DE8220178U1 - Vorrichtung zur wiederaufbereitung von asphalt-aufbruchmaterial - Google Patents
Vorrichtung zur wiederaufbereitung von asphalt-aufbruchmaterialInfo
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Description
Anmelder: Werner Hass
Brügger Chaussee 50
2352 Wattenbek
2352 Wattenbek
Vorrichtung zur Wiederaufbereitung von Asphalt-Aufbruchmaterial
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Wiederaufbereitung von Asphalt-Aufbruchmaterial für
Ausbesserungen im Straßen- und Wegebau mittels Erwärmung des Materials in einem Behälter, wobei eine
rotierende Mischtrommel mit einer Einfüll- und einer Entnahmeöffnung angeordnet ist und die Mischtrommel
ein konzentrisch zugeordnetes Zentralrohr zur Aufnahme der Flamme eines Brenners aufweist.
Bei Aufgrabungen im Straßen- und Wegebau ist es üblich,
das aufgebrochene Asphaltmaterial als Abfallprodukt abzufahren und nach Durchführung der Arbeiten
die Baustelle durch neues Asphaltmaterial durch Anfahrtvom nächsten Bitumwerk wieder neu zu verschließen.
Bei dieser Verfahrensweise besteht der Mangel, daß die Umwelt durch die Ablagerung des asphalthaltigen
Aufbruchmaterials belastet wird und durch die An- und Abfahrtswege des Materials Kosten auftreten.
Ferner besteht das Problem, daß ein Winterbau meist
sCVEtrK: HxMBuna «« &s-2b* \blt 20010020)
wegen der nicht arbeitenden Bitumwerke aufgrund des geringen Bedarfs und der zu großen Abkühlung bei der
Anfahrt nicht möglich ist.
Nach der DE-AS 28 34 784 ist bereits eine Vorrichtung zur Herstellung eines bituminösen Mischgutes bekannt.
Hierbei dreht sich das zugeführte Gut um ein feststehendes Flammrohr und es treten Mangel auf,
daß es an der Oberseite des Flammrohres zu Verbrennungen des sich ablagernden Mischgutes kommt und
durch die erforderlichen Abstreifer bei steinhaltigem, zugeführten Material leicht Verklemmungen auftreten
sowie andererseits eine breiig gewordene Teermasse wie mit einem Spachtel auf dem Flammrohr aufgezogen
wird. Ferner besteht der Nachteil, daß ein Drehen der Trommel nach Gebrauch und Erkaltung bei erneuter
Inbetriebnahme erschwert, wenn nicht gar unmöglich, durch Erstarrung von Mischgutresten zwischen Abstreifer
und Zentralrohr gemacht wird.
Die Aufgabe der Neuerung ist es, eine Vorrichtung für die Wiederverwendung des Asphalt-Aufbruchmaterials
der gattungsgemäßen Art mit einem einfachen Aufbau für rauhe Betriebsverhältnisse zu schaffen,
die unter Berücksichtigung des verwendeten Materials eine indirekte Beheizung ermöglicht und einen individuellen
wirtschaftlichen Einsatz auch bei relativ kleinen Baustellen gewährleistet.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt dadurch, daß das j konzentrisch angeordnete Zentralrohr mit der rotie
renden Mischtrommel eine Einheit bildet und der Brenner ortsfest angeordnet ist sowie im Endbereich des
Zentralrohres an der der Einfüllöffnung gegenüberliegenden Seite eine Abgaskammer gebildet ist, die
eine öffnung zum Mischtrommel-Innnenraum aufweist.
- 5a -
Hierdurch wird der Vorteil einer indirekten Beheizung geschaffen, so daß eine partielle Überhitzung und
Zersetzung des Materials vermieden wird. Ferner wird das Altmaterial wiederverwendet und es kann zur
Qualitätsverbesserung mit Zusatzstoffen vermischt werden. Zusätzlich erfolgt durch das Einleiten der
der heißen Abgase in den Mischtrommel-Innenraum eine wirtschaftliche Ausnutzung zur Wärmebehandlung.
Eine günstige Ausführungsform wird dadurch geschaffen, daß die Einfüll- und Entnahmeöffnung an entgegengesetzten
Enden der Mischtrommel angeordnet sind und die Mischtrommel eine geringe Neigung zum Ende der
Entnahmeöffnung aufweist.
Um eine gute Vermischung und Durchwärmung zu er- i
zielen, wird vorgeschlagen, daß der Mischtrommel- \
Innenraum mit Stegen und Rippen versehen ist. I
Zur einfachen Ausbildung der Abgaskammer wird vorge- i
schlagen, daß die Abgaskammer durch ein das Zentral- ' rohr im Endbereich umgebendes Rohrstück mit einer
Stirnseite der Mischtrommel und einer Begrenzungsscheibe gebildet ist.
Um eine Einstellung bzw. Beeinflussung der Abgastemperatür zu erzielen, ist vorgesehen, daß die Abgaskammer
eine nach außen geführte I/afxzufuhröffnung
mit einer einstellbaren Klappe aufweist.
Eine einfache Ausbildung der Einfüllöffnung wird dadurch
geschaffen, daß die Einfüllöffnung durch eine offene Stirnseite der Mischtrommel gebildet ist,
die über eine feststehende Gestellwand im jeweils unteren Bereich abgedeckt ist.
Weiterhin wird zur Ausbildung eines einfachen Austritts vorgeschlagen, daß die Entnahmeöffnung durch
einen Schieber verschließbar ist und im Bereich der Entnahmeöffnung eine bis über die Achsmitte der
Mischtrommel verlaufende Auffangrinne angeordnet ist.
Ferner ist zur Überwachung vorgesehen, daß die Mischtrommel im Bereich der Entnahmeöffnung und im Bereich
der Abgasführung Thermometer aufweist.
Um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß die Mischtrommel im Bereich
der Einfüllöffnung eine temperaturabhängige Steuervorrichtung besitzt, die mit dem Brenner gekoppelt
ist.
* » S Ψ t
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuevung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt
schematisch dargestellt.
Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einer Konsole 1, die über ein Stehlager 2 eine drehbare
Mischtrommel 3 aufnimmt. Die Mischtrommel 3 ist zusätzlich an der dem Stehlager gegenüberliegenden
Ende über einstellbare Rollen 4 gelagert. Der Antrieb der Mischtrommel 3 erfolgt in diesem Fall
mittels einer Antriebswelle 5 durch einen Motor 6 über einen Kettentrieb 7, wobei ein entsprechendes
Untersetzungsgetriebe zwischengeschaltet ist.
Die Mischtrommel 3 ist mit einem Zentralrohr 8 versehen, das zur Aufnahme einer.Flamme eines ortsfest
zugeordneten Brenners 9 dient und somit eine Beheizung des Mischtrommel-Innenraumes 10 mit einem Füllmaterial
11 erfolgt. Ferner besitzt die Mischtrommel 3 eine Außenisolierung 12. Das Zentralrohr 8 ist
an der dem Brenner 9 abgewandten Seite als Abgaskammer 13 ausgebildet, die durch ein das Zentralrohr
8 überragendes Rohrstück 14 gebildet ist,.das mit der Stirnseite der Mischtrommel 3 verbunden ist und
eine Begrenzungsscheibe 15 aufweist. Dabei ist eine
öffnung 16 zur Verbindung zwischen der Abgaskammer 13 und dem Mischtrommel-Innenraum 10 vorgesehen.
Ferner ist über eine einstellbare Klappe 17 eine Luftzuführöffnung 18 zur Abgaskammer 13 einstellbar.
Das Füllmaterial 11 wird über einen Trichter 19 und
einer Einfüllöffnung 20 in den Mischtrommel-Innenraum
10 gebracht. Die Einfüllöffnung 20 wird dabei durch eine offene Stirnseite der Mischtrommel 3 gebildet,
die durch eine zugeordnete feststehende Gestellwand 21 im "Jeweils unteren Bereich abgedeckt ist.
Eine Entnahmeöffnung 22 ist an der der Einfüllöffnung 20 gegenüberliegenden Seite der Mischtrommel
3 angeordnet. Diese Entnahmeöffnung 22 ist durch einen zugeordneten Schieber 23 verschließbar. Die
Mischtrommel 3 ist im Bereich der Entnahmeöffnung 22 mit einer über die Achsmitte der Mischtrommel 3
verlaufende Auffangrinne 28 versehen.
Ferner sind zur Überwachung an der Mischtrommel 3 im Bereich der Entnahmeöffnung 22 und im Bereich
der Abgasführung Thermometer 24 und 23 angeordnet. Weiterhin ist zum wirtschaftlichen Betrieb der
Brenner 9 mit einer temperatur abhängigen Steuer»
vorrichtung 26 gekoppelt. Der Mischtrommel-Innenraum 10 ist zur besseren Durchmischung und gleichmäßigen
Erwärmung mit entsprechenden Rippen 26 und Stegen 27 versehen.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Wiederaufbereitung von Asphalt-Aufbruchmaterial
für Ausbesserungen im Straßen- und Wegebau mittels Erwärmung des Materials in einem Behälter, wobei eine rotierende Mischtrommel
mit einer Einfüll- und einer Entnahmeöffnung
„, angeordnet ist und die Mischtrommel ein konzen
trisch zugeordnetes Zentralrohr zur Aufnahme der
) Flamme eines Brenners aufweist, dadurch gekenn
zeichnet, daß das konzentrisch angeordnete Zentralrohr (8) mit der rotierenden Mischtrommel (3)
eine Einheit bildet und der Brenner (9) ortsfest angeordnet ist sowie im Endbereich des Zentralrohres
(8) an der der Einfüllöffnung (20) gegenüberliegenden Seite eine Abgaskammer (13) gebildet
ist, die eine Öffnung (16) zum Mischtrommel-Innenraum
(10) aufweist.
VEREINS- UND WESTBANK AQ 11li4:i3Q XBLZ12qO3pO Op) ·'· ."DEUTSCHE BANK AQ 85 06 224 (BLZ 200 700 00)
onsYür-uKwi'(i»u»iBn-ii..eO0)5 (BLZ 200100 20)
2. Vorrichtlang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüll- und Entnahmeöffnung (20,22)
an entgegengesetzten Enden der Mischtrommel (3) angeordnet sind und die Mischtrommel (3.) eine geringe
Neigung zum Ende der Entnahmeöffnung (22) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mischtrommel-Innenraum (10) mit
Stegen (27) und Rippen (26) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgaskaüimer (13) durch ein das
Zentralrohr im Endbereich umgebendes Rohrstück (14) mit einer Stirnseite der Mischtrommel (3)
und einer Begrenzungsscheibe (15) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgaskammer (13) eine nach außen
geführte Luftzuführöffnung (18) mit einer einstellbaren Klappe (17) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung (20) durch eine
offene Stirnseite der Mischtrommel (3) gebildet ist, die über eine feststehende Gestellwand (21)
im jeweils unteren Bereich abgedeckt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeöffnung (22) durch einen
Schieber (23) verschließbar ist und im Bereich der Entnahmeöffnung (22) eine bis über die Achsmitte
der Mischtrommel (3) verlaufende Auffangrinne (28) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischtrommel (3) im Bereich der
Entnahmeöffnung (22) und im Bereich der Abgasführung Thermometer (24,25) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischtrommel (3) im Bereich der
EinfUllöffnung (20) eine temperaturabhängige Steur ervorrichtung (26) besitzt, die mit dem Brenner
(9) gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828220178 DE8220178U1 (de) | 1982-07-15 | 1982-07-15 | Vorrichtung zur wiederaufbereitung von asphalt-aufbruchmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828220178 DE8220178U1 (de) | 1982-07-15 | 1982-07-15 | Vorrichtung zur wiederaufbereitung von asphalt-aufbruchmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8220178U1 true DE8220178U1 (de) | 1984-01-05 |
Family
ID=6741893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828220178 Expired DE8220178U1 (de) | 1982-07-15 | 1982-07-15 | Vorrichtung zur wiederaufbereitung von asphalt-aufbruchmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8220178U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3538325A1 (de) * | 1985-10-28 | 1987-04-30 | Linnhoff & Thesenfitz Masch | Vorrichtung zum erwaermen und durchmischen von zur herstellung von strassenbelag verwendeten materialien |
-
1982
- 1982-07-15 DE DE19828220178 patent/DE8220178U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3538325A1 (de) * | 1985-10-28 | 1987-04-30 | Linnhoff & Thesenfitz Masch | Vorrichtung zum erwaermen und durchmischen von zur herstellung von strassenbelag verwendeten materialien |
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