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DE836122C - Ein- oder mehrschiffiges Gewaechshaus mit an den Seiten laengslaufenden Tischgestellen - Google Patents

Ein- oder mehrschiffiges Gewaechshaus mit an den Seiten laengslaufenden Tischgestellen

Info

Publication number
DE836122C
DE836122C DEP52747A DEP0052747A DE836122C DE 836122 C DE836122 C DE 836122C DE P52747 A DEP52747 A DE P52747A DE P0052747 A DEP0052747 A DE P0052747A DE 836122 C DE836122 C DE 836122C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
greenhouse
aisled
rails
ribs
wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP52747A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Hoentsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG HOENTSCH DIPL ING
Original Assignee
GEORG HOENTSCH DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG HOENTSCH DIPL ING filed Critical GEORG HOENTSCH DIPL ING
Priority to DEP52747A priority Critical patent/DE836122C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836122C publication Critical patent/DE836122C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/14Greenhouses
    • A01G9/143Equipment for handling produce in greenhouses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Insbesondere bei den Gewächshäusern mit Bodenbcprlanzung ist es üblich, die in den (Gewächshäusern aufgestellten Tische. auf denen beispielsweise die zur Anzucht dienenden Samenkästen l)zw. Pikierkästen aufgestellt werden, zerlegbar anzuordnen, damit sie nach Erfüllung ihrer Aufgabe aus dem Gewächshaus entfernt werden können und die Bodenbeptlanzung durchgeführt werden kann.
Wenn es sich dabei um Rankenpflanzen, wie Gurken. Tomaten od. dgl. handelt, dann werden nach der Entfernung der Tische, nahe den Wänden des Gewächshauses, in Abständen von etwa ι m Bügelschienen aufgestellt mit Löchern, durch die waagerecht längslaufende Drähte hindurchgezogen werden, an denen die Ranken einen Halt finden l)z\\. von denen nach dem Boden zu Schnüre herabhängen, an denen nichtrankende Pflanzen, insbesondere Tomaten, aufgebunden werden.
Es ist klar, daß das Aufstellen der Tische und später das Zusammenlegen der Tische und der Transport von der Lagerstelle in das Gewächshaus und zurück nach der Lagerstelle viel Arbeit verursacht, wobei außerdem noch ein besonderer Raum für die Tischgestelle vorhanden sein muß.
Es ist ferner klar, daß das Aufstellen der Bügelschienen und das Einziehen der Drähte viel Arbeit verursacht.
Allen diesen Übelständen begegnet die Erfindung, die dahin geht, daß die Querrippen der Tischgestelle. auf denen die Tischplatten abnehmbar ruhen oder die Pflanzkästen unmittelbar stehen, am einen Ende verschwenkbar an dem Gerüst des
Gewächshauses gelagert und am anderen Ende mit verschwenkbaren Fußschienen versehen sind, wobei durch in den Rippen und Fußschienen vorgesehene Löcher längslaufend Drähte oder Schnüre geführt sind, derart, daß beim Hochklappen der Rippen und Fußschienen durch sie die an sich bekannten Bügel für die Pflanzenranken gebildet werden.
Auf diese Weise verbleiben die Tischgestelle ein
ίο für allemal in dem Gewächshaus und werden durch einfaches Hochklappen in die Rankenbügel verwandelt, wobei die längslaufenden Drähte ebenfalls ein für allemal mit den Tischgestellen verbunden sind.
Die Erfindung läßt vielerlei Ausführungsmöglirhkeitcn zu. Zwei davon sind in der Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben, wobei weitere erfinderische Einzelheiten mit erörtert sind.
Abb. ι ist ein Querschnitt durch ein mehrschiffiges Gewächshaus mit der erfindungsgemäßen Einrichtung;
Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen senkrechten Querschnitt durch das aus Profileisen gebildete Tischgestell;
Abb. 3 ist eine Ansicht in Richtung des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeiles;
Abb. 4 ist eine schematische Darstellung eines durch einen Tisch vorgenommenen senkrechten Längsschnittes;
Abb. 5 zeigt eine weitere Ausführung des mehrschiffigen Gewächshauses mit anderweiter Benutzung der in den Abb. 1 bis 3 gezeigten Tischgestelle; Abb. 6 zeigt in einem senkrechten Querschnitt ein aus Holz gefertigtes Tischgestell;
Abb. 7 ist eine Ansicht in Richtung des in Abb. 6 eingezeichneten Pfeiles;
Abb. 8 zeigt schematisch die Raumausnutzung in den erfindungsgemäß gestalteten Gewächshäusern in senkrechtem Querschnitt.
Das Gewächshaus ist über dem mit einer Bepflanzung zu versehenden Erdboden 10 errichtet, wobei die bekannten Glaswände 11 sich auf den Sockel 12 und die Tragsäulen 13 der einzelnen Schiffe auf den Sockeln 14 abstützen. Die Glasdächer 15 sind am First mit den üblichen Belüftungsklappen 16 ausgerüstet.
In den einzelnen Schiffen des Gewächshauses sind zu beiden Seiten längslaufend in an sich beikannter Weise Tischgestelle vorgesehen, die bei der Ausführung nach den Abb. 1 bis 4 aus Profileisen gebildet werden. Diese Gestelle bestehen aus quer verlaufenden T-Eisen 17 mit senkrecht nach oben gerichteter Rippe 18. Die T-Eisen sind in Abständen von beispielsweise etwa 1 m parallel nebeneinander liegend verlegt, wie das in Abb. 4 schematisch dargestellt ist. Wie ersichtlich, bilden die T-Eisenschienen mit ihren nach oben gerichteten Rippen 18 Auflager und Führungen, für die auf den Tisch geschobenen und in Abb. 4 durch gestrichelte Linien angedeuteten Pikierkästen 19.
Sämtliche Schienen 17 sind an ihren freien Enden durch angeschweißte längslauf ende Winkelschienen 20 miteinander verbunden. Andererseits übergreifen die Schienen mit ihren entsprechend umgebogenen, zweckmäßig rippenlosen Enden 21 ein an der Wandung des Gewächshauses vorgesehenes und längslaufendes Rohr 22, so daß der Tisch um dieses Rohr verschwenkt werden kann, wobei zweckmäßig eine mit einem im Abstand von dem Rohr vorgesehene Stabschiene 23 eine Verschiebungssicherheit bietet, indem das umgebogene Ende 21 zwischen der Stabschiene und dem Rohr eingeführt wird, ohne daß dabei die Möglichkeit des vollkommenen Aushebens des Tisches beschnitten wird.
Wird nun der Tisch nach oben verschwenkt, dann wird durch die an der Unterseite der Schienen befestigten durchlaufenden Winkelschiene 24 das beträchtliche Gewicht auf das Rohr 22 übertragen. ■
An der Unterseite der Schienen 17 sind längs den Schienen verlaufende Leisten 25 durch Verschweißung od. dgl. befestigt, die in einer schräg nach unten verlaufenden Abwinklung 26 enden. Diese Leisten sind mit Bohrungen 27 ausgerüstet, und durch diese Bohrungen sind die Drähte hindurchgezogen, die von Schiene zu Schiene laufend sich über die ganze Tischlänge erstrecken und an den beiden Enden des Tisches durch die bekannten Spannschlösser befestigt sind. Diese in bestimmten Abständen voneinander verlegten Drähte verbleiben ein für allemal mit dem Tisch fest verbunden.
Jeder Schiene 17 der Tische ist nun ein Stützfuß in Form einer T-Schiene 28 zugeordnet, wobei diese Schienen verschwenkbar um einen Bolzen 29 angeordnet sind, der durch entsprechende Bohrungen je eines an der Unterseite der Schienen angeordneten U-förmig profilierten Lagerböckchens 30hindurchgeht. Am freien Ende sind diese Tischbeine durch eine angeschweißte, sich über die ganze Länge des Tisches erstreckende Winkclsehiene 31 miteinander verbunden. Auch die Profilschienen der Tischbeine weisen Bohrungen 32 auf, durch welche Drähte hindurchgezogen und an den Tischenden wiederum durch Spannschlösser befestigt sind.
In Abb. ι sind in dem links dargestellten Gewächshausschiff die Tische in der Arbeitsstellung gezeigt. Zwischen ihnen befindet sich der Weg bzw. Raum für die Person, welche mit den auf die Tische aufzusetzenden Pikierkästen od. dgl. arbeitet. In dem rechten Schiff dagegen ist gezeigt, in welche Lage die nach oben verschwenkbaren Tische mit ihren Tragfüßen gelangen, wobei die Enden der hoqhgeklappten Tischbeine durch Drahthaken 33 gehalten werden. Nunmehr sind die Tische aus dem Bereich der Bodenfläche 10 entfernt, so daß die Bepflanzung dieser Fläche vorgenommen werden kann, und zwar mit Pflanzen, die sich an den Schienen mit den längslaufendcn Geräten emporranken können, wie das insbesondere bei Klettergurken der Fall ist. Es können also in dem Gewächshaus zu beiden Seiten längslaufend je eine Gurkenreihe gepflanzt werden, deren Ranken sich zunächst als Halt der nunmehr senkrecht nach unten ragenden Teile 26 bedienen und dann bis an
den First des Gewächshauses klettern können. Handelt es sich um die Bepflanzung des Bodens ίο mit Pflanzen, die in der Regel durch Stäbe abgestützt werden müssen, wie /.. B. Tomaten, dann werden an die längs der Tische laufenden Drähte, die in Abb. ι durch gestrichelte Linien angedeuteten, senkrecht nach unten hängenden Schnüre 34 oder Drähte angehängt und durch Pflocke od. dgl. im Erdboden befestigt, an die dann die Tomateiistengel angebunden werden können.
Eine anderweite Ausführung ist in AbI). 5 gezeigt. Hier sind, getragen von einer Sockelplatte35. senkrechte Stützen, bestehend aus T-Schienen 36 vorgesehen, und zwar in Abständen entsprechend den Profilschienen 17 der Tische.
Auf den oberen Enden der T-Schiencn ruhen bei hochgeklappten Tischen die Enden der Schienen 28 auf, welche die Tischfüße bilden. Die Stützschicnen36 sind mit Bohrungen $7 versehen, durch welche längslaufend Drähte hindurchgezogen sind. Infolgedessen können nunmehr auch noch zwei Reihen von Rankenpflanzen, insbesondere Gurken neben den Stützschienen 36 gepflanzt werden, die sich dann an den senkrechten Stützschienen mit ihren senkrecht laufenden Drähten nach oben ranken.
Die auf diese Weise entstehende Raumausnutzung ist in Abb. 8 schematisch gezeigt. Der durch die Pflanzen mit ihren Ranken und herunterhängenden Früchten usw. eingenommene Raum ist durch Schraffierung gekennzeichnet, wobei sich ergibt, daß für die mit der Bedienung des Gewächshauses beschäftigten Personen zwei verhältnismäßig große Gangräume 38 verbleiben, die ein bequemes Arbei ten in dem Gewächshaus ermöglichen.
Während bei der Ausführung nach den Abb. 1 bis 5 das Tischgestcll aus eisernen Profilschienen zusammengesetzt ist, zeigen die Abb. 6 und 7, wie dieses Gestell zweckmäßig aus Holz zu gestalten ist. Die Querschienen bestehen aus je zwei parallel zueinander angeordneten und mit Abstand voneinander verlegten Holzleisten 39, die durch Abstandsstücke 40 unter Vcrnagelung miteinander verbunden sind.
An dem freien Ende der Leistenschienen sind mittels einer Schloßschraube 41 verschwenkbar die beim Tischgebrauch senkrecht stehenden Tragfüße gelagert, die aus einer Holzleiste 42 bestehen, während die unteren Enden durch Verklammcrungen 43 mit einer sämtliche Stützschienen 42 miteinander verbindenden, also längslaufenden Leiste 44 verbunden sind. Die auf den Tisch aufzusetzenden Pikierkästen 19 weisen an ihrer Bodenfläche Ansatzleisten 45 auf, welche die Führung beim Aufschieben
,15 auf die Tischleisten 39 bewirken.
An dem Ende, wo die Tischleisten 39 verschwenkbar an dem Rohr 22 gelagert sind, ist durch die senkrechten Leisten 46 und 47 und die Querleisten 48 ein Hohlraum 49 gebildet, in welchem das Rohr 22 steckt. Während nun bei der Ausführung in Eisenprofileu das Tischgestcll von dem Rohr 22 ohne weiteres durch Ausheben abgenommen werden kann, müssen bei dem Holzgestcll zu diesem Zweck zum mindesten die Querleisten 48 entfernt werden.
Die der schrägen Strebe 26 des Profileisengestells ; entsprechende Anordnung ist bei der Ausführung des Tisches in Holz durch Holzleisten 50 bewirkt, die durch Vernagelung mit den Leisten 39 bzw. der senkrechten Leiste 46 verbunden sind.
Auch bei dem hölzernen Tischgestell sind die Bohrungen 27 bzw. 32 vorhanden, durch die die über die ganze Länge des Tisches verlaufenden Drähte hindurchgezogen sind. Dabei werden die Querleisten 39 durch längslaufende Holzleisten 51 zusammengehalten.
Selbstverständlich können die Tischgestelle abweichend von den beiden beispielsweise gezeigten Ausführungen auch anders konstruiert sein, sofern sie nur die Querschienen mit den angelenkten Fußstützen und die längslaufenden Drähte aufweisen und an dem Gewächshausgerüst verschwenkbar gelagert sind, derart, daß beim Hochklappen der Tischgestelle ein Rankengestell entsteht, welches bisher durch besonders eingesetzte Bügel nach Entfernen der Tischgestelle aus dem Gewächshaus erstellt werden mußte.
Wenn auch die Tischgestelle vornehmlich dauernd in dem Gewächshaus verbleiben sollen, so zeigen die dargestellten Ausführungsbeispiele, daß man im Bedarfsfalle die Tischgestelle durch einfaches Abheben von den Drehbolzen od. dgl. entfernen kann. Hier ist noch darauf hinzuweisen, daß Tischgestelle mit hochklappbaren Tischflächen, an denen verschwenkbar die Tischbeine gelagert sind, an sich durchaus bekannt sind.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Tischgestelle so ausgebildet sind, daß sie beim Hochklappen in dem Gewächshaus verbleiben, aber den Boden zur Bearbeitung und für die Anpflanzung frei machen. Das ist in vielen Gartenbaubetrieben wichtig, wo während des Winters Blumen und Pflanzenkultur auf Tischen betrieben wird, während im Frühjahr das Frühgemüse unmittelbar in "den Boden ausgepflanzt wird.
Dabei ergibt sich noch der Vorteil, daß die bei den bisherigen Tischkonstruktionen erforderlichen massiven Unterstützungssockel wegfallen, durch die die Bodenfläche verringert und außerdem die Bearbeitung des Bodens außerordentlich erschwert wurde. Diese Unterstützungssockel zwangen beispielsweise dazu, daß der Boden meistens mit dem Spaten statt mit der Fräse oder dem Pflug bearbeitet werden mußte.
Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß beim Hochklappen die sonst nach Entfernen der Tischgestelle einzusetzenden, bis nahe an den First ,des Daches ragenden Bügel durch die Tischgestelle gebildet wurden, wobei diese Tischgestelle gleich die sonst besonders hindurchzuziehenden Drähte mit aufweisen.
Wenn das Spalier, welches durch die hochj geklappten Tische gebildet wird, nach Erledigung seiner Aufgabe weggenommen wird, dann werden die seitlichen Spaliere heruntergeklappt und dienen wieder als Tische, wobei ihre Drahtverspannung bestchenbleibt.
Dann müssen aber auch die Mittelstützen 36weggenommen werden. Das geschieht, ohne daß die mit ihnen verbundenen Drähte etwa einzeln herausgezogen werden. Die auf die Drähte aufgefädelten Stützen kann man flach auf den Boden legen und wie eine Kette oder Matte aufrollen, um sie so platzsparend bis zur nächsten Verwendung aufzubewahren.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus mit an den Seiten längslaufenden Tischgestellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (17 bzw. 39), auf denen die Tischplatten abnehmbar oder die Pflanzkästen unmittelbar ruhen, am einen Ende (21) verschwenkbar an dem Gerüst des Gewächshauses gelagert und am anderen Ende mit verschwenkbaren Fußschienen (28 bzw. 42) versehen sind.
  2. 2. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch in den Rippen und' Fußscliienen vorgesehene Löcher (27, 32) längslaufende Drähte oder Schnüre geführt sind, derart, daß beim Hochklappen der Rippen und Fußschienen durch sie die an sich bekannten Bügel für die Pflanzenranken gebildet werden.
  3. 3. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der hochgeklappten Fußschienen (28 bzw. 42) von je einer mit Löchern (37) zum Durchziehen von längslaufenden Drähten oder Schnüren versehenen Schienenstütze (36) getragen werden.
  4. 4. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise T-förmig profilierten Querrippen (17) der Tische mit nach oben ragender Rippe (18) verlegt sind und an der Unterseite des Steges Ansätze (25) für die Löcher (27) zum Durchführen der Drähte oder Schnüre tragen.
  5. 5. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen bzw. -leisten (17 bzw. 39) nahe ihren verschwenkbar gelagerten Enden schräg nach unten weisende Streben (26 bzw. 50) aufweisen, die ebenfalls mit Durchzugslöchern (27) für die längslaufenden Drähte versehen sind.
  6. 6. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen bzw. -schienen (17 bzw. 39) und auch die Fußstützen (28 bzw. 42) durch längslaufende Schienen (20, 31 bzw. 51,44) miteinander verbunden sind.
  7. 7. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Querrippen (17) eine Schiene (24 bzw. 46) od. dgl. befestigt ist, derart, daß sich diese Winkelschiene bei der Verschwenkung des Tischgestelles nach oben abstützend auf den z. B. durch ein längslaufendes Rohr (22) gebildeten Drehbolzen aufsetzt.
  8. 8. Ein- oder mehrschiffiges Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gerüst des Gewächshauses Regenrohre bzw. Wasserleitungsrohre (22) so verlegt sind, daß sie als Auflager bzw. als Drehpunkte für die entsprechenden Enden der Tischplatten dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP52747A 1949-08-23 1949-08-23 Ein- oder mehrschiffiges Gewaechshaus mit an den Seiten laengslaufenden Tischgestellen Expired DE836122C (de)

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