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DE820530C - Knopflochnaehmaschine - Google Patents

Knopflochnaehmaschine

Info

Publication number
DE820530C
DE820530C DEP210A DEP0000210A DE820530C DE 820530 C DE820530 C DE 820530C DE P210 A DEP210 A DE P210A DE P0000210 A DEP0000210 A DE P0000210A DE 820530 C DE820530 C DE 820530C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
thread
bobbin thread
sewing machine
extractor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP210A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Marines Christian Benink
Heinrich Bungert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Pfaff AG
Original Assignee
GM Pfaff AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GM Pfaff AG filed Critical GM Pfaff AG
Priority to DEP210A priority Critical patent/DE820530C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE820530C publication Critical patent/DE820530C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Knopflochnähmaschine Die Erfindung betrifft Verbesserungen an einer Knopflochnähmaschine hinsichtlich der Abschneidevorrichtungen für den Ober- und Unterfaden.
  • Die sich auf die Oberfadenabschneidevorrichtung beziehende Verbesserung besteht darin, daß ein den Stoftdrückerhebel betätigender Zughebel vor dem Anheben des Stoffdrückerhehels eine Klinke freigibt, wodurch die Oberfadenschere unter der Wirkung einer "Zugfeder den Oberfaden abschneidet. Im Zusammenhang mit dieser Neuerung wird auch die Unterfadenabschneidevorrichtung wirksam, und zwar dadurch, daß der gleiche Zughebel noch vor dem ;Anheben des Stoftdrückerhebels einen Kurvenhebel steuert, der den Unterfadenauszieher und das Unterfadenmesser betätigt.
  • Eine weitere Verbesserung gegenüber bekannten Ausführungen besteht darin, daß die Stichplatte und die .11>schneidevorrichtung für den Unterfaden ein zusammenhängendes Ganzes bildet und demzufolge die Messer zum Nachschleifen oder Auswechseln nach Abschrauben der Stichplatte und Abkuppeln vom Antriebsmechanismus leicht zugänglich sind.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Unterfadenauszieher und das Unterfadenmesser auf einem gemeinsamen Schwenkhebel befestigt sind und der Unterfadenauszieher bei der Betätigung der Abschneidevorrichtung dem Messer zum Ausziehen der für den Beginn des Knopflochnähens erforderlichen Unterfadenlänge entsprechend voreilt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. i zeigt die Oberfadenabschneidevorrichtung in Ansicht; Fig.2 ist eine Draufsicht auf die Oberfadenabschneidevorrichtung; Fig. 3 und :4 geben eine vergrößerte Darstellung der Oherfadenschere in Seitenansicht und Draufsicht bei zurückgezogener Schere; Fig. 5 läßt die Unterfadenabschneide- und Ausziehvorrichtung teilweise in Seitenansicht und im Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 6 erkennen; Fig. 6 ist eine Draufsicht auf diese Vorrichtung; Fig. 7 gibt eine Vorderansicht mit Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5 wieder; Fig. 8 und 9 zeigen die Stichplatte in vergrößerter Darstellung im Auf- und Grundriß mit der daran angeordneten Abschneide- und Ausziehvorrichtung für den Unterfaden. Die punktierten Linien in Fig. 9 zeigen den Unterfadenauszieher und das Schneidemesser in der Stellung, in welcher der Unterfaden abgeschnitten wird; Fig. io stellt die Lagerung des Schwenkhebels und der Schwenkachse sowie die Antriebsverbindung des Stoffdrückerhebels dar; Fig. i i ist eine Draufsicht der Fig. to mit Schnitt nach Linie VIII-VIII.
  • Mit i ist ein einarmiger Hebel bezeichnet, der am Maschinenständer 2 in einem Tragzapfen 3 drehbar gelagert ist. An dem einarmigen Hebel i sitzt erfindungsgemäß ein Sperrstück 4 (Fig. i und 2), das bei der nach unten gehenden Bewegung des Hebels beim Stillstand der Maschine eine an dem seitlich beweglichen Scherenhebel s federnd angeordnete Klinke 6 freigibt. Das zylindrische Führungsstück 5", als Schwenkächse ausgebildet, in welcher der Scherenhebel s in einem Schlitz geführt und auf einem Stift 5"' gelagert ist, befindet sich in einem Schwenkgehäuse 5', das mit einem bei 2' gelagerten Hebel Z' ein Stück bildet, so daß der Scherenhebel 5 zwei Bewegungen in einem Punkt ausführen kann (Fig. io und ii). Hierdurch kommt die am Maschinenkopf und dem Scherenträger 7 befestigte Zugfeder 8 zur Wirkung, wodurch der Scherenhebel 5 mit der vorn am Scherenträger 7 sitzenden Oberfadenschere 9 gegen den Oberfaden plötzlich vorschnellt. Hierbei schlägt der bewegliche Schenkel der Oberfadenschere 9 gegen eine Anschlagleiste io, die Oberfadenschereg schließt sich, klemmt den Oberfaden zwischen der Klemmfeder i i und dem beweglichen Scherenhebel 12 fest und schneidet ihn ab (Fig. 1, 2, 3 und 4). Das abgeschnittene, zur :`Tadel hinführende Oberfadenende wird von der Klemmfeder und dem beweglichen Scherenhebel festgehalten, bis die Anfangsstiche des nächsten Knopfloches gebildet sind.
  • Beim Wiedereinschalten der Maschine wird eine Zugstange 2"', die mit dem Einschaltmechanismus der Maschine verbunden ist, zurückgezogen, so daß über 5' und 5 auch der Scherenträger 7 zurückgezogen wird. Dabei gleitet dieser mit seiner Kante 7' auf einer schrägen Fläche iö (Fig.2, 4, 10 und i i), so daß Scherenträger 7 und Scherenhebel 5 nicht nur eine Bewegung um die Achse 2', sondern auch eine Drehung um die Achse 5" machen. Dadurch wird der Scherenträger 7 mit Schere 9 so weit nach außen gedrückt, bis die federnde Klinke 6 wieder hinter das Sperrstück 4 einschnappen kann.
  • Der Hebel i betätigt gleichzeitig einen am Maschinenständer 2 drehbar gelagerten Hebel 13, der mit einer Kurvennut 15 versehen ist, in die eine am Hebel i gelagerte Rolle 14 eingreift. Am freien Ende des Kurvenhebels 13 ist eine Zugstange 16 angelenkt, die an ihrem unteren Ende unterhalb der Maschinengrundplatte 17 mit einer auf der Welle 18 festsitzenden Kurbel i9 gelenkig verbunden ist (Fig. 5, 6, 7, 8 und 9).
  • Auf der Welle 18 sitzt eine zweite Kurbel 2o, die durch eine Bundschraube 21 mit einem Zugstängchen 22 gelenkig verbunden ist. Dieses Stängchen 22 ist durch eine Bundschraube 23 mit dem an der Unterseite der Stichplatte 24 mittels Bundschraube 25 beweglich angeordneten Träger 26 für den Unterfadenauszieher27 und das Schneidmesser28 verbunden, die mittels der Schrauben 29 auf dem Träger 26 befestigt sind.
  • Die Verbindung des Stängchens 22 mit dem Träger 26 ist so ausgebildet, daß der wegen der kreisbogenförmigen Bewegung des Gelenkpunktes ,2i@ entstehende geringfügige Höhenunterschied durch axiales Spiel an dieser Stelle bei 23 ausgeglichen wird. An der Unterseite der Stichplatte 24 ist noch das Gegenmesser 3o angeschraubt sowie eine Führungsleiste 31 für den Unterfadenauszieher 27 mittels der Schrauben 32 und 33 befestigt.
  • Wird nach dem Abschneiden des Oberfadens der Hebel i durch den Fußtritt weiterbewegt, so macht der Kurvenhebel 13 entsprechend der Kurve 15 eine beschleunigte Bewegung mit und setzt dadurch über die Zugstange 16 und die weiteren Übertragungsteile 18, i9, 20, 21, 22 und 23 den auf dem Träger 26 befestigten Unterfadenauszieher 27 und das Schneidmesser28 in Tätigkeit. Der Unterfadenauszieher 27 eilt dabei dem Schneidmesser 28 so weit vor, daß die für den Beginn des Nähens (Verknotung des Ober- und Unterfadens) benötigte Länge des Unterfadens vor dem Abschneiden des Unterfadens von der Spule bzw. aus der Unterfadenspannung ausgezogen wird. Der Unterfadenauszieher zieht hierbei den zuletzt gebildeten Stich nach unten und das nach oben stehende abgeschnittene Oberfadenende in den Stoff hinein. Dann wird der Unterfaden durch das Schneidmesser 28 an der Gegenschneide des an der Unterseite der Stichplatte festsitzenden federnden Gegenmessers 3o abgeschnitten.
  • Nach Beendigung der rasch aufeinander folgenden Funktionen der Oberfadenschere 9, des Unterfadenausziehers 27 und des Schneidmessers 28 drückt eine einstellbare Schraube i', die am Hebel i befestigt ist, auf den bei 34 gelagerten Stoffdrückerhebel 34 und gibt durch Anheben desselben das Nähgut frei.
  • Alle Teile der eigentlichen Unterfadenabschneide-und -ausziehvorrichtung sind auf der Unterseite der Stichplatte befestigt. Nach Lösen der Schraube 21 ist die Vorrichtung von dem Antriebsmechanismus getrennt und kann nach Herausdrehen der Stichplatten -Befestigungsschrauben 35 zum Auswechseln oder Nachschärfen der Messer leicht abgenommen werden.
  • Die Feder 36 zieht bei Freigabe des Fußtritts den Hebel i wieder nach oben, wodurch der Unterfadenauszieher 27 und das Schneidmesser 28 wieder in ihre Ausgangsstellung gebracht werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Knopflochnähmaschine mit einer Abschneidevorrichtung für den Ober- und Unterfaden, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Stoffdrückerlüftungshebel in Antriebsverbindung stehende, vom Fußtritt bediente Zughebel (i) vor dem Anheben des Stoffdrückers eine Sperrklinke für einen die Oberfadenschere tragenden Schwenkhebel freigibt, wodurch die Oberfadenschere unter der Wirkung einer Zugfeder auf die Stichbildestelle einschwenkt und den Oberfaden abschneidet.
  2. 2. Knopflochnähmaschine nach Anspruch i mit einem Unterfadenauszieher, dadurch gekennzeichnet, daß der gleiche Zughebel (i) zum Anheben des Stoffdrückerhebels einen mit der Unterfadenschneidvorrichtung und dem Unterfadenauszieher in Antriebsverbindung stehenden Hebel (13) über eine Rolle (4) antreibt, welche in eine an dem Hebel (13) angebrachte Steuerkurve (i5) eingreift, die so gestaltet ist, daß der Unterfadenauszieher und das Unterfadenmesser zur Wirkung kommen, bevor der Stoffdrückerlüftungshebel angehoben wird.
  3. 3. Knopflochnähmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stichplatte und die Abschneidevorrichtung für den Unterfaden zu einem zusammenhängenden Bauteil vereinigt sind, so daß die Messer zum Nachschärfen und Auswechseln durch Abschrauben und Abnehmen der Stichplatte nach Abkuppeln von dem Antriebsmechanismus zugänglich sind.
  4. 4. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterfadenauszieher und das Unterfadenmesser auf einem gemeinsamen Schwenkhebel (26) befestigt sind.
DEP210A 1949-11-01 1949-11-01 Knopflochnaehmaschine Expired DE820530C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP210A DE820530C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Knopflochnaehmaschine

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DEP210A DE820530C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Knopflochnaehmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE820530C true DE820530C (de) 1951-11-12

Family

ID=7356485

Family Applications (1)

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DEP210A Expired DE820530C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Knopflochnaehmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE820530C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10215011B4 (de) * 2001-04-13 2010-03-04 Juki Corp., Chofu Knopflochnähmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10215011B4 (de) * 2001-04-13 2010-03-04 Juki Corp., Chofu Knopflochnähmaschine

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