DE821617C - Farbauftragsvorrichtung - Google Patents
FarbauftragsvorrichtungInfo
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- DE821617C DE821617C DEP49809A DEP0049809A DE821617C DE 821617 C DE821617 C DE 821617C DE P49809 A DEP49809 A DE P49809A DE P0049809 A DEP0049809 A DE P0049809A DE 821617 C DE821617 C DE 821617C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/10—Hand tools for removing partially or for spreading or redistributing applied liquids or other fluent materials, e.g. colour touchers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/025—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with self-contained reservoir or container for liquid or other fluent material, located inside the coating roller
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Farbauftragsvorrichtung Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auftragen von Farben und anderen flüssigen Anstrichmittelii auf Wandflächen und für ähnliche Zwecke, z. 13. im Malerhandwerk, an Stelle von Streichbürsten. Man kennt Farbauftragsvorrichtungen finit rotierenden Bürsten, denen die Farbe unter Druck zugeführt wird. Diese Vorrichtungen haben ausnalimlos den Nachteil, daß die Farbzufuhr nicht regulierbar ist, abgesehen davon, daß stets ein stationärer Druckluft- und ein Farbbehälter notwendig sind und zwei Schlauchleitungen mitgeführt werden müssen. Diese Vorrichtungen haben sich daher in der Praxis niemals eingeführt.
- Demgegenüber bringt die vorliegende Erfindung eine völlig neuartige Lösung. Der Erfindungsgegenstand bestellt aus zwei an ihrem Umfang siel)-artig gelochten Hohlzylindern, die wenigstens an einer Stirnseite verschlossen sind. Die Löcher sind völlig gleichartig angeordnet, so daß durch Verdrehen der Zylinder gegeneinander die Löcher ganz oder teilweise geschlossen werdet können und damit der Farbaustritt beliebig geregelt werden kann. Leber diese Hohlzylinder ist ein weiterer Zylinder aus einem elastischen Material, z. B. Gummi oder Kunststoff oder ein geeignetes Gewebe, so aufgebracht, daß zwischen dem starren Innenzylinder und dem elastischen Außenzylinder ein Hohlraum entsteht. Der äußere Hohlzylinder ist gegen den inneren durch axiale oder radiale Rippen abgestützt und wird dadurch so elastisch, daß er sich jeder Unebenheit der zu behandelnden Fläche anschmiegt. Zweckmäßig ist der äußere Zylinder an seinem Umfang mit kleinen Rippen ausgestattet, welche eine gute Verteilung der austretenden Farbe gewährleisten. Als Einfüllöffnung für die Farbe sind in den Stirnwänden der inneren Hohlzylinder Öffnungen vorgesehen, welche durch Verdrehen derZylinder gegeneinander geöffnetundgeschlossen werden können. Bei primitiveren Ausführungsarten kann an Stelle des äußeren Hohlzylinders mit Abstützungen gegen die inneren Hohlzylinder, einfach ein Mantel aus elastischem und sehr saugfähigem Material, z. B. Schwammgummi oder Gewebe, verwendet werden. Die beschriebene Farbauftragswalze ist gemeinsam mit zwei Walzen aus einem elastischen, saugfähigen Material, wie Schwammgummi o. dgl., in einem gemeinsamen Bügel drehbar gelagert und mit einem für einen Verlängerungsstab eingerichteten Handgriff versehen. Diese Nebenwalzen haben .den Zweck, die von der Farbauftragswalze abgegebene Farbe auf der Fläche fein zu verteilen und zu vertreiben, so daß ein glatter Anstrich entsteht, der in dieser Schönheit mit keinem Pinsel oder Bürste erreicht «erden kann. Gegenüber einem Anstrich mit der üblichen Malerbürste konnte eine Ersparnis an Arbeitszeit bis zu 300% erzielt werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i eine Ansicht der Farbauftragswalze, Abb.2 ein Querschnitt der Farbauftragswalze, Abb. 3 eine Seitenansicht des Gerätes mit Vertreiberwalzen.
- Die Vorrichtung besteht aus einem inneren starren Hohlzylinder i, welcher an beiden Stirnseiten geschlossen ist und dem eng darübergezogenen Hohlzylinder z. Beide Hohlzylinder sind regelmäßig siebartig gelocht, so daß diese Löcher als Farbaustrittsöffnungen sich völlig decken und durch Verdrehen der Zylinder gegeneinander ganz oder teilweise geschlossen werden können. Über diese beiden starren Hohlzylinder ist der aus elastischem Material gefertigte Hohlzylinder 4 so aufgezogen, daB an den Stirnseiten eine gute Abdichtung erfolgt. Dieser Mantelzylinder ist innen mit radialen oder axialen Rippen 5 gegen die inneren Hohlzylinder abgestützt, so daß ein Hohlraum entsteht und am Umfang mit kleinen Rippen versehen 6. Zwischen diesen Rippen ist der Hohlzylinder 4 ebenfalls in bestimmter Anordnung siebartig gelocht. An einer Stirnseite der inneren Hohlzylinder sind die beiden Einfüllöffnungen 8 bzw. 811 so angeordnet, daß sie bei Verdrehen beider Zylinder gegeneinander geöffnet und geschlossen werden können. Abb. 2 zeigt sie in gesealossenem Zustand, wogegen die Farbaustrittsöffnungen geöffnet sind. Die vorspringenden Leisten g dienen als Handlabe für das N@erdrehen der Zylinder. An den Stirnwänden sind die Achsstifte mit Laufkante io angebracht, welche zur Lagerung im Handbügel 14 dienen. In Abb. 3 ist die geschilderte Farbauftragswalze i i mit den aus saugfähigem Material gefertigten Vertreiberwalzen 12 und 13 gemeinsam im Bügel 14 gelagert und dieser wiederum schwenkbar im U-förmigen Haltebügel 16. Der Haltebügel 16 ist mit einem zweckmäßig für die Aufnahme einesVerlängerungsstabes eingerichtetenHandgriff 15 versehen. Für besondere Arbeiten können an Stelle des durch Rippen abgestützten Hohlzylinders 4 ein Mantel aus grobporigem 'Material z. B. Schwammgummi, Gewebe o. dgl., verwendet werden. An Stelle der Vertreiberwalzen 12 und 13 können auch feststehende oder rotierende Bürsten verwendet werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Farbauftragsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei ineinandergeschobenen, siebartig gelochten und an den Stirnseiten verschlossenen starren Hohlzylindern, welche gegeneinander vierdrehbar sind und aus einem darübergezogenen elastischen, mitRippen nach innen abgestützten, seitlich abgedichteten, am Umfang siebartig gelochten Hohlzylinder besteht.
- 2. Farbauftragsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Anspruch i gekennzeichnete Walze in einem gemeinsamen Haltebügel zusammen mit Vertreiberwalzen aus einem saugfähigen oder elastischen Material angeordnet ist.
- 3. Farbauftragsvorrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des äußeren schmiegsamen Hohlzylinders eine Walze aus porösem Material verwendbar ist.
- 4. Farbauftragsvorridhtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Vertreiberwalzen aus saugfähigem Stoff, Bürsten oder Bürstenwalzen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP49809A DE821617C (de) | 1949-07-24 | 1949-07-24 | Farbauftragsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP49809A DE821617C (de) | 1949-07-24 | 1949-07-24 | Farbauftragsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821617C true DE821617C (de) | 1951-11-19 |
Family
ID=7383994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP49809A Expired DE821617C (de) | 1949-07-24 | 1949-07-24 | Farbauftragsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821617C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1621965B1 (de) * | 1966-01-11 | 1972-07-06 | Polaroid Corp | Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen einer photograhischen Behandlungsflüssigkeit |
-
1949
- 1949-07-24 DE DEP49809A patent/DE821617C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1621965B1 (de) * | 1966-01-11 | 1972-07-06 | Polaroid Corp | Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen einer photograhischen Behandlungsflüssigkeit |
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