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Auf äußere Magnetfelder ansprechendes Gerät
Die Erfindung betrifft
auf ein ußeres Magnetfeld aiispreehende Einfichtungen mit sättigungsfihigem Kern,
die in der angelsächsischen Literatur vielfach als #flux valves# bezeichnet werden
Derartige Einrichtungen, welche im wesentlichen aus einem Kern eines hochpermeablen
magnetischen Materials und einer Erregerwicklung zur Erzeugung cines pulsierenden
Flusses, durch welchen der Kern annähernd in den Sättigunhszustand gebracht wird,
und aus einer sekundären oder Abnehmerwidcklung bestchen, sprechen auf ein äußeres
Magnetfeld einer Richtung. z. B. auf das Erdfeld, an und erzeugen am Ausgang EMKe,
welche sich nach Größe und Phase ändern, wenn die Lage der Kernachse winkelmäßig
in bezug auf die Richtung des äußeren Feldes geandert wird. Da der Kern dieser Einrichtungen
bis nahe an den Sättigungspunkt des magnetischen Materials gebracht wird, um die
Einrichtung empfindlich zu machen, tritt ein Streu-- fluß auf und erzeugt in der
sekundären oder Abnehmerwicklung ein Signal mit der Frequenz der Energiequelle für
die Erregerwicklung und auch störende Harmonische dieser Frequenz, welche hauptsächlich
einer ungeraden Ordnung angehören.
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Die lirfindung bezweckt. eine Einrichtung der erwähnten Art zu schaffen,
welche so aufgebaut und angeordnet ist, daß die störende Grundfrequenz und die Harmonischen
in dem Ausgangssignal auf ein Minimum vermindert werden.
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Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispiclen an Hand der Zeichnung.
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Fig. 1 ist ein Grundriß einer dreischenkeligen Kernanordnung nach
einer Ausführungsform der Erfindung Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen der Kern
schenkel der Fig. I nach der Ebene 2-2; Fig. 3 ist ein Schnitt quer durch einen
der Kernschenkel der Fig. 1 nach der Ebene 3-3; Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch
eine abge änderte kernanordnung, welche als ein Schenkel einer mehrschenkeligen
Kernanordnung verwendet werden kann; Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Ebene 5-j
der Fig. 4; Fig. 6 veranschaulicht schematisch die Beziehung der Wicklungen zu den
Kernkörpern der Anordnung nach Fig. 4; Fig. 7 veranschaulicht schematisch den magnetischen
Kreis in dem Kernaufbau der Fig. 4; Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch eine ; weitere
Ausführungsform der Kernanordnung ; Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Ebene 9-9
der Fig. 8 : Fig. 10 und 11 zeigen schematisch die Beziehung der Primär- und Sekundärwicklung
zu dem inneren bzw. äußeren Kernkörper; Fig. 12 zeigt schematisch den magnetischen
Kreis für den Kernaufbau der Fig. 8; Fig. 3 zeigt in einem Teilstück einen Längsschnitt
durch eine kernanordnung und veranschaulicht eine Einrichtung für die relative Einstellung
des inneren Kernes und der Erregerwicklung in bezug auf die äußere oder Abnehmerwicklung;
Fig. 14 ist eine teilweise geschnittene Aufsicht einer weiteren Ausführungsform,
welche einen einstellbaren Körper zur Regelung des magnetischei Flußpfades zeigt;
Fig. 15 ist eine Aufsicht der Einrichtung nach Fig. 4: Fig. 16 zeigt eine Einrichtung
zur Verstellung des einstellbaren Körpers nach Fig. 14 : Fig. 1 7 ist ein Grundriß
einer weiteren Ausführungsform einer Kernanordnung; Fig. 18 ist ein senkrechtet
Schnitt nach der Ebene 18-18 der Fig. 17; Fig. 19 ist ein Grundriß einer abgeänderten
Anordnung von Kernschenkeln. die zu einer Einheit ausgebildet sind; Fig. 20 ist
eine Ansicht im Schnitt nach der Ebene 20-20 der Fig. 19: Fig. 21 veranschaulicht
eine Möglichkeit für die elektrische Schaltung der Erreger- bzw. Abnehmerwicklungen.
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Es wurde festgestellt, daß, wenn der hochpermeable Magnetkern einer
Einrichtung der eingangs erwähnten Art, bei welcher er annähernd in einen Zustand
hochgradiger Sättigung gebracht werden muß, und die Abnehmerwicklung oder Spule
und vorzugsweise alle Teile der Einrichtung in bezug auf eine oder mehrere ihrer
Achsen annähernd symmetrisch ausgebildet sind, der Streufluß in bezug auf die Ahnehmerspule
symmetrisch und daher mit der Abnehmerspule nicht wirksam verkettet ist. Außerdem
wird wie bei den meisten Ausführungsformen gelllal.) der Erfindung, bei welchem
ein rohrförmiger Magnetkern zwischen einem inneren Magnetkern und ei tier Abnehmerspule
liegt und iii dem äußeren rohrförmigen Kern eine magnetische Sättigung hohen Grades
erzeugt wird, der bohrkern als Abschirmung wirken. so daß dadurch ein minimaler
Streufuß auftritt.
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Wie in Fig. 1 bis 3 veranschaulieht. sieht daher die Erfindung eine
allgemein bei # angegebene Kernanordnung mit Schenkelteilen 2 2 vor, welche in Form
von rohrförmigen oder vorzugsweise zylindrischen Abschnitten eines hoshpermeablen
magnetischen Materials ausgeliildet sind. Ein innerer Kern 3 eines permeablen magnetischen
Materials kann in den zylindrischen oder rohrförmigen Kern korpern 2 aufgenommen
werden und trägt Erregerwicklungen oder Spulen 4 uiid 5. Bei dieser Ausführungsform
sind (lie Spulen 4 und 5 so ausgebildet. daß der Fluß sich durch den inneren kern
3 und den äußcren Kern 2 für irgendeinen Augenblickswert in etttg , egengesetzten
Richtungen schließt. Es kann jedoch auch eine einzige Spule. wie in Fig. 4 gezeigt.
verwendet werden. Der innere Kern 3 besitzt Endstückc 6. eines magnetischen NIateri;ils
und ein Mittelstück 7. welche in den äußeren Kern 2 eingreifen und einen im we'sentlichen
ununterbrochenen Pfad für den Kreis des Magnetflusses bilden. Beispielsweise wird
sich bei irgendeinem Augenblickswert der Fluß von dem Kern 3 in beiden Richtungen
zu den Endstücken 6. dann nach außen zu denn außeren Kerit 2 und dann in umgekehrter
Richtung durch den äußderen Kern und zurück durch das Mittelstü k 7 des inneren
Kernes schließen.
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Eine sekundäre oder Aufnehmerspule 8 umgibt den äußereii Kern 2 und
kann iii der dargestellten Lage durch irgendwelche geeigneten Mittel befestigt werden.
jeder der drei itt Fig. 1 dargestellten Kernschenkel kann iii dieser Weise ausgebildet
und die drei Schenkel können in der Mitte iii irgendeiner geeigneten Weise, z. z.
B. durch Lötung oder Schweißung, miteinander fest verbunden werden, oder es kann
an ihren benachbarten Enden ein Luftabstand verbleiben, so daß die Kernschenkel
getrennt sind. Bei der dargestellten Ausführung sind mit jedem Kerns (henkel Sammelhörner
oder-ringe 9 verbunden und können an ihnen durch Schrauben 10 befestigt sein, welche
durch die Wände des äußeren Kernes 2 hindurchgehen, die an seinem äußedren Ende
liegen und in ein Abstandstück ii innerhalb des Kernes eingreifen. Wie in Fig. 3
gezeigt. konnen zwischen die Sammelringe und den Kern Hliickcili eingefügt werden
um eine feste Verbindung zwischen ihnen zu schaffen.
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Im Betrieb werden die Kerne 2 und 3 durch den pulsierenden oder wechsclnden
Fluß hochgesättigt oder teilweise gesättigt. der in ihnen durch die Erregerwicklungen
4 und 5 erzeugt wird. Diese Wicklungen können att eine wechselnde oder pulsicrende
elektrische Energirequelic angeschlossen werden. Da der äußere Kern 2 eine zlyindrische
Form hat und in bezug auf dci inneren Kern 3
konzentrisch und deshalb
symmetrisch angeordnet ist. kann sich im wesentlichen kein Fluß des Kernes mit der
Abnehmerwicklung ö verkettell. Mit anderen Worten wird vermöge der symmetrischen
und konzentrischen Kernbezichung der Fluß kaum das Bestreben zeigen. volt dem Pfad
zu streuen welcher durch den äußeren Kern gebildet wird, und daher wird im wesentlichen
kein Signal mit der Grundfrequenz oder mit einer Frequenz, die derjenigen der die
Spulen 4 und 5 erregenden Energiequelle entspricht, und im wesentlichen keine ihrer
unerwünschten ungeraden Harmonischen in dem Ausgang der Spule 8 erscheinen.
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Die Erregerspulen iii den drei Schenkeln der kernanordnung können
in Reihe an eine Quelle eines pulsierender Stromes geschaltet und die .linehmerspulen
in Mehrphasenschaltung verbunden werden.
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Bei den ausführungsformen, die in Fig. 4 bis 1 6 veranschaulicht
sind, handelt es sich um Kernanordnungen, die zur Bildung von mehrschenkeligen Einheiten
oder die als getrennte Teile einer 1Ein heit, jedoch in relativett Winkelbezichungen
all gebracht werden kliltnelt, wie z. B. die Winkelbeziehung der Schenkel nach Fig.
1.
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Die in Fig. 4 bis 7 gezeigte Ausführung besitzt einer inneren Kern
14 und einen äußeren Kern 15. die itt konzentrischer Beziehung angeordnet sind.
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Der äußere kern 15 hat vorzugsweise zylindrische Form. An gegenüberliegenden
Enden der Kerne sind Endstücke 16 vü vorgesehen, die bei einem 1 indrisehell Außenkern
Annähernd Scheibenförmig sind und l>fade für dett Magnetfluß zwischen dein tonerett
und dem üußerett Kern bilden. Eine Abnehmerspule 1 7 umgibt den Außenkern, wie dargestellt.
und eine Erreger- oder Primärspule 18 ist um den inneren Kern 14 und innerhalb des
Außenkernes 15 angcordnet. Die Anordnung der Spulenwicklungen ist in Fig. 6 schematisch
gezeigt, uiid der vott den Kernen uiitl Endstucken als Einheit gebildete Magnetkreis
ist in Fig. 7 veratischaulicht.
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Da bei dieser Ausführung die Erregerspule eine einzige fortlaufende
Wicklung in einer Richtung um den inneren Kern 14 14 bildet, u-ird der Fluß durch
den itttieren und den äußeren Kern und durch die Endstücke bei irgendeinem augenblickswert
sich schlieíhen, wie dies durch die Pfeile in Fig. 7 dargestellt ist. In der Praxis
ist die Erregerspule an eine Quelle eines pulsierenden oder wechselnden Stromes
angeschlossen, der abwechselnd den Magnetkern zuerst itt einer Richtung und dann
in der anderen Richtung sättigt, wobei der Fluß innerhalb des außeren Kernes zu
bleiben sucht und nicht austritt, um stch mit der darübergewickelten Abnchmerspule
zu verkt'tteti. Daher wird, wie in Verbindung mit der Kernanordnung nach Fig. 1
ausgeführt eurde, itt der Abnchmerspule im wesentlichett keine EMK induziert, welche
in der Frequenz der Stromquelle für die Erregerwicklung oder einer ihrer Harmonischen
entspricht.
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Eillc weitere Ausführungsform ist in Fig. 9 bis 12 gezeigt, wo dic
konzentrische und symmetrische Anordnung den obcn beschricbenen Kerttaufbaues vorgesehen
ist, wobei der magnetische Kern den inneren Kern 19 dett äußeren, vorzugsweise zylindrischett
Kern oder Rohr 20 und Endstücke 21 umfaßt. Bei dieser Ausführungsform sind jedoch
Abstandsscheiben 22 aus Isoliermaterial, z. B. isolierpapier, auf dem inneren Kern
19 angebracht, und die Erregerwicklungen 23 und 24 sind direkt auf den Kern und
zwischen den Abstandsscheiben gewickelt. Die mittlere Scheibe 22 zwischen den beiden
Erregerspulen kann aus magnetischem Material bestehen. Diese Spulen sind so gewickelt
und angeschlossen. daß die erzeugten Flüsse einander in dem inneren und äußeren
Kern, wie durch die Pfeile in Fig. 12 dargestellt, entgegengerichtet sind. Die Abnehmerspule
25 ist um den äußeren Kern 20 im wesentlichen in der gleichen Weise angeordnet,
wie dies in Verbindung mit Fig. 4 beschrieben wurde.
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Bei der letzteren Ausführungsform ergibt die Anordnung des Kerns
einen minimalen Streufluß, und auf Grund der entgegengesetzten Beziehung der Flüsse
in dem Kern bei irgendeinem Augenblickswert werden sich irgendwelche Spannungen,
welche in der Abnehmerspule durch den Streufluß induziert werden können und welche
die gleiche Frequenz u-ie die Stromquelle für die Erregerspulen oder irgendwelche
ihrer Harmonischen haben, sich in der Ahnehmerspule aufzuheben suchen.
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Um eine genauere Einstellung der Erregerspulen in bezug auf die Abnehmerspule
zu ermöglichen und dadurch die entgegenwirkenden Potentiale, welche in der sekundären
oder Abnehmerspule durch den mit ihr verketteten Streufluß induziert werden, genauer
auszugleichen, wird gemäß der Erfindung eine relative axiale Einstellung der Erreger-ulld
Abnehmerspulen vorgesehen. Eine Einrichtung zur Durchführung dieser Einstellung
ist in Fig. 13 gezeigt, wo der innere Kern 19 durch die Endstiicke 21 geschraubt
ist und ein Ende miteiner Kerbe oder einem Schlitz versehen ist, um ein Werkzeug
zu seiner Verdrehung ansetzen zu können.
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Der äußere, rohrförmige Kern 20 ist an den Endstücken 21 befestigt,
um einen einheitlichen äußeren kernaufbau zu schaffen, demgegenüber der innere Kern
19 in axialer Richtung bewegt werden kann, um die Lage der von ihm getragenen Erregerspulen
gegenüber der Abnehmerspule auf dem äußeren Kern zu verändern.
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In Fig. 14 und 15 ist eine weitere Ausführung der in Fig. 8 gezeigten
Anordnung dargestellt. Bei dieser Ausführung ist ein magnetischer, vorzugsweise
ringförmiger Körper 26 so angebracht, daß er die Erregerspulen umgibt und in dem
Bereich an den aneinanderliegenden Enden dieser Spulen liegt.
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Beispielsweise kann der Körper 26 direkt auf der isolierenden Abdeckung
der Erregerspulen angebracht sein, und er kann axial bewegt werden, um die Verteilung
des Flusses oder den Pfad des Flusses an seinem Übergang zwischen den Kernen in
dem Bereich dieses Körpers zu regeln. Der Körper 26 ist in dem äußeren Kern 20 angeordnet
und kann axial verschoben werden, um die Be-, ziehung eines Streuflusses zu der
Abnehmerspule 25 ZU regeln. Auf diese Weise kann der Körper 26
eingestellt
werden. so daß sich iu der Abnehmerspule im wesentlichen gleiche und entgegengesetzte
induzierte Spannungen ergeben. wenn ihre anwesehneit angenommen wird, welche die
Frequenz des Erregungstromes in den Erregerspulen oder von ungeraden Harmonischen
dieser Frequenz haben.
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In Fig. 16 ist eine Einrichtung zur Durchführung einer axialen Einstellung
des Körpers 26 gezeigt.
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Eine Gewindespindel 27, vorzugsweise aus uiimagnetischem Material.
wie z. B. ins tlcln Kunstharz Bakelit, geht durch die Endstücke 21 und greift in
eine Gewindebohrung in dem Teil 26. wobei lii' Spindel 27 frei durch die Endstücke
hindurchgeht und an einem ende mit einem Randelkuopf versehen ist, während Sie am
anderen Ende verstiftet ist, Durch Drehung der Spindel 27 iii der einen oder anderen
Richtung wird die axiale Verstellung des Teiles 26 vorgenommen.
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Fig. 17 und 18 veraschaulichen eine weitere Ausfuhungsform einer
Kernanordung und einj Gehause zur Befestigung ihrer Magnetkernschenkel, welches
auch als Träger für die Kernanordl lung der Fig 1 verwendet werden kann. 13ci dieser
Aus. fuhrungsform besitzen die drei Kernschenkel obere uiid untere. im Abstand angeordnete
Y-formige Streifcoi oder Kernbleche und 35 aus einem hochgradig permeablen magnetischen
Material, wobei jedes Kernblech vorzugsweise als eine zusammenhängende Einbeit das
obere oder unrcre Kenblech aller Schellkel bildet, In der Nlitte siliel diese Kernlileeloi'
durch ein Abstandsstück 36 im Abstand gehalten. und die Enden der Schenkel werden
durch Abstandsstücke 37 getrennt, wobei die Abstands stucke 36 uiid 37 vorzugsweise
aus magnetischem Material bestehen, obwohl sie auch aus unmaguetischem Material
bestehen können. Zwischen dcii Kernblechen 34 und 35 utid auf halber Länge iiircr
SChenkelteile ist ein Kern 38 angeordnet, um welchen rille Erregerwicklung 39 gewickelt
ist und dessen Achse annähernd senkrecht zu den Scheukelblechen 34 uiid 35 steht
Eine Erregerspule ist in dieser Weise zwischen den Schenkelblechen iii jedem Schenkel.
wie in Fig. 17 gezeigt. angebracht, und an jedem Schenkel sind Abnehmerspulen 40
angeordnet. welche das obere und das untere Kernblech 34 hzw. 35 jedes Schenkels
umgeben. Die Lage der Abnehmerspulen kann axial an jedem Schenkel eingestellt werden.
um die in ihr induzierten unerwünschten EMKe, wie oben dargelegt, auf cioi Minimum
zu bringen, und sie kanm, llaehdem sie so passend eingestellt wurde, in irgendeiner
gecigneten Weise festgelegt werden.
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Ilei der dargestellten. Ausfuhrungsform sind Sammelringe 41 an den
Enden der kernschenkel durch Schrauben 42 befestigt, welche, wie in Fig gezeigt,
auch zur Befestigung der Kernbleche an der Abstandsstucken 37 und zur Befestigung
aller Teile des magnetischen Kreises all der Grund-oder Tragplatte 43 43 aus Isoliermaterial
verwendet werden können.
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Der in den Kernschenkeln dieser Ausführungsform erzeugte Fluß wird
sich von den Kernen 38 der Erregerwicklungen bei einem Augenbli kswert der Erregung.
z. B. durch die unteren kernbleche zu dem minleren Abstandsstuck 36 und zu dem außeren
Abstandsstück 37. durch diese Abstandsstücke und von da zuruck durch die oberen
Kernbleche 34 zu den Kernen 38 schließen. Jeder Streufluß. weicher sich mit den
Abnehmerspulen 40 verketten Kann, wird iii ihr unerwunschte EMKc erzeugen. und die
Einstelung der Abnehmerspulen axial zu den Kernschenkeln ermojglicht es. diese EMKe
durch Abgleichung aufzuheben.
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I)ic Abgleichung der entgegenwirkenden und unerwünschten EMKe kann
bei der Ausführung nach Fig. 1 und bei allen anderen Ausfuhrungen. bei welehen entegenwirkende
Flüsse in den Kernen Erzeugt werden. erreicht werden. indem man die relative Lage
der Abnchmer- und Erregerwicklungen. wie oben dargelegt. axial zu den Kernen verändert.
In allen Fallen konnen mit Gewinde verschene Einstellmittel vorgeschen werden, um
die eiiie oder die andere dieser Spulen zwangsläufig zu bewegen und einzustellen,
oder es konnen irgendwelche geeignete Mittel angewendet werden. um die Spulen in
der eingestellten Lage zu halten.
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Bei der normaler @r eitsweise einer solch Kernanordnung verandert
sich das Ausgangssignal ihrer Abnehmerspulen nach @ Große und Phase mit den Änderungen
der Lage der Spulenachse im Winkel gegenüber einem außeren. 11, iii einer Richtung
verlaufenden Magnetfeld. und die Frequenz dieses Signals wird doppelt so groß sein
wie die Quelle der elektrischen Energie zur Speisung der Erregerwicklungen der Kernanordnung.
Da ein singal mit unverzerrter Wellenform erwunscht ist, sollten keine in den abnehmerspulen
induzierten EMKe mit der der Frequenz dieser Quelle entspruchenden Grund frequenz
oder einer ihrer Harmonischen vorhanden still Die ibeschricbene konzentrische und
svmmetrische Anordnung der Teile der Kernanordnung vermindert nicht nur diese unerwünschten
EMKe iii dcii Ausgangsspulen auf ein ii Minimum. sondern bieter auch Mittel zur
Abgleichung der Bezichung zwichen Erreger- un und Abnchmerspule, so daß, wenn eine
induzierte EMK mit unerwunschten Frequenzen auftreten sollte. diese dann hbeseitigt
werden, indem sie sich gegenseitig aufheben. -IN Fig. 11) und 20 ist eine abgcanderte
Anordnung der Schenkel einer Kerneinheit tiiid eine Ausführung dargestellt. bei
weleher die Schenkel in Form eines dreichckig3en Rahmeus angeordnet sind, länge
desseii Seiten sie liegei # Der Aufbau jedes Schenkels kann einer der verschiedenen
Ausfuhrungsformen gemäß Fig. 4 bis 16 entsprechen, jedoch wurde zur Verans. haulichung
die Ausführungsform gemaß Fig. 2 dargestellt. 5 erler Schenkel besitzt einen robrformigen
Kern 2, in welchem der innere Kern 3 mit Endstu ken 6 und einem Mittelstück 7 angeordnet
ist, wobei diese Teile, wie oben dargelegt, vorzugsweise aus einem hochpermeablen
magnetischen material bestehen. Die Erregerwicklungen 4 und 5 sind in dem rohrförmigen
Kern 2 und um den inneren Kern 3 angeordnet. während die Abnehmerspule 8 den rohrformigen
Kern 2 umgibt. Bei der dargestellten Anordnung
der Schenkel, bei
welcher die Enden der Kerne 2 an den Ecken des durch die Schenkel gebildeten Dreiecks
nebeneiIlanderliegen, sind keine Sammelhörner oder-ringe erforderlich, da die nebeneinanderliegenden
Einheiten als Sammler des Flusses des äußeren Magnetfeldes füreinander wirken, Bei
der dargestellten Ausführung werden die Schenkel mittels Pfropfen 44 aus Isoliermaterial
getragen, welche in die Enden des rohrförmigen Kernes eingesetzt und mit abgeflachten
Enden 45 versehen sind, die auf einer ringförmigen Schulter der Isoliergrundplatte
46 aufliegen. Der isolierring 47 dient in Verbindung mit Schrauben 48, welche durch
die abgeflachten Enden der I3frnpfeii 44 und in die Grundplatte 46 gehen. zur Vervollständigung
des Aufbaues.
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In Fig. 21 ist als Beispiel ein Schaltbild wiedergegeben, welches
eine Möglichkeit für den Anschluß einer der beschriebenen Ausführungsformen von
Kernanordnungen an eine Empfangseinrichtung veranschaulicht. Die i"rregerwicklungen
49 der betre fendeit Schenkel der Kernanordnung werden aus einer geeigneteil Quelle
50 eines pulsierenden oder weeliselndeit Stromes erregt. Jede Wicklung 49 kann aus
einer einzelnen Erregerwicklung oder aus zwei lt'rregerwickluiigeii bestehen, die
so miteinaiider verbunden sind, daß sie in dem Kern eiltgegenwirkende Flüsse erzeugen,
Die Abnehmerwicklungen 51 sind hier in Y-Schaltung gezeigt und durch leitungen 52
52 mit der Y-geschalteten mehrphasigen Wicklung 53 des Empfängers 54 verbunden,
Wenig der Empfänger 54 in einem Überragerkompaß angeordnet ist, wird seine einphasige
Wicklung 55 mit einer Wechselstromquelle verbunden, welche die doppelte Frequenz
der bei 50 angegebenen Quelle hat, damit der Empfänger phasenempfindlich seiii kanii.
Die Frequenz der Energiequelle für die Spule 55 soll doppelt so groß sein wie die
der Quelle 50, weil der Ausgang der Kernanordnung eine Frequenz haben wird, die
doppelt so groß ist wie die Frequenz der Energiequelle, die zur Speisung ihrer Erregerwicklungen
verwendet wird, Andererseits kann der Empfänger 54 als Signaltransformator verwendet
werden, in welchem Falle die Spule 55 den Ausgang bildet. Die Kenlanordnung und
<las Signaltransformersystem können z. B. zur Steuerung eines Richtungskreisels
und zur Korrektion seiner Auswanderung aus einer vorbestimmten Lage im Azimut benutzt
werden.
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Wie ersichtlich, sind bei den meisten Ausführungsformen der Erfindung
zwei entgegengesetzt gewickelte Erregerwicklungen und zusätzlich zu den magnetischen
Endstücken ein weiterer magnetischer Körper auf dem Kern vorgesehen, der zwischen
den Erregerwicklungen angeordnet ist, so daß zwei Einheiten gebildet werden, die
gemäß der Erfindung arbeiten und aneinanderstoßend Flüsse in entgegengesetzten Richtungen
führen.
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Es sei hervorgehoben, daß, wenn in der Beschreibung von pulsierenden
und periodisch veränderlichen Erregerstr (imen oder Flüssen die Rede ist, cin Fluß
oder Strom mit pulsierendem oder periodisch fließendem, einseitig gerichtetem Charakter
sowie solche mit wechselndem Charakter, die sich periodisch in ihrer Strömungsrichtung
umkehren, einbezogen werden sollen.