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DE836142C - Kamera fuer Reproduktionszwecke - Google Patents

Kamera fuer Reproduktionszwecke

Info

Publication number
DE836142C
DE836142C DEA365A DEA0000365A DE836142C DE 836142 C DE836142 C DE 836142C DE A365 A DEA365 A DE A365A DE A0000365 A DEA0000365 A DE A0000365A DE 836142 C DE836142 C DE 836142C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
camera according
gear
engagement
projection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA365A
Other languages
English (en)
Inventor
Anders Viktor Andersson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE836142C publication Critical patent/DE836142C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/46Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers
    • G03B27/465Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers at different positions of the same strip, e.g. microfilm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description

  • Kamera für Reproduktionszwecke Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kamera für Reproduktionszwecke, deren Merkmal darin bestdht, daß eine bewegbare, zur Größenveränderung des Bildfeldes bestimmte Abdeckung und eine in Abhängigkeit von der Stellung der Abdeckung arbeitende Hemmung des Filmvorschubes vorgesehen ist.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen einer erfindungsgemäß vorgesehenen Kamera, und zwar Fig. i und 2 eine Kamera in Draufsicht und im Aufriß bei teilweise weggedachten Wandungen, Fig. 3 die Anordnung der Jalousieabdeckung schema,tisch im Aufriß, Fig. 4 bis 7 Einzelheiten der Kamera, I# ig. 8 und 9 eine andere Ausführungsform einer Kamera in Draufsicht und Aufriß, Fig. io und i i eine Kamera im Aufriß und Draufsicht.
  • Wie aus Fig.3 ersichtlich, ist auf einem Rollkörper B, der in einem Gehäuse A angeordnet ist, eine zur Abdeckung des Bildfeldes ,F bestimmte Jalousie aufgewickelt, deren Enden mit D und E bezeichnet sind. Das eine: Ende D der Jalousie ist auf dem Rollkörper ,B befestigt. Wird der Rollkörper B unter Vermittlung des Triebrades 13 (Fig.2) gedreht, so wird das freie Ende E der Jalousie unter der für die Aufnahme des Bildes bestimmten Gesamtöffnung F bewegt und dabei je nach dem zurückgelegten Bewegungsweg .das Bildfeld G freigegeben.
  • Die Jalousie, die zur Abdeckung des Gesamtbildfeldes F bestimmt ist, kann beliebiger Art sein; sie muß jedenfalls lichtdicht ausgebildet sein, um das Bildfeld F ganz oder teilweise abzudecken bzw. das wirkliche Bildfeld G freizugeben.
  • Auf der Welle des Rollkörpers B ist ein Stift H befestigt (Fig. 6 und 7), welcher an der Verdrehung des Rollkörpers B teilnimmt, so daß er seine Stellung in Abhängigkeit von der Lage des Jalousieendes F. einnimmt. Der Stift K ist zur Steuerung bestimmt.
  • Auf der Welle des Rollkörpers B sind ein Sperrglied 2 und ein Zahnrad 4 gelagert. Das Sperrglied 2 ist mit einem Anschlag i versehen, während das Zahnrad 4 einen Vorsprung 3 aufweist. Eine mit ihrem einen Ende auf der Welle des Rollkörpers B befestigte Spiralfeder 5 hält den Vorsprung 3 im Eingriff mit dem Stift H der Welle des Rollkörpers B, derart, daß das Rad 4 an der Drehbewegung teilnimmt, wenn die Jalousie verstellt wird. Ist die Bildöffnung F vollkommen abgeschirmt, nimmt das Zahnrad ,4 mit seinem Vorsprung 3 die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung ein. Soll die Jalousie auf eine bestimmte Größe der Bildöffnung G eingestellt werden, wird die Welle des Rollkörpers B mehr oder weniger im Uhrzeigersinn gedreht. Das Rad 4, welches an dieser Bewegung teilnimmt, erhält so eine andere Lage, eine Lage, die in starrem Abhängigkeitsverhältnis zur eingestellten Größe des Bildfeldes G steht. Bei voller Öffnung des Bildfeldes F bzw. G nimmt das Zahnrad 4 die aus Fig. 7 ersichtliche Lage ein.
  • Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist ein Zapfenrad 6 vorgesehen, das zum Eingriff in die Perforationen des Films bestimmt ist. Das Zapfenrad ist starr verbunden mit einem Zahnrad 7. Auf der Welle der beiden Räder 6 und 7 ist eine Schwingplatte 8 vierdrehbar, auf welcher, im Zahneingriff mit dem Zahnrad 7 stehend, ein Zahnrad 9 gelagert ist. Die Schwingplatte 8 weist einen Vorsprung io auf, welcher das Sperrglied 2 im Sperreingriff mit einem Sperrad i i hält. Die Schwingplatte 8 steht unter dem Einfluß einer Feder 12, welche die Schwingplatte in der den Sperreingriff des Sperrgliedes aufreehterhaltender,Lage hält.
  • Ist die Jalousie durch Verdrehen des Rades i3 auf die entsprechende Bildgröße eingestellt, wird der Hebel 14 der Fig. 2 niedergedrückt, um so die Belichtung einzuleiten. Dadurch wird ein Arm 15 von der Stellung K in die Stellung L bewegt. Der Arm 15 trägt an seinem freien Ende einen aasgelenkten Teil, der in dieser beschriebenen Drehrichtung um sein Drehgelenk sich zu verschwenken in der Lage ist, während er in der anderen Drehrichtung eine starre Verlängerung des Armes 15 darstellt. Das zur Ausübung des Verschlusses bestimmte Organ 16 wird beeinflußt durch ein nicht gezeichnetes Stoßelement. Die Belichtung ist vollzogen.
  • `Durch eine Feder 17 (Fig. i) wird der Arm 15 in die Stellung K zurückgeholt. Auf diesem Wege tritt der aasgelenkte Teil des Armes 15 in Schleifeingriff mit der Schwingplatte 8, mit der Folge, daß das Zahnrad g in Eingriff gebracht wird mit dem Zahnrad 4 (Fig. 4 und 5). Während seiner weiteren Rückbewegung gleitet der angelenkte Teil des Armes 15 an der Kurvung 18 der Schwingplatte ab, so d.aß das Zahnrad 9 während der ganzen Schwenkbewegung des Armes 15 im Eingriff mit dem Zahnrad 4 verbleibt. Dabei streift der angelenkte Teil des Armes 15 auch eine Auskröpfung des Sperrgliedes 2 und hebt damit den Eingriff des Sperrgliedes 2 in die Verzahnung des Sperrades i i auf. Schließlich nimmt der Arm 15 die Ruhelage K wieder ein.
  • Zufolge der Verschwenkung des Sperrades 2 ist dieses in Eingriff getreten mit dem Vorsprung io der Schwingplatte 8, wodurch die Schwingplatte 8 in ihrer Lage und damit das Rad 9 im Eingriff mit dem Rad 4 gehalten werden. Das Sperrglied ist in seiner Lage durch die Feder 12 (Fig. i und 4) gehalten.
  • Als das Sperrglied 2 außer Eingriff mit dem Sperrad i i gebracht wurde, wurde die Filmtransportvorrichtung mit Hilfe des vorgesehenen Federwerkes in Bewegung gesetzt. Der Film dreht das Zapfenrad 6, welches in die Perforationen des Films eingreift. Damit wird auch das Zahnrad 7 angetrieben. Über das mit diesem imEingriff stehendeRad9 wird das Zahnrad 4 in Drehung versetzt, in das das Zahnrad 9 zufolge der Lage der Schwingplatte 8 immer noch eingreift. Das Zahnrad 4 mit seinem Vorsprung 3 wird aus der ihm bei der Einstellung des Bildfeldes gegebenen@ Lage in die Lage der Fig. 6 verdreht. In dieser Lage tritt der Vorsprung 3 in Eingriff mit dem Anschlag i des Sperrgliedes 2 und verbringt das Sperrglied 2 wieder in die in Fig. i dargestellte Eingriffslage mit dem Sperrad i i. Dadurch wird das Federwerk, das den Filmvorschub bewirkt, stillgesetzt. Der Vorsprung io der Schwingplatte 8 wird freigegeben, so daß die Feder 12 die Schwingplatte 8 in ihre Ursprungslage zurückholt. Das Zahnrad 9 tritt außer Eingriff mit dem Zahnrad 4 durch die Wirkung der Spiralfeder 12, welche die Schwingplatte 8 in die Ursprungslage zurückholt. Das Rad 4 endlich wird durch die Wirkung der Spiralfeder 5 ebenfalls in seine Ursprungslage zurückgeholt.
  • Damit ist die gesamte Operation beendet, und die Kamera ist frei für eine weitere Belichtung mit Hilfe ,desselben Bildfeldes G oder eines anderen, die durch Verdrehung des Rades 13 eingestellt wird.
  • Gemäß einer anderen; Ausführungsform, gezeigt in den Fig. 8 und 9, ist auf dem Rollkörper B' eine Jalousie, bestehend aus einer dünnen Metallfolie D', aufgerollt, die mit ihrem einen Ende auf dem Rollkörper B' befestigt ist, während das andere freie Ende E' in Rillen Z' zu beiden Seiten der B11ClÖffnung geführt ist. Ein Triebrad 13' ist auf der Welle X' des Rollkörpers B' starr befestigt; eine durch Verdrehung des Rades 13' hervorgerufene Verdrehung des Rollkörpers B' wird also die Lage des freien Endes E' der Metallfolie gegenüber der Gesamtbildöffnung F verändern. Die Metallfolie bewegt sich vor dem Film Y', so daß von diesem ein mehr oder weniger großer Teil zum Zweck der Belichtung freigegeben wird. Ein Stift H' ist auf der Welle X' der Rolle B' befestigt. Die Lage des Mitnehmers entspricht also der Drehlage des Rollkörpers. Auf der Welle X' sind weiterhin verdrehbar o in Zapfenrad i', bestimmt zum Eingriff in die Perforation des Films und ein Sperrad 2', welches starr verbunden ist mit einem Zapfenrad i'. Ein weiteres Zahnrad 3', ebenfalls verdrehbar auf der Welle X', besitzt einen abgewinkelten Mitnehmer 4'. Um die Welle X' gewickelt ist eine Schraubenfeder 5', deren eines Ende mit dem abgewinkelten Mitiiehmer 4 verbunden ist, so daß der Mitnehmer . gegen den Stift H' gedrückt wird. Das Rad 3' wird also an der Drehbewegunig der Welle X' und der Rolle B' teilnehmen; wenn die Jalousie A' verstellt wird. Jede der Jalousie A' vermittelte Stellung wird sich in der Dreh- oder Winkellage des Mitnehmers 4 ausdrücken Zwei starr miteinander v erbundene, konzentrische Zahnräder 8' sind auf der Schwingplatte 7' gelagert. Die Schwingplatte für sich ist verschwenkbar um einen Zapfen 6' und 'kann geschwenkt werden in eine solche Lage, daß die Räder 8' je für sich in die Zahnräder 2' und 3' eingreifen. Die Schwingplatte 7' ist versehen mit den Schultern oder Anschlägen 9', 16'. Auf einem Bolzen iö ist verschwenkbar das Sperrglied i i', welches in Sperrlage eingreift in das Sperrad 12'. Dieses Sperrad 12' sperrt den Filmtransportmechanismus. Das Sperrglied i i' trägt eine Nase 24', welche bei einer Lage der Schwingplatte 7', in der die Zahnräder 8 nicht in die Zahnräder 2' und 3' eingreifen:, durch die Schultern g der Schwingplatte 7' gehalten wird. In dieser Lage der Schwingplatte 7' ist das Sperrglied i i' daran gehindert, seinen Eingriff mit dem Sperrad 12' aufzugeben. Nimmt die Schwingplatte 7 andererseits eine solche Lage ein, daß ihre Zahnräder 8' im Eingriff stehen mit den Rädern 2' und 3' und das Sperrglied i i' außer Eingriff mit dem Sperrad 12 verschwenkt ist, liegt die Schulter 9' der Schwingplatte 7' an der Nase 2d' des Sperrgliedes i i' an. Die Schwingplatte ist dadurch in der Lage gehalten, in der die Räder 8' im Eingriff stehen mit denRädern 2'und3'. Das, Sperrglied 2 und die Schwingplatte 7'verriegeln sich also gegenseitig in den entsprechenden Arbeitsstellungen. Eine Feder 15' ist mit ihrem einen Ende an der Schwingplatte 7', mit ihrem anderen Ende an dem Sperrglied i i' befestigt und hält somit die Schwingplatte in einer Lage, daß die Räder 8' der Schwingplatte nicht im Eingriff stehen mit den Rädern 2' und 3'. Die Feder 15' hält aber gleichzeitig das Sperrglied i i' im Eingriff mit dem Sperrrad 12'.
  • Das Sperrglied i i' ist des weiteren versehen mit einer Schulter 17' und einer Schulter 18'. Durch eine Feder 20' ist der eine Arm eines Winkeldrehhebels ig' gegen die Schulter 18' gedrückt; wenn das Sperrglied i i' seine Sperrstellung gegenüber dem Sperrad 12' verlassen hat, dreht sich der Winkelhebel ig unter dem Einfluß der Feder 20', so daß ein Arm des Winkelhebels unter der Schulter 18' gleitet, wodurch das Sperrglied i i' außer Eingriff mit dem Sperrad 12' gehalten ist. Nun wird der Filmvorschubmechanismus unter dem Einfluß einer in dem Gehäuse 21' angeordneten Feder angetrieben. Mit 22' ist ein dem Arm 15 der Fig. i in seiner Wirkung gleichender Arm bezeichnet, welcher auf demselben Drehzapfen befestigt ist, wie der Betätigungsarm 14 (Fig. 9).
  • Ist das Rad 13' zur Einstellung der Bildöffnung G um einen gewissen Winkel verdreht, wird der Auslöserhebel 14' zum Zweck der Belichtung gedrückt. Dabei wird der Arm 23' im Uhrzeigersinn in die aus Fig. 8 ersichtliche Lage verdreht. Der nachgebende Arm 22' gleitet unter der Schulter 16' der Schwingplatte 7'. Bei dieser Bewegung des Armes 23' wird der Verschluß der Kamera ausgelöst unter Vermittlung eines Übertragungsmechanismus, der der Übersicht halber in der Zeichnung nicht angedeutet ist.
  • Kehrt der Arm 23' entgegen dem Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung zurück, so tritt der nunmehr starre Arm 22' in Eingriff mit der Schulter 16' der Schwingplatte 7' und verschwenkt diese, so daß deren Räder 8' in Eingriff mit den Rädern 2' und 3' treten. Die Schulter g der Schwingplatte verläßt gleichzeitig die Sperrnase 2q.' des Sperrgliedes i i'. Der Arm 22' gleitet entlang der Schulter 9' der Schwingplatte 7' und hält, während seiner ganzen Rückdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn die Schwingplatte in ihrer Lage, die er ihr kurz vorher vermittelt hat. Während seiner Rückdrehung tritt der Arm 22' auch in Eingriff mit-der Unterseite der Schulter 17', welche durch das Sperrglied i i' getragen ist. Das Sperrglied wird gehoben und, tritt außer Eingriff mit dem Sperrad 12'. Die Wirkungsweise ist also ganz ähnlich, wie die der Ausführungsform der Fig. i bis 7.
  • Hat der Arm 22 seine Endlage (Ruhetage) erreicht, wird die Filmtransportvorrichtung in Bewegung gesetzt; da das Sperrglied i i' angehoben ist und außer Eingriff mit dem Sperrad 12' steht, so kann die Feder 2ö den, Winkelhebel ig unter die Nase 18' des Sperrgliedes i i' bewegen, so daß dieses in der ihr gegebenen Lage gehalten ist. Der Arm 22 sperrt bei seiner Rückbewegung über die Stufe 17', um sodann seine Ausgangslage zu erreichen.
  • Mit dem Start der Filmtransportvorrichtung wurde das Zapfenrad i' verdreht, das in die Filmperforationen eingreift. Damit erfolgt auch eine Verdrehung des Rades 2', welches mit dem Rad i' starr verbunden ist. Das Zahnrad 2' treibt die Räder 8' der Schwingplatte 7' an, wodurch die Drehbewegung auf das mit der Nase ¢' versehene Zahnrad 3' übertragen wird. Dieses wird nun von der ihr beim Einstellen der Jalousie vermittelten Drehlage weggedreht, bis die Nase 4 an dem Winkelhebel i9' anstößt. Dessen anderer Arm wird die ihm vorher vermittelte Lage unter der Nase 18' des Sperrhebels i i' verlassen. Dadurch ist das Sperrglied i i' freigegeben, so daß es unter dem Einfluß der Feder 15' wieder in Eingriff mit dem Sperrad 12' treten kann. Damit wird die Filmtransportvorrichtung stillgesetzt. Gleichzeitig hat die Nase 24 des Sperrgliedes i i' die Schulter 9' der Schwingplatte verlassen und diese kann unter dem Einfluß der Feder i 15' in die Ursprungslage zurückkehren. Die Zahnräder 8' stehen damit außer Eingriff mit den Rädern 2' und 3'. Nun können die Schraubenfeder 5', das Zahnrad 3' samt dessen Nase 4 in die Ursprungslage zurückkehren, in welcher die Nase 4 gegen den Stift H' angelegt ist. Damit ist die Operation beendet und die Kamera ist frei für eine weitere Belichtung.
  • Die Fig. io und i i zeigen denTräger, auf welchem die Kamera verstellbar befestigt ist. Der Träger besteht aus den Gelenkparallelogrammarmen ioi, 102, 103 und 104- Jeder Arm ioi und 102 kann aus einem Armpaar bestehen, die in einer bei Gelenkparallelogrammen üblichen Weise auf einem Träger (Klemmbügel) 118 angelenkt sind. Damit kann die Kamera A in Richtung zur Unterlage 117 bewegt werden unter Aufrechterhaltung der parallelen Lage der einen Kameraseite zur Unterlage 117. Ein Zwischenglied 107 ist verdrehbar vermittels der Bolzen iog und iio auf dem Verbindungsglied der Arme 103 und 104 befestigt, so daß die Kamera in der ihr gegebenen Lage in einer der Unterlage i 17 parallelem Ebene verschwenkt werden kann. Da überdies das Parallelogrammgestänge um einen Bolzen io8 der Klemme 118 verschwenkbar ist, so ist eine allseitige Bewegungsmöglichkeit unter Aufrechterhaltung der Parallelität, gegeben.
  • Das Zwischenglied 107 ist versehen mit einer Stütze i i9, welches die Kamera in einem ihr vorgegebenen Abstand von dem zu photographierenden Text hält. Dieser ist auf dem Tisch 117 angeordnet" auf welchem die Kameratragvorrichtung mit Hilfe der Klemmvorrichtung i 18 befestigt ist. Das untere Ende der Stütze umreißt die eine Seite des Textfeldes, welches in die Aufnahme eingeschlossen werden soll.
  • Die Tragvorrichtung ist des weiteren versehen mit einer kleinen Glühlampe 120 mit einer Leistung von etwa 35 Volt und 0,05 Amp. Die Lampe ist in einem Rohr 121 angeordnet, welches mit Linsen 122 und 123 ausgestattet ist. Unmittelbar vor der Kondensorlinse 123 ist ein, Draht oder Faden 124 angeordnet, welcher dazu bestimmt ist, auf dem zu photograpliierenden Text abgebildet zu werden. Der Lampe i2o wird Strom über die Kontaktstifte 112, eine Klemme 125 und einem iooo-Ohm-Widerstand 126 zugeführt.
  • Die Lampe 121 ist beschränkt verdrdhbar um eine Achse, welche in der Hauptebene des Kameraobjektives liegt.
  • Die Einstellung der Jalousie wird dem Lampenrohr mit Hilfe eines Bolzens 127 vermittelt, welcher einführbar ist in eine Vertiefung X' der Kamera bzw. deren Welle X' (Fig. 9). Ein Zahnrad 128 des Bolzens 127 greift ein in eine Zahnstange 129, welche angelenkt ist an einer Stange 13o, die auf dem Rohr 121 befestigt ist. Auf diese Weise wird die durch die Projektion des Drahtes 124 vermittelte Linie auf dem zu photographierenden Text die Lage oder Stellung der Jalousie angeben, während die andere Begrenzungsseite des zu photographierenden Bildes oder Textes gebildet ist durch die Stütze i i9.
  • Schließlich ist noch die Tragvorrichtung mit einer Lampe i i i versehen mit einer Leuchtstärke, die zum Photographieren ausreicht. Der Lampe wird der Strom über die Kontakte 112 zugeführt.
  • Wenn durch Drücken des Hebels 14 die Belichtung erfolgt, so werden die Arme 115 und 116derKamera bewegt. Der letztere Arm steuert einen Quecksilberschalter 113, so daß die Lampe aufleuchtet. Wird der Hebel 14, der zum Zweck der Belichtung gedrückt wurde, losgelassen, so wird die Lampe i i i wieder erlöschen.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kamera für Reproduktionszwecke, gekennzeichnet durch eine bewegbare, zur Größenveränderung des Bildfeldes bestimmte Abdeckung und eine in Abhängigkeit von der Stellung der Abdeckunig arbeitende Hemmung des Filmvorsdhu@bes.
  2. 2. Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (E) auf einen mit Drehgriff (13 bzw. i3') versehenen Drehkörper (b) aufgewickelt ist.
  3. 3. Kamera nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Verstellung der Abdeckung bestimmtes Element (13, 13') einen Anschlag (H, H') trägt, an dem unter Federwirkung (5, 5') ein Vorsprung (3, 4) eines bei Filmvorschub mit dessen Antrieb zu kuppelndem, durch diesen Antrieb gegen die Federwirkung angetriebenen Körpers (4, 3') anliegt.
  4. 4. Kamera nach den Ansprüchen. i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bewegungsweg des aus der Auslöse- in Ruhestellung zurückkehrenden Auslösers (14,14 .durch diesen beeinfußte, die Kupplung des Körpers (4, 3') mit dem Filmvorschub bewirkende bewegbare Sperrglieder (8, 7' und 2, 11') liegen.
  5. 5. Kamera mach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgriff (13) auf einer ein verdrehbares Zahnrad (4) tragenden Welle sitzt, das Zahnrad (4) den Vorsprung (3) trägt, ein zum Eingriff in, die Filmperforation bestimmtes Zapfenrad (6) mit einem Zahnrad (7) starr gekuppelt ist, das Zahnrad (7) im Eingriff mit einem Zahnrad (9) steht, welche in einer um die Welle des Zahnrades (7) schwingbaren Platte (8) gelagert ist, die Schwingplatte (8) zum Zweck der Herstellung des Eingriffs des Zahnrades (9) in das Zahnrad (4) sich in den Rückweg des Auslösers (14) erstreckt, die Sdhwimgplatte (8) unter dem Einfluß einer Rückholfeder (12) steht und eine Sperrnase (io) trägt und die Nase (io) bis zur Verschwenkui@.; der Schwingplatte (8) ein Sperrglied (2) im Sperreingriff mit dem Filmvorschub hält.
  6. 6. Kamera nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (2) zum Hintergreifen der Sperrnase (io) ausgebildet ist, wenn der Schwinghebel (8) in Zahnradeingriffslage verschwenkt ist.
  7. 7. Kamera nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Sperrglied (2) in den Bewegungsweg des Vorsprungs (3) des Zahnrades (4) im Sinne der Herstellung des Sperreingriffs zufolge Bewegung des Vorsprungs (3) erstreckt. B.
  8. Kamera nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schwingplatte (7') zwei starr miteinander verbundene, konzentrische Zahnräder (8') trägt, deren eines zum Eingriff mit einem mit dem Zapfenrad (i') verbundenen Zahnrad (2') und deren anderes zum Eingriff in ein Zahnrad (3') bestimmt ist, das den die Stellung der Abdeckung markierenden Vorsprung (4) trägt.
  9. 9. Kamera nach den Ansprüchen i bis 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (4) mit einem federbelasteten Zwischenhebel (i9') in Wechselwirkung steht, der in durch den Vorsprung (4) unbeeinflußter Lage den Sperrhebel (ii') außer Eingriff mit dem Sperrglied (12') hält. io.
  10. Kamera nach den Ansprüchen i bis 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbebel aus einem federbelasteten Winkelhebel (i9') besteht, dessen einer Arm mit dem Vorsprung (4) und dessen anderer Arm mit dem Sperrhebel (ii') in Wechselwirkung stellt. i i.
  11. Kamera nach den Ansprüehen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (14') mit einem Schalter (113) gekuppelt ist, in dessen Stromkreis eine zur Beleuchtung des Objektes (117) bestimmte Glühlampe (iii) liegt.
  12. 12. Kamera nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgriff (13) mit einer bewegbaren, gesammelte Lichtstrahlen auf das Objekt richtenden Leuchte (12o) verbunden ist .derart, daß in Abhängigkeit von der Stellung des Drehgriffes (13) und damit der Abdeckung die von der Kamera aufzunehmende Fläche des Objektes umrissen wird.
  13. 13. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchte (12o) einen Begrenzungsfaden (124) enthält.
  14. 14. Kamera nach den Ansprüchen i bis 13, gekennzeichnet durch ein mit der Kamera verbundenes, eine andere Begrenzungslinie der aufzunehmenden Fläche tragendes Glied (119).
  15. 15. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied (i i9) als Abstandhalter der Kamera vom Objekttisch (117) anisgebildet ist.
  16. 16. Kamera nach den Ansprüchen i bis 15, gekennzeichnet durch einen durch Gelenkparallelogrammarme (ioi, 102, 103, 104) gebildeten Träger der Kamera.
  17. 17. Kamera nach den Ansprüchen i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger um eine senkrecht zum Objekttisch (ii) stehende Achse (ro8) verdrehbar ist.
  18. 18. Kamera nach den' Ansprüchen i bis 17, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Kamera über eine senkrecht zum Objekttisch (117) stehende Drehachse (io9, iio) am Träger befestigt ist.
DEA365A 1948-11-30 1949-12-01 Kamera fuer Reproduktionszwecke Expired DE836142C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE836142X 1948-11-30

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ID=20354074

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DEA365A Expired DE836142C (de) 1948-11-30 1949-12-01 Kamera fuer Reproduktionszwecke

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