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DE836414C - Einrichtung zum Reinigen und Sortieren von Koernergut - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen und Sortieren von Koernergut

Info

Publication number
DE836414C
DE836414C DEK9669A DEK0009669A DE836414C DE 836414 C DE836414 C DE 836414C DE K9669 A DEK9669 A DE K9669A DE K0009669 A DEK0009669 A DE K0009669A DE 836414 C DE836414 C DE 836414C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
grain
sorting
air flow
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK9669A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KALKER TRIEURFABRIK FABR
Original Assignee
KALKER TRIEURFABRIK FABR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KALKER TRIEURFABRIK FABR filed Critical KALKER TRIEURFABRIK FABR
Priority to DEK9669A priority Critical patent/DE836414C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836414C publication Critical patent/DE836414C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers
    • B68G3/12Sorting of bed feathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Reinigen und Sortieren von Körnergut Die Erfindung betrifft die Reinigung und Sortierung von Körnergut, z. B. Getreide. Das Ziel ist, unter Mitverwendung bekannter Sicht- und Sortiermaschinen, wie sie insbesondere unter der warenzei,clieiireclitli(-'h geschützten lIezeichnung Vibraklon im Handel sind, ohne erheblichen apparativen Mehraufwand das aus (lern Siebwerk tretende Körnergut einer zusätzlichen Sortierung nach der Schwere zu unterwerfen. Die erwähnten bekannten Geräte bestehen ans einem Aspirateur mit Siebwerk, das in einem im wesentlichen seitlich geschlossenen, in vibrierende Bewegung versetzten und von einem Luftstrom durchflossenen Kasten untergebracht ist, dein ein Flieblraftstaubabscheider nachgeschaltet ist, z. B. ein solcher, wie er unter der warenzeichenrechtlich geschützten Bezeichnung Zentriklon bekannt ist.
  • . Erfindungsgemäß wird nun die Abluft des Fliehkraftstaubabscheiders durch den aus dem Siebkasten austretenden Körnerstrom geleitet, um diesen einer zusätzlichen Schweresortierung zu unterwerfen. je leichter die Körner sind, um so weiter werden sie von dem in den Körnerstrom eintretenden Druckluftstrom getragen und fallen dann in entspreclhende Aufnahmebehälter. Dadurch, #daß also der aus dem Fliehkraftstaubabscheider austretende Luftstrom noch einmal für die genannte Nachsortierung ausgenutzt wird, gelingt es, das aus dem Siebwerk tretende vorgereinigte Körnergut in fein abstimmbarer Weise in Sorten zu unterteilen, die nur ihrer Schwere nach voneinander unterschieden sind, also bei Getreide z. B. auch diejenigen tauben oder nicht vollgewichtigen Körner auszuscheiden, die sich der einfachen Saugluftreinigung, wie sie im Aspirateur und Siebwerk vor sich geht, entzogen haben. Man hat dadurch den 'Vorteil, daß man von der Einstellung und Regulierung des Luftstroms im Vibraklon auch bei wechselnder Zusammensetzung des, Aufgabegutes in gewissen Grenzen frei ist und daß dadurch, daß der anfallende gesiebte Körnerstrom nochmals einer Druckwindeinwirkung, also einer Art \Vindfege, unterworfen wird, trotzdem in allen Fällen eine einwandfreie Feinsortierung auch nach der Schwere erreicht wird. Gleichzeitig werden natürlich alle leichten Teile, die etwa von dem Saugwind nicht erfaßt worden sind, noch restlos ausgeschieden.
  • Die Anordnung kann z. B. so getroffen werden, daß am Körnerauslauf des Siebkastens seitlich die Druckluftleitung aus dem Fliehkraftstaubabscheider mündet und, daß mehrere, in Richtung dieses Druckluftstroms hintereinanderliegende Aufnahmetrichter für die verschiedenen schweren Körnersorten aufgestellt sind. Weiter kann der über die Aufnahmetrichter geleitete Luftstrom im Kreislauf zur Eintrittsseite des Siebkastens zurückgeleitet werden, wodurch eine Kraftersparnis entsteht. Die Regelung der Schweresor'tiereinrichtung kann durch eingebaute Klappen zur Drosselung bzw. Lenkung des Luftstroms erfolgen. Zweckmäßig sind dabei die Trennwände bzw. -leisten der hintereinanderliegenden Körneraufnahmetrichter verstellbar.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal bezieht sich auf die Regulierung des Saugluftstroms im Vibraklon selbst. Bei den bisherigen Geräten erfolgt diese durch Drosselklappen im Innern des schwingenden Siebkastens. Es ist nun aber erwiinscht, den eingebauten Exhaustor, der vorzugsweise mit dem Vibrator auf einer gemeinsamen Welle sitzt, stets mit der für die Ventilator- und die Vibratorwirkung optimalen Tourenzahl umläufen zu lassen und dabei den inneren Widerstand möglichst gleichmäßig zu halten. Das ist von besonderer Bedeutung, wenn im Fall der oben geschilderten Nachschaltung der Schwercsortierung hinter dem Fliehkraftstaubabscheider der aus diesem austretende Druckluftstrom ebenfalls stets einen für die Windfegewirkung bei der Schweresortierung optimalen Wert beibehalten soll, ein Wert, der nicht immer mit dem günstigsten Wert der Luftgeschwindigkeit an den Sangstellen im Siebkasten überein-stimmt.
  • Um nun die Saugkraft an den dortigen Saugstellen einstellen und ohne Drosselung des Druckstroms im Bedarfsfall verringern zu können, wird erfindungsgemäß an Stelle der erwähnten Drosselklappen oder zusätzlich zu diesen dem Exhaustor Nebenluft in regelbarer Menge zugeführt. Zu diesem Zweck können z. B. Nebenluftöffnungen seitlich über den Lagern der Vibratorwelle angebracht sein, so daß der Ekhaustor immer geneigt sein wird, zunächst seine Luft auf einem kürzeren Wege von den genannten Öffnungen aus zu holen. Nur die Luftmengen, die er dort nicht bekommen kann, bleiben dann für die vorgesehenen Saugstellen im Innern des Vibraklon übrig.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht. # In dieser stellt dar Fig. i einen Längsschnitt durch die Sortier- und Reinigungsvorrichtung und Fig. 2 einen entsprechenden Querschnitt im wesentlichen in der Ebene, in der die kombinierte Vibrator- und Ventilatorwelle liegt.
  • Auf einem festen Unt-ergestell i ist der schwingende Siebkasten 2 an Blattfedern 3 gelagert, die unten auf dem Untergestell aufliegen und am Lager der im Kasten eingebauten Vibrator- und Ventilatorwelle 4 angreifen. Der Antrieb erfolgt über eine Riemenscheibe 4' durch einen Riemen od-. dgl. 5, der von einem Elcktromotor oder einer Transmissionsscheibe 6 angetrieben wird und so die Welle 4 in Bewegung setzt. Die Tourenzahl beträgt etwa 200o/Min., und die Amplitude der Vibrationsbewegung liegt unter i mm. Der schwingende Siebkasten ist seitlich im wesentlichen geschlossen und enthält die bis an die Seitenwände durchgehenden Leitbleche, z. B. 7, Leit- und Drosselklappen für den Luftstrom, z. B. 8, und die Siebe z. B. das Schrollensieb 9, das Körnersieb io und das Sandsieb ii. Die Sichterluft wird in der Hauptsache durch eine in der Kastenvorderwand angebrachte ÖffnUng 12 angesaugt, während kleinere Teile durch die seitlich aus dem Kasten geführten Rinnen 13 und 14 für die verschieden groben Verunreinigungen und durch den Körnerablaufstutzen 15 eintreten. Das Ve.ntilatorgehäuse 16 steht durch seitliche öffnungen 17 mit dem Innern des, Siebkastens in Verbindung. Oben besitzt dieser Kasten die Guteinfüllöffnung 18 und unten den Sandablauf ig. Die Welle 4 trägt gleichzeitig die Ventilatorflügel 20 und die Vibratorschwunggewichte 21. Der Luftaustrittsstutzen 22 des EX-haustors ist durch ein elastisches Verbindungsstück 23 mit einem oder mehreren Flitlikraf tstaubabscheidern 24 verbunden. In der Zeichnung ist ein solcher Abscheider sichtbar. Die aus dessen Austrittsstutzen 25 tretende Luft wird über Rohrleitungen 26, 27 im Kreislauf der Eintrittsöffnung 12 des S iebkastens wieder eingeführt, wobei die Leitung 27 durch ein elastisches Verbindungsstück 28 an den dortigen Lufteinführungsstutzen angeschlossen ist. ,Soweit ist die Einrichtung bekannt.
  • Die vom Fliehkraftstaubabscheider ausgehende Rohrleitung 26 ist nach unten geführt und tritt seitlich in einen Stutzen 29, # durch den der aus dem schwingenden Siebkasten getretene Körnerstrom abläuft. Dieses Gut wird nun von dem dort mündenden Druckl#uftstrom erfaißt, wird je nach seiner Schwere mehr oder weniger weit mitgenommen und fällt dann sortiert in eine Reihe hintereinander angebrachter Trichter 30, 34 32, aus denen die verschiedenen Sorten abgesackt werden können. Drossel- und Leitklappen 33, 33' gestatten eine Regulierung des Druckluftstroms. Die Trennwände bzw. -leisten der Aufnahmetrichter können durch Verstellung der Klappen 36 od. dgl. der jeweiligen Arbeitsweise angepaßt werden.
  • Zur Regulierung des Saugluftstroms im Siebkasten sind seitlich über den Lagern der Welle4, also gegenüber den öffnun#gen 17 des Ventilatorgebäus,es, Nebenluftöffnungen34 in den Kastenseitenwänden angebracht. Diese Nebenluftöffnungen sind durch Klappen, Schieber oder sonstige Drosselorgane in ihrer Durchtrittsweite verstellbar. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfol-gt die Regulierung durch beiderseits angebrachte Drehschieber 3,5, die von Hand verstellt werden können. je nadli ihrer Einstellage wird also mehr oder weniger Nebenluft angesaugt (Pfeile 37), wodurch die 'Menge der für die Sichtwirkung im Aspirateur ausgenutzten Saugluft den jeweils erforderlichen Arbeitsverhältnissen aufs einfachste und genaueste angepaßt werden kann, ohne daß der Umlauf des Ventilators an sich da-durch wesentlich beeinflußt wird. Die Anordnung der Nebenlufteinrichtung kann auch in anderer Weise als durch die besc#hriehene bevorzugte Ausführungsform mit den Drelischiebern in den Kastenwänden verwirklicht werden, wenn nur die geschilderte Gesamtwirkung auf die Sicht- und Sortierarbeit dieselbe ist.

Claims (2)

  1. P A T E NTANS PR C CHE: i. Sicht- tind Sortiervorrichtung für Körner->(rtlt, insbesondere Getreidereinigungs- und Sortiermaschine, bestehendauseinemAspirateur mit Siel)Nverk, das in einem im wesentlichen seitlich geschlossenen, in vibrierende Bewegung versetzten und von einem Luftstrom durchflossenen Kasten untergebracht ist, dem ein Flichkraftstaubabschtider nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abluft des Fliehkraftstaubabscheiders durch den aus dem Siebkasten austretenden Körnerstrom geleitet wird, um diesen einer zusätzlichen S(#.hweresortierung zu unterwerfen.
  2. 2, Sicht- und Sortiervorrichtung nach An-,;pruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dern Könierauslauf düs Siebkastens seitlich eine Druckluftleitung (26) aus dem Fliehkraftstaubabrscheider mündet und daß mehrere inkichtung dieses Druckluftstroms hintereinanderliegendie Aufnahmetrichter (30, V, 32) für die verschieden schweren ' Körnersorten aufgestellt sind. 3. Sicht- und Sortiervorridhtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Aufriahmetrichter geleitete Luftstrom im Kreislauf zur Eintrittsseite des Siebkastens zurückgeleitet wird. 4. Sicht- und Sortiervorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Schweresortiereinrichtung durch eingebaute Klappen (33, 33') zur Drosselung bzw. Lenkung des Druckluftstroms erfolgt. 5. Sicht- und Sortiervor-richtung nach AnsPrÜchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände bzw. -leisten (36) der hintereinanderliegenden Körneraufnahmetrichter verstellbar sind. 6. Sicht- und Sortiervorrichtung für Körnergut, insbesondere Getreidereinigungs- und Sortiermaschine, bestehend aus einem Aspirateur mit Siebwerk, das in einem im wesentlichen seitlich geschlossenen, in vibrierende Bewegung versetzten und von einem Luftstrom durchflossenen Kasten untergebracht ist, *dem ein Fliehkraftstaubabscheider nachgeschaltet ist, vorzugsweise nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung des den Siebkasten. durchfließenden, von einem eingebauten Exhaustor in Bewegung gesetzten Luftstroms verstellbare Nebenluftöffnungen, (34) dienen, die in der Nähe des Exhaustors, z. B. in den Siebkastenscitenwänden, angebracht sein können. 7. Verfahren zur Reinigung und Sortierung von Körnergut, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufgabegut zunächst in einemAspirateur mit Siebwerk einer Win:,dsichtung und Vorreinigung durch Sieben und anschließend der gereinigte Siebablauf einer Schweresortierung mittels einer Windfüge unterworfen wird, wobei der Druckluftstrom der Windfege vorzugsweise einem dem Siebwerk naciligeschalteten Fliehkraftstaubabschtider entnommen wird.
DEK9669A 1951-04-18 1951-04-18 Einrichtung zum Reinigen und Sortieren von Koernergut Expired DE836414C (de)

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DE836414C true DE836414C (de) 1952-04-10

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DEK9669A Expired DE836414C (de) 1951-04-18 1951-04-18 Einrichtung zum Reinigen und Sortieren von Koernergut

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DE (1) DE836414C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168223B (de) * 1960-05-17 1964-04-16 Kalker Trieurfabrik Fabr Siebwerk-Aspirateur zur Getreidereinigung
DE1233193B (de) * 1966-05-03 1967-01-26 Thaelmann Schwermaschbau Veb Maschine zum Enthuelsen von OElfruechten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168223B (de) * 1960-05-17 1964-04-16 Kalker Trieurfabrik Fabr Siebwerk-Aspirateur zur Getreidereinigung
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