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DE8220938U1 - Spielfeldtragkoerper fuer eine schachspielflaeche - Google Patents

Spielfeldtragkoerper fuer eine schachspielflaeche

Info

Publication number
DE8220938U1
DE8220938U1 DE19828220938 DE8220938U DE8220938U1 DE 8220938 U1 DE8220938 U1 DE 8220938U1 DE 19828220938 DE19828220938 DE 19828220938 DE 8220938 U DE8220938 U DE 8220938U DE 8220938 U1 DE8220938 U1 DE 8220938U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
playing
support body
chess
playing field
surface according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19828220938
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHNEIDERMEIER ULRICH 8000 MUENCHEN DE
Original Assignee
SCHNEIDERMEIER ULRICH 8000 MUENCHEN DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHNEIDERMEIER ULRICH 8000 MUENCHEN DE filed Critical SCHNEIDERMEIER ULRICH 8000 MUENCHEN DE
Priority to DE19828220938 priority Critical patent/DE8220938U1/de
Publication of DE8220938U1 publication Critical patent/DE8220938U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

ItCt CCCI
Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche
Die Erfindung betrifft einen Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche.
Bekannt sind ebene Tragkörper, auf denen die Schachspielfelder
angeordnet sind. Der dieses Spielfeld aufnehmende Tragkörper
ist im allgemeinen ein quadratisches Brett, welches die für das
ν Schachspiel charakteristische Aufteilung in 64 Spielfelder hat.
Die in Form eines ebenen Brettes gestalteten Spielfeldtragkörper |
für Schachspielflächen sind zwar fast ausnahmslos in Gebrauch, f
bedingen aber aufgrund ihrer baulichen Ausgestaltung dennoch |
eine gewisse Eintönigkeit hinsichtlich der Bedienung der Spiel- |
si figuren. £
Die Bedieriungsbewegungen der- Spieler- verlaufen dabei durchwegs
in einer ebenen Fläche, und die Blickrichtung der beiden Spieler
ist dabei stets auf diese ebene Fläche gerichtet.
Das führt zu der erwähnten Eintönigkeit, welche die bei angestreng- P.
tem Schachspiel ohnehin bestehende Ermüdungsneigung erhöht. Die '·;
ebene Ausgestaltung der Spielfeldtragkörper bedingt also arbeits- |
technisch betrachtet eine gewisse Monotonie. $
Dies ist wesentlich dadurch begründet, dass die gebräuchlichen i
brettförmig ausgestalteten Spielfeldtragkörper die Tätigkeit des i
Spielers im wesentlichen auf eine geistige Tätigkeit beschränken, ^
hingegen die körperliche Tätigkeit auf ein Mindestmaß reduzieren. \
CCCt (ItI
j - 4 -
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einem Spielfeldtrag- |
körper für eine Schachspielfläche eine Gestaltung zu geben, welche s
es dem Spieler ermöglicht, bei dem Spielablauf eine erhöhte körperliche Aktivität zu entfalten.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird der Spielfeldtragkörper erfindungsgemäss als Kugel ausgebildet.
Der eigentliche Spielplan des Schachspieles, nämlich acht mal acht Spielfelder kann bei der Ausgestaltung des Tragkörpers als Kugel der gleiche bleiben. Dabei bieten sich verschiedene Anordnungsmöglichkeiten, indem beispielsweise die beiden seitlichen Spielfeldstreifen der Schachspielfläche auf dem kugelförmigen Tragkörper in einer Meridianlinie unmittelbar zusammenstossen können oder aber einen gewissen Abstand voneinander einnehmen können, und indem die oberen und unteren Spielfeldstreifen jeweils weiter oder näher von den Kugelpolen entfernt liegen können. Dabei ist zu beachten, dass die in der Nähe der Pole liegenden Spielfelder in bezug auf die Abmessung der Figuren nicht zu klein ge-( raten dürfen.
Unabhängig davon, welche dieser Möglichkeiten der Anordnung der Spielfelder der Schachspielfläche auf dem Tragkörper gewählt wird, hat die Ausgestaltung des Tragkörpers als Kugel den Vorteil, dass die Spieler ihre Bewegungen beim Setzen der Figuren nicht
auf eine ebene Fläche beschränken, sondern nunmehr dreidimensionale f
Bewegungen ausführen, um eine Figur von einem Spielfeld zu einem J
anderen Spielfeld zu versetzen. Um sich den Überblick über das Spielfeld zu verschaffen, reicht es für die Spieler bei der kugel-
■ ■ * ■
10 10 : 35)
förmigen Ausgestaltung des Tragkörpers aber auch nicht mehr aus, den Blick nun in eine einzige Richtung zu lenken, sondern die Spieler werden vielmehr gezwungen, den Blick auch um den Spielfeldtragkörper herumgehen zu lassen, und dazu möglicherweise sogar aufzustehen, um sich die gesamte Spielkonstellation zu vergegenwärtigen.
Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung hat ( ' der kugelförmige Spielfeldtragkörper eine kardanische Auf-
hängung und sind die Lagerenden der kardanischen Aufhängungsachse ausserhalb des Spielfeldbereiches angeordnet=,
Diese Ausgestaltung ermögliche es den Spielern, die zusätzliche körperliche Tätigkeit durch erweiterten Bewegungsbereich der Hände, durch Herumschauen um den Spielfeldtragkörper oder auch durch Aufstehen zum Herumgehen um den Spielfeldtragkörper auf ein gewünschtes Maß zu beschränken.
Ein weiteres Ausgestaltungsmerkmal liegt darin, dass die den O Spielfeldtragkörper bildende Kugel von Pol zu Pol von einem ab-
nehmbarenj linienförmigen Spielfeld-Begrenzungselement umgeben wird. Die Abnehmbarkeit des Spielfeld-Begrenzungselementes ermöglicht es, die auf dem Spielfeldtragkörper vorgesehene Schachspielfläche bei Vorhandensein des Begrenzungselementes nach den normalen Spielregeln wie bei den ebenen Spielfeldtragkörpern zu bedienen, also mit seitlichen Begrenzungen des Spielfeldes; bei abgenommenemSpielfeld-Begrenzungselement ergibt sich dann aber auch eine neue Nutzungsmöglichkeit der Schachspielfläche, mit endlos um den Kugelumfang herumlaufenden Spielfeldern.
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-Q-
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Spielfeldtragkörpers für ein sicheres Festhalten der Spielfiguren auf demselben ergeben sich aus den Unteransprüchen 4-7.
Die im Anspruch 8 gekennzeichnete waagerechte Anordnung der Kardanachse des kugelförmigen Spielfeldtragkörpers ermöglicht es. dass die beiden Ausgangsspielstreifen beider Spieler (also die Spielstreifen, auf denen am Spielbeginn die Figuren aufgestellt j ~ werden) für beide Spieler in gleicher Weise an den Seiten der
Kugel angeordnet sind. Für beide Spieler bestehen somit gleiche Bedingungen.
Das wäre anders bei einer Ausgestaltung, bei der die Kardanachse im wesentlichen senkrecht angeordnet ist und der eine Spieler die Ausgangspositionen seiner Figuren auf d&r Oberseite d&r Kugel und der andere Spieler die Ausgangspositionen seiner Figuren auf der Unterseite angeordnet hat.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun näher anhand der ■v Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche
in Form einer Kugel und
Fig. 2 eine Teilansicht längs der Linie A-A der Fig. 1 .
Die in Fig. 1 gezeigte Kugel 1 ist nach Art eines Globusses kardanisch gelagert, wobei die unmittelbare Drehachse 3 der Kugel sich in waagerechter Lage in dem Kardanbügel 5 befindet. Dieser Kardanbügel 5 befindet sich auf einer Standsäule 7, wobei der Kardanbügel auf der Standsäule 7 in der durch den Umlaufpfeil angedeuteten Weise in beiden Rieh-
tungen drehbar ist.
Auf die Kugeloberfläche ist eine Schachspielfläche aus acht mal
acht Spielfeldern aufgeschrieben.
Die Anordnung von acht mal acht Spielfeldern entspricht der üb-
liehen Schachspielfläche, wie sie auf den gebräuchlichen ebenen I
Spielfeldbrettern angebracht ist und bei der die einzelnen Spiel- |
felder durch ein System von acht Buchstaber (a bis h) und Zahlen j
(1 bis 8) gekennzeichnet sind. Bekanntlich befinden sich beim Brett bei I
Spielbeginn die Schachspielfiguren, wie sie bei 9 angedeutet sind, }
parallel zu den Buchstabenreihen a bis h angeordnet, wobei auf |
der einzigen Zeichnung nur die Buchstaben a, f, g, h zu sehen |
sind, während sich die anderen Buchstaben auf der Kugel rücksei te !
befinden. Sonst entspricht die Anordnung der Spielfelder auf der |
Kugel derjenigen auf dem Brett. (
Die beim Schachspiel zur Kennzeichnung der waagerechten Spiel- j
feldreihen gebräuchlichen Zahlen 1 bis 8 sind beim gezeigten Aus- \ führungsbeispiel auf dem Kardanbügel 5 angebracht.
Die Anordnung der Schachspielfläche ist beim Ausführungsbeispiel j
derart vorgesehen, dass die von der Achse 3 durchdrungenen Kugel- j
pole von freien Flächen 11,13 umgeben sind, auf denen sich kein |
Spielfeld befindet. Diese freien Rächen 11 und 13 dienen beim ge- |
zeigten Ausführungsbeispiel zugleich zur Anbringung von Befesti- j
gungsgliedern 15 und 17, mit denen ein Spielfeld-Begrenzungsele- : ment 19 abnehmbar auf der Kugel vorgesehen ist.
Dieses Spielfeld-Begrenzungselement 19 wird beim Gebrauch des I
Spielfeldtragkörpers entsprechend dem üblichen ebenen Schach- |;
t t Λ
t f
Spielbrett zwischen den auf der Kugel ja unmittelbar benachbart erscheinenden Spielfeldstreifen a und h vorgesehen. Auch auf dem Brett sind ja die Spielfeldstreifen a und h voneinander getrennt. Der kugelförmige Spielfeldtragkörper hat eine zum Festhalten von Spielfiguren dienende Haftoberfläche. Diese kann beispielsweise aus einem zum Einstechen von Spielfiguren dienenden Material, insbesondere geschäumtem Material, bestehen.
V ) Es ist aber auch möglich, die Spielfelder mit einer Klettstoff-
Oberfläche zum Festhalten der Spielfiguren abzudecken.
Die Spielfiguren selbst werden entsprechend der Oberflächenausgestaltung des Spielfeldtragkörpers mit einer Einstechnadel oder einer mit dem Klettstoff oder dergleichen zusammenwirkenden unteren Oberfläche versehen.
Die mit dem kardanisch gelagerten Spielfeldtragkörper zu verwendenden Figuren können entweder in Form flacher Platten ausgestaltet sein oder haben eine begrenzte Höhe, die durch den ( Zwischenraum zwischen Kugel und Kardanbügel hindurchpasst.

Claims (8)

  1. München, 22. Juli 1982 Ha/Wil/Lü
    Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche
    SCHUTZANSPRÜCH E
    1 . Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche, dadurch gekennzeichnet, dass dor Tragkörper als Kugel ausgebildet ist.
  2. 2. Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er eine kardanische Aufhängung hat und die Lagerenden der kardanischen Aufhängungsachse ausserhalb des Spielfeldbereiches angeordnet sind.
  3. 3. Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Spielfeldtragkörper bildende Kugel von Pol zu Pol von einem abnehmbaren, linienförmigen Spielfeld-Begrenzungselement umgeben wird.
    Bayerische Vereinsbank München, Kto.NY; £82495 (BLg JQ^ilQ) '-[Deutsche Bank München, Kto.Nr. 82/08050 (BLZ 700 70010)
    PostscÄecfomt'Münchei, Kto.Nr: \63397 -ß02 (BLZ 70010080)
    ff· Γ·
    • a a ·
    • ■ ·
    1111 It
    ,'■
  4. 4. Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche nach Anspruch 1,
    2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass d&r Spielfeldtragkörper eine
    zum i-esthalten von Spielfiguren dienende Haftoberfläche hat.
  5. 5. Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielfeldtragkörper aus einem zum Einstechen von Spielfiguren dienenden Material besteht»
  6. 6. Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielfeldtragkörper aus geschäumtem Material besteht.
  7. 7. Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielfelder mit einer Klettstoff-Oberfläche zum Festhalten der Spielfiguren abgedeckt sind.
  8. 8. Spielfeldtragkörper für eine Schachspielfläche nach einem oder \J mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die
    Kardanachse des kugelförmigen Spielfeldtragkörpers im wesentlichen waagerecht angeordnet ist.
DE19828220938 1982-07-22 1982-07-22 Spielfeldtragkoerper fuer eine schachspielflaeche Expired DE8220938U1 (de)

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DE19828220938 DE8220938U1 (de) 1982-07-22 1982-07-22 Spielfeldtragkoerper fuer eine schachspielflaeche

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DE19828220938 DE8220938U1 (de) 1982-07-22 1982-07-22 Spielfeldtragkoerper fuer eine schachspielflaeche

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Publication Number Publication Date
DE8220938U1 true DE8220938U1 (de) 1982-10-21

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ID=6742134

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19828220938 Expired DE8220938U1 (de) 1982-07-22 1982-07-22 Spielfeldtragkoerper fuer eine schachspielflaeche

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DE (1) DE8220938U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3438151A1 (de) * 1984-10-18 1986-04-30 Hartmut 2000 Hamburg Hoppe Spielkoerper fuer figurenspiele
DE102015014306B3 (de) * 2015-11-05 2016-10-20 Wolfram Ballhausen Kardanisch aufgehängter Vollwürfel f. ein Schachspiel mit je einer 8x8-Schachfeldfläche auf j. Seite, mit w. jede d. mit vorzugsw. ferromagnet. Befestigungsmechanismen f. Schachfiguren versehenen 6 Schachfeldseiten wahlw. waagrecht oben positionierbar ist

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3438151A1 (de) * 1984-10-18 1986-04-30 Hartmut 2000 Hamburg Hoppe Spielkoerper fuer figurenspiele
DE102015014306B3 (de) * 2015-11-05 2016-10-20 Wolfram Ballhausen Kardanisch aufgehängter Vollwürfel f. ein Schachspiel mit je einer 8x8-Schachfeldfläche auf j. Seite, mit w. jede d. mit vorzugsw. ferromagnet. Befestigungsmechanismen f. Schachfiguren versehenen 6 Schachfeldseiten wahlw. waagrecht oben positionierbar ist

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