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DE834889C - Antrieb fuer Schleudergiessformen - Google Patents

Antrieb fuer Schleudergiessformen

Info

Publication number
DE834889C
DE834889C DEB12316A DEB0012316A DE834889C DE 834889 C DE834889 C DE 834889C DE B12316 A DEB12316 A DE B12316A DE B0012316 A DEB0012316 A DE B0012316A DE 834889 C DE834889 C DE 834889C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
mold
centrifugal casting
drive
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB12316A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Nitsche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buderus AG
Original Assignee
BuderusSche Eisenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BuderusSche Eisenwerke AG filed Critical BuderusSche Eisenwerke AG
Priority to DEB12316A priority Critical patent/DE834889C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834889C publication Critical patent/DE834889C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Antrieb für Schleudergießformen Man hat schon vorgeschlagen, hei Schleudergießmaschinen finit in einem feststehenden Gehäuse umlaufender Gießform bzw. Kokille den Antrieb für dieDrehbewegung der letzteren so zu gestalten,daß ihre im Betrieb auftretenden Längs- und Querbewegungen dabei berücksichtigt sind. Zu diesem "Zweck wird ein die Schleudergießform umgebender Ring verwendet. der einerseits als mit dem Antriebsrad kiimmeiider Zahnkranz ausgebildet und auf Rollen innerhalb des Gehäuses drehbar gelagert ist, anderereeits mit Klauen in die Schleudergießform mit solchem Spiel eingreift., daß diese sich bei 1?rwä rmung ohne Störung des Eingriffs zwischen Antriebsrad und Ring ausdehnen kann. Der größte Nachteil dieser Bauart besteht darin, daß es nicht möglich ist, in die gleiche Maschine Gießformen verschiedener Durchmesser einzubauen, wenn man nicht die Antriebsteile ebenfalls auswechseln will, was sehr umständlich und zeitraubend wäre.
  • Die Erfindung betrifft einen Antrieb der eingangs beschriebenen Art, bei dem dieser Mangel behoben ist und der sich außerdem dadurch auszeichnet, daß der auftretende Axialschub, der zum mindesten beim Ziehen der Gußstücke aus der Form (Kokille) unvermeidbar ist, von dem Antrieb mit aufgenommen wird, so (laß die bisher dafür besonders vorgesehenen Elemente (Gegendruckrollen o. ä.) entbehrlich sind. Auch hei dem erfindungsgemäßen Antrieb wird ein die Schleudergießform umgebender Ring benutzt. Im Gegensatz zu der bekannten Ausführung nimmt aber der Ring an der Umlaufbewegung nicht teil; sondern dient zur drehbaren Lagerung des der Übertragung der Antriebsbewegung dienenden Teiles, (las, als "Zahnkranz, Keilriemenscheibe od. dgl. ausgebildet, mit der Schleudergießform in einer radiale und axiale Bewegungen der Schleudergießform zulassenden Weise gekuppelt ist. 111 spezieller, besonders zweckmäßiger Verwirklichung dieses grundsätzlich.enAufbaues ist der Ring mit dein Maschinengehäuse starr verbunden und trägt Gleit- oder Wälzlager zur AufnaIime einer Keilriemenscheibe oder eines Zahnkranzes, der mit der Schleudergießform über eine deren axiale und radiale Bewegung zulassende lösbare Kupplung verbunden ist. Die Lagerung ist derart ausgebildet und bemessen, daß sie in der Lage ist, auftretende Axialschubkräfte in beiden Richtungen voll aufzunehmen. Bei Verwendung einer Wälzlagerung kann erfindungsgemäß der Außenring des Wälzlagers vorteilhaft zugleich als Keilriemenscheibe bzw. Zahnkranz ausgebildet sein. Um für sämtliche Kokillengrößen dieselbe Dichtung verwenden zu können, wird mit der Erfindung weiter vorgeschlagen, dem Ringspalt zwischen dem an der Kokille befestigten Kupplungsteil und dem die Kokille umgehenden Ring eine gleichbleibende radiale Höhe zu geben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vrfindung dargestellt. und zwar zeigt das Bild ini axialen Längsschnitt die Hälfte des Endes der Schleudergießniaschine mit der eingesetzten Schleudergießform unddemAntrieb für dieletztere.
  • Es handelt sich um eine Schleudergießmaschine zum Herstellen von Leitungsröhren. -Mit diesen Maschinen wird häufig so gearbeitet, daß in das U#ststehende Gehäuse je nach Bedarf Kokillen verschiedenen Durchmessers und verschiedener Länge eingesetzt werden. Das setzt voraus. daß die Auswechslung der Kokillen möglichst einfach und rasch durchgeführt werden kann. Der Antrieb für die in Umlauf zu versetzende Gießform bzw. Kokille erfolgt in der Regel durch einen auf oder neben dem feststehenden Gehäuse angeordneten Motor überein Zahnrad- oder Keilriemengetriehe.
  • Mit dem Gehäuse i ist der Ringkörper bzw. Hohlzylinder 2 starr verbunden, der die Lagerung 3 aufnimmt. Der Außenring des Lagers ist als Keilriemenscheibe :1 ausgebildet, die in axialer Verlängerung über dieKupplung5 mit demMuftenende 6 der Kokille in Verbindung steht. Diese Kupplung, die auf der Kokille aufgekeilt ist, ist derart ausgebildet, daß sie gewisse Lageveränderungen der Kokille, die z. B. durch Verwerfen infolge von Wärmespannungen auftreten können, in allen Richtungen zuläßt, ohne daß dadurch die Wirkungsweise der Antriebsteile beeinträchtigt wird. Die Lagerung 3 ist so bemessen. (laß auf-
    tretende Axialschnbe In leiden l-,iclittuigen von ihr
    aufgenommen werden. 1)ie Ausbildung des Wasser-
    raumes 7 gewährleistet ausreichende Kühlung
    des Muffenendes0 und dki- l.agerung3. DerDeckel8
    schließt die Antriebsorgane nach außen ab. Beim
    Wechsel der Kokille bzw.l>einil:inbau einer Kokilkt
    anderen Durchmesser: braucht mit dieser nur der
    an ihr befestigte verhältnismäßig leichte Teil der
    Kupplung 5 aus dein Gcli:itisr entfernt zu werd:ti.
    während die übrigen "heile ini Geh;iuse verbleiben
    können. Auch die Dichtung <9 braucht in diesem
    Falle nicht ausgewechselt zti werden. da dem Ring-
    spalt zwischen dein ati der Kokille befestigten
    Kupplungsteil io und dein die Kokille umgebenden
    Ring ? bei sämtlichen I@i>killengrül.icn die gleiche
    radiale Höhe gegeben t\11-(1.

Claims (1)

  1. PATEN TAKSPRL'GHE: t. Antrieb für eine in einem feststehenden Gehäuse umlaufende Schleti(lergießform, bei dem (las der L,TI)°rtragung der Drehbewegung dienende'r.eil (Zahnrad. Keilrienieiischeibe o. ä.) auf einem die Schletirlergießforin umgebenden Ring artgebracht ist. dadurch gekennzeichnet. (laß das der l'bertragung (ter Drehbewegung dienende Teil auf dein feststelzenden Ring dreh- bar gelagert und finit der Schleudergießform in einer radiale und axiale Bewegungen der Schleudergießform zulassenden Weise gekup- pelt ist. 2. Antrieb nach Anspruch t. dadurch gekenn- zeichnet. daß der finit dem Gehäuse starr ver- bundene Ring Wälzlager zur Aufnahme einer Keilriemenscheibe oder eines Zahnkranzes trägt, der mit der Schleudergießform Tiber eine deren axiale und radiale Bewegringen zulassende lös- bare Kupplung verbunden ist. 3. Antrieb nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring des Wälz- lagers als Keilrieinenscheihe oder Zahnkranz ausgebildet ist. Antrieb nach Anspruch t his 3, dadurch gekennzeichnet, daß die 1_agei-inig des der Ober- tragung der Drehlxwegung dienenden Teiles auf dem Ring derart ausgebildet und bemessen ist, (laß sie auftreten(IC Axialschubkräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann. 5. Antrieb nach Anspruch i bis .l, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt zwischen dem an der Schleudergießform befestigten Kupp- ltitigsteil und dem die Schleudergießform um- gebenden Ring 1>e1 sämtlichen Schleudergieß- formgrößen die gleiche radiale 1döhe besitzt.
DEB12316A 1950-11-01 1950-11-01 Antrieb fuer Schleudergiessformen Expired DE834889C (de)

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