DE835495C - Einrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme des in einem Gaserzeuger erzeugten Gases - Google Patents
Einrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme des in einem Gaserzeuger erzeugten GasesInfo
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- DE835495C DE835495C DEP12976A DEP0012976A DE835495C DE 835495 C DE835495 C DE 835495C DE P12976 A DEP12976 A DE P12976A DE P0012976 A DEP0012976 A DE P0012976A DE 835495 C DE835495 C DE 835495C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
- C10J3/72—Other features
- C10J3/74—Construction of shells or jackets
- C10J3/76—Water jackets; Steam boiler-jackets
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Description
- Einrichtung zu_ r Ausnutzung der fühlbaren Wärme des in einem Gaserzeuger erzeugten Gases Die Hrfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur .Ausnutzung der fühlbaren Wärme des im Gaserzeuger erzeugten Gases mittels im Gasstrom angeordneter Rolire, die von dem die Wärme aufnehmenden Mittel durchströmt werden.
- Die Urfindung sieht x-or, die Wärmeaustauschrohre unmittelbar in der vom Gaserzeuger abzweigenden, zum \\'ascher führenden Gasleitung \-orziiselien. und zwar einander kreuzend quer zur Dichtung des Gasstromes. Durch eine solche gemäß (1er l?rtindu@ng ausgebildete Einrichtung wird bei kleinem Durchmesser der Wärmeaustauschrohre und senkrecht auf diese stoßendem Gas ein erlieblich lüiherer \\':irineiibergang elrzielt als bei den bisher meist üblichen, parallel vom Gas bestrichenen Wärmeaustauschrohren, diie noch dazu als besondere Wärmeaustauscheinrichtungen angeordnet sind.
- Dieser grundsätzliche Erfindungsgedanke wird vorzugsweise so vefrwirklicht, daß die Gasleitung einen rechteckigen Querschnitt hat und von einem Mantel umgeben ist. zwischen dem und der Gasleitung ein flüssigkeitsgefüllter Raum gebildet wird, welcher mit den die Gasleitung durchsetzenden, einander kreuzend angeordneten Rohren verbunden ist. Die Entnahme des durch den Wärmeübergang auf die Flüssigkeit sich bildenden Dampfes erfolgt vorzugsweise von einem oberhalb delr Einrichtung liegenden Dampfraum aus, welcher durch Rohrleittengen mit (lern flüssigkeitsgefüllter, 1Zauin der \Vä rmeaustauscheinrichtung verbunden ist.
- Gemäß der Erfindung liegen dieeinanderkreuzend angeordneten Wärmneaustauschrohre außerhalb de!r waagerechten Ebene, um ein Ihirchstrtimen derselben mit Sicherheit zu erreichen und die Bildung von Dampfblassen zu verhindern.
- 1?.in weiteres Merkmal der I?rfindung ist, die vom Gaserzeuger abzweigende, zum \Vascher führende Gasleitung so auszubilden, daß die fühlbare Wärme an Dampf zwecks Überhitzung desselben übertragen wird. Dieser Erfindungsgedanke wird vorzugsweise so verwirklicht, daß die einander kreuzend angeordiieten Vberhitzerrohre in Gruppen jeweils zti einer l'.inheit zusammengefaßt und seitlich heratisnehni-1)ar angeordnet sind.
- Bei den bisher üblichen Waschern ist die vom Gaserzeuger ahzw-eigeit,de, mit dem Wascher verbundene Gasleitung mit (lern unteren Teil des Naschers verbunden. aus dem die Waschflüssigkeit unten abgezogen wird. Beim Betrieb der- Anlage kann, infolge Absaugung des Gases oben aus (lern Wascher keime von dctr Waschflüssigkeit herrührende 1# euclitigkeit an den Wärmea.ustauschrohren niederschlagen. solange sie von dein heißen Nutzgas bestrichen werden. Bei Stillsetzen des Gaserzeugers ist jedoch die Gefahr der Ablagerung voti Feuchtigkeit auf die Wärmeaustauschrohre und damit einer Konrosion derselben vorhanden.
- Die Erfindung sieht daher schließlich noch vor, den unteren Teil des Waschers. in den die Gasleitung des Gaserzeugers einmündet, als trockenen Stauhahscheider auszubilden. Dadurch wird ferner auch ein besonderer Staubsammler erspairt.
- In den Zeichnungen sind zur Durchführung der Erfindung geeignete Ausführungsbeispiele dargestellt.
- A1)1). i zeigt einen Teil des Gaserzeugers mit der ertindu-ngsgemä ßen Wärm-eaustauscheinrichtung und einem Wascher teilweise ist Ansicht und teilweise im Schnitt; Abh. 2 zeigt die N\'ärmeaustauscheiixrichtung im senkrechten Schnitt; AM). 3 stellt einen waagerechten Schnitt durch die Einrichtung nach Abb. 2 dar: Abh. .I ist ein Uingsschnitt durch eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wärmeaustauscheinrichtung; Abb. 5 zeigt eine Ansicht der Einrichtung nach Abb. 4 Abh. 6 un(I ; schließlich sind waagerechte Schnitte durch die Einrichtung nach Abh. 4, entsprechend den Linien VI-VI bzw. VII-VIl.
- Bei der in Abh. i dargestellten Ausführungsform der I-rfin(lung ist an den Gaserzeuger i die zur Ableitung des erzeugten Gases dienende Leitung 2 angeschlossen. Diese Leitung 2 setzt sich in der Wiirmeaustatischeinrichtung 3 fort, welche in den unteren Teil q eitws Waschurs 5 hineinragt. In der Gasleitung 2 ist oben ein Kompensationsstück 6 vorgesehen.
- Die \\ ärmeaustauscheinrichtung 3 besteht, wie aus Abb. -- und 3 ersichtlich, aus dein inneren rohr-
laufen, wie aus Alpli. 6 und 7 ersichtlich, einander kreuzend derart, daß die in der einen Richtung verlaufenden Rohre mit den im irecliteti Winkel dazu verlattfetiden Rohren bei 33 miteinander verbunden sind. jeweils einige Rohrreihen, bei dein Ausführungsbeispiel fünf. sind zu einer Gruppc ziisammengcfaßt, so claß sich drei Rohrgruppen erreben, die die Deckel 34 durchsetzend in die Gasleit11119 31 ein- bzw, aus dieser atistrettii. Den zur (1ierhitzung von Dampf dienenden Rohren 32 wird der Dampf aus Sammelleitungen 35 durch die 1:ohre 36 zu- und durch die Rohre 37 in Sammelleitungen 38 abgeführt. Die Deckel 34 liegen aT)-wechselnd einmal auf der einen und einmal auf der gegenüberliegenden Seite der ebenfalls vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden tiasleitung 31. jedes den Deckel 34 durchsetzende holirlriindel ist mit <lern Deckel aus dem Rohr 31 Herausnehmbar.artigen Teil 7, welcher i111 ()u"rscliiiitt quadratisch ausgebildet ist. Um (las qua(lratische IZolir 7 ist ein rohrartiger NIantei h angenr(Inet derart. daß zwi- schen innerem Rohr ; und üulit@:-em IZolir !i ein freier Raum 9 entsteht. der im unteren Teil von (lern Boden to abgeschlossen und mit Flüssigkeit gefüllt ist. Der obere Teil des \V:ii-nieatistatischers 3 ist bei t i erweitert ausgebildet und finit ei11ci11 Deckel 12 gasdicht verschlossen. Die \"ergrößeruitg des oberen Teiles des \\'ärmeaustansch"rs 3 1)e1 1 1 gestattet die Ainl>:-ingung eines griil3c#ren Flansche: 12 und an dies#:ni angeschlossene l@lüssigkeitsrohre 14, 15. Ferner ist dadurch die Möglichkeit ge- schaffen, (laß der Mantel N hei einer st:ii-kei-en Aus- dehnung des inneren. dein li(#il.icii Gas unmittelbar ausgesetzten Rohres 7 nachgeben kaiiii. 1 )as Innere des Rohres 7 ist \()" lZol"-eii 1() kleinen Durch- messers durchsetzt, die einander kreuzend zti lZohren 17 reihenartig augc#rn-(lnet sind. I)ie parallel angeordneten lZolirreihen sind, wie .@1)I). 2 erkennen läßt, versetzt zueinander angeordnet, u111 ein all- seitiges Umspulen de: heißen Nutzgases zu erzielen. Die Rohre 16, 17 sind in den \\'änden 18 des Rohres 7 eingewalzt und durchsetzest den ganzen inneren lZaum der \\':irtneatistatisclieinriclitul19 3. Das aus der Gasleitung = in (las 1Zolir 7 des Wärmeaustauschers 3 gelangende heil.ic Gas trifft auf die die Gasleitung 2 quer durchzieiietidcn Rohr- reihen 16, 17 und gibt seine Wärine an die die Rohre durchströmende Flüssigkeit ab. Die Rohr" 16, 17 haben, wie aus A1)1). ; erkennbar, eine solche schräg aufwärts verlaufende Lage gegeniil>e;i- der waagerechten Ebene. (1a1.3) der Auftrieb der Flüssig- keit gesichert ist und somit beine 1)atnpfl)lasen ent- stehen, wie dieses 1)e1 einer waagerechten Lage den Rohre der Fall sein würde. Das zur Ableitung des erhitzten Wassers dienende Rohr 1+ ist an den oberen Teil eines Dampfsammlers 21 angeschlossen. Das zur Rück- führung des entdarnpften \\%assei-s dienende Rohr 1 5 ist mit dem unteren Teil (fieses 1)anipfsainnilers 21 verbunden und führt das Wasser durch die Rohr- leitung 22 in den unteren "feil bis zur tiefsten Stelle des Raumes 9 zwischen innerem Rohr ; und <iußerem Rohr h. Der untere "heil 4 des Waschers 5 ist als Staubsammler atisgehildet und von dem oberen Teil durch eine rinnenförmige Wand 23 ge- trennt. In der Mitte der \Vand 23 ist eine rohr- artige Öffnung 2+ vorgesehen. die mit einer Über- dachung 25 versehen ist zur Ableitung der Be- rieselungsflüssigkeit. Die Berieselungsflüssigkeit wird durch (las Roll]- 26 abgeleitet. Der obere Teil 27 des \\'asclicrs dient dem eigent- lichen Waschvorgang. 1)1e Waschflüssigkeit wird durch die Berieselungsrohre 21 zugeführt und ge- langt durch den rostartigen luden 20 in die Auf- fangrinne 23. Das zu rcinigcii(le Gas wird aus denn Wascher hei 3o abgezogen. Bei der in Abb. 4 1)1s 7 dargestellten Aus- führungsform der 17rfindung wird die \V:irmeaus- tauschvorrichtung 3 von schlatigenfi#rlnig den vom Nutzgas durchströmteil rohrartigen Teil 31 durch- setzenden Rohren 32 gel)il(let. Die lZohre 32 ver-
Claims (6)
- PATFNTANSPRÜ'CHE- i. Einrichtung zur Ausnutzung defr fühlbaren Wärme des in : ineni Gaserzeuger erzeugten Gases mittels im Gasstrom angeordneter Rohre, die von dein die \V:irine aufnehmenden Mittel durchströmt werden, gekennzeichnet durch die Anordnung der die Wärme aufnehmenden Rohre (16. 17, 32) quor zur Richtung de: Gasstromes und einander kreuzend in der von dem Gaserzenger (i) abzweigenden. zum Wascher (5) führenden Gasleitung (2, 7).
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung (7) des Wärmeaustauschers (3) einen rechteckigen Querschnitt hat, von einem einen fliigsi,gkeitsgefüllten Raum (9) bildenden Mantel (8) umgeben ist und die einander kreuzend angeordr rieten, die Wärme aufnehmenden Rotire (16, 17) den von Flüssigkeit gefüllten Raum (9) zwischen Gasleitung (7) und Mantel (8) verbinden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei waagerechter oder schräger Lage der vom Gaserzeuger (i) abzweigenden Gasleitung (2, 7) die die Gasleitumg (7) quer durchsetzenden Wärmeaustauschrohre (16. 17) außerhalb der waagerechten Ebene liegen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustauschrohre (32) zur Dampfiiherhitzung dienen.
- 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. claß jeweils mehrere der einander kreuzend angeordneten t;Jberhitzelrrohre (32) zu einer Einheit zusammengefaßt und seitlich herausnehmbar angeordnet sind.
- 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wascher (5) im unteren Teil (+). in den die Wärmeaustauscheinrichtung (3) mündet, als Staubabscheider ausgebildet ist, und die Waschflüssigkeit oberhalb des Stauhabscheiders abgezogen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP12976A DE835495C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Einrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme des in einem Gaserzeuger erzeugten Gases |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE835495C true DE835495C (de) | 1952-03-31 |
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ID=7364364
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| DEP12976A Expired DE835495C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Einrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme des in einem Gaserzeuger erzeugten Gases |
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|---|---|
| DE (1) | DE835495C (de) |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP12976A patent/DE835495C/de not_active Expired
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