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DE834216C - Schlagwaffe - Google Patents

Schlagwaffe

Info

Publication number
DE834216C
DE834216C DEB4417A DEB0004417A DE834216C DE 834216 C DE834216 C DE 834216C DE B4417 A DEB4417 A DE B4417A DE B0004417 A DEB0004417 A DE B0004417A DE 834216 C DE834216 C DE 834216C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weapon
transformer
handle
weapon according
chopper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB4417A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Berger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB4417A priority Critical patent/DE834216C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834216C publication Critical patent/DE834216C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B15/00Weapons not otherwise provided for, e.g. nunchakus, throwing knives
    • F41B15/02Batons; Truncheons; Sticks; Shillelaghs
    • F41B15/04Batons; Truncheons; Sticks; Shillelaghs with electric stunning-means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Sdzlagwaffe Die Erfindung betrifft eine Handwaffe, die mit elektrischen Entladungsstößen arbeitet. Es ist bekannt, zur Abwehr eine Waffe zu benutzen, die bei Berührung von entsprechend geformten Elektroden elektrische Entladungsstöße durch Entladung eines Kondensators austeilt. Die Erfindung geht von einem ähnlichen Grundgedanken aus und will eine Waffe schaffen, die besonders einfach und betriebssicher in der Handhabung ist und bei leichtem Gewicht einen zuverlässigen Schutz darstellt. Sie ist besonders für die Anwendung bei der Polizei oder sonstigen mit Wachdienst betrauten Personen gedacht. Sie soll jederzeit sofort verwendungssicher sein, jedoch bei Nichtanwendung keinen Stromverbrauch haben. Die Waffe hat bei entsprechender Ausbildung auch Anwendungsmöglichkeiten bei Tieren, z. B. zum Antreiben von Viehherden usw. Gemäß der Erfindung erhält die Waffe zweckmäßig die Form einer bekannten Schlagwaffe, z. B. eines normalen Gummiknüppels, der in einem Hohlraum die elektrische Spannungsquelle enthält und auf der Außenseite an der Schlagfläche mit Elektroden versehen ist. Als Spannungsquelle wird vorzugsweise eine Batterie mit Wechselrichter oder ,Unterbrecher und Transformator verwendet, die eine Spannung in der Größenordnung von 2o bis t 5oo oder mehr Volt liefert. Die Spannungsquelle ist zweckmäßig im Handgriff oder in der Nähe des Handgriffes angeordnet, z. B. derart, daß der Wechselrichter und der Transformator zylindrische Form haben, so daß sie im Handgriff untergebracht werden können, während die Batterie in dem daran anschließenden Teil des Stabes liegt. Der Handgriff ist zweckmäßig mit einem Rundumdruckschalter oder einer Taste versehen, die so liegen; daß beim kräftigen Zufassen des Trägers der Walte der Schalter geschlossen wird. Hierdurch wird, der Niederspannungskreis eingeschaltet und der Hochspannungskreis erregt, so daß bei Berührung einer oder beider Elektroden ein elektrischer Schlag ausgelöst wird. Dieser Schlag kommt durch hochgespannte Stromstöße zustande. Die Frequenz der' Unterbrechungen wird vorzugsweise derart gewählt, daß sich das magnetische Feld im Transformator voll ausbilden kann.
  • Die Elektroden sind zweckmäßig streifenförmig in Form von Längsstreifen oder auch schraubengangförmig oder in Form von Ringen oder in anderer beliebiger Form auf der Oberfläche des Knüppels angeordnet. Sie können aus metallischen Teilen oder vorzugsweise auch aus leitendem elastischem Werkstoff, wie z. B. leitendem Gummi, bestehen.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale des Erfindungsgegenstandes gehen aus dem Ausführungsbeispiel hervor, das im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben ist.
  • Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Handwaffe. Fig. 2 eine Ansicht der elektrischen Anordnung, die im Innern der Waffe untergebracht ist, Fig. 3 die Schaltung.
  • Die Waffe hat nach Fig. 1 die Form eines normalen Gummiknüppels, dessen Handgriff jedoch hohl ausgebildet ist. In dem Hohlraum des Knüppels 1 sind eine Batterie 2 und eine.elektrische Anordnung 3 untergebracht, die, wie die Batterie, zylindrische Form hat. Am Ende des Handgriffes ist eine Verschlußkappe 4 angeordnet, die durch einen federnden Ring 5 in ihrer Lage gesichert wird. Der Ring 5 kann gleichzeitig zum Anhängen der Waffe dienen. Die Schaltung der elektrischen Anordnung geht aus Fig. 3 hervor. Die Batterie 2 liegt im Primärkreis eines Transformators 6. Der Kreis wird durch einen S.halter 7 geschlossen. Er enthält einen Pendelkqntakt 8, der periodisch den Stromkreis schließt und öffnet. Hierdurch «-erden Stromstöße erzeugt, die in dem Transformator 6 herauftransfonniert und den Elektroden g und t o zugeführt werden. Diese Elektroden sind schraubengangförmig auf der Oberseite des Gummiknüppels angeordnet und bestehen z. B. aus einer Draht-oder Geflechteinlage oder aus leitendem Gummi.
  • Der Unterbrecher 8 ist in Fig. 2 im einzelnen näher dargestellt. In einem Isolierstück 1 t ist ein Stahldraht 12 eingespannt, der eine Kugel 13 trägt. Bei Erschütterungen schwingt der Stahldraht hin und her, so daß die Kugel 13 mit einem Metallring 14 in Berührung kommt und mit diesem Kontakt macht. Diese Kontaktvorrichtung sitzt im Innern eines Röhrchens 15, so daß dieses Röhrchen 1 5 und der Stahldraht die beiden Anschlußenden des l'`nterbrechers bilden. Auf dem Röhrchen 15 befindet sich ein Isolierteil 16, der die Wicklungen 17 des Transformators 6 trägt. Diese Wicklungen werden von einer Metallhülle 18 umschlossen, die zylindrische Form hat. Es folgen dann zwei Isolierringe t 9 und eine äußere metallische Hülle 20. z. B. aus Bronzeblech, die ebenfalls rohrförmige Gestalt hat. Dieses äul,';crc Rohr ist in Uingsrichtung geschlitzt. Beim festen Zupacken wird der Handgriff des Gummiknüppels nach innen gedrückt, so daß die Längsstege des Teiles 20 ebenfalls nach innen gedrückt werden und mit (lern Feil 18 Kontakt machen. Hierdurch wird die Vorrichtung eingeschaltet, so daß beim Sch\@-itlgen des Stahldrahtes 12 Stromstöße erzeugt werden. Die Verbindung mit der Batterie wird durch die Kontakte 21 und 22 hergestellt. Die Erfindung ist nicht an die hier dargestellte Ausführungsform gebunden. So kann z. B. der Unterbrecher auch in anderer Weise ausgebildet sein. Insbesondere ist es möglich, die Kontaktgabe nicht durch das Schwunggewicht 13 vorzunehmen, sondern durch besondere Kontaktfedern, die durch den schwingenden Draht betätigt werden, jedoch die Schwingung des Drahtes nur schwach dämpfen. Es ist ferner möglich, den Unterbrecher elektrisch zu betreiben, so @daß er nicht mechanisch angestol@ctt zu werden brau--ht. Er wird dann in Art eines NVagnerschen Hammers oder eines Zerhackers ausgebildet, wobei die Schwingungszahl derart gewählt wird, daß sich Stromstöße genügender Intensität aus der zur Verfügung stehenden Stromquelle entnehmen lassen.
  • Versuche haben gezeigt, daß eine Frequenz von' etwa 1 o bis 3o Hz zweckmäßig ist. Dies schließt jedoch nicht aus, daß auch höhere oder tiefere Frea quenzen Anwendung finden können, je nach der zur Verfügung stehenden Stromquelle, der Zeitkonstante der Anordnung und dem ztt erzielenden Zweck.
  • Die Lage der Batterie und der elektrischen Kontaktvorrichtung im Stab kann auch umgekehrt werden, so daß die Batterie am Ende des Handgriffes oder in einer Verlängerung des Handgriffes angeordnet ist, um sie leicht herausnehmen zu können. Die ganze Vorrichtung wird vorzugsweise in einem starren Teil des Gummistabes untergebracht.
  • Soll die Anordnung z. B. zur Leitung von Viehherden benutzt werden, so ist es zweckmäßig, der Waffe eine längere Form, z. B. in Gestalt eines längeren Stabes, zu geben. Bei der Anwendung zurn Betäuben von Vieh kann die Waffe auch an das Starkstromnetz oder eine getrennt tragbare Batterie oder z. B. an den Akkumulator eines Kraftfahrzeuges angeschlossen werden.

Claims (7)

  1. PATEN T A N S P R L C 11 E t. Schlagwaffe mit elektrischer Schlagt@-irkung, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern einer beliebig geformten Schlagwaffe, vorzugsweise eines Stabes, eine elektrische Spannungsquelle (2) und auf der Außenseite desselben Berührungselektroden (9, 1o) vorgesehen sind.
  2. 2. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannungsquelle eine Batterie (2) mit Zerhacker oder Unterbrecher (8) und ein Hochspannungstransformator (6) vorgesehen sind.
  3. 3. Waffe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerhacker oder Unterbrecher (8) und gegebenenfalls der Transformator (6) im Griffteil des Knüppels oder Stabes angeordnet sind.
  4. Waffe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Handgriff ein Tastschalter (20, 18) derart vorgesehen ist, daß die Inbetriebnahme durch festes Umfassen des Handgriffes allseitig möglich ist.
  5. 5. Waffe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Pol (18) des Schalters als eine den Transformator (6) umgebende Hülse (18) ausgebildet ist.
  6. 6. Waffe nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Transformator, Zerhacker und Schalter eine bauliche Einheit bilden.
  7. 7. Waffe nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (9, io) aus leitendem Gummi bestehen und auf der Außenfläche auf- oder einvulkanisiert sind.
DEB4417A 1950-06-11 1950-06-11 Schlagwaffe Expired DE834216C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB4417A DE834216C (de) 1950-06-11 1950-06-11 Schlagwaffe

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DEB4417A DE834216C (de) 1950-06-11 1950-06-11 Schlagwaffe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE834216C true DE834216C (de) 1952-03-17

Family

ID=6953642

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB4417A Expired DE834216C (de) 1950-06-11 1950-06-11 Schlagwaffe

Country Status (1)

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DE (1) DE834216C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3362711A (en) * 1964-09-24 1968-01-09 Hot Shot Products Co Night stick with electric shock means

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3362711A (en) * 1964-09-24 1968-01-09 Hot Shot Products Co Night stick with electric shock means

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