DE821812C - Elektrische Schmelzsicherung - Google Patents
Elektrische SchmelzsicherungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 22. NOVEMBER 1951
E igi VIII b I 2i c
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine elektrische Schmelzsicherung mit parallelen Leitern zwischen den Anschlußkontakten
der Sicherung und mit Querverbindungen zwischen den Leitern in dazwischenliegenden
Punkten. Die Erfindung ist besonders geeignet zur Verwendung für Schmelzsicherungen,
welche die schmelzbaren Teile in einem Pulver zum Ablöschen eingebettet enthalten und hierdurch eine
höhere Bruchfestigkeit erlangen. Gegenstand der Erfindung ist es in der Hauptsache, die Bruchfestigkeit
solcher Vorrichtungen zu verbessern und hierdurch ihre Brauchbarkeit bei induktiven Strömen zu erhöhen,
wenn eine größere Energiemenge in der Schmelzsicherung auftritt. Der größere Teil der
Induktionsenergie wird auf ein oder mehrere Teile der Schmelzsicherung so verteilt, daß der Abschaltlichtbogen
der Sicherung einer starken Abkühlung ausgesetzt wird.
Gemäß der Erfindung hat zu diesem Zweck die Schmelzsicherung ein Leiterpaar, das sich zwischen
den Eintrittsstellen und Austrittsstellen der Sicherung erstreckt und in dazwischenliegenden Punkten eine
oder mehrere Querverbindungen auf diesem Weg besitzt. Jeder der Leiter besteht aus zwei oder mehreren
Abschnitten, die an den Verbindungspunkten mit den Querverbindungen enden, wobei wechselweise Abschnitte
jedes Leiters aus verschiedenartigen Metallen gebildet werden in solch umgekehrter Anordnung
derselben in den beiden Leitern, daß die entsprechenden Abschnitte der beiden Leiter jeweils aus verschiedenartigen
Metallen bestehen. So wird eine Verbindungsform erhalten, die eine Brücke oder eine Anzahl von
Brücken enthält, deren Enden die gegenüberliegenden Armpaare der Brücke verbinden, die aus verschiedenartigen
Metallen bestehen. Auf diese Weise kann durch geeignete Auswahl des Materials und der Eigen-
schäften der einzelnen Teile der Strom durch die Querverbindungen der Brücke oder der Brücken auf
jeden gewünschten Bruchteil des Gesamtstromes herabgesetzt und selbst auf den Wert Null gebracht
werden.
In einer einfachen Ausführungsform ist ein schmelzbares Element zwischen die Eintrittsstellen der
Sicherung geschaltet, und ein anderes schmelzbares Element ist von einem Eintrittspunkt in Parallele
ίο mit einem Teil des erstgenannten Elements verbunden,
während ein drittes schmelzbares Element mit dem entgegengesetzten Eintrittsende auch parallel
mit einem Teil des ersten Elements derart angeordnet ist, daß die beiden parallelen Elemente sich
überschneiden und der Querschnitt der Brücke durch den Teil des ersten Elements gebildet wird, der
zwischen den Verbindungspunkten des zweiten und dritten Elements liegt. Mehrere solcher Anordnungen
hintereinandergeschaltet ergeben eine Serie von einander überlappenden, treppenartigen, parallelen
Elementen, bis das letzte Element in der auf der anderen Seite der Sicherung liegenden Stromaus- j
trittsstelle endet.
Das erste Element oder Hauptelement zwischen den Anschlußkontakten der Schmelzsicherung kann aus gleichem Material sein und kann den gleichen Querschnitt über seine ganze Länge hin haben, wenn seine Abschnitte Teile der parallelen Stromwege sind, oder es kann aus einer Anzahl von Längen verschiedenen Materials gleichen oder verschiedenen Querschnitts bestehen. Die parallelen Elemente können auch alle aus gleichem Material und gleichen Querschnitts sein oder aus verschiedenem Material und von verschiedenem Querschnitt oder beides, je nach der gewünschten Durchführungsform. Die Wärmekapazität kann erhöht werden durch Umwinden der parallelen Elemente um die Enden des ersten oder Hauptelements, anstatt sie einfach nur an den Hauptleiter anzuschließen. Die Leitungen können Drähte sein oder andererseits gestanzte Streifen oder anderweitig in irgendwelcher gewünschten Gestalt ausgebildet sein.
Das erste Element oder Hauptelement zwischen den Anschlußkontakten der Schmelzsicherung kann aus gleichem Material sein und kann den gleichen Querschnitt über seine ganze Länge hin haben, wenn seine Abschnitte Teile der parallelen Stromwege sind, oder es kann aus einer Anzahl von Längen verschiedenen Materials gleichen oder verschiedenen Querschnitts bestehen. Die parallelen Elemente können auch alle aus gleichem Material und gleichen Querschnitts sein oder aus verschiedenem Material und von verschiedenem Querschnitt oder beides, je nach der gewünschten Durchführungsform. Die Wärmekapazität kann erhöht werden durch Umwinden der parallelen Elemente um die Enden des ersten oder Hauptelements, anstatt sie einfach nur an den Hauptleiter anzuschließen. Die Leitungen können Drähte sein oder andererseits gestanzte Streifen oder anderweitig in irgendwelcher gewünschten Gestalt ausgebildet sein.
Obgleich sich bei der vorstehend wiedergegebenen Anordnung die Neigung für einen Teil des schmelzbaren
Leiters ergibt, eher durchzubrennen als die übrigen Teile, kann die unterschiedliche Wirkung
zwischen einem der schmelzbaren Teile und den anderen Teilen, welche früher zu schmelzen streben,
weiterhin gesteigert werden. So kann der letztgenannte Teil mit einer Verkleidung ausgerüstet werden,
um ihn besser wärmeisoliert zu machen als den ersten erwähnten Teil. Zusätzlich oder alternativ kann die
kühlende Oberfläche des ersten erwähnten Teiles vergrößert werden, indem man ihn mit Kühlrippen oder
-fortsätzen versieht oder die Geschwindigkeit der Wärmeverteilung anderweitig erhöht, beispielsweise
durch Abplatten solcher Teile, oder indem man sie aus mehreren Litzdrähten ausbildet, ganz allgemein,
um das Verhältnis der Kühlfläche zum Querschnitt zu vergrößern.
Die Erfindung sieht auch vor, die Temperatur eines Teiles der gegenüberliegenden Brückenarme, welche
zuerst schmelzen sollen, zu erhöhen unter Ausnutzung der in den parallelen Armen erzeugten Wärme. Das
kann beispielsweise durchgeführt werden, indem die beiden Arme der Brücke, welche zuerst schmelzen
soll, mit Röhren umgeben werden, um welche die Leiter der anderen Brückenarme spulenartig herumgelegt
werden.
Anstatt die schmelzenden Teile der Sicherung aus übereinandergreifenden parallelen Elementen zu
formen, wie oben beschrieben, können sie auch aus Drähten oder anderen Stromleitern hergestellt werden,
die die Form einer Leiter oder eines H haben und aus zwei länglichen Gliedern bestehen, die einen verschiedenartigen
Querschnitt haben oder aus verschiedenartigen Metallen bestehen und an die eine oder mehrere Quersprossen angeheftet sind. Diese
Sprossen können senkrecht oder schräg zu den Längsgliedern stehen, oder es kann wenigstens eine Sprosse
senkrecht stehen und wenigstens eine Sprosse schräg. Schräge Sprossen können im wesentlichen parallel
zueinander sein, oder es können wenigstens zwei schräge Sprossen entgegengesetzt zueinander geneigt
sein. Solche Bauelemente können aus verschiedenen Metallen zusammengelötet oder durch Punktschweißung
miteinander verbunden sein.
Die Abbildungen zeigen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. ι ist ein Schnitt einer einfachen Form der neuen Sicherung, welche nur eine Brücke aufweist;
Fig. ιA ist eine ähnliche Ausführung;
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung, in welcher deutlich die Art der Leiterverbindung gemäß Fig. 1
aufgezeigt wird;
Fig. 3 ist eine Darstellung, um die Lichtbogenbildung zwischen den in Fig. 1 gezeigten Schmelzleitern
zu illustrieren;
Fig. 4 ist eine ähnliche Ausführung wie Fig. 1 von einer Schmelzsicherung, bei welcher die Leiter als
eine Anzahl von in Serie liegenden Brücken ausgebildet sind;
Fig. 5 ist eine ähnliche Abbildung wie Fig. 1 mit geringfügigen Änderungen;
Fig. 6 ist eine weitere besondere Ausführungsform, während die
Fig. 7 bis 13 in rein schematischer Weise eine Anzahl
von weiteren Abänderungen aufzeigen.
Für alle Beispiele sei angenommen, daß der schmelzbare Leiter in einem Patronengehäuse α unterge- uo
bracht ist, das Endkappen b, wie in den Fig. 1, 3, 4, 5 und 6 angegeben, trägt, und der Leiter ist eingebettet
in ein Pulver, wie beispielsweise gepulvertes Quarz oder feinkörnige Tonerde, zwecks Ablöschens
des Lichtbogens, obwohl dieses Pulver in den Zeichnungen fortgelassen ist.
In Fig. ι besteht der Hauptleiter c, c1 aus einem
geraden Silberdraht mit einem Durchmesser von etwa 0,5 mm. Die beiden parallelen Leiter d, d1
sind Kupferdrähte von etwa denselben Abmessungen wie der Silberdraht c und auch etwa von gleichem
Widerstand wie der des Silberdrahtabschnittes c, der von der Endkappe b zu dem Verbindungspunkt e
läuft. Demgemäß werden die Ströme in den vier Armen c, d, grob genommen, gleich sein. Das mittlere
Glied oder die Querverbindung f wird durch die
mittlere Länge des Silberdrahtes gebildet. Die Leiter sind demnach in einer Brückenschaltung verbunden,
und wie aus Fig. 2 ersichtlich nimmt die Brückenverbindung f den Platz eines Galvanometers oder eines
anderen Meßinstrumentes in der Wheatstoneschen Brücke ein. Da die spezifische Wärme von Kupfer
bei gewöhnlicher Temperatur nahezu das Doppelte der des Silbers beträgt, werden bei Durchfluß eines
starken Überstromes die Endteile aus Silberdraht c, cl
zuerst schmelzen und die beiden Kupferdrähte d, dl,
verbunden durch das Mittelglied f aus Silberdraht, zurückbleiben. Die Kupferdrähte d, dl sind dann
parallel geschaltet mit den beiden sich bildenden Lichtbogen, so daß der gesamte Strom auf sie überläuft
und sie nun ihrerseits schmelzen werden unter Zurücklassen des mittleren Gliedes f, welches im Füllpulver
des Sicherungsbehälters α eingebettet ist. Auf diese Weise werden zwei Lichtbogen sich ausbilden,
ein jeder zwischen einer Endkappe b und dem Mittelglied f, und der Strom wird auf einen niederen
Wert reduziert infolge des Widerstandes dieser Bogen. Aus diesem Grund wird ein großer Anteil der in dem
Strom gespeicherten Induktionsenergie, die oft eine erhebliche Belastung der Sicherungen bedeutet, in diesen
beiden Bogen verteilt, bevor das Mittelglied f verdampft ist. Anstatt das Konstruktionselement f
aus Silberdraht zu machen, kann es auch aus einem Material mit hohem Widerstand hergestellt sein, um
so den Strom weiter herabzudrücken, bevor der Durchlauf endgültig geöffnet ist. Wenn das Mittelglied f
endlich zerstört ist, läuft der Weg des Bogens, wie in Fig. 3 angedeutet, von der oberen Verschlußkappe
zu der unteren Verbindung e, in welcher der obere Kupferdraht d endet, das ist, wie angedeutet, im
Teile 9; der Lichtbogen wendet sich dann nach oben, wie in h gezeigt ist, längs des Teiles, der von dem
zentralen Glied f eingenommen wurde, und dreht dann wieder nach unten, wie in k angezeigt, zu der
unteren Verschlußkappe b. Durch die gegenseitige Abstoßung der Ströme in den Bogenteilen g, h, k in
der Mitte der Sicherung wird ein wirkungsvoller thermischer Kontakt des Lichtbogens mit dem Füllpulver
erzeugt.
Im vorstehenden ist sichergestellt, daß das mittlere Glied oder die Querverbindung f als letzte schmilzt.
Das braucht nicht tatsächlich der Fall zu sein, denn wenn die Drähte c, c1 geschmolzen sind, liegt die
Querverbindung f in Serie mit den Drähten d, dl,
und wenn die Querverbindung f aus viel feinerem Draht hergestellt ist, ist es möglich, daß sie vor den
Drähten d, d1 schmilzt. Der Hauptteil der Induktionsenergie würde dann in den sich ergebenden Lichtbogen
in der Querverbindung f verstreut werden, ehe die Drähte el, d1 verflüchtigt sind.
Weiter kann es eingerichtet werden, daß die Lichtbogen, anstatt daß sie sich gleichzeitig an jedem
Ende der Sicherung ausbilden, progressiv erst an einem Ende, dann an dem anderen Ende und dann
in der Querschnittsverbindung f entstehen, wodurch die Spannung innerhalb der Sicherung mehr stufenweise
anwächst und plötzliche Spannungsspitzen vermieden werden.
In Fig. ι A ist dieselbe Bauweise gegeben wie in
Fig. ι mit der Ausnahme, daß Prallplatten s, s1
zwischen die Leiter c, d und c1, d1 gebracht sind. Das
hat den Zweck, jede Neigung des Lichtbogens, quer zu laufen, anstatt die Schleife h zu bilden, zu verhindern.
/
In Fig. 4 besteht der Hauptleiter wieder aus einem Silberdraht c, und die angeschlossenen parallelen
Leiter sind Kupferdrähte d, die, wie in der Figur gezeigt ist, so verbunden sind, daß vier wirksame
Brücken in Serie entstehen, wobei der Silberdraht die Tendenz hat, zuerst zu schmelzen, wie in Fig. 1.
In Fig. 5 ist eine einzelne Brückenanordnung in Form einer Leiter mit Querverbindungen in Form
von einzelnen Quersprossen / wiedergegeben. Die Silberdrähte sind mit m bezeichnet und die Kupferdrähte
mit n, so daß die Wirkung wesentlich ähnlich ist der bei Fig. 1.
In Fig. 6 sind die Silberdrähte m in Quarzröhren 0 untergebracht, und die Kupferdrähte η sind spiralig
um diese Röhren so herumgelegt, daß die Silberdrähte m, welche zuerst schmelzen sollen, durch die
in den Kupferdrähten η entstehende Wärme angeheizt werden.
In Fig. 7 ist schematisch eine Vorrichtung zur Steigerung der Wärmekapazität an den Verbindungsstellen
wiedergegeben. Das wird dadurch erreicht, daß die Kupferdrähte d um die Enden der Silberdrähte c
herumgelegt werden, wie das in p gezeigt ist, anstatt ihre Enden einfach an den Silberdraht c anzuschließen,
wie das in Fig. 1 gezeigt ist.
Fig. 8 zeigt eine Anordnung ähnlich der in Fig. 5 mit der Ausnahme, daß eine Zahl von Brücken ge- S5
bildet wird durch eine Anzahl von Quersprossen Z, die rechtwinklig zu den seitlichen Drähten angeordnet
sind. Diese letzteren sind abwechselnd hergestellt aus Silberdvähten m und Kupferdrähten n.
Die Fig. 9 zeigt die gleiche Bauweise wie in Fig. 5 mit der Ausnahme, daß die einzige Sprosse / schräg
liegt.
Fig. 10 ist die gleiche wie Fig. 8 mit der Ausnahme,
daß die drei Sprossen I schräg liegen, anstatt horizontal.
Die gleiche Bauweise zeigt Fig. 11 mit der Ausnähme,
daß die mittlere Sprosse I1 zu den anderen Sprossen Z geneigt ist, anstatt daß alle drei parallel
sind.
In Fig. 12 ist die mittlere Sprosse ll rechtwinklig
zu den Seitendrähten angeordnet. Im übrigen ist die no
Anordnung die gleiche wie in Fig. 11.
Schließlich zeigt Fig. 13 eine ähnliche Anordnung wie Fig. 12 mit dem einzigen Unterschied, daß die
oberste und die unterste Sprosse / zueinander geneigt und nicht parallel sind. n5
Alle Konstruktionsteile der Brücke oder einer Anzahl von in Serie liegenden Brücken brauchen nicht
notwendig schmelzbar zu sein, denn wenn einmal zwei entgegengesetzt liegende Brückenarme beide unterbrochen
sind, bleiben die anderen zwei entgegengesetzt liegenden Arme und die Querverbindung miteinander
in Serie verbunden, und irgendeine Stelle derselben muß zerstört werden, damit der Strom unterbrochen
wird. Aber ein anderer Teil kann aus Draht oder einem Streifen von genügendem Querschnitt sein,
um ein Schmelzen unwahrscheinlich zu machen.
Diese oder die anderen Bauteile der Brücke können eine Anzahl von schwächeren Querschnitten, welche
schmelzen können, haben, um verschiedene öffnungsstellen in Serie vorzusehen.
5
5
Claims (8)
1. Elektrische Schmelzsicherung mit einem Leiterpaar, das die Stromeintritts- und -austrittsstellen
der Sicherung verbindet, und eine oder mehrere Querverbindungen in zwischenliegenden
Punkten zwischen den beiden Leitern aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Leiter aus
zwei oder mehreren Abschnitten besteht, die an den Querverbindungsstellen enden, wobei die
wechselnden Abschnitte jedes Leiters aus verschiedenartigen Metallen gebildet sind, und zwar
in solcher Anordnung, daß die einander entsprechenden Abschnitte der zwei Leiter aus ver-
ao schiedenartigen Metallen bestehen.
2. Schmelzsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterpaar aus schmelzbaren
Elementen eines Metalls gebildet ist, welche zwischen den Endpunkten der Sicherung
liegen und deren einzelne Abschnitte Teile der parallelen Stromwege mit zwei parallelen Schmelzelementen
des anderen Metalls sind, das an Stellen des ersten Elements so angebracht ist, daß es dieses überlappt und so der dazwischenliegende
Teil des ersten Elements die Querverbindung zwischen den Leitern bildet.
3. Schmelzsicherung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Leiter abwechselnd
aus Silber und Kupfer besteht und der andere Leiter wechselweise ans denselben Metallen
in umgekehrter Reihenfolge gebildet ist.
4. Schmelzsicherung gemäß Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen
zwischen den einzelnen Teilen hergestellt sind, indem ein Teil des Konstruktionselements, das zuletzt
schmelzen soll, um das Konstruktionselement, das früher schmelzen soll, !oiralig hcrrmgewunden
ist.
5. Schmelzsicherung gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstruktionsteile,
welche zuerst schmelzen sollen, mit einer Verkleidung versehen sind, so daß sie wirksamer
wärmeisoliert sind als die anderen Teile.
6. Schmelzsicherung gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile, welche
später schmelzen sollen, vergrößerte Kühloberflächen haben, oder daß ihre Wärmeabgabe gesteigert
wird durch Anbringen von Kühlrippen oder Kühlfortsätzen oder durch anderweitige Verstärkung des Verhältnisses von Oberfläche
zu Querschnitt.
7. Schmelzsicherung gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte des
Leiters, welcher zuerst schmelzen soll, in Röhren eingeschlossen sind, um welche die anderen Teile
des Sicherungsdrahtes spulenartig herumgelegt sind.
8. Schmelzsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längsleiter, von
denen jeder wechselweise aus Abschnitten aus verschiedenen Metallen besteht, leiterartig durch
eine oder mehrere Sprossen bildende Querverbindungen miteinander verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB263402X | 1945-11-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE821812C true DE821812C (de) | 1951-11-22 |
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ID=10242121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE191A Expired DE821812C (de) | 1945-11-24 | 1949-11-01 | Elektrische Schmelzsicherung |
Country Status (4)
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| DE (1) | DE821812C (de) |
| GB (1) | GB604102A (de) |
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1945
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1946
- 1946-11-21 CH CH263402D patent/CH263402A/fr unknown
-
1949
- 1949-11-01 DE DEE191A patent/DE821812C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH263402A (fr) | 1949-08-31 |
| NL76332C (de) | |
| GB604102A (en) | 1948-06-28 |
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