DE823041C - Formfurnierpresse - Google Patents
FormfurnierpresseInfo
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- DE823041C DE823041C DEN1038A DEN0001038A DE823041C DE 823041 C DE823041 C DE 823041C DE N1038 A DEN1038 A DE N1038A DE N0001038 A DEN0001038 A DE N0001038A DE 823041 C DE823041 C DE 823041C
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- press
- veneer
- curved
- veneer press
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/04—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
- B27D1/08—Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
- B27D1/083—Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles
Landscapes
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- Wood Science & Technology (AREA)
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- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
- Formfurnierpresse Zum Absperren und Furnieren gekrümmter, insbesondere geschweifter Sperrholzplatten hat man bisher mit Aluminiumblechen ausgekleidete Formfurnierpressen verwandt, die aus Holzleisten bestehen, bei welchen in Einschnitte eingelegte Heizrohre die Form beheizen, während auf der Rückseite der Holzleisten Einschnitte zum Anpassen an die geschweifte Form vorgesehen sind.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die beiden Preßformbacken aus Rippen, insbesondere aus hochkant stehenden 'kräftigen Platten o. dgl. aus Leichtmetall bestehen, deren einander zugekehrte Kanten die gekrümmte bzw. geschweifte Form aufweisen und in an sich bekannter Weise mit Aluminiumformblechen ausgekleidet sind. Weiterhin besteht die Erfindung darin, daß die beiden Preßbacken scharnierartig aneinandergelenkt sind. Durch diese Ausführung der Preßform werden folgende Vorteile erzielt. Alle Teile des Werkstückes, also die Einlage und die Furnierblätter mit den Kunstharzfilmblättern können lose in die Form eingelegt werden, während bisher die Furnierblätter für sich verleimt werden mußten, so daß eine große Arbeitsersparnis erzielt ist. Darüber hinaus ist der Übelstand beseitigt, daß die geschweiften Teile der hergestellten Sperrholzplatte wegen der Spannungen im Holz häufig nicht halten, während nunmehr die geschweiften Teile ganz spannungsfrei sind. Das Absperren und Furnieren in der gleichmäßig erwärmten Metallform erfolgt wesentlich schneller als bisher, und zwar genügt jetzt ein Arbeitsgang, so daß Arbeitszeit und Energie erspart werden. Weiterhin brauchen die Lücken der Einlage nicht mehr ausgefüllt zu werden, so daB auch dadurch eine wesentliche Arbeits- und Materialersparnis erzielt ist. Durch das scharnierartige =1neinanderlegen der beiden Preßbacken wird ferner der große Vorteil erzielt, daß der Druck von der Mitte aus gegen die vorn in der Presse befindliche starke Schweifung erfolgt, wodurch das gefürchtete Übereinanderschieben der Furniere vermieden wird. In konstruktiver Hinsicht ist endlich der Vorteil erzielt, daß die neue I'reßform sich leicht in jede vorhandene Furnierpresse einsetzen läßt, da die Wärme durch die Metallform schnell übertragen wird. Die Form selbst zeichnet sich durch Betriebssicherheit und Unverwüstlichkeit aus.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i die neue Formfurnierpresse in Vorderansicht, Fig. 2 eine mittels der neuen Presse hergestellte Sperrholzplatte im Schnitt, Fig. 3 die Preßbacken in Seitenansicht. Fig. 4 einen Schnitt durch eine Preßbacke. Erfindungsgemäß bestehen die beiden Preßbacken a und b der neuen Form aus Rippen c, deren einander zugekehrte Kanten die gewünschte gekrümmte bzw. geschweifte Form aufweisen, wie sie vielfach zur Herstellung von Furnierplatten, insbesondere für Türen, Seitenteile, Betten usw., in der Möbelindustrie Verwendung finden. Die Rippen c bestehen aus hochkant stehenden kräftigen Platten, die auf Distanzhaltern e befestigt sind, wobei die Rippen vorzugsweise in gleichem Abstand voneinander angeordnet sind. Auf den geschweiften Kanten der Rippen liegen die entsprechend geformten Bleche d, insbesondere Aluminiumbleche, wobei das Blech d auf der Unterbacke lose aufliegen kann, während es bei der oberen Backe a zweckmäßig an den Rippen befestigt ist. Die ganze Form, also die Rippen, Distanzhalter und Formbleche (Zulage), bestehen vorzugsweise aus Leichtmetall, so daß die Form trotz ihrer Stabilität relativ leicht ist und sich leicht in die Furnierpresse einsetzen läßt.
- Die beiden Preßbacken a und b sind erfindungsgemäß durch ein Scharnier f aneinandergelenkt, was den Vorteil hat, daß der Druck zunächst im mittleren Teil einsetzt und sich dann gegen den stark gewölbten vorderen Teil vorschiebt, wodurch ein Übereinanderschieben der Furniere vermieden und eine besonders kräftige Pressung in dem vorderen stark gewölbten Teil erzielt wird, was wesentlich zur Spannungsfreiheit dieses Teiles beiträgt, Die obere Backe a wird dabei zweckmäßig fest an der Furnierpresse befestigt, während die untere Backe b lose aufliegt. Da der Scharnierpunkt f in beträchtlicher Entfernung von den Backen angeordnet ist, ist der SchNvenk,#vinkel beim Öffnen der Form relativ klein.
- Am Eingang der unteren Backe sind Rollen g vorgesehen, die das Einschieben der Werkstücke wesentlich erleichtern.
- Die neue Preßform a, b kann in jede Furnierpresse eingesetzt werden (Fig. i), wobei die Rippen c auf den Heizplatten 7i liegen, mithin die `'Wärme schnell übertragen wird.
Claims (1)
-
PATENTANSYRCCHE: i. Formfurnierpresse zutn Absperren und Furnieren gekrümmter, insbesondere ge- schweifter Sperrholzplatten, dadurch gekenn- zeichnet, daß die beiden Preßbacken (a, b) aus Metallrippen (c), insbesondere aus Leichtmetall bestehen, deren einander zugekehrte Kanten die gekrümmte bzw. geschweifte Form aufweisen und auf welchen die entsprechend geformten Aluminiumformbleche in an sich bekannter Weise aufliegen. 2. Formfurnierpresse nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß die beiden Preß- backen (a, b) durch ein Gelenk (f) scharnierartig verbunden sind. , 3. Formfurnierpresse nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet. daß die Rippen (c) aus auf Distanzhalter (e) befestigten Leichtmetall- platten bestehen. ,I. Formfurtiierpresse nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß am Eingang der unteren Preßbacke (b) eine Rolle (g) vor- gesehen ist. 5. Formfurnierpresse nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet. daß die Preßform auf die Heizplatten (1i) der Furnierpresse aufgesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN1038A DE823041C (de) | 1950-06-13 | 1950-06-13 | Formfurnierpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN1038A DE823041C (de) | 1950-06-13 | 1950-06-13 | Formfurnierpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE823041C true DE823041C (de) | 1951-11-29 |
Family
ID=7337621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN1038A Expired DE823041C (de) | 1950-06-13 | 1950-06-13 | Formfurnierpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE823041C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514687A1 (fr) * | 1981-10-19 | 1983-04-22 | Zacharie Jean Marie | Procede de cintrage du bois massif et moule pour sa mise en oeuvre |
-
1950
- 1950-06-13 DE DEN1038A patent/DE823041C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2514687A1 (fr) * | 1981-10-19 | 1983-04-22 | Zacharie Jean Marie | Procede de cintrage du bois massif et moule pour sa mise en oeuvre |
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