DE835621C - Schutzeinrichtung an Tirrillreglern fuer Wechselstromerzeuger mit einem Zwischenrelais, das ueber Trockengleichrichter von der zu regelnden Wechselspannung gespeist wird - Google Patents
Schutzeinrichtung an Tirrillreglern fuer Wechselstromerzeuger mit einem Zwischenrelais, das ueber Trockengleichrichter von der zu regelnden Wechselspannung gespeist wirdInfo
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- DE835621C DE835621C DEH3159A DEH0003159A DE835621C DE 835621 C DE835621 C DE 835621C DE H3159 A DEH3159 A DE H3159A DE H0003159 A DEH0003159 A DE H0003159A DE 835621 C DE835621 C DE 835621C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/24—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
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Description
- Ein Großteil der Schwierigkeiten, die bei Tirrillreglern auftreten, wenn große Erregerspannungsbereiche zu bewältigen sind, liegt bekanntlich daran, daß die Betätigungsspannung für das Zwischenrelais veränderlich ist. Unter den verschiedenen Vorschlägen hierzu wurde unter anderem auch die Erzeugung einer Relaisarbeitsspannung über Trockengleichrichter genannt. Diese sind dann wechselstromseitig an die geregelte Generatorspannung angeschlossen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß der Regler bei Wegfall der Wechselspannung, etwa durch Kurzschluß oder eine ähnliche Störung, nicht imstande ist, die Erregung auf den vorher eingestellten Höchstwert zu begrenzen. Man gibt also auf diese Weise eine wichtige Schutzmaßnahme für den Generator auf. Gerade beim Tirrillbetrieb wird aber mit Rücksicht auf ein gutes Arbeiten des Reglers ein besonders hoher Spannungsüberschuß für die Erregermaschine gefordert, so daß die Preisgabe der entsprechenden Sicherung besonders bedenklich ist und daher bei größeren Ablagen meist zum Verzicht auf die Vorteile des Gleichrichterbetriebes führte.
- Erfindungsgemäß wird der angegebene Mangel des Gleichrichterbetriebes dadurch beseitigt, daß zu der Gleichspannung des Gleichrichters zusätzlich über entsprechende Widerstände die Spannung der Erregermaschine an die Klemmen des Zwischenrelais gelegt wird, so daß bei Wegfall von einer der beiden Spannungen die andere jeweils noch ausreicht, um die notwendigen Sicherheitsfunktionen zu erfüllen. Die Kombination der beiden Spannungen kann dabei entweder durch Reihenschaltung oder durch Parallelschaltung erfolgen. Dabei wird die erstere der beiden Anordnungen vorzugsweise bei niedrigen Erregerspannungen, die letztere bei höheren Erregerspannungen zu empfehlen sein.
- In beiden Fällen wird die Einstellung des Zwischenrelais so vorgenommen, daß es bei der oberen Grenze der Erregerspannung auch dann noch arbeitsfähig ist, wenn die Wechselspannung ganz wegfällt, während es an der unteren Erregerspannungsgrenze vom Gleichrichter her weitgehendst gespeist wird, so daß eine günstige und sichere Arbeitsweise gegeben ist.
- Die kombinierte Arbeitsspannung für das Relais bleibt auf diese Weise nicht völlig konstant, sondern ändert sich je nach Auslegung der Vorwiderstände immer noch etwa im Verhältnis 1 : 1,5 bis 1 : 2 über den gesamten Erregerbereich. Diese reduzierte Änderung kann jedoch ohne Schaden in der Arbeitsweise in Kauf genommen werden. Sie ist gegenüber einer absoluten Konstanz sogar erwünscht, da sie für die gesteigerten Kontaktströme bei hoher Erregerspannung eine mäßige Erhöhung der Kontaktkräfte, die noch günstig ist, sicherstellt.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt die Reihenschaltung, Fig. 2 die Parallelschaltung der beiden an das Zwischenrelais angelegten Spannungen. Einander entsprechende Teile sind in den beiden Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
- Mit i ist der Drehstromgenerator bezeichnet, dessen Spannung geregelt werden soll. 2 ist seine Erregerwicklung. Mit 3 ist die Erregermaschine, mit 4 deren Feldwicklung bezeichnet, in deren Stromkreis der durch die Kontakte 5 des Zwischenrelais 6 kurzschließbare Regelwiderstand 7 liegt. Das Zwischenrelais wird durch den Tirrillregler, von dem nur die Kontakte 8 dargestellt sind, gesteuert.
- Nach Fig. i wird das Zwischenrelais 6 über einen Vorwiderstand 9 durch einen Trockengleichrichter io gespeist, der über einen Transformator ii an der geregelten Wechselspannung liegt. Die von der Gleichrichteranordnung abgenommene Gleichspannung liegt gleichpolig mit der Erregermaschinenspannung in Reihe an den Zwischenrelaisklemmen.
- Nach Fig. 2 ist die Spannung der Erregermaschine und die von den Ausgangsklemmen der Gleichrichteranordnung io abgenommene Gleichspannung über getrennte Vorwiderstände 12 bzw. 9 in Parallelschaltung an das Zwischenrelais 6 gelegt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzeinrichtung anTirrillreglernfürWechselstromerzeuger mit einem Zwischenrelais, das über Trockengleichrichter von der geregelten Wechselspannung gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Gleichspannung des Gleichrichters zusätzlich über Widerstände die Spannung der Erregermaschine an die Klemmen des Zwischenrelais gelegt ist.
- 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Relaisvorwiderständen unmittelbar an den Anschlußklemmen des Zwischenrelais (6) die Spannung der Erregermaschine (3) über getrennte Vorwiderstände (9,12) zur Gleichrichterspannung (io) parallel gelegt wird (Fig. 2) oder daß Erregermaschinenspannung (3) und Gleichrichterspannung (io) geeigneter Spannungshöhe über einen gemeinsamen Vorwiderstand (9) das Zwischenrelais (6) speisen und dazu gleichpolig in Reihe geschaltet sind (Fig. i).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH3159A DE835621C (de) | 1950-05-28 | 1950-05-28 | Schutzeinrichtung an Tirrillreglern fuer Wechselstromerzeuger mit einem Zwischenrelais, das ueber Trockengleichrichter von der zu regelnden Wechselspannung gespeist wird |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE835621C true DE835621C (de) | 1952-04-03 |
Family
ID=7143455
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH3159A Expired DE835621C (de) | 1950-05-28 | 1950-05-28 | Schutzeinrichtung an Tirrillreglern fuer Wechselstromerzeuger mit einem Zwischenrelais, das ueber Trockengleichrichter von der zu regelnden Wechselspannung gespeist wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE835621C (de) |
-
1950
- 1950-05-28 DE DEH3159A patent/DE835621C/de not_active Expired
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