DE836122C - Ein- oder mehrschiffiges Gewaechshaus mit an den Seiten laengslaufenden Tischgestellen - Google Patents
Ein- oder mehrschiffiges Gewaechshaus mit an den Seiten laengslaufenden TischgestellenInfo
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Description
Insbesondere bei den Gewächshäusern mit Bodenbcprlanzung
ist es üblich, die in den (Gewächshäusern aufgestellten Tische. auf denen beispielsweise
die zur Anzucht dienenden Samenkästen l)zw. Pikierkästen aufgestellt werden, zerlegbar anzuordnen,
damit sie nach Erfüllung ihrer Aufgabe aus dem Gewächshaus entfernt werden können und
die Bodenbeptlanzung durchgeführt werden kann.
Wenn es sich dabei um Rankenpflanzen, wie Gurken. Tomaten od. dgl. handelt, dann werden
nach der Entfernung der Tische, nahe den Wänden des Gewächshauses, in Abständen von etwa ι m
Bügelschienen aufgestellt mit Löchern, durch die waagerecht längslaufende Drähte hindurchgezogen
werden, an denen die Ranken einen Halt finden l)z\\. von denen nach dem Boden zu Schnüre herabhängen,
an denen nichtrankende Pflanzen, insbesondere Tomaten, aufgebunden werden.
Es ist klar, daß das Aufstellen der Tische und später das Zusammenlegen der Tische und der
Transport von der Lagerstelle in das Gewächshaus und zurück nach der Lagerstelle viel Arbeit verursacht,
wobei außerdem noch ein besonderer Raum für die Tischgestelle vorhanden sein muß.
Es ist ferner klar, daß das Aufstellen der Bügelschienen und das Einziehen der Drähte viel Arbeit
verursacht.
Allen diesen Übelständen begegnet die Erfindung, die dahin geht, daß die Querrippen der Tischgestelle.
auf denen die Tischplatten abnehmbar ruhen oder die Pflanzkästen unmittelbar stehen,
am einen Ende verschwenkbar an dem Gerüst des
Gewächshauses gelagert und am anderen Ende mit verschwenkbaren Fußschienen versehen sind, wobei
durch in den Rippen und Fußschienen vorgesehene Löcher längslaufend Drähte oder Schnüre
geführt sind, derart, daß beim Hochklappen der Rippen und Fußschienen durch sie die an sich bekannten
Bügel für die Pflanzenranken gebildet werden.
Auf diese Weise verbleiben die Tischgestelle ein
ίο für allemal in dem Gewächshaus und werden durch
einfaches Hochklappen in die Rankenbügel verwandelt, wobei die längslaufenden Drähte ebenfalls
ein für allemal mit den Tischgestellen verbunden sind.
Die Erfindung läßt vielerlei Ausführungsmöglirhkeitcn
zu. Zwei davon sind in der Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben, wobei
weitere erfinderische Einzelheiten mit erörtert sind.
Abb. ι ist ein Querschnitt durch ein mehrschiffiges
Gewächshaus mit der erfindungsgemäßen Einrichtung;
Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen senkrechten Querschnitt durch das aus Profileisen
gebildete Tischgestell;
Abb. 3 ist eine Ansicht in Richtung des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeiles;
Abb. 4 ist eine schematische Darstellung eines durch einen Tisch vorgenommenen senkrechten
Längsschnittes;
Abb. 5 zeigt eine weitere Ausführung des mehrschiffigen Gewächshauses mit anderweiter Benutzung
der in den Abb. 1 bis 3 gezeigten Tischgestelle; Abb. 6 zeigt in einem senkrechten Querschnitt
ein aus Holz gefertigtes Tischgestell;
Abb. 7 ist eine Ansicht in Richtung des in Abb. 6 eingezeichneten Pfeiles;
Abb. 8 zeigt schematisch die Raumausnutzung in den erfindungsgemäß gestalteten Gewächshäusern
in senkrechtem Querschnitt.
Das Gewächshaus ist über dem mit einer Bepflanzung zu versehenden Erdboden 10 errichtet,
wobei die bekannten Glaswände 11 sich auf den Sockel 12 und die Tragsäulen 13 der einzelnen
Schiffe auf den Sockeln 14 abstützen. Die Glasdächer 15 sind am First mit den üblichen Belüftungsklappen
16 ausgerüstet.
In den einzelnen Schiffen des Gewächshauses sind zu beiden Seiten längslaufend in an sich beikannter
Weise Tischgestelle vorgesehen, die bei der Ausführung nach den Abb. 1 bis 4 aus Profileisen
gebildet werden. Diese Gestelle bestehen aus quer verlaufenden T-Eisen 17 mit senkrecht nach
oben gerichteter Rippe 18. Die T-Eisen sind in Abständen
von beispielsweise etwa 1 m parallel nebeneinander liegend verlegt, wie das in Abb. 4
schematisch dargestellt ist. Wie ersichtlich, bilden die T-Eisenschienen mit ihren nach oben gerichteten
Rippen 18 Auflager und Führungen, für die auf den Tisch geschobenen und in Abb. 4 durch
gestrichelte Linien angedeuteten Pikierkästen 19.
Sämtliche Schienen 17 sind an ihren freien Enden
durch angeschweißte längslauf ende Winkelschienen 20 miteinander verbunden. Andererseits übergreifen
die Schienen mit ihren entsprechend umgebogenen, zweckmäßig rippenlosen Enden 21 ein an der Wandung
des Gewächshauses vorgesehenes und längslaufendes Rohr 22, so daß der Tisch um dieses
Rohr verschwenkt werden kann, wobei zweckmäßig eine mit einem im Abstand von dem Rohr vorgesehene
Stabschiene 23 eine Verschiebungssicherheit bietet, indem das umgebogene Ende 21 zwischen der Stabschiene
und dem Rohr eingeführt wird, ohne daß dabei die Möglichkeit des vollkommenen Aushebens
des Tisches beschnitten wird.
Wird nun der Tisch nach oben verschwenkt, dann wird durch die an der Unterseite der Schienen
befestigten durchlaufenden Winkelschiene 24 das beträchtliche Gewicht auf das Rohr 22 übertragen. ■
An der Unterseite der Schienen 17 sind längs
den Schienen verlaufende Leisten 25 durch Verschweißung od. dgl. befestigt, die in einer schräg
nach unten verlaufenden Abwinklung 26 enden. Diese Leisten sind mit Bohrungen 27 ausgerüstet,
und durch diese Bohrungen sind die Drähte hindurchgezogen, die von Schiene zu Schiene laufend
sich über die ganze Tischlänge erstrecken und an den beiden Enden des Tisches durch die bekannten
Spannschlösser befestigt sind. Diese in bestimmten Abständen voneinander verlegten Drähte verbleiben
ein für allemal mit dem Tisch fest verbunden.
Jeder Schiene 17 der Tische ist nun ein Stützfuß
in Form einer T-Schiene 28 zugeordnet, wobei diese Schienen verschwenkbar um einen Bolzen 29 angeordnet
sind, der durch entsprechende Bohrungen je eines an der Unterseite der Schienen angeordneten
U-förmig profilierten Lagerböckchens 30hindurchgeht.
Am freien Ende sind diese Tischbeine durch eine angeschweißte, sich über die ganze
Länge des Tisches erstreckende Winkclsehiene 31 miteinander verbunden. Auch die Profilschienen
der Tischbeine weisen Bohrungen 32 auf, durch welche Drähte hindurchgezogen und an den Tischenden
wiederum durch Spannschlösser befestigt sind.
In Abb. ι sind in dem links dargestellten Gewächshausschiff
die Tische in der Arbeitsstellung gezeigt. Zwischen ihnen befindet sich der Weg bzw. Raum für die Person, welche mit den auf die
Tische aufzusetzenden Pikierkästen od. dgl. arbeitet. In dem rechten Schiff dagegen ist gezeigt, in
welche Lage die nach oben verschwenkbaren Tische mit ihren Tragfüßen gelangen, wobei die Enden
der hoqhgeklappten Tischbeine durch Drahthaken 33 gehalten werden. Nunmehr sind die Tische aus
dem Bereich der Bodenfläche 10 entfernt, so daß die Bepflanzung dieser Fläche vorgenommen werden
kann, und zwar mit Pflanzen, die sich an den Schienen mit den längslaufendcn Geräten emporranken
können, wie das insbesondere bei Klettergurken der Fall ist. Es können also in dem Gewächshaus
zu beiden Seiten längslaufend je eine Gurkenreihe gepflanzt werden, deren Ranken sich
zunächst als Halt der nunmehr senkrecht nach unten ragenden Teile 26 bedienen und dann bis an
den First des Gewächshauses klettern können. Handelt es sich um die Bepflanzung des Bodens
ίο mit Pflanzen, die in der Regel durch Stäbe abgestützt
werden müssen, wie /.. B. Tomaten, dann werden an die längs der Tische laufenden Drähte,
die in Abb. ι durch gestrichelte Linien angedeuteten, senkrecht nach unten hängenden Schnüre 34
oder Drähte angehängt und durch Pflocke od. dgl. im Erdboden befestigt, an die dann die Tomateiistengel
angebunden werden können.
Eine anderweite Ausführung ist in AbI). 5 gezeigt. Hier sind, getragen von einer Sockelplatte35.
senkrechte Stützen, bestehend aus T-Schienen 36 vorgesehen, und zwar in Abständen entsprechend den
Profilschienen 17 der Tische.
Auf den oberen Enden der T-Schiencn ruhen bei hochgeklappten Tischen die Enden der Schienen
28 auf, welche die Tischfüße bilden. Die Stützschicnen36
sind mit Bohrungen $7 versehen, durch welche längslaufend Drähte hindurchgezogen sind.
Infolgedessen können nunmehr auch noch zwei Reihen von Rankenpflanzen, insbesondere Gurken
neben den Stützschienen 36 gepflanzt werden, die sich dann an den senkrechten Stützschienen mit
ihren senkrecht laufenden Drähten nach oben ranken.
Die auf diese Weise entstehende Raumausnutzung ist in Abb. 8 schematisch gezeigt. Der durch die
Pflanzen mit ihren Ranken und herunterhängenden Früchten usw. eingenommene Raum ist durch
Schraffierung gekennzeichnet, wobei sich ergibt, daß für die mit der Bedienung des Gewächshauses
beschäftigten Personen zwei verhältnismäßig große Gangräume 38 verbleiben, die ein bequemes Arbei
ten in dem Gewächshaus ermöglichen.
Während bei der Ausführung nach den Abb. 1 bis 5 das Tischgestcll aus eisernen Profilschienen
zusammengesetzt ist, zeigen die Abb. 6 und 7, wie dieses Gestell zweckmäßig aus Holz zu gestalten
ist. Die Querschienen bestehen aus je zwei parallel zueinander angeordneten und mit Abstand voneinander
verlegten Holzleisten 39, die durch Abstandsstücke 40 unter Vcrnagelung miteinander verbunden
sind.
An dem freien Ende der Leistenschienen sind mittels einer Schloßschraube 41 verschwenkbar die
beim Tischgebrauch senkrecht stehenden Tragfüße gelagert, die aus einer Holzleiste 42 bestehen, während
die unteren Enden durch Verklammcrungen 43 mit einer sämtliche Stützschienen 42 miteinander
verbindenden, also längslaufenden Leiste 44 verbunden sind. Die auf den Tisch aufzusetzenden
Pikierkästen 19 weisen an ihrer Bodenfläche Ansatzleisten
45 auf, welche die Führung beim Aufschieben
,15 auf die Tischleisten 39 bewirken.
An dem Ende, wo die Tischleisten 39 verschwenkbar an dem Rohr 22 gelagert sind, ist durch die
senkrechten Leisten 46 und 47 und die Querleisten 48 ein Hohlraum 49 gebildet, in welchem das Rohr
22 steckt. Während nun bei der Ausführung in Eisenprofileu das Tischgestcll von dem Rohr 22
ohne weiteres durch Ausheben abgenommen werden kann, müssen bei dem Holzgestcll zu diesem Zweck
zum mindesten die Querleisten 48 entfernt werden.
Die der schrägen Strebe 26 des Profileisengestells ; entsprechende Anordnung ist bei der Ausführung
des Tisches in Holz durch Holzleisten 50 bewirkt, die durch Vernagelung mit den Leisten 39 bzw. der
senkrechten Leiste 46 verbunden sind.
Auch bei dem hölzernen Tischgestell sind die Bohrungen 27 bzw. 32 vorhanden, durch die die
über die ganze Länge des Tisches verlaufenden Drähte hindurchgezogen sind. Dabei werden die
Querleisten 39 durch längslaufende Holzleisten 51 zusammengehalten.
Selbstverständlich können die Tischgestelle abweichend von den beiden beispielsweise gezeigten
Ausführungen auch anders konstruiert sein, sofern sie nur die Querschienen mit den angelenkten Fußstützen
und die längslaufenden Drähte aufweisen und an dem Gewächshausgerüst verschwenkbar gelagert
sind, derart, daß beim Hochklappen der Tischgestelle ein Rankengestell entsteht, welches
bisher durch besonders eingesetzte Bügel nach Entfernen der Tischgestelle aus dem Gewächshaus erstellt
werden mußte.
Wenn auch die Tischgestelle vornehmlich dauernd in dem Gewächshaus verbleiben sollen, so
zeigen die dargestellten Ausführungsbeispiele, daß man im Bedarfsfalle die Tischgestelle durch einfaches
Abheben von den Drehbolzen od. dgl. entfernen kann. Hier ist noch darauf hinzuweisen,
daß Tischgestelle mit hochklappbaren Tischflächen, an denen verschwenkbar die Tischbeine gelagert
sind, an sich durchaus bekannt sind.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Tischgestelle so ausgebildet sind, daß sie beim
Hochklappen in dem Gewächshaus verbleiben, aber den Boden zur Bearbeitung und für die Anpflanzung
frei machen. Das ist in vielen Gartenbaubetrieben wichtig, wo während des Winters Blumen und
Pflanzenkultur auf Tischen betrieben wird, während im Frühjahr das Frühgemüse unmittelbar in "den
Boden ausgepflanzt wird.
Dabei ergibt sich noch der Vorteil, daß die bei den bisherigen Tischkonstruktionen erforderlichen
massiven Unterstützungssockel wegfallen, durch die die Bodenfläche verringert und außerdem die Bearbeitung
des Bodens außerordentlich erschwert wurde. Diese Unterstützungssockel zwangen beispielsweise
dazu, daß der Boden meistens mit dem Spaten statt mit der Fräse oder dem Pflug bearbeitet werden
mußte.
Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß beim Hochklappen die sonst nach Entfernen der Tischgestelle
einzusetzenden, bis nahe an den First ,des Daches ragenden Bügel durch die Tischgestelle gebildet
wurden, wobei diese Tischgestelle gleich die sonst besonders hindurchzuziehenden Drähte mit
aufweisen.
Wenn das Spalier, welches durch die hochj geklappten Tische gebildet wird, nach Erledigung
seiner Aufgabe weggenommen wird, dann werden die seitlichen Spaliere heruntergeklappt und dienen
wieder als Tische, wobei ihre Drahtverspannung bestchenbleibt.
Dann müssen aber auch die Mittelstützen 36weggenommen
werden. Das geschieht, ohne daß die mit ihnen verbundenen Drähte etwa einzeln herausgezogen
werden. Die auf die Drähte aufgefädelten Stützen kann man flach auf den Boden legen
und wie eine Kette oder Matte aufrollen, um sie so platzsparend bis zur nächsten Verwendung aufzubewahren.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus mit an den Seiten längslaufenden Tischgestellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (17 bzw. 39), auf denen die Tischplatten abnehmbar oder die Pflanzkästen unmittelbar ruhen, am einen Ende (21) verschwenkbar an dem Gerüst des Gewächshauses gelagert und am anderen Ende mit verschwenkbaren Fußschienen (28 bzw. 42) versehen sind.
- 2. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch in den Rippen und' Fußscliienen vorgesehene Löcher (27, 32) längslaufende Drähte oder Schnüre geführt sind, derart, daß beim Hochklappen der Rippen und Fußschienen durch sie die an sich bekannten Bügel für die Pflanzenranken gebildet werden.
- 3. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der hochgeklappten Fußschienen (28 bzw. 42) von je einer mit Löchern (37) zum Durchziehen von längslaufenden Drähten oder Schnüren versehenen Schienenstütze (36) getragen werden.
- 4. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise T-förmig profilierten Querrippen (17) der Tische mit nach oben ragender Rippe (18) verlegt sind und an der Unterseite des Steges Ansätze (25) für die Löcher (27) zum Durchführen der Drähte oder Schnüre tragen.
- 5. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen bzw. -leisten (17 bzw. 39) nahe ihren verschwenkbar gelagerten Enden schräg nach unten weisende Streben (26 bzw. 50) aufweisen, die ebenfalls mit Durchzugslöchern (27) für die längslaufenden Drähte versehen sind.
- 6. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen bzw. -schienen (17 bzw. 39) und auch die Fußstützen (28 bzw. 42) durch längslaufende Schienen (20, 31 bzw. 51,44) miteinander verbunden sind.
- 7. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Querrippen (17) eine Schiene (24 bzw. 46) od. dgl. befestigt ist, derart, daß sich diese Winkelschiene bei der Verschwenkung des Tischgestelles nach oben abstützend auf den z. B. durch ein längslaufendes Rohr (22) gebildeten Drehbolzen aufsetzt.
- 8. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gerüst des Gewächshauses Regenrohre bzw. Wasserleitungsrohre (22) so verlegt sind, daß sie als Auflager bzw. als Drehpunkte für die entsprechenden Enden der Tischplatten dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| DE836122C true DE836122C (de) | 1952-04-07 |
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| DEP52747A Expired DE836122C (de) | 1949-08-23 | 1949-08-23 | Ein- oder mehrschiffiges Gewaechshaus mit an den Seiten laengslaufenden Tischgestellen |
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1949
- 1949-08-23 DE DEP52747A patent/DE836122C/de not_active Expired
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