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DE820405C - Rueckstrahler - Google Patents

Rueckstrahler

Info

Publication number
DE820405C
DE820405C DEP30318A DEP0030318A DE820405C DE 820405 C DE820405 C DE 820405C DE P30318 A DEP30318 A DE P30318A DE P0030318 A DEP0030318 A DE P0030318A DE 820405 C DE820405 C DE 820405C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pigment
reflector
layer
binder
dark
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP30318A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Wilmer Fisher
Harry Heltzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE820405C publication Critical patent/DE820405C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/12Reflex reflectors
    • G02B5/126Reflex reflectors including curved refracting surface
    • G02B5/128Reflex reflectors including curved refracting surface transparent spheres being embedded in matrix

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Rückstrahler Die Erfindung bezieht sich auf Rückstrahler von jener Art, bei der eine lichtzurückwerfende Schicht kleiner durchsichtiger Kugeln mit einem lichtreflektierenden Mittel in Verbindung gebracht ist, das sich unter den Kugeln befindet, und so eine katadioptrische Verbindung bildet. Ein Lichtstrahl, der auf die Vorderseite der Kugelschicht auffällt, wird in der Weise gebrochen und reflektiert, daß ein leuchtender Lichtkegel scharf auf die Lichtquelle zurückgeworfen wird, obgleich der auffallende Lichtstrahl im Winkel einfillt. Rückstrahlschilder und -zeichen sind für die Insassen sich nähernder Fahrzeuge nachts besser sichtbar als gewöhnliche Schilder und Zeichen, weil von dein zurückgeworfenen Licht weniger außerhalb d#s Blickfeldes verstreut wird und das zurück-geworfene Licht in einem schmalen Kegel konzentriert wird, der von selbst auf die Scheinwerfer und die Insassen des Fahrzeuges zurückfällt.
  • Nach der Erfindung enthält der verbesserte Rückstrahler eine einfache Schicht kleiner durchsichtiger Kugeln, die teilweise in ein Bindemittel eingebettet sind, das einen durchsichtigen Hauptbestandteil mit einem feinverteilten hochgradig lichtabsorbierenden dunklen Pigment und mit einem hochgradig zurückstrahlenden metallischen Flockenpigment hat, wobei die metallischen Flocken in einem solchen Verhältnis verteilt und in ihrer Lage so in der Nähe der eingebetteten Kugeloberflächen festgelegt sind, daß sie eine leuchtende Rückstrahlung ergeben; die Menge des dunklen Pigments steht in einem solchen Verhältnis dazu, daß sich bei Betrachtung bei Tageslicht ein dunkler äußerer Oberflächeneindruck ergibt, ohne aber eine leuchtende Rückstrahlung z'u verhindern.
  • Die Erfindung ergibt einen Rückstrahler, der dunkel erscheint, wenn er bei Tageslicht betrachtet wird, und der dennoch einen leuchtenden Silbereindruck macht, wenn er bei Nacht unter Rückstrahlbedingungen betrachtet wird. Es können vorzügliche Hochglanzweitwinkligkeitseigenschaften erreicht werden, d.h. der Rückstrahler behält einen hohen Glanz bei, selbst wenn der einfallende Lichtstrahl die Kugelschicht in einem großen Winkel zur Senkrechten (Normalen) trifft, auch für jemand, der den Rückstrahler in der -Nähe der Achse des einfallenden Strahles betrachtet.
  • Der Rückstrahler kann in biegsamer, wetterfester Plattenform hergestellt werden, geeignet zum Auftragen auf zur Herstellung von Straßenschildern und Verkehrszeichen dienende Grundflächen. Die Durchbildung kann auch so sein, daß geeignete Schichten direkt auf eine steife Unterlage aufgetragen werden.
  • Die Erfindung stützt sich auf die eigenartigen Reflexionseigenschaften, die eine Schicht kleiner, durchsichtiger Kugeln besitzt.
  • Erfindungsgemäß wird eine einzige Schicht kleiner durchsichtiger Kugeln auf einen Teil ihres Durchmessers in ein Bindemittel eingebettet, das einen durchsichtigen Hauptbestandteil hat, dem einerseits ein fein verteiltes stark lichtabsorbierendes dunkles Pigment und andererseits ein hochreflektierendes Metallflockenpigment beigemischt ist, wobei letzteres in seinem Anteil so bemessen und so in der Nähe der eingebetteten Kugeloberflächen festgelegt ist, daß es eine leuchtende Rückstrahlwirkung ergibt, und die Menge des dunklen Pigments dabei in einem solchen Verhältnis dazu steht, daß sich bei Tageslichtbetrachtung ein dunkler, äußerer Oberflächeneindruck ergibt, ohne eine leuchtende Rückstrahlwirkung zu verhindern.
  • Die Erfindung wird in Zeichnungen beispielsweise erläutert.
  • Fig. i zeigt einen Rückstrahler und den konzentrierten Kegel von rückgestrahltem Licht, das zu den Quellen eines im*Winkel auffallenden Strahles zurückkehrt, der ihn hervorruft; Fig. 2 und 3 sind stark vergrößerte Darstellungen, die den Aufbau zweier verschiedener Rückstrahler, die die Erfindung verkörpern, im Querschnitt zeigen.
  • Fig. i zeigt, wie ein wirksamer Rückstrahler das reflektierte Licht in einem konzentrierten Kegel zur Lichtquelle zurückwirft, selbst wenn das einfallende Licht, wie dargestellt, in einem Winkel auffällt.
  • Fig. 2 zeigt eine Rückstrahlschicht, die selbsttragend, aber vorübergehend auf einer entfernbaren Trägerplatte 21 befestigt ist, auf der die Schichten aufgebaut sind und die, wenn nötig, abgezogen werden kann. Das Gefüge besteht aus einer biegsamen Untergrundrückstrahlschicht 22, die auf die Trägerplatte 21 aufgetragen ist. Diese Schicht 22 ist Mit Aluminiumfarbstoffflocken pigmentiert, die dazu neigen, an der Oberfläche flach zu liegen, und ergibt 2-1 eine halbspiegelnde silbrig reflektierende Oberfläche. Hierauf ist eine pigmetitierte Bindemittelschicht 23 aufgetragen und befestigt, in die eine einfache Oberflächenschicht kleiner durchsichtiger Kugeln 24 teilweise eingebettet ist, die hiiieingepreßt wurden, solange die Bindemittelschicht noch plastisch ist (vor Behandlung oder Trocknung), wobei die der Schicht 22 zugewandte Kugelfliche diese Reflektorschicht 22 herührt oder ihr sehr nahe kommt. Beim Festwerden hält die Pignientschicht 23 die Kugeln fest in ihrer Lage und umschließt einen Teil der Kugeloberfläche. In der Zeichnung sind die Kugeln weiter auseinander gezeichnet, als es üb- licherweise der Fall ist.
  • Die Bindemittelschicht 23 besteht aus einem durchsichtigen Hauptbestandteil, z. B. einem Lack oder Firnis, der ein Gemisch von Ruß und Aluminiumflockenpigmenten enthält. Der Eintritt jeder Kugel in diese Schicht während der Herstellung führt dazu, daß die den Kugeln benachbarten Aluminiumflocken eine solche Lage einnehmen, daß sie sich gegen die Oberfläche der Kugel wenden, wodurch sie um und in großer Nähe der eingebetteten Kugeloberfläche silbrig reflektierende Oberflächen ergeben, obgleich die Bindemittelniasse schwarz und nicht reflektierend erscheint. Die Rußteilchen, die Kolloidgröße haben, sind winzig klein im Vergleich zu den Aluminiuniflocken. Einige dieser schwarzen Teilchen liegen verstreut zwischen den Flocken und der Kugeloberfläche, sie verhindern jedoch nicht eine wirksame Rückstrahlung. Es wurde gefunden, daß die #xiiteile der beiden Pigmente je für sich, und in richtiger M)stimmung aufeinander, genügen, die gewünschte optische Wirkung zu erzeugen.
  • In Fig. 2 sind mit a einfallende Lichtstrahlen bezeichnet, die auf einen grhi.3ereii Oberflächenteil der Bindemittelschiclit treffen, die zwischen den freiliegenden Oberflächen benachbarter Kugeln liegt. Diese Strahlen kommen im Falle eines bei Tageslicht betrachteten senkrechten Schildes aus verschiedenen Richtungen, wie dargestellt. Infolge d#s Rußpigmentgehaltes macht die Bindemitteloberfläche einen schwarzen Eindruck, was bedeutet, daß die einfallenden Strahlen größtenteils von der Bindemitteloberfläche absorbiert werden, ungeachtet des Vorhandenseins hochgradig reflektierenden Aluminiumflockenpigmentes im Bindernittel. Aus demselben Grunde wird ein Lichtbündel einfallender gleichartiger Strahlen ebenfalls ab,;orbiert, so daß ein schwarzer Eindruck entsteht.
  • Die gleichachsigen Strahlen 1) sind dargestellt, wie sie auf die äußere freiliegende Fläche einer bestimmten Kugel treffen, wobei sie senkrecht zur Fläche der Reflektorplatte auffallen. Diese Strahlen werden an der Oberfläche gebrochen und konvergieren auf die Mittelachse zu. Infolge sphärischer und chromatischer Brechungseffekte können sie nicht genau in einen Brennpunkt gebracht werden, sie können jedoch so zusammengeführt werden, daß sie die rückwärtige Oberfläche der Kugel innerhalb einer kleinen begrenzten Zone treffen, die am kleinsten wird (und damit sich am nächsten einem Brennpunkt nähert), wenn der Brechungsindex der Kugel etwa 1,85 bis i,go ist. Die Reflexion der Strahlen an der hinteren Oberfläche der Kugel ergibt einen Kegel zurück-kehrender, divergierender, reflektierter Strahlen, die an der vorderen Oberfläche der Kugel in der Weise gebrochen werden, daß sie zu einem schmalen Kegel zusammengefaßt werden, der im wesentlichen dieselbe Achse wie die einfallenden Strahlen hat. Die Divergenz der an die Liclitquelle zurückkehrenden Strahlen ist am geringsten, wenn der Brechungsindex der Kugel etwa 1,85 bis i,go ist. Dank der geringen Größe der Kugelii, von denen Tausende auf 6,45 i qcm kommen, kann das Auge des Betrachters nicht die von jeder einzelnen Kugel kommenden Strahlen unterscheiden.
  • Die gleichachsigen Strahlen c sind dargestellt, wie sie auf die äußere Oberfläche einer freiliegenden Kugel in beträchtlichem Winkel zur Senkrechten auftreffen. Die Lichtbrechung geschieht so, daß die Strahlen etwa auf einem Punkt auf der seitlichen unteren Oberfläche der Kugel konvergieren, und die Lichtbrechung an der Kugeloberfläche ergibt einen Kegel von reflektiertem Licht, das zur Lichtquelle zurückkehrt.
  • Bei der vorliegenden Durchbildung erfolgt die Reflexion aller Strahlen, die eine Kugel durchdringen, nicht genau an der Oberfläche der Kugel, da die Aluminiumflocken keine gleichförmig reflektierende Oberfläche bilden, die in direkter Berührung mit der Oberfläche der Kugel steht. Die Strahlen können eine kurze Strecke in das BindAlittel eindringen, bevor sie reflektiert werden. Man könnte annehmen, (laß (las Vorhandensein von Rußteilchen ein solches Verschlucken des Lichtes verursachen würde, daß eine wirksame Reflexion verhindert und damit leuchtende Rückstrahlung ausgeschlossen würde, wenn nicht der Anteil an Ruß in der Bindemittelzusammensetzung so gering wäre, daß dadurch ein schwarzer äußerer Oberflächeneindruck ausgeschlossen würde. Entgegen einer solchen Annahme jedoch wurde gefunden, daß die Ruß- und Aluminiumflockenpigmente in ihren Mengen so aufeinander abgestimmt werden können, daß als Ergebnis eine Bindemittelschicht entsteht, die in bezug auf Strahlen, die ihre äußere Oberfläche treffen, nichtreflektierend (schwarz) ist und die ein wirksamer Reflektor in bezug auf Strahlen ist, welche auf die Schichtflächen treffen, die an den von der Bindemittelschicht bedeckten Oberfläche der Kugeln liegen.
  • Bei der Durchbildung gemäß Fig. 2 wird die ReflektorschiCht 22 sowohl als eine Stütze, die der Reflektorplatte einen Halt verleiht, verwendet als auch zur Bildung einer reflektierenden Oberfläche in den Kugelberührungsflächen. Da die Kugeln in die Bindemittelschicht 23 bei der Herstellung eindringen, berühren sie die Reflexionsschicht --2 oder kommen nahe an sie heran, und die wirksame Re-Hexion senkrecht einfallender Strahlen wird durch das Vorhandensein einer Schicht mit reflektierender Oberfläche verbessert. Die Bindemittelschicht 23 kann jedoch auch auf einer nichtreflektierenden Unterlage aufgebracht werden, wobei eine dickere Schicht 23 verwendet wird und die Kugeln in der Weise eingesetzt werden, daß ihre eingebetteten Flächen von einem genügend dicken Bindemittelgefüge bedeckt sind, um wirksame Reflexion zu erzielen.
  • Der Grund, weshalb der Tageseindruck der Rückstrahlplatte schwarz ist und dennoch der Rückstrahleindruck bei Nacht der einer leuchtenden Silberfarbe ist, z. B. bei der Betrachtung eines Straßenschildes durch sich nähernde Autofahrer, ist der folgende: Die große Anzahl kleiner Kugeln je Flächeneinheit hindert das Auge des Betrachters daran, die Kugeln und die dazwischenliegenden Oberflächenteile der Bindemittelschicht zu unterscheiden. Die Oberfläche erscheint nicht unterbrochen und gleichförmig. Wird die Platte bei zerstreutem Tageslicht betrachtet, so wird nur ein kleiner Teil dieser Strahlen, die auf die Kugeln auftreffen, nach Reflexion an den hinteren Oberflächen de.r Kugeln in der Richtung zurückgestrahlt, daß sie in das Auge des Betrachters fallen, d. h. nur jene Strahlen, die so zurückgestrahlt werden, daß sie in der Nähe der Blickrichtung des Betrachters liegen. Die einfallenden Lichtstrahlen, die auf die äußere freiliegende Oberfläche der Bindemittelschicht treffen, werden in der Hauptsache absorbiert, wodurch ein gleichförmig schwarzer Eindruck entsteht, der nicht von der kleinen Menge von silbrigem Licht verdrängt wird, die das Auge des Beobachters erreicht. Die letztere verursacht ein Grauwerden des Schwarz, aber das Gesamtergebnis ist immer noch ein ausgesprochen schwarzer Eindruck. Die Oberfläche erweckt den Eindeuck, als ob sie gleichförmig mit schwarzer Farbe überzogen wäre. jedoch unter Rückstrahlbedingungen bei Nacht betrachtet, z. B. durch den Insassen eines sich nähernden Automobils, dessen Scheinwerfer die Rückstrahlplatten beleuchten, fallen die Strahlen der Lichtquelle im wesentlichen in der Richtung der Blickrichtung des Betrachters ein, und es erfolgt eine leuchtende silbrige Reflexion derjenigen Strahlen, die auf die Kugeln auftreffen. Die Intensität ist so groß, daß sie die schwarze Wirkung der freiliegenden Bindemitteloberflächenteile übertönt. Die Oberfläche macht den Eindruck, als ob sie gleichförmig mit einer leuchtenden silbrigen Farbe überzogen wäre. So entsteht der verschiedenartige Eindruck bei Tag und bei Nacht.
  • Diese Wirkung macht Reklameschilder von eindrucksvoller Wirksamkeit möglich. Zum Beispiel können Buchstaben, Symbole oder Muster, die aus dieser Art Rückstrahlplatten geschnitten sind, auf einer Reklamefläche befestigt werden, die in der üblichen Weise schwarz angemalt ist. Bei Tage erscheint die gesamte Fläche schwarz. Bei Nacht heben sich die Buchstaben, Symbole oder Muster als leuchtend silbrige Flächen heraus, die auf große Entfernung sichtbar sind. Eine ähnliche Wirkung wird bei Verwendung einer Platte dieser Art durch Ausschwärzen bestimmter Flächen und durch Übermalen oder Überdrucken der Platte mit schwarzer Farbe oder Tusche erzielt. Die bedeckten Teile sind nachts weiterhin schwarz, während die unbedeckten Teile von leuchtender silbriger Farbe sind. Ein Beispiel einer Verwendung als Warnungszeichen ist das Befestigen von Streifen der Reflektorplatte an den vorderen und hinteren Flächen eines Kraftwagens mit schwarzem Aufbau. Bei Tage sind die Streifen unauffällig, während sie bei Nacht herankommenden Autofahrern strahlend sichtbar sind und vor der Anwesenheit des Fahrzeuges warnen, selbst wenn dessen eigene Lichter abgeschaltet sind.
  • Zahlreiche nützliche Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich für die Herstellung von Zeichen und Schildern, und es soll hier kein Versuch gemacht werden, alle Möglichkeiten zu beschreiben, die durch die Beispiele nur veranschaulicht werden sollen. Zeichen und Schilder sind als Rückstrahler anzusehen, selbst wenn nur Teile der Gesamtfläche die hierin beschriebene Durchbildung haben.
  • Bevorzugt wird eine Größe der Kugeln mit einem durchschnittlichen Durchmesser von nicht über 0,254 mm. Ein geeigneter durchschnittlicher Durchmesser ist etwa 0,127 bis 0,152 MM, obgleich kleinere Kugeln verwendet werden können, was mehr als io ooo Kugeln je 6,45 1 qcm ergibt, wenn sie in normal enggepackter Art aufgetragen werden. Glaskügelchen dieser Art werden allgemein als Glasperlen bezeichnet.
  • Statt der üblichen ungefärbten Perlen können durchsichtige gefärbte Perlen verwendet werden. Dann entsteht statt der vorher beschriebenen silbrigen Rückstrahlungeine entsprechend gefärbte Rückstrahlwirkung infolge der Farbfilterwirkung der Perlen. So können durchsichtige rote Perlen verwendet werden, um eine Rückstrahlplatte herzustellen, die bei Tage schwarz erscheint, die aber bei Nacht wie mit einer leuchend roten Farbe überzogen erscheint.
  • Höchste Rückstrahlleuchtkraft wird erzielt, wenn der Brechungsindex der Kugeln etwa i,8o bis i,go beträgt. Ein hoher Grad von Leuchtkraft wird jedoch schon in einem Bereich von 47 bis 2,o erzielt. Gewöhnliche Glasperlen (Brechungsindex etwa i,5o bis 1,55) ergeben einen wesentlich niedrigeren Wirkungsgrad als der Bestfall.
  • Ein Beispiel für eine Bindemittelzusammensetzung, die eine wirksame Wechselwirkung der Pigmentanteile zueinander zeigt, ist eine solche, die etwa 4 Teile Ruß und etwa 16 Teile Aluminiumflockenpulver. je ioo Teile Gesamttrockengewicht (ausschließlich jeglicher flüchtigen Löse- oder Verdünnungsmittel) enthält, während der Rest aus durchsichtigen FiiUnis- oder Lackfestteilen besteht. Auf Gewichtsbasis hat somit Ruß geringeren Anteil als das Aluminiumpigment. Im allgemeinen wurde gefunden, daß gute Ergebnisse mit einem Verhältnis von Aluminiumpigment zu Ruß im Bereich von etwa 2 : i bis 4: 1, gewichtsmäßig, erzielt werden; wobei der Anteil an Ruß etwa 2 bis 5 Teile je ioo Gesamtteile beträgt.
  • Natürlich umfaßt die Erfindung gleichwertige Stoffe. So braucht das reflektierende metallische Flockenpigment nicht aus Aluminium zu sein. An Stelle von Ruß können andere fein verteilte Pigmente von dunkler (hochgradig lichtabsorbierender) Art verwendet werden, die nicht vollkommen schwarz zu sein brauchen, im Gegensatz zu durchsichtigen Pigmenten und zu hochgradig reflektierenden Pig- menten. Die durchsichtigen Kugeln brauchen nicht aus anorganischem Glas zu bestehen, sondern können aus durchsichtigem organischem Kunststoff gemacht sein.
  • In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. In diesem Fall ist eine Grundfläche oder Platte 31 vorgesehen, die eine silbrig reflektierende Oberfläche hat, z. B. eine Aluminium-oder Zinnfolie oder eine verchromte Stahlplatte, mit der eine Bindemittelschicht 32 verbunden ist, die in der beschriebenen Art pigmentiert wurde und in die eine einfache Schicht kleiner durchsichtiger Kugeln 33 eingebettet ist. Der Aufbau ist insoweit ähnlich dem in Fig. 2. In diesem Fall ist jedoch noch ein weiterer Überzug aus durchsichtigem Werkstoff vorhanden, der eine durchsichtige Decke 34 ergibt, die eine glatte Außenfläche hat. Dieser Überzug schließt die Außenteile der Kugeln und die Außenfläche der Bindemittelschicht ab.
  • Wenn die durchscheinende Deckschicht und die durchsichtigen Kugeln im wesentlichen denselben Brechungsindex hätten, würde keine richtige Lichtbrechung an den Außenflächen der Kugeln eintreten. Die Kugeln müssen einen wesentlich höheren Brechungsindex haben als die Deckschicht. Das Brechungsindexverhältnis sollte vorzugsweise im Bereich von etwa 1,6 bis 2,0 liegen, wobei die beste Verhältniszahl ungefähr 1,9 wäre.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHF: i. Rückstrahler, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Schicht kleiner durchsichtiger Kugeln auf einen Teil ihres Durchmessers in ein Bindernittel eingebettet ist, das einen durchsichtigen Hauptbestandteil hat, dem einerseits ein feinverteiltes stark lichtabsorbierendes dunkles Pigment und andererseits ein hochreflektierendes Metallflock-enpigment beigemischt ist, wobei letzteres in seinem Anteil so bemessen und so in der Nähe der eingebetteten Kugeloberflächen festgelegt ist, (laß es eine leuchtende Rückstrahlwirkung ergibt und die Menge des dunklen Pigments dabei in einem solchen Verhältnis dazu steht, daß sich bei Tageslichtbetrachtung ein dunkler, äußerer Oberflächeneindruck ergibt, ohne eine leuchtende Rückstrahlwirkung zu verhindern.
  2. 2. Rückstrahler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ruß als dunkles Pigment verwendet wird. 3. Rückstrahler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Alutniniumflocken als Metallpigment verwendet werden. 4. Rückstrahler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtigen Kugeln einen durchschnittlichen Durchmesser von nicht über 0,254 mm und einen Brechungsindex zwischen 1,7 und 2 haben. _5. Rückstrahler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Form einer Platte eine einzige Schicht kleiner durchsichtiger Kugeln, deren Brechungsindex etwa 1,9 ist, in eine Bindemittelschicht ein-ebettet wird, wobei der b Anteil des dunklen Pigments in der Bindemittelschicht etwa 2 bis 5% beträgt und das Verhältnis Aluminiumpigment zu schwarzem Pigment gewichtsmäßig im Bereich von 2 : 1 bis 4 : 1 liegt. 6. Rückstrahlerplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hintergrundreflektor mit einer flachen, silberfarbig reflektierenden Metalloberfläche, eine darauf liegende Bindemittelschicht und in dieser eine einzige Schicht durchsichtiger Glasperlen vorgesehen sind, die darin teilweise so eingebettet sind, daß sie dicht in der Nähe des Hintergrundreflektors liegen.
DEP30318A 1946-12-04 1949-01-01 Rueckstrahler Expired DE820405C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US820405XA 1946-12-04 1946-12-04

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ID=22168661

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DEP30318A Expired DE820405C (de) 1946-12-04 1949-01-01 Rueckstrahler

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DE (1) DE820405C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2701221A1 (de) * 1977-01-11 1978-07-13 Minnesota Mining & Mfg Fliessfaehige masse zur herstellung rueckstrahlender strukturen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2701221A1 (de) * 1977-01-11 1978-07-13 Minnesota Mining & Mfg Fliessfaehige masse zur herstellung rueckstrahlender strukturen

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