DE823338C - Fenster - Google Patents
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- DE823338C DE823338C DEP3868A DEP0003868A DE823338C DE 823338 C DE823338 C DE 823338C DE P3868 A DEP3868 A DE P3868A DE P0003868 A DEP0003868 A DE P0003868A DE 823338 C DE823338 C DE 823338C
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Classifications
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
- Fenster ts ist allgemein bekannt, daß Fensterrahmen aus lIolz und Eisen hergestellt und die Scheiben durch -Kitt im Rahmen festgehalten werden.
- Asts Holz und Eisen hergestellte Fensterrahmen haben den Nachteil, daß sie dem Verfall ausgesetzt sind, wenn sie nicht dauernd unter Farbe gehalten werden. Zur Anfertigung der Fenster aus Holz ist bestes l-Iolz sowie viel Arbeitszeit erforderlich. Die Scheiben mit Kitt zu befestigen hat den Nachteil, daß das Einsetzen der Scheiben nur vom Fachmann ausgeführt werden kann, außerdem bietet der Kitt der Scheibe keinen unbedingten Halt; es kommt vor, daß der Kitt aus dem Falz hefausbröckelt oder absailci ünd die Scheibe aus dem Rahmen fällt.
- Ztim Kitt und zum Anstrich ist 01 erforderlich, das zum größten Teil aus dem Ausland bezogen werden muß. Alle diese Nachteile entfallen gemäß der vö@rliegenden Erfindung. Fensterrahmen, die aus Wetter- und Wasseffestern Kunstwerksto«, Altttniniunm und ähnlichen Werkstoeen hergestellt sind, brauchen nicht gestrichen zu werden, sie können in gewünschten Fafbtähten von vornherein gepreßt oder gegossen werden. Große Mengen Holz und Eisen werden für andere Eizeugung frei, desgleichen auch viele Arbeitskräfte. Rohsto$e für Kitt und Farben brauchen entsprechend weniger importiert zu werden.
- Ein wesentlicher Vorteil ist ferner, da$ das Einsetzen neuer Scheiben auch vom Nichtfachmann und ohne Werkzeuge vorgenommen werden katitt. Bei genormten Penstetri können, ohne Maß nehthen zu müssen, Scheiben Größe Diit Nr:... beim Glashändler verlangt werden. Neue Fenster können ohne Scheiben auf dem Bau eingesetzt und die Scheiben vom Bewohner selbst in den `Fensterrahmen eingefügt werden.
- Nach Abb. i und 2 sin4.,.die .waagerechten Kittfalze des Fensterrahmens 'nuienartig- ausgebildet.: Die Nuten Abb. i a, A'bb.2 c, e für den oberen Rand der Scheiben sind etwas tiefer als die Nuten Abb. ;-b; " Abb.2 d, f für den unteren Rand der Scheiben. Das Einsetzen der Scheiben in den Rahmen geschieht in der Weise, daß sie erst von unten nach oben in die obere tiefere Nut und dann von oben nach unten in die untere Nut bajonettverschlußartig eingeführt werden. Die Scheiben sitzen ohne Blechecken, ohne Sicherungsstifte und ohne Kitt dauernd im Rahmen fest. Bei großen Eisenfenstern ist dies besonders von Vorteil, weil das zeitraubende Verkitten und beim Auswechseln zerbrochener Scheiben das mühevolle Entfernen des alten Kitts wegfallt. Soll das Fenster vollständig Luft- und wasserdicht abschließen; kann mit wenig elastisch bleibender Dichtungsmasse oder einem zähen,,hitze- und wasserl)eständigen Fett abgedichtet werden.
- Nach Abb. 3, 4 und 5 bleibt der hintre Teil des Kittfalzes, Abb. 4 a, b, c, d und Abb. 5 e, in Scheibendicke stehen, der übrige Teil des Kittfalzes ist als, Nuten zur Aufnahme eines besonderen schmalen Rähmchens, Abb. 3 a, Abb. 4 k, 1, m, n und Abb. 5 c, von der Größe der Scheibe Abb.,3 b ausgebildet. Die Scheibe, Abb. 3 b, Abb. 4 p und Abb. 5- p, wird in den Kittfalz eingelegt und durch das Rähmchen, das bajonettverschlußartig vor der Scheibe in die Nuten f, g, h, i des Rahmens eingesetzt wird, festgehalten. Durch das Rähmchen wird die Scheibe besser abgedichtet, außerdem e_ rhält das Fenster ein gefälligeres Aussehen. Abb. 3 stellt ein solches Fenster mit Rähmchen dar, Abb. 4 den senkrechten Schnitt von Abb. 3 A-B, Abb. 5 den Querschnitt von Abb. 3 C-D.
- Nach Abb. 6 und 7 wird die Glasscherbe Abb. 6 a und Abb. 7 a vor dem Einsetzen in .den Fensterrahmen in ein besonderes Rähmchen, Abb. 6 b und Abb. 7 b, von oben nach unten eingeschoben. Die Scheibe wird sodann mit dem Rähmchen zusammen in die im Fensterrahmen an Stelle des Kittfalzes befindlichen Nuten, Abb.6 c und d, bajonettverschlußartig.eingesetzt. Auch diese Rähmchen geben dem Fenster ein gefälligeres Äußeres und dichten besser ab. Einen besonderen Vorteil bietet diese Neuerung beim Auswechseln zerbrochener Scheiben. Man geht mit dem Rähmchen zum Glashändler und läßt eine neue Scheibe in das Rähmchen einziehen bzw. einschieben. Um die Kundschaft schnell bedienen zu können, kann der Glashändler genormte Rähmchen mit eingeschobenen Scheiben vorrätig halten, und das Rähmchen mit der zerbrochenen Scheibe wird gegen ein gleich,großes Rähmchen mit neuer Scheibe ausgetauscht.
- Fensterrahmen nach Abb. 8 und 9 sind wegen der hohen Lichtdurchlässigkeit besonders für Frühbeetfenster, Gewächshausfenster u. dgl. Bauten geeignet. Die bekannten einfeldrigen Frühbeetfenster, wie überhaupt Fenster mit großen Scheiben, haben den Nachteil, daß der Schaden bei Fenstern mit großen Scheiben wesentlich größer ist als bei Fenstern -,mit mehreren kleinen Scheiben.
- Vorliegende Erfindung vereinigt größtmöglichste Lichtdurchlässigkeit, Verwendbarkeit mehrerer kleinerer Scheiben statt einer großen Scheibe, eine kittlose Verglasung und trotzdem Dichtigkeit und - einfachstes, müheloses Auswechseln jeder einzelnen Scheibe für sich, wobei die Herstellungskosten nicht höher sind als bei normalen Fenstern.
- Abb.8 zeigt einen Eisenrahmen senkrecht geschnitten und einen Querschnitt nach Linie E-F. Abb.9 zeigt einen Holzrahmen, ebenfalls senk-. recht geschnitten, sowie Querschnitte nach den Linien G-H, J-K, 1-M, beide ohne Quersprossen, aber für mehrere Scheiben. Die oberen und unteren Schenkel' des Fensterrahmens sind mit Nuten für die Scheiben, wie nach Abb. i und 2, gestaltet. Um mehrere Scheiben ohne Sprossen einsetzen zu können, ist der Falz an den Stellen, an denen sich die Scheiben überdecken, nach hinten durch Ausbuchtungen oder Aussparungen, Abb.8 E-F und Abb. 9 G-H, unterbrochen, damit die Scheibe, Abb. 8 g und Abb: 9 g, schräg; von vorn nach hinten und von unten nach oben hinter dem Sockel, Abb. 8 c und Abb. j c, mit Nut, Abb. 8 d, und Nut, Abb. 9 d, auf dem die obere Scheibe, Abb. 8 e und Abb. 9 e, aufsitzt, eingeschoben werden kann. An den Längsschenkeln des Fensterrahmens lehnen sich die Scheiben an den Falz, Abb.8 f und Abb.9 f, an, die Scheibe Abb. 8 e und Abb. 9 e wird unten hajonettverschlußartig in die Nut @hh. 8 d und Abb. 9 d des Sockels Abb. 8 c und Abb. 9 c eingesetzt, die Scheiben liegen nun dachziegelartig übereinander. Je nach Höhe der Fenster und Höhe der einzelnen Scheiben können die Rahmen für eine beliebige Anzahl Scheiben eingerichtet werden.
- Abb. io stellt einen Querschnitt einer S-förmigen Quersprosse dar, die in entsprechende Aussparungen an den Innenflächen der Längsschenkel des Fensterrahmens eingesetzt wird. Das obere hintere Ende desselben ist länger als das vordere untere, so daß die Scheiben ebenfalls bajonettverschlußartig eingesetzt werden können und sich dachziegelartig überdecken. Um die Lichtdurchlässigkeit zu erhöhen, werden diese Sprossen vorzugsweise aus transparentem Kunstwerkstoff hergestellt. Diese Sprossen sind vor allem zum Einbau für Frühbeetfenster in der bekannten üblichen Art bestimmt, um diese Fenster kittlos und mit auswechselbaren Scheiben einzurichten.
- Die Fensterteile können im ganzen oder in Teilen aus allen durchsichtigen oder undurchsichtigen Werkstoffen hergestellt werden.
- Um das Einsetzen der Scheiben in den erfindungsgemäßen Fensterrahmen zu erleichtern, ist nachstehend näher beschriebenes Hilfsgerät erforderlich. Dasselbe besteht aus einem aus Gummi oder ähnlichem elastischem Werkstote hergestellten halbkugelförmigen hohlen Körper, an dem sich ein heft-, artiger Handgriff, wie in Abb. i i, oder ein bügelartiger Handgriff, wie in Abb. 12, befindet. Dieses Gerät wird an die einzusetzende Scheibe fest angedrückt, es saugt sich fest, und die Scheibe kann nun mit Hilfe des Apparats über den Rand der unteren Nut hinweggehoben und in die Nut eingesetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fenster, dadurch gekennzeichnet, daß der obere und untere Falz des Rahmens zur Aufnahme der Scheiben nutenartig ausgebildet ist und die Scheibe erst von unten nach oben in die etwas tiefere Nut des oberen Falzes und dann von oben nach unten in die Nut des unteren Falzes bajonettverschlußartig einsetzbar ist. a. Fenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich im oberen und unteren Falz des Rahmens Nuten zur Aufnahme eines schmalen Rähmchens von der Größe der Scheibe befinden, die die in den Falz eingesetzte Scheibe in der Weise festhalten, daß das Rähmchen vor der Scheibe bajonettverschlußartig in die' Nuten im Rahmen einsetzbar ist. 3. Fenster nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe nicht unmittelbar im Rahmen befestigt ist, sondern erst in ein besonderes, zur Größe der Scheibe passendes schmales Rähmchen eingeschoben und dann beides zusammen in den Fensterrahmen mit entsprechenden Nuten bajonettverschlußartig einsetzbar ist. 4. Fenster nach Anspruch i, ohne Quersprossen mit mehreren Scheiben, dadurch gekennzeichnet, daß der Falz des Rahmens, an den sich die Scheiben rechts und links anlehnen, an den Stellen, an denen sich die Scheiben überdecken, durch Aussparungen oder Ausbuchtungen nach hinten unterbrochen ist, um die untere Scheibe schräg von vorn nach hinten und von unten nach oben hinter einem Sockel mit Nut, auf dem die obere Scheibe aufsitzt, hinter diese Scheibe dachziegelartig anzulegen und von oben nach unten bajonettverschlußartig in die Nut des unteren Sockels am seitlichen Schenkel bzw. in die Nut des unteren Schenkels einzusetzen. 5. Fenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Quersprossen aus Holz, Eisen, Stahl, Metall oder sonstigen, auch transparenten Kunstwerkstoffen von S-förmigem Querschnitt hergestellt sind und das obere hintere Ende bzw. die obere Nut so viel tiefer ist als die untere vordere, daß die Scheiben bajonettverschlußartig in die Sprossen einhängbar sind. 6. Fenster nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein Rahmen aus lichtdurchlässigen Kunstwerkstoffen oder aus Aluminium und sonstigen, nicht lichtdurchlässigen Kunstwerkstoffen im ganzen oder in zusammensetzbaren Teilen gegossen, gepreßt oder gewalzt herstellbar sind. 7. Fenster nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen, die Sprossen und die Scheiben im ganzen und gemeinsam aus einem lichtdurchlässigen Kunstwerkstoff gegossen, gepreßt oder gewalzt herstellbar sind. B. Fenster nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe im ganzen, jedoch die Scheiben aus lichtdurchlässigen, der Rahmen dagegen aus lichtundurchlässigen Kunstwerkstoffen gegossen, gepreßt oder gewalzt herstellbar sind. 9. Fenster nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an seinem Rahmen an Stelle der Sockel, auf denen die Scheibe rechts und links aufsitzt, entsprechend gestaltete Sockel aus Eisen, Metall, Gummi oder sonstigen Werk- und Kunststoffen zum Einschrauben, Anschrauben, Annageln, Einspunden oder Einzapfen angebracht sind oder auch auswechselbare Sockel, die durch Federn oder Nuten im Rahmen festgehalten sind, verwendbar sind. io. Pneumatisches Hilfsgerät zum Festhalten der Glasscheiben beim Einsetzen in das Fenster nach Anspruch i bis 9; dadurch gekennzeichnet, daß ein aus Gummi oder ähnlichem elastischem Werkstoff hergestellter halbkugelförmiger hohler Körper, der beim Aufdrücken auf die Glasscheibe an dieser haftet, mit einem heftartigen oder bügelgriffartigen Handgriff versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3868A DE823338C (de) | 1949-08-18 | 1949-08-18 | Fenster |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE823338C true DE823338C (de) | 1951-12-03 |
Family
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE823338C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3047913A (en) * | 1959-01-28 | 1962-08-07 | Cooks Frank | Window construction |
| DE1274321B (de) * | 1962-12-06 | 1968-08-01 | Reiner Biehl | Fensterband mit vorgefertigten vertikalen Sprossen aus Beton, Kunststoff od. dgl. und Verfahren zur Montage des Fensterbandes |
| DE29614787U1 (de) * | 1996-08-26 | 1997-03-06 | RG-Garagentorbau GmbH, 86551 Aichach | Schiebetor mit Fenster |
-
1949
- 1949-08-18 DE DEP3868A patent/DE823338C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3047913A (en) * | 1959-01-28 | 1962-08-07 | Cooks Frank | Window construction |
| DE1274321B (de) * | 1962-12-06 | 1968-08-01 | Reiner Biehl | Fensterband mit vorgefertigten vertikalen Sprossen aus Beton, Kunststoff od. dgl. und Verfahren zur Montage des Fensterbandes |
| DE29614787U1 (de) * | 1996-08-26 | 1997-03-06 | RG-Garagentorbau GmbH, 86551 Aichach | Schiebetor mit Fenster |
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