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DE835785C - Gesichtsschutzvorrichtung - Google Patents

Gesichtsschutzvorrichtung

Info

Publication number
DE835785C
DE835785C DEM7991A DEM0007991A DE835785C DE 835785 C DE835785 C DE 835785C DE M7991 A DEM7991 A DE M7991A DE M0007991 A DEM0007991 A DE M0007991A DE 835785 C DE835785 C DE 835785C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
protection device
dark
clear
face protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM7991A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Mehl
Rudolf Schoen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM7991A priority Critical patent/DE835785C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE835785C publication Critical patent/DE835785C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/04Eye-masks ; Devices to be worn on the face, not intended for looking through; Eye-pads for sunbathing
    • A61F9/06Masks, shields or hoods for welders
    • A61F9/061Masks, shields or hoods for welders with movable shutters, e.g. filter discs; Actuating means therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

  • Gesichtsschutzvorrichtung Bei Schweißarbeiten ist es bekannt, Schutzscliilde mit dunkelfarbigen Gläsern zu benutzen, die die Augen vor Blendung und das Gesicht vor Hitze und Sprühfunken schützen sollen. Diese Schutzschilde werden entweder mit Hilfe eines Handgriffes in der einen Hand gehalten oder in Form eines Helmes ausgebildet, den der Arbeiter auf den Kopf setzt, wobei gegenüber dem Handschutzschild der Vorteil besteht, daß dem Schweißer beide Hände für die Schweißarbeit zur Verfügung stehen.
  • Bekannt ist ferner, diese Schutzschiide so auszubilden, daß sich vor dem farbigen Schutzglas ein Klarglas befindet, um eine Beschädigung des wertvollen Farbglases durch Sprühfunken zu vermeiden.
  • Da der Elektroschweißer vor dem Zünden und nach dem Erlöschen des Lichtbogens durch die dunklen Gläser hindurch die Schweißstelle nicht sieht und da ferner auch bei dem notwendigen Abschlacken in den Zwischenpausen des Schweißvorganges eine klare Sicht erforderlich ist, hat man bereits Schutzvorrichtungen konstruiert, die eine wechselweise Verwendung der farbigen Schutzscheibe oder einer Klarglasscheibe je nach den vorzunehmenden Arbeiten gestatten.
  • Bei Schutzbelmen ist es ferner bekannt, die Dunkelscheibe mittels eines von Schweißer zu steuernden mechanischen Fernantriebes in das Gesichtsfeld des Helmes ein- und ausrückbar zu gestalten und dabei die Dunkelscheibe durch eine Klarglasscheibe zu ersetzen.
  • Die Steuerung kann beispielsweise auch mit Hilfe des Kinns durch Bewegung einer Kinnplatte mit Hilfe des Unterkiefers erfolgen.
  • Bisher war es üblich, den Ersatz der Dunkelscheibe durch eine Klarglasscheibe durch Verschieben der Dunkelscheie in vertikaler Richtung oder durch Hochklappen herbeizuführen. Hierbei sind aber erhebliche Weglängen zu überbrücken, so daß sich diese Konstruktionen in der Praxis nicht durchsetzen konnten.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Steuerung der Bewegung der Dunkelscheibe bei Schutzschilden aller Art so durchzuführen, daß durch eine nur kleine Hebelwirkung der Ersatz der Dunkelscheibe durch eine Klarglasscheibe bei gleichbleibendem Geschtswinkel herbeigeführt wird.
  • I)ie Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß erreicht durch die wechselweise Anordnung einer Dunkelscheibe und einer Klarglasscheibe in Form eines Dreschiebers. Dunkelscheiben und Klarglasscheiben werden in Form eines Viercks angeordnet. Das sich ergebende Viereck bzw. die aus Gründen der lichtdichten Abdichtung zweckmäßig auzuwendene Zylinderform, in die das Viereck eingebaut ist, ist um die mittlere Achse drehbar und ermöglicht durch eine kleine Hebelkonstruktion oder durch eine Ratsche, die Dunkelscheibe oder die Klarscheibe je nach Bedarf wechselweise in die Blickrichtung zu bringen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann man den Zylinder lediglich mit Klarglasscheiben versehen und festsehend anordnen und diesen Zylinder mit einem zweiten Zylinder größeren Durchmessers aber gleicher Mittelachse umgeben, der die Dunkelscheibe im Wechsel mit Klarglasscheiben enthält und drehbar gestaltet ist.
  • Schließlich genügt es auch, an Stelle des zweiten drehbaren Zylinders die Dunkelscheibe in einem Segment anzuordnen, das nach Art eines Visiers vor die Klarglasscheibe des feststehenden Zylinders durch eine Drehbewegung vorgesetzt werden kann.
  • Bei Schutzhelmen hat die Anordnung der Sehutzscheiben in einem Zylinder oder einem Viereck den Vorteil, daß beispielsweise bei Anwendung des Kinns als Betätigungsquelle für den Ausrück-organg eine sehr kurze Bewegung des Unterkiefers genügt, um die Umstellung der Schutzscheiben zu veranlassen. Auch bei Hanscgutzschilden genügt eine kurze Bewegung des Daumens.
  • Um die Betätigungsquelle nach Einschaltung der Dunkel scheibe zu entlasten, ist ferner eine Haltevorrichtung, bestehend aus einer Federung mit Ansatz vorgesehen, die nach Umstellung der Scheiben einrastet und die Dunkelscheibe in ihrer Stellung festhält, bei Wiedereinschaltung der Betätigungsquelle beispielsweise des Kinns oder des Daumens, die Haltevorrichtung jedoch wieder austrastet, so daß die Dunkelscheibe durch eine Klascheibe ausgetauscht werden kann.
  • An Stelle der beschriebenen und in der Zeichitung dargestellten Haltevorrichtung kann selbstverständlich auch eine andere Halterung Verwendung finden, die den gleichen Zweck erfüflt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. I zeigt die Drechschieberanordnung der Schutzscheiben in Anwendung bei einem Handschutzschield; abt. 2 zeigt eine andere Ausführungsform mit festehendem Durchblichzylinder, über den ein zwieter, konzentrisch angeordneter, drehbarer Zylinder mit eingelassenen Dunkel- und Klarscheiben bewegt werden kann; Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Gesichtsscchutzvorrichtung, bei der der äußere drehbare Zylinder durch ein Zylindersegment ersetzt ist.
  • Auf dem um seite achse drehl>aren Zylinder I sind Durchbrüche vorgesehen, in die Klarscheiben 2 bzw. die Dunkelscheibe 3 mit vorgeschalteter Klarscheibe 4 eingesetzt sind. Am Drehpunkt 5 der Achse befindet sich ein Hebelgestänge 6, 7 mit Rückholfeder 8, das beim Drücken auf den Knotf 9 eine Drehung des Zylinders um 90° und eine Ersetzung der vorgeschalteten Dunkelscheibe durch eine Klarglasscheibe bewirkt. Bei der Abwäörtsbewegung des Knopfes 9 gleitet ein Stift lo über eine mit Ansatz 11 versehene Federung 12. die seitlich am Grundbett mit Niet 13 befestigt ist, und rastet in dem Ansatz 11 ein. Die Stellung der Klarglasscheibe im Durchblick ist damit festgelegt. Soll im Laufe der Arbeit an Stelle der Klarglasscheiite die Dunkelsdheibe benutzt werden, wird der Knopf 9 mit dem Daumen nach unten betätigt bis die Federung 12 den Stift io freigibt. Die Rückholfeder 8 bewirkt dann die Drehung des Zylinders 1 in seite alte Lage mit vorgeschalteter Dunkel scheibe.
  • In Anwendung bei einem Schutzhelm wird bei der Durchblickvorrichtung der Knopf 9 durch eine verstellbare Kinnauflage ersetzt bzw. durch einen Fernantrieb, beispielsweise durch ein Steuerorgan mit Bowdenzug und Fußbetätigung oder ein Federwerk, einen Elektromagnet u. dgl.
  • Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist über dem feststehenden, mit Klarglasscheiben versehenen Zylinder 14 ein drehbarer Zylinder 15 angeordnet, der in seinen Durchbrüchen mit Kl.arglasscheiben und mit einer Dunkel scheibe versehen ist. Auch hier erfolgt die Drehbewegung des äußeren Zylinders in gleicher Weise wie oben beschrieben.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist an Stelle des äußeren drehbaren Zylinders ein um die Mittelachse des feststehenden Zylinders 14 drehbares Zylindersegment 16 angeordnet, dessen Dunkelscheibe I7 nach Art eines Visiers vor die Klarglasscheibe des Zylintler 14 vorgeschaltet werden kann.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Gesichtsschutzvorrichtung gegen I,icht-und Wärmestrahlen sowie Sprühfunken bei autogener oder elektrischer Schweißarbeit mit einer Einrichtung zum Wegrücken oder Wiedervorrücken eines Filterglases vor ein Fester eines Gesichtschutzschildes, gekennzeichnet durch die Anordnung der Filterschutzscheibe und der Klarglasscheiben in Durchbrüchen eines als Drehschieber wirkenden Zylinders (I).
  2. 2. Gesichtsschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den äußeren Enden der Drehachse des Zylinders ein Hebelgestänge (5, 6, 7, 8) mit Betätigungskopf (9) angeordnet, ist, durch das wechselweise eine Klarscheilbe (2) oder eine Dunkel scheibe (3) mit vorgeschalteter Klarscheibe (4) in das Blickfeld eingerückt wird.
  3. 3. Gesichtsschutzvorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Hebelgestänges eine Ratsche, ein Federwerk od. dgl. mit gleichbleibender Drehbewegung in einer Richtung oder ein Fernantrieb an sich bekannter Art angeordnet ist.
  4. 4. Geschtsschutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß andem hebelgestänge (5, 6, 7, 8) ein Führungsstift (10) über eine mit Amsatz (11) versehene Flachfeder (12) gleitet, de nach Einschaltung der Klarscheibe (2) in den Ansatz (II) einrastet und nach weiterer Abwärtsbewegung des Betätigungsknopfes (9) von der Feder (12) freigegeben wird, wobei eine Rückholfeder (8) die Drehung des Zylinders (I) in seine alte Lage mit vorgeschalteter Dunkelscheibe (3) bewirkt.
  5. 5. Gesichtsschutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines festsehenden Zylinders (14) mit Durchblicköffnungen aus Klarglas, über den ein zweiter, konzentrisch angeordneter Zylinder (15) mit eingelassenen Dunkel- bzw. Klarhlasscheiben drehbar angeordnet ist.
  6. 6. Gesichtssxchutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß um den feststehenden Zylinder (14) ein Zylindersegment (I6) mit Dunkelscheibe (I7) visierartig drehbar ist.
  7. 7. Die Anwendung der Gesichtsschutzvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6 bei Handschutzschilden und Schutzhelmen.
DEM7991A 1950-12-20 1950-12-20 Gesichtsschutzvorrichtung Expired DE835785C (de)

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DEM7991A DE835785C (de) 1950-12-20 1950-12-20 Gesichtsschutzvorrichtung

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DE835785C true DE835785C (de) 1952-04-03

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