DE821844C - Spritzzylinder an Spritzgiessmaschinen fuer thermoplastische Kunststoffe - Google Patents
Spritzzylinder an Spritzgiessmaschinen fuer thermoplastische KunststoffeInfo
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- DE821844C DE821844C DEP14407D DEP0014407D DE821844C DE 821844 C DE821844 C DE 821844C DE P14407 D DEP14407 D DE P14407D DE P0014407 D DEP0014407 D DE P0014407D DE 821844 C DE821844 C DE 821844C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/72—Heating or cooling
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
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- B29C45/62—Barrels or cylinders
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Description
- Spritzzylinder an Spritzgießmaschinen für thermoplastische Kunststoffe In Spritzgießmaschinen für thermoplastische loutlststoffe sverden heheizte Spritzzylinder verschiedenster Bauweise verwendet, um den ververschiedenen Anforderungen gerecht zu werden, die an diese Zylinder zu stellen sind. Die beiden Hauptanforderungen, die jeder Spritzzylinder neben anderen zu erfüllen hat, sind möglichst große Wärmeübertragungsmöglichkeit und geringer Widerstand gegen das Durchdrücken der Spritzmasse. Die Wärme wird dem Spritzzylinder meistens von seinem äußeren Umfang her durch dort aufgebrachte Ileizwicklungen zugeführt. Damit sie der in der bitte durchgeführten Spritzmasse möglichst ausgiebig zugeführt wird, ist vorgeschlagen worden, in der Zylinderwand Rippen anzuordnen, welche von der Innenwand ausgehen, in der Mitte jedoch einen freien Raum lassen, um den \Vilerstand gegen das Durchtreten der klasse nicht zu gr4ß werden zu lassen. Von det Innenwand nach innen ausgehende Rippen lassen sich jedoch schlecht herstellen. Der in der Mitte belassene rippenfreie Kernquerschnitt läßt einen Massenstrang zur Spritzdüse vordringen, der wenig durchgeheizt ist, sich mit dem durch die radial weiter außen zwischen den Rippen liegenden Querschnitt hindurchgetretenen Material, welches naturgemäß heißer ist, mischt und durch die Düse in die Spritzform eintritt, wodurch Spritzlinge ungleichmäßiger Beschaffenheit entstehen. Zur Vermeidung dieser überstände sind gemäß der Erfindung gegenüber Spritzzylinder an Spritzgießmaschinen für therm plastische Kunststoffe, bei dem die Wärme der Spritzmasse von vorzugsweise am äußeren Umfang angebrachten Heizwicklungen durch die Zylinder- wand zugeführt wird, mit einem zylindrischen, in der Druckrichtung sich verjüngenden Heizraum, dessen Innenwand rippenartige Vorsprünge hat, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den die Vorsprünge bildenden Bohrungen in der inneren Mantelfläche des Heizraumes im Bereich des sich an den Hohlraum anschließenden Kernes Bohrungen vorgesehen sind, die sich mit den Bohrungen entlang zweier Mantellinien schneiden und vor dem Austritt aus der Stirnseite enden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Spritzzylinders dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Spritzzylinder, Fig. 2 und 3 Querschnitte nach Linie II-II bzw.
- 111-111 in Fig. 1.
- Anschließend an den Füllzylinder I, dem die Masse durch die Füllöffnung 2 zugeführt wird, folgt im Heizzylinder 3 ein Hohlraum 1 1, den radial gerichtete rippenartige Vorspünge 4 begrenzen, die durch eine Anzahl in der Zylinderwand verlaufende Bohrungen 5 gebildet sind. Der Querschnitt des Zylinders 3 in der Ebene I-I ist in der Fig. 2 dargestellt.
- Der Hohlraum II des Zylinders 3 verengt sich bei I3 kegelig nach innen; in dem verbleibenden Kern 6 des Zylinders 3 sind ferner Bohrungen 7 angebracht, die zu den Bohrungen 5 parallel laufen und diese längs zwei Mantellinien schneiden. Die Bohrungen 7 treten allerdings nicht durch den Kern 6 hindurch, sondern hören vor dem Austritt der Bohrungen 5 aus dem Zylinderkörper auf. Anschließend an den Heizzylinder 3 ist ein Mundstück 8 angeordnet, in dessen ringförmiger Vorkammer g die Bohrungen 5 einmünden. Die Kammer g geht in die Düsenbohrung 10 über, an die die Spritzform angeschlossen ist.
- Der Zylinder wirkt in folgender Weise: Die durch die Füllöffnung 2 in den Füllzylinder I eingetretene, im allgemeinen körnige oder pulverige Masse wird durch den Spritzkolben 12 zuerst in den Hohlraum I I des Heizzylinders 3 gedrückt. In diesem Raum nimmt sie durch den Innenmantel mit den rippenartigen Vorsprüngen4 so viel Wärme auf, daß sie sich verflüssigt. In dem Maße, in dem dies geschieht, sinkt ihr Widerstand gegen Verformung, und sie.wird durch den auf ihr lastenden Druck des Spritzkolbens I2 weiter in den sich verjüngenden Teil 13 des Hohlraumes II und von dort in die ineinander übergehenden Bohrungen 5 und 7 gefördert. In diesem Bereiche ihres Weges wird der Masse besonders ausgiebig Wärme durch die Mantelfläche der Bohrungen 5 und 7 zugeführt.
- Da die Mantelfläche im Verhältnis zum Querschnitt der Bohrungen groß ist, wird die Masse rasch auf Spritztemperatur erwärmt. Die in den Hohlraum I I nach vorn geschobene Masse gelangt dann in die den Zylinder auf seiner ganzen Länge durchdringende Bohrung 5 und vermischt sich dort innig mit der in dieser Bohrung vorwärts geschobenen Masse. Schließlich vermengen sich in der Vorkammer g die einzelnen Massestränge aus den Bohrungen 5 und 7 und treten gut gemischt durch die Düsenbohrung 10 in die Form ein.
- Es hängt von den thermischen Eigenschaften der Spritzmasse ab, welche gegenseitigen Außenverhältnisse dieRäume II und deren sich verjüngender Übergang I3 sowie die Bohrungen 5 und 7 haben.
- Eine Masse, die langsam erweicht und hierfür eine erhebliche Wärmezufuhr benötigt, erfordert einen längeren, freien Hohlraum 1 1 als eine Masse, die bei geringemWärmeaufvand leicht erweicht. Durch entsprechende Bemessung des Raumes ii hat man es in der Hand, die Masse zu verflüssigen, bevor sie in die ineinander übergehentlcn Bohrungen 5 und 7 eintritt, so daß ein verhältnismäßig geringer Druck genügt, um die Masse durch diese Bohrungen zu drücken. Der Zylinder 3 besteht aus einem einzigen Stück.
- PATENTANSPRS-CISE I. Spritzzylinder an Sl,ritzgießmaschinen für thermoplastische Kunststoffe, bei dem die Wärme der Spritzmasse von vorzugsweise am äußeren Umfang angebrachten Heizwicklungen durch die Zylinderwand zugeführt wird, mit einem zylindrischen, in der Druckrichtung sich verjüngenden Heizraum, dessen Innenwand rippenartige Vorspünge hat, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den die Vorsprünge (4) bildenden Bohrungen (5) in der inneren Mantelfläche des Heizraumes im Bereich des sich an den Hohlraum (11) anschließenden Kernes (6) Bohrungen (7) vorgesehen sind, die sich mit den Bohrungen (5) entlang zweier Mantellinienschneiden und vor dem Austritt aus der Stirnseite enden.
Claims (1)
- 2. Spritzzylinder nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem einzigen Stück besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP14407D DE821844C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Spritzzylinder an Spritzgiessmaschinen fuer thermoplastische Kunststoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP14407D DE821844C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Spritzzylinder an Spritzgiessmaschinen fuer thermoplastische Kunststoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821844C true DE821844C (de) | 1951-11-22 |
Family
ID=7365140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP14407D Expired DE821844C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Spritzzylinder an Spritzgiessmaschinen fuer thermoplastische Kunststoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821844C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018219B (de) * | 1954-09-01 | 1957-10-24 | Alkett Maschb Ges Mit Beschrae | Hinter dem Auslass eines Spritzguss-zylinders fuer thermoplastische Massen anzubringendes Vorsatzstueck |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP14407D patent/DE821844C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018219B (de) * | 1954-09-01 | 1957-10-24 | Alkett Maschb Ges Mit Beschrae | Hinter dem Auslass eines Spritzguss-zylinders fuer thermoplastische Massen anzubringendes Vorsatzstueck |
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