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DE836406C - Schalldose fuer Sprechmaschinen - Google Patents

Schalldose fuer Sprechmaschinen

Info

Publication number
DE836406C
DE836406C DESCH2462A DESC002462A DE836406C DE 836406 C DE836406 C DE 836406C DE SCH2462 A DESCH2462 A DE SCH2462A DE SC002462 A DESC002462 A DE SC002462A DE 836406 C DE836406 C DE 836406C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound box
cover
openings
sound
anechoic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH2462A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Peter Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER SCHMIDT DIPL ING
Original Assignee
PETER SCHMIDT DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETER SCHMIDT DIPL ING filed Critical PETER SCHMIDT DIPL ING
Priority to DESCH2462A priority Critical patent/DE836406C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836406C publication Critical patent/DE836406C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Schalldosen für Sprechmaschinen, bei denen eine Nadel oder ein ähnlicher mechanischer Fühler zur Tonabtastung verwendet ist. Es sind die verschiedenartigsten Maßnahmen bekannt, um das Entstehen von Störschwingungen zu unterdrücken. Ein gewisses Nadelgeräusch mußte jedoch in Kauf genommen werden. Gemäß der Erfindung wird diese restliche Störung dadurch weitgehend unschädlich gemacht, daß die Schalldose einen sie umhüllenden, beim Abspielen eines Tonträgers in einem geringen Abstand von diesem Tiber ihn hinweggehenden, zweckmäßig leicht abnehmbaren und aufsetzbaren Mantel besitzt, der auf der Innenseite zweckmäßig mit schalltotem Werkstoff, z. B. Plüsch, gefüttert oder selbst aus möglichst schalltotem Werkstoff, z. B. einer Prüßmasse, hergestellt ist.
  • Ein derartiger Mantel läßt sich bei Schalldosen aller Art mit Vorteil verwenden. Die Abstrahlung des Nadelgeräusches unmittelbar von der Entstehungsstelle aus in den Raum wird hierdurch weitgehend verhindert. Bei Ausführungsformen, bei denen der Mantel eine schalltote Innenwand aufweist, saugt diese die in den Mantelinnenraum gelangenden Störschwingungen weitgehend auf, reflektiert sie also nicht, so daß sie auch die Membran oder sonstige die Tonschwingungen tragende und leitende Teile der Schalldose nicht mehr beaufschlagen können und die Weiterleitung solcher Störgeräuschanteile auf ein Mindestmaß herabgedrückt wird.
  • Die Erfindung besteht weiter darin, daß ein zweckmäßig ebenfalls mit schalltotem Werkstoff gefütterter oder aus solchem Werkstoff hergestellter Deckel für den die Schalldose umhüllenden Mantel vorgesehen ist, der eine Durchgangsöffnung für die Nadelspitze neben gegebenenfalls noch notwendigen, den akustischen Widerstand beeinflussenden Durchgangsöffnungen aufweist. Die Verbindung des Deckels mit dem die Schalldose umhüllenden Mantel ist sinngemäß derart ausgebildet, daß an der Verbindungsstelle keine Störschwingungen entstehen können, z. B. .durch Zwischenlage einer Gummidichtung. Die Abschirmung der Störgeräuschausstrahlung in den Raum und gegenüber den der Weiterleitung des Tones dienenden Elementen wird dadurch noch wirksamer.
  • Es sind Ausführungsformen möglich, bei denen die den akustischen Widerstand beeinflussenden Durchgangsöffnungen des Deckels einstellbar sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsheispiele.
  • Fig. i zeigt schaubildlich die über einer Schallplatte angebrachte Schalldose; der Mantel der Dose ist aufgeschnitten gezeichnet, der Tonarm ist weggelassen; Fig.2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Dose im Schnitt; Fig.3 zeigt einen Dosendeckel, dessen Durchgangsöffnungen einstellbar sind, von innen gesehen. Bei dem Beispiel nach Fig. i ist auf den Zapfen i eines Plattentellers 2 eine Platte 3 aufgelegt, über der eine Schalldose ¢ durch einen nicht gezeichneten Tonarm gehalten ist. Auf die Dose ist ein sie umhüllender Mantel 5 aufgeschoben, der so angebracht ist, daß er einen geringen Abstand von der Schallplatte hat, wenn die Nadel in die Schallplatte eingreift. Auf seiner Innenseite ist der Mantel 5 mit einer Schicht 6 aus schalltotem Werkstoff, z. B. Plüsch, gefüttert.
  • Beidem Beispiel nach Fig. 2 ist in den Mantel 5 ein Deckel 7 eingesetzt, der neben einer Durchgangsöffnung 8 für die Nadel 9 weitere Durchgangsöffnungen io aufweist. Der Deckel 7 ist auf der Innenseite mit einer Schicht i i aus schalltotem Werkstoff, z. B. Plüsch, versehen. Er ist gegen eine in .dem Mantel 5 vorgesehene Ringschulter 12 gesetzt. Derjenige Tenl der Innenwandung des Mantels 5, der den Deckel 7 aufnimmt, ist mit einem abdichtenden und haltenden Streifen 13, z. B. ebenfalls aus Plüsch oder aus Gummi, ausgelegt.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 3 ist auf die Innenfläche des Deckels 7 der Fig. 2 ein zweiter Deckel 14 aufgesetzt. In der Mitte des Deckels ist ein Schraubenbolzen 15 befestigt, z. B. eingenietet, auf den der Innendeckel 14 aufgesetzt ist. Er läßt sich durch eine Mutter 16 gegebenenfalls unter Zwischenlage einer Scheibe aus schwingungstaubem Werkstoff, z. B. Plüsch, festziehen. Der Innendeckel 14 weist Durchgangsöffnungen 17 auf, die mit den Durchgangsöffnungen io des Deckels 7 je nach der Winkelstellung der beiden Deckel zueinander ganz oder teilweise zur Deckung gebracht werden können. Auf dieseWeise sind die wirksamen Durchgangsöffnungen in ihrer Größe einstellbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalldose für Sprechmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalldose einen sie umhüllenden, beim Abspielen eines Tonträgers in einem geringere Abstand von ,diesem über ihn hinweggehenden, zweckmäßig leicht abnehmbaren und aufsetzbaren Mantel besitzt, der auf der Innenseite zweckmäßig mit schalltotem Werkstoff, z. B. Plüsch, gefüttert oder selbst aus möglichst schalltotem Werkstoff, z. B. einer Preßmasse, hergestellt ist.
  2. 2. Schalldose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweckmäßig ebenfalls mit schalltotem Werkstoff gefütterter oder aus solchem Werkstoff hergestellter Deckel für den die Schalldose umhüllenden Mantel vorgesehen ist, der eine Durchgangsöffnung für die Nadelspitze neben gegebenenfalls noch notwendigen, den akustischen Widerstand beeinflussenden Durchgangsöffnungen aufweist.
  3. 3. Schalldose nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den akustischen Widerstand beeinflussenden Durchgangsöffnungen des Deckels einstellbar sind.
DESCH2462A 1949-11-01 1949-11-01 Schalldose fuer Sprechmaschinen Expired DE836406C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH2462A DE836406C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Schalldose fuer Sprechmaschinen

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DESCH2462A DE836406C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Schalldose fuer Sprechmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE836406C true DE836406C (de) 1953-07-02

Family

ID=7423336

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH2462A Expired DE836406C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Schalldose fuer Sprechmaschinen

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DE (1) DE836406C (de)

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