DE835466C - Verfahren zur Herstellung von abgeschirmten Zuleitungskabeln kurzer Laenge, insbesondere fuer Autoantennen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von abgeschirmten Zuleitungskabeln kurzer Laenge, insbesondere fuer AutoantennenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/18—Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
- H01B11/1808—Construction of the conductors
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Description
- Verfahren zur Herstellung von abgeschirmten Zuleitungskabeln kurzer Länge, insbesondere für Autoantennen Zur Beseitigung der Einwirkung örtlicher hochfrequenter Störfelder auf Hochfrequenzleitungen, insbesondere die Zuleitung der Antenne eines Empfiingers, ist es bekannt, diese Leiter allseitig mit einer abschirmenden geerdeten Metallhülle: zu umgeben. Ein solcher geerdeter Metallmantel bildet zusammen mit dem Innenleiter einen Kondensator und weist daher den Nachteil auf, daß er einen beachtlichen Teil der z. B. von einer Antenne aufgenommenen Empfangsenergie im kapazitiven Nebens<-hlul.; vor Erreichung des Empfangsgerätes zur Erde ableitet. Diese nachteilige Ableitung ist um so größer, je grölkr die Eigenkapazität des abgeschirmten Hochfrequenzkabels ist.
- Es läßt sich wohl diese Eigenkapazität durch Verringerung des Durchmessers des Kabelinnen-Leiters herabsetzen, jedoch ist diese Verringerung des Leiterdurchmessers nur bis zu einer gewissen Grenze möglich, da bei weiterer Verringerung Bruchgefahr des Leiters bei einer Dehnung oder Biegung des Kabels im Gebrauch eintritt. Zur Beseitigung dieser Gefahr ist es bereits bekannt, den Innenleiter wellen- oder wendelförmig zu gestalten. Hierdurch vermag der Innenleiter bei einer Dehnung oder Biegung des Kabels sich zu strecken, so daß ein schädlicher Zug am Innenleiter, der zu dessen Bruch führen könnte, nicht mehr auftreten kann.
- Bei der bekannten Fertigung von abgeschirmten Hochfrequenzkabeln, die aus einem aus Gummi oder einem gummiartigen Material gespritzten oder gepreßten Schlauch mit einem in dessen Mitte befindlichen glatten Kanal bestehen, in welchem der Innenleiter lose liegt, wobei der Innenleiter beim Spritzen oder Pressen des Schlauches zugleich in das Kabelinnere ständig mit einläuft, darf der Durchmesser des Innenleiters zur Vermeidung seines Reißens nicht zu gering gewählt werden. Daher können extrem dünne Innenleiter bei dieser Fertigung solcher Kabel, die hierbei in großer Länge hergestellt werden, keine Verwendung finden. Die dabei benötigten Innenleiter weisen noch einen Durchmesser von etwa o,2 mm und darüber auf.
- Die Erfindung bezieht sich gegenüber solchen Hochfrequenzkabeln von großer Länge auf ein abgeschirmtes Zuleitungskabel für Autoantennen, also auf ein Hochfrequenzkabel von sehr geringer Länge von nur etwa 2 m. Diese Kabel wurden bisher durch Zerschneiden von langen Kabeln der obenerwähnten Art in kurze Stücke gewonnen und hatten seither noch einen Innenleiter von o,2 mm und darüber.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Durchmesser des Innenleiters noch weiter zu verringern. Sie gründet sich auf die Erkenntnis, daß es trotz der durch die geringe Länge des abgeschirmten Zuleitungskabels einer Autoantenne bedingten sehr geringen Eigenkapazität eines solchen Kabels noch von Bedeutung ist, die Eigenkapazität durch die Verringerung des Durchmessers des Innenleiters weiter herabzusetzen. Der Erfindung liegt die weitere Erkenntnis zugrunde, daß infolge der geringen Länge des Zuleitungskabels einer Autoantenne eine Herstellung solcher Kabel mit noch geringerem Durchmesser des Innenleiters als bei der sonst üblichen Fertigung von abgeschirmten Hochfrequenzkabeln großer Länge möglich ist, ohne daß ein Reißen des Innenleiters bei der Herstellung eintritt.
- Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Herstellung von z. B. für Autoantennen bestimmten abgeschirmten Zuleitungskabeln kurzer Länge, bei denen in einem mittleren glatten Kanal im von einer metallischen Abschirmhülle umgebenen Isolierschlauch der Innenleiter lose liegt. Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter in den Schlauchkanal mittels eines stärkeren Hilfsdrahtes eingezogen und hierbei ein Innenleiter verwendet wird, dessen Durchmesser unter o, 2 mm liegt, so daß die Bruchgefahr des Leiters bei einer Dehnung oder Biegung des Kabels besteht und diese Gefahr in an sich bekannter Weise dadurch beseitigt ist, daß der einzuziehende Innenleiter nachgiebig geformt, insbesondere teilweise oder über seine gesamte Länge gewellt ist oder an einer oder in Abständen an mehreren Stellen die Form einer Wendel hat.
- Um bereits vorhandene, der Herstellung langer abgeschirmter Hochfrequenzkabel dienende Fertigungseinrichtungen benutzen zu können, besteht eine vorteilhafte Durchführung des neuen Verfahrens zur Herstellung kapazitätsarmer abgeschirmter Zuleitungskabel für Autoantennen darin, daß auf diesen Einrichtungen zunächst in bekannter Weise Kabel von großer Länge unter Verwendung genügend starker Innenleiter hergestellt werden, hierauf die langen Kabel in passend bemessene Stücke zerschnitten und alsdann der Innenleiter benutzt wird, um den extrem dünnen Innenleiter in die Kabelstücke nachträglich einzuziehen, wobei der dicke Leiter aus diesen herausgezogen wird.
- Nach der Erfindung hergestellte Zuleitungskabel für Autoantennen sind in der Zeichnung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Abb. i bis 3 jeweils das eine Ende des Zuleitungskabels in axialem Schnitt.
- Das Kabel besteht aus einem Isolierschlauch i, in dessen Mitte sich ein glatter Kanal 2 befindet, in welchem ein extrem dünner Innenleiter 3 von weniger als o,2 mm, z. B. o, t mm, Durchmesser liegt. Der Isolierschlauch i ist außen mit einer biegsamen metallischen Abschirmhülle 4 umgeben, die zu ihrem Schutz noch einen Isoliermantel aufweisen kann, der in der Zeichnung jedoch nicht dargestellt ist. Am Kabelende ist eine Steckvorrichtung 5 für den elektrischen Anschluß des Kabels angebracht.
- Der Innenleiter 3 ist nachgiebig geformt und hat zu diesem Zweck an einer oder mehreren Steller. die Gestalt einer Wendel 6. Bei der Kabelausführung nach Abb. i befindet sich die einzige Wendel 6 am Kabelende und bei der Ausführung nach Abb. 2 etwa in der Kabelmitte. Bei der Ausführung nach Abb.3 sind mehrere Wendel angebracht, die in gleichen Abständen angeordnet liegen. Der Innenleiter und die Wendel bestehen vorzugsweise aus Federmaterial, z. B. Federbronze. Auch kann hierfür Stahldraht Verwendung finden, der zur Erhöhung der Leitfähigkeit und des Hauteffektes wegen vorteilhaft versilbert ist. Bei der überaus geringen Dicke des Innenleiters weisen dessen nachgiebige Teile (Wellen, Wendel u. dgl.) nur eine ganz geringe mechanische Festigkeit auf. Entgegen der Annahme, daß deshalb beim Einziehen des Innenleiters in den Schlauchkanal die Wellung verlorengehen oder die Wendeln auseinäitdergezogen würden, hat sich jedoch gezeigt, daß bei einem Kabel von nur geringer Länge, wie es z. B. ein Zuleitungskabel für Autoantennen bildet, diese Gefahr nicht besteht, da infolge der geringen Länge kein derart großer Gesamtreibungswiderstand auftritt, daß hierdurch die Wellen- oder Wendelform beim Einziehen erheblich beeinträchtigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Autoantennen bestimmten abgeschirmten Zuleitungskabeln kurzer Länge, die aus einem von einer metallischen Abschirmhülle umgebenen kurzen Isolierschlauch mit in dessen Mitte befindlichem glattem Kanal bestehen, in welchem der Innenleiter lose liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter in den Schlauchkanal mittels eines stärkeren Hilfsdrahtes eingezogen und hierbei ein Innenleiter verwendet wird, dessen Durchmesser unter 0,2 mm liegt, so daß Bruchgefahr des Leiters bei einer Dehnung oder Biegung des Kabels besteht und diese Gefahr in an sich bekannter Weise dadurch beseitigt ist, daß der einzuziehende Innenleiter nachgiebig geformt, insbesondere teilweise oder über seine gesamte Länge gewellt ist oder an einer oder in Abständen an mehreren Stellen die Form einer Wendel hat. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schlauch aus Gummi oder einem gummiartigen Material von großer Länge mit einem in dessen Mitte befindlichen glatten Kanal despritz.t oder gepreßt und hierbei zugleich ein Innenleiter in diesen Kanal in an sich bekannter Weise laufend eingeführt, hierauf das lange Kabel in passend bemessene Stücke zerschnitten und alsdann der Innenleiter benutzt wird, um den extrem dünnen Innenleiter in die Kabelstücke nachträglich einzuziehen.
Priority Applications (1)
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| DEH1061A DE835466C (de) | 1949-12-30 | 1949-12-30 | Verfahren zur Herstellung von abgeschirmten Zuleitungskabeln kurzer Laenge, insbesondere fuer Autoantennen |
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| DE835466C true DE835466C (de) | 1952-03-31 |
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| DEH1061A Expired DE835466C (de) | 1949-12-30 | 1949-12-30 | Verfahren zur Herstellung von abgeschirmten Zuleitungskabeln kurzer Laenge, insbesondere fuer Autoantennen |
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1949
- 1949-12-30 DE DEH1061A patent/DE835466C/de not_active Expired
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