[go: up one dir, main page]

DE834015C - Auf aeussere Magnetfelder ansprechendes Geraet - Google Patents

Auf aeussere Magnetfelder ansprechendes Geraet

Info

Publication number
DE834015C
DE834015C DES20333A DES0020333A DE834015C DE 834015 C DE834015 C DE 834015C DE S20333 A DES20333 A DE S20333A DE S0020333 A DES0020333 A DE S0020333A DE 834015 C DE834015 C DE 834015C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
winding
windings
legs
excitation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES20333A
Other languages
English (en)
Inventor
Caesar Francis Fragola
Robert Samuel Curry Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Corp filed Critical Sperry Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE834015C publication Critical patent/DE834015C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/02Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
    • G01R33/04Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux using the flux-gate principle

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Auf äußere Magnetfelder ansprechendes Gerät Die Erfindung betrifft auf ein ußeres Magnetfeld aiispreehende Einfichtungen mit sättigungsfihigem Kern, die in der angelsächsischen Literatur vielfach als #flux valves# bezeichnet werden Derartige Einrichtungen, welche im wesentlichen aus einem Kern eines hochpermeablen magnetischen Materials und einer Erregerwicklung zur Erzeugung cines pulsierenden Flusses, durch welchen der Kern annähernd in den Sättigunhszustand gebracht wird, und aus einer sekundären oder Abnehmerwidcklung bestchen, sprechen auf ein äußeres Magnetfeld einer Richtung. z. B. auf das Erdfeld, an und erzeugen am Ausgang EMKe, welche sich nach Größe und Phase ändern, wenn die Lage der Kernachse winkelmäßig in bezug auf die Richtung des äußeren Feldes geandert wird. Da der Kern dieser Einrichtungen bis nahe an den Sättigungspunkt des magnetischen Materials gebracht wird, um die Einrichtung empfindlich zu machen, tritt ein Streu-- fluß auf und erzeugt in der sekundären oder Abnehmerwicklung ein Signal mit der Frequenz der Energiequelle für die Erregerwicklung und auch störende Harmonische dieser Frequenz, welche hauptsächlich einer ungeraden Ordnung angehören.
  • Die lirfindung bezweckt. eine Einrichtung der erwähnten Art zu schaffen, welche so aufgebaut und angeordnet ist, daß die störende Grundfrequenz und die Harmonischen in dem Ausgangssignal auf ein Minimum vermindert werden.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispiclen an Hand der Zeichnung.
  • Fig. 1 ist ein Grundriß einer dreischenkeligen Kernanordnung nach einer Ausführungsform der Erfindung Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen der Kern schenkel der Fig. I nach der Ebene 2-2; Fig. 3 ist ein Schnitt quer durch einen der Kernschenkel der Fig. 1 nach der Ebene 3-3; Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch eine abge änderte kernanordnung, welche als ein Schenkel einer mehrschenkeligen Kernanordnung verwendet werden kann; Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Ebene 5-j der Fig. 4; Fig. 6 veranschaulicht schematisch die Beziehung der Wicklungen zu den Kernkörpern der Anordnung nach Fig. 4; Fig. 7 veranschaulicht schematisch den magnetischen Kreis in dem Kernaufbau der Fig. 4; Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch eine ; weitere Ausführungsform der Kernanordnung ; Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Ebene 9-9 der Fig. 8 : Fig. 10 und 11 zeigen schematisch die Beziehung der Primär- und Sekundärwicklung zu dem inneren bzw. äußeren Kernkörper; Fig. 12 zeigt schematisch den magnetischen Kreis für den Kernaufbau der Fig. 8; Fig. 3 zeigt in einem Teilstück einen Längsschnitt durch eine kernanordnung und veranschaulicht eine Einrichtung für die relative Einstellung des inneren Kernes und der Erregerwicklung in bezug auf die äußere oder Abnehmerwicklung; Fig. 14 ist eine teilweise geschnittene Aufsicht einer weiteren Ausführungsform, welche einen einstellbaren Körper zur Regelung des magnetischei Flußpfades zeigt; Fig. 15 ist eine Aufsicht der Einrichtung nach Fig. 4: Fig. 16 zeigt eine Einrichtung zur Verstellung des einstellbaren Körpers nach Fig. 14 : Fig. 1 7 ist ein Grundriß einer weiteren Ausführungsform einer Kernanordnung; Fig. 18 ist ein senkrechtet Schnitt nach der Ebene 18-18 der Fig. 17; Fig. 19 ist ein Grundriß einer abgeänderten Anordnung von Kernschenkeln. die zu einer Einheit ausgebildet sind; Fig. 20 ist eine Ansicht im Schnitt nach der Ebene 20-20 der Fig. 19: Fig. 21 veranschaulicht eine Möglichkeit für die elektrische Schaltung der Erreger- bzw. Abnehmerwicklungen.
  • Es wurde festgestellt, daß, wenn der hochpermeable Magnetkern einer Einrichtung der eingangs erwähnten Art, bei welcher er annähernd in einen Zustand hochgradiger Sättigung gebracht werden muß, und die Abnehmerwicklung oder Spule und vorzugsweise alle Teile der Einrichtung in bezug auf eine oder mehrere ihrer Achsen annähernd symmetrisch ausgebildet sind, der Streufluß in bezug auf die Ahnehmerspule symmetrisch und daher mit der Abnehmerspule nicht wirksam verkettet ist. Außerdem wird wie bei den meisten Ausführungsformen gelllal.) der Erfindung, bei welchem ein rohrförmiger Magnetkern zwischen einem inneren Magnetkern und ei tier Abnehmerspule liegt und iii dem äußeren rohrförmigen Kern eine magnetische Sättigung hohen Grades erzeugt wird, der bohrkern als Abschirmung wirken. so daß dadurch ein minimaler Streufuß auftritt.
  • Wie in Fig. 1 bis 3 veranschaulieht. sieht daher die Erfindung eine allgemein bei # angegebene Kernanordnung mit Schenkelteilen 2 2 vor, welche in Form von rohrförmigen oder vorzugsweise zylindrischen Abschnitten eines hoshpermeablen magnetischen Materials ausgeliildet sind. Ein innerer Kern 3 eines permeablen magnetischen Materials kann in den zylindrischen oder rohrförmigen Kern korpern 2 aufgenommen werden und trägt Erregerwicklungen oder Spulen 4 uiid 5. Bei dieser Ausführungsform sind (lie Spulen 4 und 5 so ausgebildet. daß der Fluß sich durch den inneren kern 3 und den äußcren Kern 2 für irgendeinen Augenblickswert in etttg , egengesetzten Richtungen schließt. Es kann jedoch auch eine einzige Spule. wie in Fig. 4 gezeigt. verwendet werden. Der innere Kern 3 besitzt Endstückc 6. eines magnetischen NIateri;ils und ein Mittelstück 7. welche in den äußeren Kern 2 eingreifen und einen im we'sentlichen ununterbrochenen Pfad für den Kreis des Magnetflusses bilden. Beispielsweise wird sich bei irgendeinem Augenblickswert der Fluß von dem Kern 3 in beiden Richtungen zu den Endstücken 6. dann nach außen zu denn außeren Kerit 2 und dann in umgekehrter Richtung durch den äußderen Kern und zurück durch das Mittelstü k 7 des inneren Kernes schließen.
  • Eine sekundäre oder Aufnehmerspule 8 umgibt den äußereii Kern 2 und kann iii der dargestellten Lage durch irgendwelche geeigneten Mittel befestigt werden. jeder der drei itt Fig. 1 dargestellten Kernschenkel kann iii dieser Weise ausgebildet und die drei Schenkel können in der Mitte iii irgendeiner geeigneten Weise, z. z. B. durch Lötung oder Schweißung, miteinander fest verbunden werden, oder es kann an ihren benachbarten Enden ein Luftabstand verbleiben, so daß die Kernschenkel getrennt sind. Bei der dargestellten Ausführung sind mit jedem Kerns (henkel Sammelhörner oder-ringe 9 verbunden und können an ihnen durch Schrauben 10 befestigt sein, welche durch die Wände des äußeren Kernes 2 hindurchgehen, die an seinem äußedren Ende liegen und in ein Abstandstück ii innerhalb des Kernes eingreifen. Wie in Fig. 3 gezeigt. konnen zwischen die Sammelringe und den Kern Hliickcili eingefügt werden um eine feste Verbindung zwischen ihnen zu schaffen.
  • Im Betrieb werden die Kerne 2 und 3 durch den pulsierenden oder wechsclnden Fluß hochgesättigt oder teilweise gesättigt. der in ihnen durch die Erregerwicklungen 4 und 5 erzeugt wird. Diese Wicklungen können att eine wechselnde oder pulsicrende elektrische Energirequelic angeschlossen werden. Da der äußere Kern 2 eine zlyindrische Form hat und in bezug auf dci inneren Kern 3 konzentrisch und deshalb symmetrisch angeordnet ist. kann sich im wesentlichen kein Fluß des Kernes mit der Abnehmerwicklung ö verkettell. Mit anderen Worten wird vermöge der symmetrischen und konzentrischen Kernbezichung der Fluß kaum das Bestreben zeigen. volt dem Pfad zu streuen welcher durch den äußeren Kern gebildet wird, und daher wird im wesentlichen kein Signal mit der Grundfrequenz oder mit einer Frequenz, die derjenigen der die Spulen 4 und 5 erregenden Energiequelle entspricht, und im wesentlichen keine ihrer unerwünschten ungeraden Harmonischen in dem Ausgang der Spule 8 erscheinen.
  • Die Erregerspulen iii den drei Schenkeln der kernanordnung können in Reihe an eine Quelle eines pulsierender Stromes geschaltet und die .linehmerspulen in Mehrphasenschaltung verbunden werden.
  • Bei den ausführungsformen, die in Fig. 4 bis 1 6 veranschaulicht sind, handelt es sich um Kernanordnungen, die zur Bildung von mehrschenkeligen Einheiten oder die als getrennte Teile einer 1Ein heit, jedoch in relativett Winkelbezichungen all gebracht werden kliltnelt, wie z. B. die Winkelbeziehung der Schenkel nach Fig. 1.
  • Die in Fig. 4 bis 7 gezeigte Ausführung besitzt einer inneren Kern 14 und einen äußeren Kern 15. die itt konzentrischer Beziehung angeordnet sind.
  • Der äußere kern 15 hat vorzugsweise zylindrische Form. An gegenüberliegenden Enden der Kerne sind Endstücke 16 vü vorgesehen, die bei einem 1 indrisehell Außenkern Annähernd Scheibenförmig sind und l>fade für dett Magnetfluß zwischen dein tonerett und dem üußerett Kern bilden. Eine Abnehmerspule 1 7 umgibt den Außenkern, wie dargestellt. und eine Erreger- oder Primärspule 18 ist um den inneren Kern 14 und innerhalb des Außenkernes 15 angcordnet. Die Anordnung der Spulenwicklungen ist in Fig. 6 schematisch gezeigt, uiid der vott den Kernen uiitl Endstucken als Einheit gebildete Magnetkreis ist in Fig. 7 veratischaulicht.
  • Da bei dieser Ausführung die Erregerspule eine einzige fortlaufende Wicklung in einer Richtung um den inneren Kern 14 14 bildet, u-ird der Fluß durch den itttieren und den äußeren Kern und durch die Endstücke bei irgendeinem augenblickswert sich schlieíhen, wie dies durch die Pfeile in Fig. 7 dargestellt ist. In der Praxis ist die Erregerspule an eine Quelle eines pulsierenden oder wechselnden Stromes angeschlossen, der abwechselnd den Magnetkern zuerst itt einer Richtung und dann in der anderen Richtung sättigt, wobei der Fluß innerhalb des außeren Kernes zu bleiben sucht und nicht austritt, um stch mit der darübergewickelten Abnchmerspule zu verkt'tteti. Daher wird, wie in Verbindung mit der Kernanordnung nach Fig. 1 ausgeführt eurde, itt der Abnchmerspule im wesentlichett keine EMK induziert, welche in der Frequenz der Stromquelle für die Erregerwicklung oder einer ihrer Harmonischen entspricht.
  • Eillc weitere Ausführungsform ist in Fig. 9 bis 12 gezeigt, wo dic konzentrische und symmetrische Anordnung den obcn beschricbenen Kerttaufbaues vorgesehen ist, wobei der magnetische Kern den inneren Kern 19 dett äußeren, vorzugsweise zylindrischett Kern oder Rohr 20 und Endstücke 21 umfaßt. Bei dieser Ausführungsform sind jedoch Abstandsscheiben 22 aus Isoliermaterial, z. B. isolierpapier, auf dem inneren Kern 19 angebracht, und die Erregerwicklungen 23 und 24 sind direkt auf den Kern und zwischen den Abstandsscheiben gewickelt. Die mittlere Scheibe 22 zwischen den beiden Erregerspulen kann aus magnetischem Material bestehen. Diese Spulen sind so gewickelt und angeschlossen. daß die erzeugten Flüsse einander in dem inneren und äußeren Kern, wie durch die Pfeile in Fig. 12 dargestellt, entgegengerichtet sind. Die Abnehmerspule 25 ist um den äußeren Kern 20 im wesentlichen in der gleichen Weise angeordnet, wie dies in Verbindung mit Fig. 4 beschrieben wurde.
  • Bei der letzteren Ausführungsform ergibt die Anordnung des Kerns einen minimalen Streufluß, und auf Grund der entgegengesetzten Beziehung der Flüsse in dem Kern bei irgendeinem Augenblickswert werden sich irgendwelche Spannungen, welche in der Abnehmerspule durch den Streufluß induziert werden können und welche die gleiche Frequenz u-ie die Stromquelle für die Erregerspulen oder irgendwelche ihrer Harmonischen haben, sich in der Ahnehmerspule aufzuheben suchen.
  • Um eine genauere Einstellung der Erregerspulen in bezug auf die Abnehmerspule zu ermöglichen und dadurch die entgegenwirkenden Potentiale, welche in der sekundären oder Abnehmerspule durch den mit ihr verketteten Streufluß induziert werden, genauer auszugleichen, wird gemäß der Erfindung eine relative axiale Einstellung der Erreger-ulld Abnehmerspulen vorgesehen. Eine Einrichtung zur Durchführung dieser Einstellung ist in Fig. 13 gezeigt, wo der innere Kern 19 durch die Endstiicke 21 geschraubt ist und ein Ende miteiner Kerbe oder einem Schlitz versehen ist, um ein Werkzeug zu seiner Verdrehung ansetzen zu können.
  • Der äußere, rohrförmige Kern 20 ist an den Endstücken 21 befestigt, um einen einheitlichen äußeren kernaufbau zu schaffen, demgegenüber der innere Kern 19 in axialer Richtung bewegt werden kann, um die Lage der von ihm getragenen Erregerspulen gegenüber der Abnehmerspule auf dem äußeren Kern zu verändern.
  • In Fig. 14 und 15 ist eine weitere Ausführung der in Fig. 8 gezeigten Anordnung dargestellt. Bei dieser Ausführung ist ein magnetischer, vorzugsweise ringförmiger Körper 26 so angebracht, daß er die Erregerspulen umgibt und in dem Bereich an den aneinanderliegenden Enden dieser Spulen liegt.
  • Beispielsweise kann der Körper 26 direkt auf der isolierenden Abdeckung der Erregerspulen angebracht sein, und er kann axial bewegt werden, um die Verteilung des Flusses oder den Pfad des Flusses an seinem Übergang zwischen den Kernen in dem Bereich dieses Körpers zu regeln. Der Körper 26 ist in dem äußeren Kern 20 angeordnet und kann axial verschoben werden, um die Be-, ziehung eines Streuflusses zu der Abnehmerspule 25 ZU regeln. Auf diese Weise kann der Körper 26 eingestellt werden. so daß sich iu der Abnehmerspule im wesentlichen gleiche und entgegengesetzte induzierte Spannungen ergeben. wenn ihre anwesehneit angenommen wird, welche die Frequenz des Erregungstromes in den Erregerspulen oder von ungeraden Harmonischen dieser Frequenz haben.
  • In Fig. 16 ist eine Einrichtung zur Durchführung einer axialen Einstellung des Körpers 26 gezeigt.
  • Eine Gewindespindel 27, vorzugsweise aus uiimagnetischem Material. wie z. B. ins tlcln Kunstharz Bakelit, geht durch die Endstücke 21 und greift in eine Gewindebohrung in dem Teil 26. wobei lii' Spindel 27 frei durch die Endstücke hindurchgeht und an einem ende mit einem Randelkuopf versehen ist, während Sie am anderen Ende verstiftet ist, Durch Drehung der Spindel 27 iii der einen oder anderen Richtung wird die axiale Verstellung des Teiles 26 vorgenommen.
  • Fig. 17 und 18 veraschaulichen eine weitere Ausfuhungsform einer Kernanordung und einj Gehause zur Befestigung ihrer Magnetkernschenkel, welches auch als Träger für die Kernanordl lung der Fig 1 verwendet werden kann. 13ci dieser Aus. fuhrungsform besitzen die drei Kernschenkel obere uiid untere. im Abstand angeordnete Y-formige Streifcoi oder Kernbleche und 35 aus einem hochgradig permeablen magnetischen Material, wobei jedes Kernblech vorzugsweise als eine zusammenhängende Einbeit das obere oder unrcre Kenblech aller Schellkel bildet, In der Nlitte siliel diese Kernlileeloi' durch ein Abstandsstück 36 im Abstand gehalten. und die Enden der Schenkel werden durch Abstandsstücke 37 getrennt, wobei die Abstands stucke 36 uiid 37 vorzugsweise aus magnetischem Material bestehen, obwohl sie auch aus unmaguetischem Material bestehen können. Zwischen dcii Kernblechen 34 und 35 utid auf halber Länge iiircr SChenkelteile ist ein Kern 38 angeordnet, um welchen rille Erregerwicklung 39 gewickelt ist und dessen Achse annähernd senkrecht zu den Scheukelblechen 34 uiid 35 steht Eine Erregerspule ist in dieser Weise zwischen den Schenkelblechen iii jedem Schenkel. wie in Fig. 17 gezeigt. angebracht, und an jedem Schenkel sind Abnehmerspulen 40 angeordnet. welche das obere und das untere Kernblech 34 hzw. 35 jedes Schenkels umgeben. Die Lage der Abnehmerspulen kann axial an jedem Schenkel eingestellt werden. um die in ihr induzierten unerwünschten EMKe, wie oben dargelegt, auf cioi Minimum zu bringen, und sie kanm, llaehdem sie so passend eingestellt wurde, in irgendeiner gecigneten Weise festgelegt werden.
  • Ilei der dargestellten. Ausfuhrungsform sind Sammelringe 41 an den Enden der kernschenkel durch Schrauben 42 befestigt, welche, wie in Fig gezeigt, auch zur Befestigung der Kernbleche an der Abstandsstucken 37 und zur Befestigung aller Teile des magnetischen Kreises all der Grund-oder Tragplatte 43 43 aus Isoliermaterial verwendet werden können.
  • Der in den Kernschenkeln dieser Ausführungsform erzeugte Fluß wird sich von den Kernen 38 der Erregerwicklungen bei einem Augenbli kswert der Erregung. z. B. durch die unteren kernbleche zu dem minleren Abstandsstuck 36 und zu dem außeren Abstandsstück 37. durch diese Abstandsstücke und von da zuruck durch die oberen Kernbleche 34 zu den Kernen 38 schließen. Jeder Streufluß. weicher sich mit den Abnehmerspulen 40 verketten Kann, wird iii ihr unerwunschte EMKc erzeugen. und die Einstelung der Abnehmerspulen axial zu den Kernschenkeln ermojglicht es. diese EMKe durch Abgleichung aufzuheben.
  • I)ic Abgleichung der entgegenwirkenden und unerwünschten EMKe kann bei der Ausführung nach Fig. 1 und bei allen anderen Ausfuhrungen. bei welehen entegenwirkende Flüsse in den Kernen Erzeugt werden. erreicht werden. indem man die relative Lage der Abnchmer- und Erregerwicklungen. wie oben dargelegt. axial zu den Kernen verändert. In allen Fallen konnen mit Gewinde verschene Einstellmittel vorgeschen werden, um die eiiie oder die andere dieser Spulen zwangsläufig zu bewegen und einzustellen, oder es konnen irgendwelche geeignete Mittel angewendet werden. um die Spulen in der eingestellten Lage zu halten.
  • Bei der normaler @r eitsweise einer solch Kernanordnung verandert sich das Ausgangssignal ihrer Abnehmerspulen nach @ Große und Phase mit den Änderungen der Lage der Spulenachse im Winkel gegenüber einem außeren. 11, iii einer Richtung verlaufenden Magnetfeld. und die Frequenz dieses Signals wird doppelt so groß sein wie die Quelle der elektrischen Energie zur Speisung der Erregerwicklungen der Kernanordnung. Da ein singal mit unverzerrter Wellenform erwunscht ist, sollten keine in den abnehmerspulen induzierten EMKe mit der der Frequenz dieser Quelle entspruchenden Grund frequenz oder einer ihrer Harmonischen vorhanden still Die ibeschricbene konzentrische und svmmetrische Anordnung der Teile der Kernanordnung vermindert nicht nur diese unerwünschten EMKe iii dcii Ausgangsspulen auf ein ii Minimum. sondern bieter auch Mittel zur Abgleichung der Bezichung zwichen Erreger- un und Abnchmerspule, so daß, wenn eine induzierte EMK mit unerwunschten Frequenzen auftreten sollte. diese dann hbeseitigt werden, indem sie sich gegenseitig aufheben. -IN Fig. 11) und 20 ist eine abgcanderte Anordnung der Schenkel einer Kerneinheit tiiid eine Ausführung dargestellt. bei weleher die Schenkel in Form eines dreichckig3en Rahmeus angeordnet sind, länge desseii Seiten sie liegei # Der Aufbau jedes Schenkels kann einer der verschiedenen Ausfuhrungsformen gemäß Fig. 4 bis 16 entsprechen, jedoch wurde zur Verans. haulichung die Ausführungsform gemaß Fig. 2 dargestellt. 5 erler Schenkel besitzt einen robrformigen Kern 2, in welchem der innere Kern 3 mit Endstu ken 6 und einem Mittelstück 7 angeordnet ist, wobei diese Teile, wie oben dargelegt, vorzugsweise aus einem hochpermeablen magnetischen material bestehen. Die Erregerwicklungen 4 und 5 sind in dem rohrförmigen Kern 2 und um den inneren Kern 3 angeordnet. während die Abnehmerspule 8 den rohrformigen Kern 2 umgibt. Bei der dargestellten Anordnung der Schenkel, bei welcher die Enden der Kerne 2 an den Ecken des durch die Schenkel gebildeten Dreiecks nebeneiIlanderliegen, sind keine Sammelhörner oder-ringe erforderlich, da die nebeneinanderliegenden Einheiten als Sammler des Flusses des äußeren Magnetfeldes füreinander wirken, Bei der dargestellten Ausführung werden die Schenkel mittels Pfropfen 44 aus Isoliermaterial getragen, welche in die Enden des rohrförmigen Kernes eingesetzt und mit abgeflachten Enden 45 versehen sind, die auf einer ringförmigen Schulter der Isoliergrundplatte 46 aufliegen. Der isolierring 47 dient in Verbindung mit Schrauben 48, welche durch die abgeflachten Enden der I3frnpfeii 44 und in die Grundplatte 46 gehen. zur Vervollständigung des Aufbaues.
  • In Fig. 21 ist als Beispiel ein Schaltbild wiedergegeben, welches eine Möglichkeit für den Anschluß einer der beschriebenen Ausführungsformen von Kernanordnungen an eine Empfangseinrichtung veranschaulicht. Die i"rregerwicklungen 49 der betre fendeit Schenkel der Kernanordnung werden aus einer geeigneteil Quelle 50 eines pulsierenden oder weeliselndeit Stromes erregt. Jede Wicklung 49 kann aus einer einzelnen Erregerwicklung oder aus zwei lt'rregerwickluiigeii bestehen, die so miteinaiider verbunden sind, daß sie in dem Kern eiltgegenwirkende Flüsse erzeugen, Die Abnehmerwicklungen 51 sind hier in Y-Schaltung gezeigt und durch leitungen 52 52 mit der Y-geschalteten mehrphasigen Wicklung 53 des Empfängers 54 verbunden, Wenig der Empfänger 54 in einem Überragerkompaß angeordnet ist, wird seine einphasige Wicklung 55 mit einer Wechselstromquelle verbunden, welche die doppelte Frequenz der bei 50 angegebenen Quelle hat, damit der Empfänger phasenempfindlich seiii kanii. Die Frequenz der Energiequelle für die Spule 55 soll doppelt so groß sein wie die der Quelle 50, weil der Ausgang der Kernanordnung eine Frequenz haben wird, die doppelt so groß ist wie die Frequenz der Energiequelle, die zur Speisung ihrer Erregerwicklungen verwendet wird, Andererseits kann der Empfänger 54 als Signaltransformator verwendet werden, in welchem Falle die Spule 55 den Ausgang bildet. Die Kenlanordnung und <las Signaltransformersystem können z. B. zur Steuerung eines Richtungskreisels und zur Korrektion seiner Auswanderung aus einer vorbestimmten Lage im Azimut benutzt werden.
  • Wie ersichtlich, sind bei den meisten Ausführungsformen der Erfindung zwei entgegengesetzt gewickelte Erregerwicklungen und zusätzlich zu den magnetischen Endstücken ein weiterer magnetischer Körper auf dem Kern vorgesehen, der zwischen den Erregerwicklungen angeordnet ist, so daß zwei Einheiten gebildet werden, die gemäß der Erfindung arbeiten und aneinanderstoßend Flüsse in entgegengesetzten Richtungen führen.
  • Es sei hervorgehoben, daß, wenn in der Beschreibung von pulsierenden und periodisch veränderlichen Erregerstr (imen oder Flüssen die Rede ist, cin Fluß oder Strom mit pulsierendem oder periodisch fließendem, einseitig gerichtetem Charakter sowie solche mit wechselndem Charakter, die sich periodisch in ihrer Strömungsrichtung umkehren, einbezogen werden sollen.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1, Auf äußere Magnetfelder ansprechendes Gerät mit einem oder mehreren Kernschenkeln, bei welchem jeder Kernschenkel zwei parallele längliche Kernkörper aus magnetischem Material, eine oder mehrere Primär- oder Erregerwicklungen, die bei Speisung einen Fluß erzeugen, der in Längsrichtung durch den einen Kernkörper geht und durch den anderen Kernkörper zurückkehrt. und eine Sekundär- oder Ahnehmerwicklung besitzt, welche die beiden Kernkörper umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die primären Wicklungen oder Wicklung von einem Kernkörper getragen werden, der in dem andcren Kernkörper konzentrisch angeordnet ist und daß dieser rohrförmig ausgebildet ist und an seiner Außenseite die Abnehmerwicklung trägt.
  2. 2, Auf äußere Magnetfelder ansprechendes Gerät mit einem oder mehreren Kernschenkeln, bei welchem jeder Keroschenkel zwei parallele längliche Kernkörper aus magnetischem Material, eine oder mehrere Primär- oder Erregerwicklungen. die bei Speisung einen Fluß erzeigen, der in Längsrichtung durch den einen Kernkörper geht und durch den anderen Kernkörper zurückkehrt, und eine Sekundär- oder Ahnebmerwicklung besitzt, welche die beiden Kernkörper umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen oder Primärwicklung symmetrisch im Innern der Abnehmerwicklung angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß obere und untere Teile die Ahnehmerwicklung tragen und ein Abstandskörper, welcher die Erregerwicklung trägt, senkrecht zu diesen Teilen angeordnet ist.
  4. 4, Einrichtung nach Anspruch l oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis durch Teile aus magnetischem Material ergänzt ist, welche den Fluß von dem Ende des einen Kernkörpers zu dem Ende des Rückschlußkörpers führen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abstand angeordneten Teile Stege an dem Körper bilden, welcher die Erregerwicklung oder Wicklungen trägt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile auch als Abstandsstücke für die Körper, welche die Erregerwicklung oder Wicklungen bzw. die Abnehmensicklung tragen, dienen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch zwei entgegengesetzt gewickelte Erregerwicklungen und einen weiteren magnetischen Körper, welcher auf dem Kern zwischen diesen Wicklungen angeordnet ist.
  8. 5. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkörper mit dem Kern ein Stück bildet.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenkörper als unabhängiger Teil auf dem Kern angebracht ist,
  10. 10 Einrichtung nach Anspruch I oder folgenden, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Veränderung der von den Erregerwicklungen in der Abnehmerwicklung induzierten entgegenwirkenden Spannungen, um die in der Abnehmerwicklung induzierten entgegenwirkenden ENIKe abzugleichen.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der die Erregerwicklungen tragende Körper axial gegenüber der Abnehmerwicklung einstellbar ist,
  12. 12, Einrichtung nach Anspruch g und 10 gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Einstellung der Lage des Zwischenkörpers aus magnetischem Material axial zu den Erregerwicklungen.
  13. 13, Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden-. dadurch gekennzeichnet, daß drei Schenkel yorgesehen sind, welche so angebracht sind, daß sich drei Ausgänge für Fernsteuerzwecke ergeben.
  14. 14, Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Schenkel radial um 1 20 versetzt und ihre benachbarten Endstücke miteinander verbunden oder voneinander etwas entfernt sind,
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet. daß die drei Schenkel die im Abstand angeordneielt oberen und unteren Glieder von Y-förmigen Strcifen sind.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch l oder folgenden, dadurch gekennzeichuet. daß alle Erregerwicklungen in Reihe verwunden und die Abnehmerwicklungen nach Art einer mehrphasigen Wicklung Zusammengeschaltet sind.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch mit den betreffenden Kernen verbundene Sammelhörner.
  18. 18. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Schenkel in Form eines dreieckigeii Rahmens ausgebildet sind.
DES20333A 1943-02-03 1950-10-03 Auf aeussere Magnetfelder ansprechendes Geraet Expired DE834015C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US834015XA 1943-02-03 1943-02-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE834015C true DE834015C (de) 1952-03-13

Family

ID=22178059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES20333A Expired DE834015C (de) 1943-02-03 1950-10-03 Auf aeussere Magnetfelder ansprechendes Geraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE834015C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3225166A1 (de) Metalldetektor
DE2259937A1 (de) Magnetisches system
DE834015C (de) Auf aeussere Magnetfelder ansprechendes Geraet
DE10227877B4 (de) Aktiv abgeschirmte, supraleitende Magnetanordnung mit einer Vorrichtung zur zusätzlichen Streufeldoptimierung
DE1268701B (de) Nichtreziproke Leitungsschaltung
DE971616C (de) Mit einer oder mehreren Wicklungen zur Erzeugung eines magnetischen Wechselfeldes versehener, annaehernd geschlossener ferromagnetischer Kreis
DE3403855C2 (de) Meßspannungswandler hoher Genauigkeit
DE1920941C3 (de) Vorrichtung zur Korrektur des Strahlenganges eines durch ein magnetisches Streufeld einer oder mehrerer magnetischer Linsen abgelenkten Elektronenstrahles
CH398783A (de) Energiewandler insbesondere für eine Mess- und/oder eine Steuereinrichtung, zur Umsetzung eines vorgegebenen Eingangsmagnetflusses in elektrische Ausgangsgrössen
DE1574675C3 (de) Magnetoelastische Wägevorrichtung
DE19710742A1 (de) Summenstrom-Wandleranordnung
DE2836437A1 (de) Regelbarer magnetischer kreis
DE972672C (de) Anordnung zum Phasenabgleich eines magnetischen Triebflusses fuer Elektrizitaetszaehler
DE812329C (de) Magnetischer Kreis mit steuerbarem magnetischem Widerstand
DE914864C (de) Durch Vormagnetisierung regelbare Drosselanordnung
CH208632A (de) Anordnung zur Schliessung und Unterbrechung eines Wechselstromkreises.
DE1955697C3 (de) Induktiver Übertrager mit Übertragungssystemen aus umlaufenden und feststehenden Teilen
DE1441181A1 (de) UEbertrager mit verbesserter Signalwicklung
DE933872C (de) Richtungsempfindlicher Magnetverstaerker
DE903358C (de) Anordnung zur Erzeugung einer elektrischen Leistung, die abhaengig ist von der Differenz eines einzustellenden Wertes und eines eingestellten Wertes
DE1064739B (de) Tachometergenerator
AT149482B (de) Einrichtung zur Konstanthaltung der Frequenz von Schwingungen eines Röhrenoszillators.
DE602819C (de) Transformator mit konstanter Sekundaerspannung bei schwankender Primaerspannung
DE758289C (de) Richtungsempfindlicher Magnetverstaerker
DE969958C (de) Messwandler mit Kompensationswicklung