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DE834487C - Mechanischer Drehmomentverstaerker - Google Patents

Mechanischer Drehmomentverstaerker

Info

Publication number
DE834487C
DE834487C DEG198A DEG0000198A DE834487C DE 834487 C DE834487 C DE 834487C DE G198 A DEG198 A DE G198A DE G0000198 A DEG0000198 A DE G0000198A DE 834487 C DE834487 C DE 834487C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power shaft
speed
shaft
mechanical torque
mechanical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG198A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ehrat
Dr Edgar Gretener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDGAR GRETENER DR
Original Assignee
EDGAR GRETENER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EDGAR GRETENER DR filed Critical EDGAR GRETENER DR
Application granted granted Critical
Publication of DE834487C publication Critical patent/DE834487C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G19/00Servo-mechanisms with follow-up action, e.g. occurring in steps

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Mechanischer Drehmomentverstärker Die gesteuerte Drehmomentquelle bildet ein bekanntes Prinzip für Drehmomentverstärker, d'. h. in Abhängigkeit vom Verdrehwinkel y zwischen der Steuerwelle und der Kraftwelle wird ein Drehmoment auf die Kraftwelle geschaltet, dessen Größe in gesetzmäßiger \\'eise vom Verdrehungswinkel abhängig ist.
  • 1?ine saubere Lösung dieses Problems erfordert eine steuerbare l)relimomentquelle, welche unabhängig ist von der Drehzahl der Kraftwelle, so daß die Steuercharakteristik, d. h. der 'Zusammenhang zwischen der Größe des \\'inkels @, und dem auf die Kraftquelle wirkenden Drehmoment, für alle Drehzahlen erbalten bleibt. Bei der Anwendung von Elektromotoren als gesteuerte Drehmomentquelle ist diese Grundforderung nicht erfüllt, da infolge der mit der Drehzahl ansteigenden gegenelektromotorischen Ki-aft des Elektromotors die Steuercharakteristik mit steigender Drehzahl verflacht wird. Will man trotzdem die Grundforderung einer konstanten Steuercharakteristik erfüllen, so muß die gegenelektromotorische Kraft kompensiert werden, was einen beträchtlichen Aufwand erfordert.
  • Eine praktisch drehzahlunabhängige steuerbare Drehmomentquelle wird von einer durch einen Motor angetriebenen Reibkupplung dargestellt, wobei das wirksame Drehmoment durch Veränderung des Druckes auf die Reibfläche gesteuert wird. Kombiniert inan zwei solche l-,eil>kupl>luttgen finit je einer rechts- und einer linkslaufenden Reibfläche, so erii:ilt man einen primitiven Drehinomentveratä rker, Wenn entsprechend der Größe und dein Vorzeichen des Verdrehwinkels y, zwischen der Kraft\\-ellc und der Stetterg%-elle der Reibungsdruck auf die Links-oder rechtslaufende angetriebene Reibscheibe gesctzrn:il.iig beeinflußt wird. Fig. i zeigt schematisch e iiieeiiifaclie Anordnun'gdi,eser,Art. Die Scheiben, i, 2 werden von einem 'Motor 3 über das Zahnrad 4 mit konstanter Drehzahl in gegenläufigem Sinne angetrieben, so daß z. B. i links und 2 rechts dreht. :\m I)itieretltial 3 wird der Verdrehungswinkel y, zwischen der Steuerwelle S und der Kraftwelle h gebi ldet. Dieser #'erdre`hungswitikel bewirkt über ein Verstcllorgan 6 eine axiale Verschiebung der Kraftwelle. \velclic ihrerseits eine Scheibe 7 trägt, die mit (-]nein passenden Reibbelag 8 versehen sein kann. Damit kommt die Kraftwelle in Reibungskupplung finit der Scheibe i oder 2, je nachdem die Steuer-\wClle eine links- oder 1Zeclitädi-chtitig vollführt. Wird die Scheibe ; elastisch gemacht, so ergibt sich ein Meil>druck proportional dem \-erstellwinl:el und damit die gewünschte Steuerung des auf die Kraft-Welle wirkenden Drehmomentes. Zur Aufnahtne der axialen Verschiebung der Kraftwelle werden zwei Schicl>ckttl>l>lttngen 9, io vorgesehen, welche itn Hinblick auf eine geringe Reibung der axialen Steucrl>cWegung ztv-eckmäßigerwcise mit Rollenlagern ausgerüstet werden.
  • Die praktische Realisierung eines Drehmonlentverstärkers auf der beschriebenen Basis ist im all-<enieincn tt11l>efried'igend wegen der starken Bclastung des Einganges des Steuerzuges, wodurch sich 11111- ein bescheidener Verstärkungsgrad der Ant>r(lnung ergibt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein incchanischcr Drehmomentverstärker mit einer Steuerwelle als Eingang und einer Kraftwelle als Ausgang, wobei die Steuerung des Drehmomentes der 1,#raftwelle ixt Abhängigkeit der relativen \\ inl;cllage der Kraftwelle gegenüber der Steuerwelle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Drehmomentes der Kraftwelle ininclestens zwei durch einen Antriebsmotor zum Teil in der einen, zum Teil in der anderen Richtung angetriebene Reibscheiben vorhanden sind, mit welchen mindestens eine auf der Kraftwelle feste Reibscheibe zusaininenwirkt, derart, daß durch axiale Verschiebung der Kraftwelle die jeweils zur Wirkung komilienden Reibflächen der Scheiben mit mehr ()der weniger großeng Druck aneinandergepreßt werden können, tim auf die Kraftwelle ein entslii-ecileildes Drehnionient in der einen oder andern Richtung zu übertragen, und daß die axiale 'Verschiebung der Kraftwelle durch einen Unischlitigungsverstärker erzeugt wird, welcher in Abhängigkeit voniDifferenzwinkel zwischen Steuerwelle und Kraftwelle gesteuert wird.
  • Fig.2 zeigt schematisch den Aufbau eines solchen mechanischen Drehmomentverstärkers. Der Unterschied gegenüber der Anordnung von Fig. i
    hestelit lediglich darin. <laß der zur Steuerung der
    Kraftwelle K in axialer Richtung aus (lern Diffe-
    rential @ gewonnene Diffei-etiztwitikel e" die Kraft-
    welle nicht direkt, sondern iilwr einen U mSchlin-
    gunga-erstärker tcttet-t. Dieser lx#stcllt i» bekannter
    Art aus einem Autriebsinotor i i, einer Reibtrommel
    12, den Unischlingttitgacilen i3 und id sowie der
    Eingangswelle > > mit Seilantriebsorgan find der
    Ausgangswelle ih finit Scilziliti-ieltsorgati. Da der
    Unischlingti»gsverstiii-kei- titir die Differenzwinkel-
    1>ewegttn.g zu verstärken hat, beträgt die Antriebs-
    leistung seines Antriebsmotors nur wenige Prozent
    der .Drehmomentverstärkerlcistung.
    Durch diese Zwischenschaltung Cities Umschlin-
    gtitigsverstärkers zwischen Ditiere»tial 5 und Ver-
    stellorgan 6 wird erreicht, (laß die @tettcrwelle dun-li
    die für die Axialverschicbung der Kraftwelle nötige
    _\rl>eit nicht »e»»enswert l>t!lastct wird und matt
    finit sehr geringen Stcucrleistu»@rc» auskommt.
    Die für (las richtige Funktionieren des Preh-
    niomentN-erstärkct-s erforderliche Bedingung, daß
    zwischen (lein arg I)ifferetitial _# gebildeten Verdreh-
    winkel y, und der iilwr das Verstellorgan 6 bewirk-
    ten axialen \erschi@l>ung (1(r Kraitwclle keine zeit-
    liche Phase»verschicl>u»g auftreten darf. ist hei
    einem L?mschlingu»gsvcrstürl;cr praktisch woll-
    st:indig erfüllt.
    Ixt (gen Fig. t 1111c12 wurden der Einfachheit
    s , halber ti ärkern Ausführungafornien mit mir üincin Paar von zc,("ciili'Ltifi"er Sclici-
    ])ei' 1 und 2 und eitler Reibscheibe 7 auf der Kraft-
    welle dargestellt. Natürlich können auch mehrere
    Reibscheiben auf der Kraftwelle und ebenso
    mehrere gegenläufig attgetriehene Rcil>sch eiben vor-
    gesehen werden. wodurch iler Fl:iche»druch auf die
    1Zeil>scheil>eti herabgesetzt werclett katiti.
    Fig. 11 zeigt eitle solche Ausführungaforin eines
    mechanischen Drehnionientveratärkers.
    Der Antriebsmotor 3 treibt mittels des Kegel-
    rades 4 die gegenläufigen Scheiben i und 2 an. Es
    sind beispielsweise je 3 Stück Scheiben i und 2 vor-
    ,'esehen.Auf der hraftwclle K sind die Reibschei-
    1>e117 mit den 1Zeil>l>clägen l; tttX1 die Reibscheiben ;
    mit den Reibbelägen g' fest montiert.
    Beim axialen Verschieben der Kraftwelle nach
    links kommen die Reibscheiben 7 mit den Schei-
    ben i in Reibungskupplung, und beim Verschieben
    der Kraftwelle nach rechts kommen die Reibschei-
    ben f mit den Scheiben 2 in Reibungskupplung. Die
    Steuerung der Kraftwelle erfolgt wie bei der Aus-
    führungsforti gemäß Fig. 2 vom Differential 3 ül>et-
    den Unischlingungsverstürker 33 auf (las Verstell-
    organ 6.
    Für stoßweise llela#tuugen der Arbeitswelle ist
    es empfehlenswert. eine Schwungmasse vorzusehen
    und z. B. die 7Zeil,scheil>en i und 2 (Fig. i, =) als
    Schwungräder auszubilden. Dic Schwunginas#e
    kann aber auch beispielsweise auf der Welle des _\»-
    triel)aniotors montiert werden. Ein derartiger Dreli-
    inotnentverstärker kann eine sehr bedeutende Lei-
    stungsreserve aufweisen. so (laß die momentane
    Spitzenleistung desselben ein Vielfaches der An-
    triebsleistung des Motors lwti-tt:;eil kann.
    Für einen derartigen Schwungradverstärker mit
    Speicherung kinetischer Energie ist es besonders
    vorteilhaft, einen Elektromotor zu verwenden,
    dessen Stato>r und Rotor sich in entgegengesetztem
    Sinne drehen. Da der Stator von Natur aus ein
    großes 'I`rügheitsmoment aufweist, erübrigt sich itn
    allgemeinen die Anwendung einer besonderen
    Schwungmasse.
    Zur l:rzwinguttg gleicher Drehzahlen des Stators
    und des Rotors wird zwischen Stator und Rotor ein
    Utnkehrgetriel>e geschaltet.
    Sofern ein rascher Anlauf des Antriebsmotors
    notwendig ist, kann ein normaler Motor angewendet
    werden, w@iltei eine besondere Schwungmasse vor-
    l;eseiien wird, welche über eine Reibkupplung mit
    dem Antriebsmotor verbunden werden kann. Der
    :\nlauf des Motors erfolgt bei ausgekuppelter
    Schwungmasse. Diese wird erst angekuppelt, nach-
    dem (ler Motor annähernd seine normale Drehzahl
    erreicht hat. Wenn die Schwungmasse die Motor-
    tourenzahl erreicht hat, wird die Reibungskupp-
    lung durch eine starre Kupplung des Schwungrades
    auf die Motorwelle überbrückt.
    f?ine andere Methode zum Schnellstart des Dreh-
    niomentverst:irkers besteht darin, daß ein' beson-
    deres Schwutt-rad über eitlen kleinen Motor an-
    getriclwit wir(l, welcher bei Startbereitschaft
    (lauernd läuft. Soll der Drehmomentverstärker in
    Betrieb genommen werden, so wird der Antriebs-
    niotor mit dein laufenden Schwungrad zuerst über
    eine Reibungskupplung und beim Erreichen der
    normalen Drehzahl über eine starre Kupplung ver-
    littit(len.
    Zur \'ernieidtnig der hohen Luftreibungsverluste
    bei einem hochtourigen Startschwungrad kann das-
    selbe in einem luftdichten Gehäuse montiert wer-
    den, welches durch eine kleine Vakuumpumpe eva-
    kuiert wird.
    Zur Vermeidung unnötiger Reihungsverluste bei
    niedriger Drehzahl der Kraftwelle des Drehmoment-
    verstärkers wird vorteilhafterweise die Drehzahl
    der treil)endeti Reibelemente in gesetzmäßiger Ab-
    voll der Drehzahl der Kraftwelle -e-
    steuert. 1 )er Regelung auf einen konstanten Diffe-
    renzw-ert zwischen der Drehzahl der treibenden
    Scheiben und der absoluten Drehzahl der Kraft-
    welle kommt aus Gründen der Einfachheit und der
    ltetriel>licheti Zw-eckniäßigkeit eine besondere Be-
    deutung zu.
    Fig.3 veranschaulicht schematisch ein Aus-
    fiihrtitigsl>eisl>iel mit gesteuerter Drehzahl der trei-
    benden Reiltelemente, bei dem die Wirkung des
    Schwungrades des _\trtrielisniotors unabhängig von
    der Geschwindigkeit der treibenden Reibscheiben
    dauernd voll wirksam ist. 3 bedeutet dabei einen
    .\ntrieltsmotor lxliel»ger Art, dessen Drehzahl
    praktisch koltst@tltt ist. 22 ist ein Schwungrad, das
    iilxr die Welle 23 (las Reguliergetriebe 2.1 antreibt.
    \'orteilli<tftet-w-eise wird eilt kontinuierlich regel-
    ltares Getriebe verwendet, welches heim Verdrehen
    der Welle 2; alt der :\usgatigswelle 26 eine variable
    Winkelgeschwindigkeit o>1 liefert, die gesetzmäßig
    ntit (lein @'erclrehwinkel der Welle 25 zusammen-
    hängt. Die Welle 26 ist mit den treibenden Scheiben i und 2 des Drelimomentverstärkers gekuppelt. :\n die Kraftwelle K ist darstellungsgemäß mittels der Welle 28 ein Zentrifugalregler 29 bekannter Art gekuppelt. Der gesetzmäßige Zusammenhang der \\'itikelgeschwindigkeit c)1 der Welle 26 und damit der treibenden Reibelemente mit der Winkelgeschwindigkeit o>_ der Welle 28 und damit der Kraftwelle K ergibt sich in eindeutiger Weise unter Berücksichtigung der Charakteristiken des Zentrifugalreglers 29 und des Reguliergetriebes 2,4. Die Anordnung kann beispielsweise so getroffen werden, daB o)l - 0>2 N const. Bei der beschriebenen Anordnung kann der Antriebsmotor mit konstanter Drehzahl laufen und mit einer sehr beträchtlichen Schwungmasse gekuppelt werden, ohne daß die Drehzahlsteuerung der treibenden Reibelemente des Drehmornentverstärkers dadurch beeinträchtigt wird.
  • Diese Methode vermeidet die Notwendigkeit der Beschleunigung des Antriebsmotors und der Schwungmasse bei Beschleunigung der treibenden Reibelemente des Drehmomentverstärkers.
  • Besonders vorteilhaft erscheint die Anwendung eines steuerbaren hydraulischen Reguliergetriebes, da dieses gegenüber starken Belastungsstößen viel unempfindlicher ist als ein mechanisches Reguliergetriebe.
  • Fig. io zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Drehinomentverstärkers mit steuerbarem, hydraulischem Reguliergetriebe.
  • Der Antriebsmotor 3, auf dessen Welle das Schwungrad 22 festsitzt, treibt Tiber ein steuerbares, Hydraulisches Reguliergetriebe 2.4 die gegenläufigen -Scheiben i und 2 des Drehmomentverstärkers an. Das hydraulische Reguliergetriebe besteht aus der Axialpumpe 62, dem Leitrad 63 und der Axialturbine 64.
  • Der Weg der Flüssigkeit ist durch Pfeile angegeben. Die Anstellwinkel der Schaufeln der Pumpe sowie der Turbine sind einstellbar, wodurch das Drehzahlverhältnis zwischen Pumpe und Turbine gesteuert werden kann.
  • Diese Steuerung geschieht durch den Zentrifugalregler 29, welcher über das Getriebe 61, den Umschlingungsverstärker 6o die Verstellung der Pumpen bzw. Turbinenschaufeln bewirkt. Der Zentrifugalregler ist an die Kraftwelle K angekuppelt und stellt sich ein gemäß der Winkelgesch-windigkeit (,)z. Dadurch wird die Winkelgeschwindigkeit (,)l des Antriebes der Reibscheiben i und 2 in Abhängigkeit von der Winkelgeschwindigkeit der Kraftwelle reguliert, und es kann wiederum z. B. a>1; - o>21 N const. gewählt werden.
  • Die Anforderungen an die Präzision der Drehzahlsteuerung der treibenden Reibelemente sind sehr bescheiden. Es muß lediglich sichergestellt werden, daß die treibenden Reibelemente stets schneller laufen als die gesteuerte Kraftwelle des Drehinomentverstärkers, deren Bewegung sich aus den Anforderungen beim Durchlaufen eines Steuervorganges ergibt.
  • Die Anwendung einer gesteuerten variablen Cbersetzung bringt eine sehr weitgehende Verminderung der Verlustleistung des Drehmometitverstärkers bei voller Ausnutzung der Möglichkeiten einer großen Energiespeicherung durch die Schwungmasse.
  • Bei Verwendung eines Elektromotors als Energiequelle für die treibenden Reibelemente ergibt sich die Möglichkeit, ihre Drehzahl direkt durch Steuerung des Antriebsmotors ohne Zwischenschaltung eines Reguliergetriebes zu variieren. Die Erläuterung dieser Art der Steuerung erfolgt an Hand .von Fig. B.
  • Fig. ` zeigt die Anordnung eines Drehmomentverstärkers ähnlich @vie Fig.2. Zum Unterschied gegeniiber Fig. 2 ist jedoch die Drehzahl des Antriebsmotors 3 in folgender Art und Weise geregelt: Der mechanische Gleichrichter 73, welcher weiter unten genauer beschrieben wird, ist mit seiner AntriebsWelle 72 an die Kraftwelle K des Drehmometitverstärkers gekuppelt und mit seiner Abtriebswelle 68 an das Differential 74. Die zweite :\chse (Welle) des Differentials 74 ist an den Antriebsmotor 3 bzw. dessen Welle und die dritte Achse (Welle) an den Zentrifugalschalter 75 gekuppelt. Die Stromspeisung des Elektromotors erfolgt von den Klemmen 77 aus, und zwar ist der Zentrifugalschalterkontakt 79 in Serie mit dem Motor geschaltet. Bei einer bestimmten Tourenzahl, der sog. Ansprechtourenzahl des Zentrifugalschalters, wird der Kontakthebel 76 durch die Zentrifugalkraft, entgegen der Federkraft der Feder 78, nach außen gezogen und der Kontakt 79 geöffnet.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Bei einer beliebigen Drehzahl der Kraftwelle h hat die Abtriebswelle 68 des mechanischen Gleichrichter: die nämliche Drehzahl wie K, jedoch zufolge der Gleichrichterwirkung mit stets gleichbleibender Drehrichtung. Mit der im Differential 74 gebildeten Differenztourenzahl zwischen Antriebsmotor 3 und \\'elle 68 wird der Zentrifugalschalter 75 angetrieben, so daß der Antriebsmotor 3 stets um diese Differenztourenzahl schneller läuft als die Welle 68. Liegt nun die Differenztourenzahl unter der Ansprechtourenzahl des Zentrifugalschalters, so erhält der Antriebsmotor 3 Strom, und seine Tourenzahl erhöht sich, bis der Zentrifugalschalter die Ansprechtotirenzahl erreicht. Eine größere Tourenzahl kann der .Antriebsmotor 3 nicht erreichen, da dann der Kontakt 79 öffnet und die Stromzufuhr unterbricht. Mit der beschriebenen Anordnung wird somit erreicht, daß die Drehzahl des Antriebsniotors stets um die Ansprechtourenzahl des Zentriftigalsclialters höher liegt, als die absolute Drehzahl der Kraftwelle beträgt.
  • Fig.9 veranschaulicht eine mögliche Ausführungsform eines mechanischen Gleichrichters. Die beiden Kegelräder 65 und 66, welche lose auf der \\'elle 68 drehbar gelagert sind, werden durch das auf der :\ntriel>swelle 72 feste Kegelrad 67 in gegenläufigem Sinne angetrieben. _\uf jedem der, beiden Kegelräder 65 und 66 ist je eine Sperrklinke 70 bzw. 71 befestigt, welche mit einem Sperrad 69 irn Eingriff steht. Dieses Sperrad sitzt fest auf der Abtriebswelle 68. Aus der Anordnung ist klar ersichtlich, daß für beide Drehrichtungen der Antriebswelle 72 das Sperrad 69 und somit die Abtriehswelle 68 stets in der gleichen, durch Pfeil markierten Richtung gedieht wird.
  • Bei größeren Antriebsmotoren wird die Stromzufuhr ,derselben z,N-eckmäßigerweise nicht direkt voni Zentrifugalsclialter aus gesteuert, sondern es werden Schaltschützen oder gittergesteuerte Schaltröhren in den blotorstroinkreis des Antriebsmotors geschaltet, welc'lie vorn Zentrifugalschalter gesteuert werden.
  • Der Drelnnomentverstärker gemäß der Erfindung kann mit einem lwliel>igeli Verbrennungsmotor, z. B. mit einem Benzinmotor, angetrieben werden. Dieser Verbrennungsmotor kann grundsätzlich in gleicher Weise in Abhängigkeit von der Drehzahl der-Kraftduellegestetiert werden, wie dies vorstehend für eineu Elektromotor lxschriclnn wurde. Der Drehzahlregler des Verbrennungsmotors wird dabei vom Differentialrotor aus angetrieben, dessen Drehzahl konstant gehalten wird. Dieser Regler tritt also an Stelle des Zentrifugalschalters.
  • Für eine einwandfreie Wirkungsweise eines Drehmomentverstärkers der vorliegenden Art ist es von besonderer Wichtigkeit, daß der Verschleiß der Reibscheiben möglichst klein gehalten wird und d'aß derkeibungs'koeffizient derselbenpralktisch konstant bleibt. Diese Anforderungen werden in besonders glücklicher Weise durch Reibscheiben aus Graphit erfüllt, wobei die nietallisclie Gegenscheibe zweckmäßigerweise geschliffen und Kochglanz poliert wird. Diese Anordnung gibt ein dauernd einwandfreies und sauberes Arbeiten des Scheibenverstärkers, woilei der Verstärkungsgrad annähernd konstant bleibt.
  • Die zulässige Dativi-helastung des Scherenverstärkers ist vor allein durch die Erwärmung der Reibelemente begrenzt. Durch zusätzliche forcierte Luftkühlung kann die Belastungsfähigkeit desselben um ein Mehrfaches gesteigert werden.
  • Zweckinäßigerweise wird die Tragkonstrukt-1011 der Reibscheiben als Gebläse ausgebildet.
  • Der Antrieb des LTmscliliiiguiigsverstärkers wird normalerweise mittels eines besonderen kleinen :Motors gemacht, was namentlich beim drehzahlgesteuerten :'\ntriellsniotor Vorteile bietet.
  • Sofern der Antriebsmotor ständig mit konstanter Drehzahl läuft, wird der Antrieb des Umschlingurigs\-erstärkers zweckmal.4igerweise vom Hauptmotor aus gemacht.
  • Zur \'ernieidung kleiner @-il@rationslxwegungen der Kraftwelle de: 1)relinionielitverstärkers bei stillstehender Steuerwelle wird in der Nullstellung der relativen \\'inkellager zwischen Steuerwelle und Kraftwelle ein kleines axiales Spiel zwischen der auf der Kraftwelle festsitzenden Keilischeibe und den durch den .-\nti-ieliscnotoir gegenUiufig ailgetricl"eneil Reibscheiben v@lr@@esehen. Für die Stabilität des 1)relimomentverstärket-s ist die sog. ltelativdäinlifutig, d. h. die Dämpfung der Relativbewegung zwischen der Steuerwelle und der Kraftquelle, von ausschlaggebender Bedeutung, wie im folgenden gezeigt wird.
  • Bei festgehaltener Steuerwelle, d. h. a1 = 0, a2 der Kraftwelle = 4p, und unbelasteter Kraftwelle sowie ferner unter der Voraussetzung, daß das durch die von p ge.tctierte axiale Verschiebung der Kraftwelle von (len gegenläufigen Scheiben i und 2 durch lteibtingskupplung auf die Kraftwelle übertragene Drehmoment JIK zum negativen Verdrehwinkel proportional ist, (l. 1i. wenn .lIK---aM worin a,Nt eine Proportionalitätskonstante, nämlich die Steife des Drehmomentverstärkers bedeutet, lautet die Differentialgleichung für die Kraftwelle des 1)rehnionientverstärkers gemäß Fig. 2 worin 0m (las Trägheitsinotnent der Kraftwelle bedeutet.
  • Die Lösung dieser Differentialgleichung ist bekanntlich die harmonische Schwingung. nämlich worip die Eigenkreisfrequenz des Systems und A und (1, von den Randbedingungen abhängige Integrationskonstanten bedeuten. Würde man also bei festgehaltener Steuerwelle die Kraftwelle um einen \\'inkel verdrehen und loslassen, so würde sie Tiber die Nullage hinaus zurückpendeln und mehr oder weniger lang mit der Eigenfrequenz Weiterschwingen, je nach Größe der zufällig vorhandenen Reibungsdämpfung.
  • \Vird nun die Steuerwelle z. B. mit konstanter (seschwindigkeit angetrieben und plötzlich abgestoppt, so wird die Kraft\i-elle nicht ebenfalls sofort die Geschwindigkeit Null annehmen, sondern mit ihrer Eigetifrcquenz eine Zeitlang Weiterpendeln. Der 1#.tfekt tritt ganz allgemein bei großen Beschleunigungen der Steuerwelle oder plötzlichen Laständerungen der Kraftwelle auf. Da jedoch bei einem Drehmomentverstärker die Winkelbewegungen von Steuerwelle und Kraftwelle stets möglichst genau übereinstimmen sollen, ist dieser Effekt sehr unerwünscht. Durch die im folgenden beschriebenen Maßnahmen kann er jedoch in einfacher \\'eise beseitigt werden.
  • Fig.4 zeigt schematisch eine Ausführungsform des mechanischen Drehmomentverstärkers mit Relativdämpfung. Das Drehmoment MK der Kraftwelle, welches durch die axiale Verschiebung der Reibscheibe ; infolge Anpressens an die gegenläufig angetriebenen Scheiben t und 2 entsteht, soll wiederum proportional dem negativen, am Verstellorgan 6 auftretenden Winkel ; proportional sein, d. h. JIK = -am - x, worin am die obenerwähnte Steife des Drehmomentverstärkers bedeutet. Der Differenzwinkel V = a2 - a1 zwischen Steuerwelle und Kraftwelle, welcher im -Differential 5 gebildet wird, wird über den Umschlingungsverstärker 32 dem Geschwindigkeitsableiter 33 zugeführt. Dieser Geschwindigkeitsableiter, dessen Aufbau weiter unten erläutert wird, weist an seiner 3 1 eine Winkelverdrehung auf, welche stetsproportional der Differenzwinkelgeschwi.ndigkeit ist, d. h. der Verdrehwinkel der Ausgangswelle 31 ist worin K eine Proportionalitätskonstante bedeutet. Dieser Verdrehwinkel wird nun im Differential 34 zum Verdrehwinkel yp hinzuaddiert. so daß vor und nachdem Umschldngungsverstärker 35 der Winkel entsteht. Am Verstellorgan 6 tritt somit der Winkel auf. Bei festgehaltener Steuerwelle, d. h. a1 = 0 22 = V und unbelasteter Kraftwelle, wirken som=it folgende Drehmomente auf die Kraftwelle: erstens das durch die axiale Verschiebung erzeugte, von St abhängige Drehmome'ht und zweitens das Beschleunigungsdrehmoment welches für a1 = 0 zu wird. Diese beiden Drehmomente halten sich das Gleichgewicht, so daß die Differentialgleichung lautet: Dies ist die bekannte Differentialgleichung der gedämpften Schwingung, welche je nach Größe der Konstanten, nämlich des Trägheitsmoments 0m, der Dämpfungskonstante (K # am) und der Steife um periodische, aperiodische oder überaperiodische Lösungen liefert. die Relativgeschwindigkeit zwischen Steuerwelle und Kraftwelle bedeutet, wird (K - am) mit Relativdämpfungskonstante und die Art der Dämpfung mit Relativdämpfung bezeichnet. Man wählt nun zweckmäßigerweise wobei die Lösung der Differentialgleichung den aperiodischen Grenzfall ergibt, bei welchem die Rückführung der Kraftwelle in die Nullage raschmöglichst, iecloch ohne über die -Nullage hinauszupendeln erfolgt. Die aperiodische Relativdämpfung verhindert somit die unerwünschten Pendelungen der Kraftwelle. Da die Relativdämpfung bei jeder Relativbewegung zwischen Steuerwelle und Kraftwelle wirksam wird, verhindert sie auch relative Pendelungen zwischen Steuerwelle und Kraftwelle lxi drehender Steuerwelle. Die Einführung der lzclativdämpfung verhindert somit, daß bei starken Beschleunigungen der Steuerwelle oder plötzlichen Belastungsänderungen der Kraftwelle Relativpendelungen zwischen Steuerwelle und Kraftwelle auftreten können.
  • .\1s Geschwindigkeitsableiter kommt ein mechanischer oder elektrischer Drehdämpfer in Betracht. Die Wirkungsweise eines solchen Geschwindigkeitsableiters wird an einem mechanischen OIdämpfer gezeigt.
  • Fig. S zeigt den schematischen Aufbau des Ceschwindigkeitsableiters; hit. 6 zeigt eine konstruktive Ausfiihrtingsform im Längsschnitt; Fit. ; zeigt dieselhe Ausführungsform in einem Schnitt 1-I.
  • Im zylindrischen Gehäuse .4i mit dein daran befestigten Flansch .42 ist der Rotor .43 konzentrisch drehbar gelagert. Der Rotor sitzt fest auf der Rotorwelle d4 und trägt den Rotorflügel 45. Der Rotorilügel wirkt als Drehkolben im Gehäuse 4i. Am aus dein Gehäuse herausragenden Ende der Rotorwelle ist das innere Ende einer Spiralfeder 46 festgemacht, deren äußeres Ende am Lagerbock 4; berc:tigt ist. Das Gehäuse ist im Lagerbock 47 drehhar gelagert. In der am Gehäuse befestigten Treitiiwand .@8 befindet sich die Öldurchflußöffnung .49, welche durch einen Ventilbolzen 5o mehr oder weniger geöffnet werden kann. Auf den Ventilbolzen wirkt ein Bimetallstreifen 5i ein. Der Biinctallstreifen ist am Gehäuse befestigt und kann sich in der Gehäusekammer 52, entsprechend der "I'eiiilxrattir, mehr oder weniger durchbiegen. Die t Gehäusekammer 52 wird durch eine Deckwand 53 al>teschlossen. Die Membran 5 4 bildet mit der I >ecktvand 53 die Gehäusekammer 55. Die Gehäusekainniern 52 und 55 sind durch eine kleine Durchtluiaöttnung 56 miteinander verbunden. Ferner sind die Gehäusekammern 57 und 52 durch eine kleine Durchflußöffnung 58 innerhalb des Ventilbolzens So miteinander verl>und'en. Die Schrauhe 59 deckt die Ginfüllöffnung ab. Die drei Gehäusekammern sind finit einer Flüssigkeit, beispielsweise 01, vollständig gefiillt. Die Wirkungsweise ist wie folgt: Wird das Gehäuse finit der Winkelgeschwindigkeit verdreht, so wird bei festgehaltenem Rotor auf diesen ein zu proportionales Drehmoment . IM, d. h. es ist : wobei ß die Drehdämpfungskonstante zwischen Gehäuse und Rotor bedeutet. Die Grieße von ß ist abhängig von der Größe der Öldurchflußöffnung -49 sowie \-oit der Zähigkeit der Flüssigkeit. da bei einer lZclativ1>ewegung von Gehäuse und Rotor das voni Rotorflügel 4 S geförderte Öl durch die Oldurchflußöffnung 49 gepreßt wird. Praktisch wird der Rotor jedoch nicht festgehalten, sondern er kann sich entsprechend der Steif?g'keit o der Feder 46 um kleine Winkel verdrehen. Bei genügend großer Steifigkeit der Feder ist der Verdrehwinkel des Rotors der Winkelgeschwilidigkeit proportional, und es gilt worin rEder absolute `'erdrehwinkel des Rotors, ß die Drehdämpfungsko nstante zwischen Rotor und Gehäuse, die \\'inkcigeschwin<ügkeit des Gehäuses bedeutet. Der Winkel @r :st die tesuchte. zur Winkelgeschwindigkeit proportionale Größe.
  • Bei Temperatur-,indei-uligen ändert sich die Zähigkeit der Flüssigkeit. So wird lwispielsweise bei Temperaturerhöhung die Zähigkeit kleiner, so daß sich ohne besondere Maßnahmen eilte temperaturabhängige Dämpfung ergäbe, was durchaus unerwünscht ist. Dies wird darstellungsgemäß vermieden durch den Binietallstreifen St. der mit ansteigender Temperatur die Öldurchflußöffnung 49 vermittels des Ventilbolzens So verkleinert. Dadurch ist es möglich, daß die Prehdämpfungskonstante ß auch bei schwankender Temperatur praktisch konstant bleibt.
  • Die Membran 5d dient der Aufnahme von Volumänderungen bei Tempci-aturschwankungen. Die sehr engen Durchflußö ffnun-M S6 und 5 <bleuen dem Druckausgleich bei den \-crliältnisniäßig langsamen Temperaturschwankungen. Sie haben sonst keinen Einfluh auf die =1rbeit:@v-Llise (ks (@eschwinditkeitsal>leiters.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer I)relinionicntverstärker mit einer Steuerwelle als 1?ingant und einer Kraftwelle als Ausgant. wobei die Steuerung des Drehmomentes der Kraftwelle in Abhängigkeit der relativen Winkellage der Kraftwelle gegenüber der Steuerwelle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeutung des Drehmomentes der Kraftwelle mindestens zwei durch einen Antriebsmotor zum Teil in der einen, zum Teil in der andern Richtung angetriebene Reibscheiben vorhanden sind, mit welchen mindestens eine auf der Kraftwelle feste Reibscheibe zusammenwirkt. derart. daß durch axiale Verschiebung der Kraftwelle die jeweils zur Wirkung kommenden Reibflächen der Scheiben mit mehr oder weniger großem Druck aneinandergepreßt werden kiii»ien, um auf die Kraftwelle ein entsprechendes 1)relimonient in der einen oder andern Richtung zu übertragen, und daß die axiale Verschiebung der Kraftwelle durch einen Umschlingungsverstärker erzeugt wird, welcher in Abhängigkeit vom Differenzwinkel zwischen Steuerwelle und Kraftwelle gesteuert wird.
  2. 2. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Teil finit einer Schwungmasse versehen ist, welche als Energiespeicher wirkt. 3. -Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb ein Elektromotor verwendet ist, dessen Stator und Rotor sich in entgegengesetztem Sinn drehen, wobei der Rotor und der Stator über ein Umkehrgetriebe gekuppelt sind. 4. -Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse ein- und auskuppelbar ist. 5. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Vakuum laufendes Schwungrad vorgesehen ist, welches durch einen separaten Motor angetrieben wird, und daß dieses Schwungrad an den obengenannten Antriebsmotor gekuppelt werden kann. 6. :Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, (laß das Schwungradgehäuse durch eine Vakuumpumpe evakuiert wird. 7. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der treibenden Reibscheiben @in Abhängigkeit der Drehzahl der Kraftwelle gesteuert wird. B. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der Reibscheiben auf eine konstante Tourenzahldifferenz in bezu@g auf die Drehzahl der Kraftwelle gesteuert wird. g. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch 1, 2, j und 8, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines steuerbaren Reguliergetriebes zwischen den mit einer Schwungmasse gekuppelten Antriebsmotor und die treibenden Reibscheiben, wobei sein Übersetzungsverhältnis so gesteuert wird, daß sich eine angenähert konstante positive Drehzahldifferenz zwischen den treibenden Reibscheiben und der Kraftwelle ergibt, während der Antriebsmotor mit angenähert konstanter Drehzahl läuft. i o. Mechanischer Drehinomentverstärker nach Anspruch 1, 2 und ,- bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die Drehzahlregelung ein hydraulische: IZeguliergetriel)e verwendet ist. i i. @lechanischerDrelimoinentverstärker nach AiisTruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektro@inotor zuin Antrieb verwendet ist. 12. MechanischerDrehmomentverstärker nach Anspruch 1, 7, 8 und i i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Kraftwelle ein mechanischer Gleichrichter geschaltet ist und zwischen dem letzteren und dem Antriebsmotor ein Differentialgetriebe mittels zweier Wellen desselben eingeschaltet ist, an dessen dritter Welle ein Zentrifugalschalter angekuppelt,ist, welcher die Drehzahl des Antriebsmotors derart regelt, daß die Drehzahldifferenz zwischen Antriebsmotor und Kraftwelle praktisch konstant ist. 13. liechanischerDrehmomentverstärker nach Anspruch 1, 7, 8, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Motors vermittels des Zentrifugalschalters unter Zwischenschaltung eines Schaltschützen erfolgt. 14. MechanischerDrehmomentverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb desselben ein Verbrennungsmotor angewendet ist. , 15. MechanischerDrehmonlentverstärker nach Anspruch 1, 7, 8 und 14, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Differentialgetriebes zwischen der \\'elle des Antriebsmotors und der Kraftwelle unter Zwischenschaltung eines mechanischen Gleichrichters in Kombination mit einem l#,eglerorgan, welches den Verbrennungsmotor so steuert, daß die Drehzahl des dieses Reglerorgan antreibenden Differentialrotors konstant gehalten wird. 16. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung von Graphitscheiben als Reibungsbelag. 17. Mechanischer Drehmomentverstärkernach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibscheiben künstlich gekühlt werden. 18. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion der Reibscheiben als Gebläse ausgebildet ist. i9. Mechanischer Drehmomentverstärkernach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der Kraftwelle und des Umschlingungsverstärkers ein gemeinsamer Antriebsmotor verwendet ist. 2o. Mechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Antriebsmotor angetriebenen Reibscheiben gegenüber den auf der Kraftwelle festsitzenden scheibenförmigen Reibmitteln bei Nullstellung der relativen Winkellage zwischen Steuerwelle und Kraftwelle ein Axialspiel aufweisen, welches eine einwandfreie Nullstellung der Kraftwelle sicherstellt. 21. \lechanischer Drehmomentverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftwelle nach dem Differenzwinkel derselben gegenüber der Steuerwelle und gleichzeitig nach der zeitlichen Ableitung dieses Differenzwinkels gesteuert wird. 22. 1lechanischerDrehmomentverstärker nach Anspruch i und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitliche Ableitung des Differenzwinkels mittels eines Drehdämpfers gebildet wird, der :einerseits über einen Umschlingungsverstärker vom Differenzwinkel der Kraftwelle gegenüber der Steuerwelle beeinflußt wird. 23. MechanischerDrehmomentverstärker nach Anspruch I. 2t und 2z. dadurch gekennzeichnet, daß ein 1)r;lidämpfer \-er\\en(let ist, hei dem die temperaturabhängige Viskosität der Dämpferflüssigkeit durch eine temperaturgesteuerte 1)urchtrittsöffnun#, kompensiert wird.
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DE (1) DE834487C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101894B (de) * 1954-05-13 1961-03-09 Bailey Benge Crowe Reibungsgetriebe mit schwenkbarem Reibring
DE1125248B (de) * 1957-02-01 1962-03-08 Eugen Stumpf Selbsttaetige Steuerung fuer Reibraederwechselgetriebe

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