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DE822285C - Schweissbegrenzer fuer Widerstandsschweissung - Google Patents

Schweissbegrenzer fuer Widerstandsschweissung

Info

Publication number
DE822285C
DE822285C DEP20565A DEP0020565A DE822285C DE 822285 C DE822285 C DE 822285C DE P20565 A DEP20565 A DE P20565A DE P0020565 A DEP0020565 A DE P0020565A DE 822285 C DE822285 C DE 822285C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
welding
limiter
air
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP20565A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter J Gladitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Keller and Knappich GmbH
Original Assignee
Keller and Knappich GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keller and Knappich GmbH filed Critical Keller and Knappich GmbH
Priority to DEP20565A priority Critical patent/DE822285C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE822285C publication Critical patent/DE822285C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Schweißbegrenzer für Widerstandsschweißung Für die elektrische Widerstandsschweißung werden automatisch wirkende Schweißbegrenzer gebraucht, sei es daß die Schweißzeiten so klein sind, daß sie mit Handbedienung nicht mehr erfaßbar sind, sei es daß die Schweißbedingungen so eigenartig sind, daß sie von außen überhaupt nicht ohne weiteres überprüfbar sind, wie z. B. bei Leichtinetall, sei es aus anderen Gründen. Hierfür sind bereits zahllose Geräte vorgeschlagen worden, die von den verschiedensten Veränderungen während des Schweißens ausgehen: Schalter, die in Abh@ingigkeit von der Geit, von der Stromstärke (Primär, Sekundär), von der Spannung, von der "1'eml>erattir, von der zugeführten Energiemenge tisw. oder auch von mehreren solchen Faktoren tiitig werden. Die praktische Ausführung hat sich von den einfachsten Geräten, z. B. mit Uhrwerk, Verzögerungsrelais oder Elektromagnetschalter, zu den kompliziertesten und den Preis der ganzen Schweißeinrichtung übersteigenden Röhrenschaltungen vollzogen. Eine solche Entwicklung zeigt, wie schwierig eine einfache, billige und doch zuverlässige Lösung dieses Problems ist, von dem die Güte der Schweißung abhängt.
  • Die Erfindung kehrt wieder zurück zu dem einfachen Prinzip der Schweißbegrenzung mit einem vom Sekundärstrom gesteuerten elektromagnetischen Schalter mit U-förmigem Magneten und luftgedämpftem Hubanker. Hierbei wird einerseits ein gewisser an Hand von Erfahrungswerten einstellbarer Zeitablauf sichergestellt, anderseits eine Kontrolle von dem eigentlichen Schweißvorgang auf dem kürzesten Weg über den Schweißstrom ausgeübt, die Abweichungen der Verhältnisse, von denen die Erfahrungswerte stammen, berücksichtigt, wie z. B. Stromschwankungen im Netz, erhöhte Widerstände durch Staub, Lack u. a.
  • Die hierfür entwickelten Geräte waren jedoch unbefriedigend, so daß man sie als grundsätzlich ungeeignet verlassen hat und zu den komplizierten Röhrenschaltungen überging. Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß die bekannten einfachen Geräte nur geringfügiger, aber ihre Funktion wesentlich beeinflussender Änderungen bedürfen, um sie zu vollwertigen Schweißbegrenzern zu gestalten. Der damit erzielbare wirtschaftliche Erfolg ist außerordentlich hoch, weil ein sehr kleines, einfaches und billiges Gerät geschaffen wird, das statt eines Vielfachen nur mehr einen Bruchteil des Schweißgeräts kostet und dabei trotz-(lern zuverlässig arbeitet.
  • 1-lierfür ist wesentlich, daß die Schweißzeit von sehr kleinen Werten, wie etwa 0,05 Sekunden aufwärts in ziemlich weiten Grenzen recht genau einstellbar sein muß. Voraussetzung dafür ist eine möglichst kleine Massenbeschleunigung. Das sichert nicht nur kürzeste Zeiten, sondern auch kleinste Baugrößen und geringste Dämpfungskräfte. Zu dem Zweck sind gemäß der Erfindung die zur gegenseitigen Anlage bestimmten Flächen der beiden Magnetpole und des Ankers zur Ankerbewegungsrichtung abgeschrägt und halten auf beiden Polseiten jeweils gleichen Abstand voneinander. Hierdurch erhält der Anker kleinstmögliche Abmessungen und schafft damit die Grundlage für die aufgestellten Forderungen. Außerdem ist die Magnetkraft während des Hubes gleichförmiger. Die Kleinhaltung der zu bewegenden Masse wird in Weiterbildung des Erfindungsgedankens dadurch gefördert, daß der Kolben für die Luftdämpfung aus Graphit besteht. Graphit hat nicht nur ein kleines spezifisches Gewicht, sondern auch den Vorzug der Selbstschmierung. Es trägt ferner zur Kleinhaltung der Baugröße bei, wenn der Zylinder für die Luftdämpfung zur Luftspaltveränderung zwischen Magnet und Anker verstellbar ist, z. B. über einen Schraubtrieb von unten oder einen Exzenternocken von der Seite. Mit der Luftspaltveränderung läßt sich die Zeitbegrenzung sehr fein einstellen, während der Grad der Drosselung für die Dämpfung die Grobregulierung ergibt.
  • Zur schnellen Rückführung des Kolbens dient es, wenn in Weiterbildung des Erfindungsgedankens der Anker mit dem Kolben über ein einen im Kolben befindlichen Kanal beim Dämpfungshub verschließendes Organ kraftschlüssig verbunden ist. Hierbei wird der Verschluß sofort nach Beendigung der Ankeranziehung durch das Eigengewicht des hängenden Ankers mit seiner Kolbenstange gelöst, was noch dadurch beschleunigt werden kann, daß sich der Anker beim Dämpfungshub zusätzlich in an sich bekannter Weise gegen die Kraft einer Feder bewegt, womit auch hemmende Wirkungen z. B. durch Reibung aufgehoben werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen AVfriß im Schnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 ein Schaltschema.
  • Auf dem Oberarm i des Schweißgeräts ist das U-Eisen 2 festgeklemmt, dessen Polflächen 3 ebenso wie die zur Anlage bestimmten Flächen 4 des Ankers 5 zur Bewegung§richtung abgeschrägt sind. Der Anker 5 trägt eine Kolbenstange 6 mit einem Ventilteller 7. Die Stange 6 ist lose durch einen Graphitkolben 8 gesteckt, der einen Kanalg besitzt. Die durch ihn hergestellte Verbindung zwischen dem vom Kolben 8 im Zylinder io eingeschlossenen Raum und der Außenluft wird beim Anziehen des Ankers 5 durch den Teller 7 abgesperrt, so daß die Luft unter dem Kolben nur durch die Drossel i i nachströmen kann, deren Weite durch die Stellschraube 12 eingestellt werden kann, was die Dämpfung ergibt. Wenn das U-Eisen 2 unmagnetisch wird, kann insbesondere durch die Kraft der Feder 13 schnell Luft durch die Bohrung 9 nachströmen, so daß der Kolben 8 in seine Ausgangslage zurückfällt bzw. durch die Feder 13 zurückgeschoben wird. Mit dem Anker 5 wird ein Kontaktpol 14 zum Abschalten des Schweißstromes bewegt. Der Zylinder io ist über einen Mitnehmer 17 und Exzenter 18 durch einen Drehring 15 mit Rasteinrichtung 16 in kleinen Stufen in der Ankerbewegungsrichtung verstellbar und damit auch der Anker 5 über den Ventilteller 7 und Stange 6.
  • Nach Einschalten des Hauptschalters i9 fließt Strom über das Vorschütz 20 und betätigt das Hauptschütz 21, so daß der Schweißstrom eingeschaltet wird. Schließt der Kontakt 14 des Schweißbegrenzers, so unterbricht das Vorschütz 2o den Stromkreis im Hauptschütz 21 und damit den Schweißstrom. Öffnet demzufolge auch der Kontakt 14 wieder, so bleibt das Vorschütz 20 über die Brücke 22 angezogen, bis der Hauptschalter i9 unterbrochen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schweißbegrenzer für Widerstandsschweißung mit einem vom Sekundärstrom gesteuerten elektromagnetischen Schalter mit U-förmigem Magnet und luftgedämpftem Hubanker, dadurch gekennzeichnet, daß die zur gegenseitigen Anlage bestimmten Flächen der beiden Magnetpole und des Ankers zur Ankerbewegungsrichtung abgeschrägt sind und auf beiden Polseiten jeweils gleichen Abstand voneinander halten.
  2. 2. Schweißbegrenzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben für die Luftdämpfung aus Graphit besteht. '
  3. 3. Schweißbegrenzer nach mspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder für die Luftdämpfung zur Luftspaltveränderung zwischen Magnet und Anker verstellbar ist, z. B. über einen Schraubtrieb von unten oder einen Exzenternocken von der Seite.
  4. 4. Schweißbegrenzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker mit dem Kolben über ein einen im Kolben befindlichen Kanal beim Dämpfungshub verschließendes Organ kraftschlüssig verbunden ist.
  5. 5. Schweißbegrenzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anker beim Dämpfungshub zusätzlich in an sich bekannter Weise gegen die Kraft einer Feder bewegt.
DEP20565A 1948-11-04 1948-11-04 Schweissbegrenzer fuer Widerstandsschweissung Expired DE822285C (de)

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DEP20565A DE822285C (de) 1948-11-04 1948-11-04 Schweissbegrenzer fuer Widerstandsschweissung

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DE822285C true DE822285C (de) 1951-11-26

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ID=7367886

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DEP20565A Expired DE822285C (de) 1948-11-04 1948-11-04 Schweissbegrenzer fuer Widerstandsschweissung

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