßsitz hineingeführt werden. Nach dem Ausführungsbeispiel durchbrechen die Aussparungen 9 die Klammerführungen 6 teilweise, wodurch ein Durchgang für die am Kopf der Laufstützen 4 angebrachten Nietzapfen io geschaffen ist, die in entsprechenden Löchern i i der Platten 5 vernietet werden.
  • Wie schon erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung . und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte z. B. die Laufstütze stumpf mit der Klammerführung verschweißt, und alsdann könnten auf der Oberseite der Klammerführungen die Sohlen- oder Absatzplatten befestigt werden. Auch kann die Klammerführung statt im Gesenk geschmiedet in Temperguß ausgeführt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPROCI(E: i. Schlittschuh oder ähnliches an einem Schuh zu befestigendes Gerät, bei dem unterhalb der Sohlen- bzw. Absatzplatte Führungen für paarweise gegenläufig verschiebbare Klammern vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (6) für jede Klammer oder zweckmäßig für ein Klammernpaar von einem einstückigen, von der Sohlenplatte (5) getrennt erzeugten, vorzugsweise im Gesenk geschmiedeten Bauteil gebildet ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sich nahezu über die ganze Breite der Sohlen- bzw. Absatzplatte (5) erstreckende Klammerführung (6) von der Mitte nach außen zu ansteigt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammerführung (6) in der Mitte mit einer Aussparung (9) zum Eingriff der Laufstütze (4) versehen ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (9) die Klammerführung (6) wenigstens teilweise nach oben durchbricht.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Gerätes nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für sich fertiggestellte Klammerführung (6 bis 9) mit der fertigen Sohlen- oder Absatzplatte (5) verbunden und dann der Schlittschuhlauf (3) mit seinen Stützen (4) in die zu deren Aufnahme bestimmten Aussparungen (9) der Klammerführungen mit festem Sitz hineingedrückt und hierauf ebenfalls mit den Platten verbunden wird.
DED8168A 1951-03-11 1951-03-11 Schlittschuh oder aehnliches an einem Schuh zu befestigendes Geraet mit unterhalb der Sohlen- bzw. Absatzplatte vorgesehenen verschiebbaren Befestigungsklammern Expired DE836449C (de)

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Publications (1)

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DE836449C true DE836449C (de) 1952-04-15

Family

ID=7032466

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DED8168A Expired DE836449C (de) 1951-03-11 1951-03-11 Schlittschuh oder aehnliches an einem Schuh zu befestigendes Geraet mit unterhalb der Sohlen- bzw. Absatzplatte vorgesehenen verschiebbaren Befestigungsklammern

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