DE823401C - Herstellung von Ventilstoesseln - Google Patents
Herstellung von VentilstoesselnInfo
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- DE823401C DE823401C DET136A DET0000136A DE823401C DE 823401 C DE823401 C DE 823401C DE T136 A DET136 A DE T136A DE T0000136 A DET0000136 A DE T0000136A DE 823401 C DE823401 C DE 823401C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/20—Making machine elements valve parts
- B21K1/24—Making machine elements valve parts valve bodies; valve seats
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
- Forging (AREA)
Description
- Bei Ventilen von Verbrennungsmotoren ist es bekannt, zwischen den Ventilen und den Antriebsnocken besondere Ventilstößel vorzusehen. Es ist bekannt, derartige Stößel aus Blech herzustellen. Diese Stößel sind jedoch nicht härtbar oder sie müssen besonders im Einsatzverfahren behandelt werden. Es ist ferner vorgeschlagen worden, Stößel zu gießen, wobei zur Erzielung der gewünschten Eigenschaften auf eine Schreckplatte gegossen wird. Diese Stößel lassen sich nicht dünnwandig genug herstellen und sind infolgedessen unerwünscht schwer.
- Gemäß vorliegender Erfindung werden Stößel aus Stafel hohl geschmiedet und in einem Ziehvorgang kalibriert. Es wird dadurch erreicht, daß die Stößel außerordentlich dünnwandig und somit sehr leicht hergestellt werden können, wobei ausreichende Festigkeit gewährleistet ist. Von besonderem Vorteil ist, daß beim Hohlschmieden gemäß Erfindung der Stößelboden beliebig dick gehalten werden kann, wobei gleichzeitig beim Schmiedevorgang das Stößelende in jeder gewünschten Art profiliert werden kann. Der Stößel wird nach dem Ziehvorgang mit einem Deckel in geeigneter Weise, beispielsweise durch Hartlöten, Punktschweißen, Buckelschweißen oder Hochfrequenzinduktionsschweißung verschlossen.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Abb. i dargestellt. Die dünnwanclige Stahlhülse i besitzt einen verstärkten Boden 2, der mit einem Profil 3 versehen ist.
- Als Ausgangsmaterial für die Herstellung dienen runde scheibenförmige Stahlrohlinge, die in einer Matrize a (Abb. 2) von einem Schmiedestempel 5 bei Schmiedetemperatur (etwa iooobis iioo°) nach Art des Strangpreßverfahrens geschmiedet werden. Das Hohlschmiedeteil 6 wird nach dem Schmiedevorgang von einem Abstreifer 7 vom Schmiedestempel abgenommen. Das Ausschmieden erfolgt nur so weit, daß der Boden der entstehenden Hülse noch wesentlich dicker ist als die seitliche Hülsenwand B. Je nach Form der Matrize 4 kann dem Bodenteil 6 ein beliebiges Profil gegeben werden.
- Bekanntlich lassen sich im Hohlschmiedeverfahren die gewünschten Abmessungen nicht in jeder Genauigkeit erreichen, insbesondere deshalb, weil sich auf dem Schmiedestempel Ablagerungen ansetzen. Außerdem entstehen auf dem Schmiedeteil Längsriefen. Das Schmiedeteil wird deshalb einem Ziehvorgang unterworfen, und zwar erfolgt dieser mittels eines Kaliberdornes 12, der kaliberhaltig ist und der das Schmiedeteil durch eine Kalibermatrize io hindurchpreßt. Durch eine derartige Behandlung wird die Herstellung einer gleich starken und sehr dünnen Stößelwand ermöglicht. Das Schmiedestück wird durch einen aus zwei seitlich verschiebbaren Abstreifbacken bestehenden Abstreifer 13 abgestreift. Die Bearbeitung erfolgt im gleichen Werkzeug, wobei das vom Schmieden her noch warme Werkstück sofort im Anschluß dem Ziehvorgang unterworfen wird, so daß sich eine nochmalige Erwärmung erübrigt.
Claims (3)
- PATEN TA NS PR CCIIE: i. Verfahren zur Herstellung von Ventilstößeln, dadurch gekennzeichnet, daß ein runder, scheibenförmiger Rohling aus härtbarem Stahl bei Schmiedetemperatur in einer Matrize nach Art des Strangpressens hohlgeschmiedet und danach über einen Kaliberdorn einem Ziehvorgang unterworfen wird, worauf die Öffnung durch einen Deckel in geeigneter Weise, beispielsweise Hartlöten, Punktschweißen, Buckelschweißen oder Hochfrequenzinduktionsschweißung verschlossen wird.
- 2. Ventilstößel nach dem Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößelboden stärker als die zylindrische Wandung ist.
- 3. Ventilstößel nach dem Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößelboden mit einem Profil versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET136A DE823401C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Herstellung von Ventilstoesseln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET136A DE823401C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Herstellung von Ventilstoesseln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE823401C true DE823401C (de) | 1951-12-03 |
Family
ID=7542881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET136A Expired DE823401C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Herstellung von Ventilstoesseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE823401C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043762B (de) * | 1954-05-27 | 1958-11-13 | American Radiator & Standard | Verfahren zum Kalibrieren huelsenfoermiger Werkstuecke aus Metall |
-
1949
- 1949-11-01 DE DET136A patent/DE823401C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043762B (de) * | 1954-05-27 | 1958-11-13 | American Radiator & Standard | Verfahren zum Kalibrieren huelsenfoermiger Werkstuecke aus Metall |
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